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#1
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Hallo und danke für eure Antworten. Und die wichtigen Tips. Werden Rücksprache halten mit der Psychologin. Darauf ging man im Krankenhaus überhaupt nicht drauf ein. Aber muss ja auch nicht
Also aus den Proben der Abrasio hatte sich ergeben das es ein mäßig differenziertes endometrium adenocarzinom G2 sei . Wir müssen dann wohl die op und die Pathologie abwarten. Hoffe sie übersteht das gut. Sie hat seit Jahren immer mal schmierblutungen gehabt. Ist aber immer zum Arzt auch Abstriche wurden gemacht und natürlich Vorsorgeuntersuchungen. Sie ist schon lange in den Wechseljahren. Ich hoffe nicht das diese Blutungen schon vom Tumor kamen. Das es noch im Frühstadium ist, aber im Hinterkopf stellt sich schon die Frage . Komisches Gefühl. Ich berichte natürlich weiter, Danke euch |
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#2
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Hallo Gianni13,
ein herzliches Willkommen hier. Bei aller Liebe und Unterstützung deiner Eltern. Du hast selber Kind(er), Ehemann, eigenen Beruf, Haus und bist auch noch bei deinen Eltern tätig. Ich hätte Angst, dass du zusammenklappst. Wäre es nicht möglich eine Minijob-Kraft zu engagieren für eine gewisse Zeit? Damit du nicht noch mehr um die Ohren hast. Könnt ihr nicht für deine Eltern eine Haushaltshilfe organisieren, um z.B die ganze Belastung etwas zu minimieren. LG und viel Kraft Jedi |
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#3
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Hallo Jedi,
Da hast du vollkommen recht aber ...naja...ich bin fleißig am suchen für Unterstützung ...aber dass muss man(n) dann auch annehmen können. Weiß nicht ob mein Papa so da mitspielt. Ich bin das WE mal zuhause geblieben und gut geht es mir dabei nicht. Trau mich garnicht anzurufen wie es ihnen geht und antworten tuen Sie mir per WhatsApp App auch nicht. Hab ein richtig schlechtes Gewissen . Mama arbeitet wahrscheinlich bis zum letzten Tag vor der stationären Aufnahme . Traurig ... Ich glaube sie verstehen nicht dass ich ,Sie unterstützen möchte ,aber nicht mehr das Geschäft. Ich hoffe das die Gesundheit bald im Vordergrund steht und wir gemeinsam eine Lösung finden . Ich hoffe Sie überlebt das alles und Gesundheit steht dann an erster Stelle. |
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#4
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Hallo Gianni,
sag deinen Eltern, dass du sie unterstützt. Das du jemanden für eine begrenzte Zeit ins Boot holst. Vielleicht auch eine Haushaltshilfe. Etwas für deine Eltern organisieren ist auch eine Unterstützung. Ich denke, deine Eltern haben für so etwas im Moment keinen Kopf. Ich weiß ja nicht, was deine Eltern als Selbständige machen. Vielleicht jemanden engagieren, der einen Teil der Büroarbeit macht oder eventuell Botenfahrten macht. Denke bitte daran, du hast Familie. Vernachlässe sie nicht und vernachlässe dich nicht. Mit Burnout ist keinem hier geholfen. Ich selber bin ständig auf Anschlag mit Arbeit, Familie etc. Ich betreue meinen mehrfachbehinderten Sohn. Ist zwar eine etwas andere Art der Belastung, aber ich muss auch aufpassen, dass ich nicht in der Burnout gerate. LG Jedi |
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#5
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Das stimmt , ich muss mich auch schützen und meist merkt man das aber erst sehr spät. Ich gebe mein bestes und möchte stark sein und mich trotzdem nicht verlieren . Seit ich denken kann stehen meine Eltern mir am nächsten...alles in meinem Leben drehte sich um Sie und alles haben wir immer gemeinsam gestaltet. Es ist sehr schmerzhaft für mich zu sehen was momentan passiert.
Klar man hat eine eigene kleine Familie gegründet...aber es ist alles miteinander vernetzt. Und doch ganz was anderes . Deine Situation ist nicht leichter und du gibst aber selbst fremden Menschen Hoffnung und Kraft. Danke dir dafür. Dein Sohn kann sehr froh sein so eine liebevolle und starke Mama an seiner Seite zu haben. Warten wir ab was passiert. Ich möchte meine kleine Familie nicht so sehr belasten, aber es fällt mir sehr schwer nach Hause zu kommen und nicht an das Schicksal meiner Eltern zu denken. Die Bipolare Störung war schon belastend , Sie leidet so schon mit dieser eingeschränkten Lebensqualität bis hin zu Lebensmüdigkeit . Dann noch sowas . Einfach nur schrecklich . |
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#6
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Liebe Gianni, in deinem ersten Beitrag hattest du geschrieben, dass deine Mama auch an einer bipolaren Störung leidet. Diese Menschen empfinden vieles anders, als jemand der daran nicht erkrankt ist. Wenn sie Medikamente erhält, dann wirken diese manchmal dämpfend, so dass sie manche Gefühle anders wahrnimmt, auch um das erneute Auftreten der psychischen Störung zu verhindern.
Der Körper hat bestimmte Schutzmechanismen. So ist die Diagnose erstmal ein Schock, aber der Körper schützt sich vor Überlastung.Manche Menschen verdrängen ihre Ängste,um daran nicht zu zerbrechen. Es kommt darauf an, was ihr im Gespräch beim Arzt gesagt worden ist und wie sie es aufgenommen hat. Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass beim ersten Aufklärungsgespräch viele Patienten das Gesagte nicht behalten haben, da z.B. die Anspannung sehr groß gewesen ist. Manchmal spielen Verständigungsschwierigkeiten eine Rolle. Deine Familie stammt sicherlich aus Südeuropa, wenn ich mal vom Namen Gianni ausgehen darf. Vielleicht erlaubt Deine Mama, dass Du beim Aufklärungsgespräch für die Operation im Krankenhaus mit anwesend sein darfst? Liebe Grüße an Dich, Elisabethh. |
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#7
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Ja klar. Die Medikamente dämpfen und unterdrücken sicherlich auch die Gefühle und überhaupt. Ihr Wesen ist ja auch ganz verändert. Dass es aber auch ohne Medikamente ein natürlicher Schutzmechanismus ist, hat wohl auch seine Vorteile. In den guten Phasen ihrer bipolaren Störung, hat Sie ihr Leben intensiv genossen und wollte da auch wenig bis garnicht über die schlechteren Zeiten sprechen. Daher ...ich dränge Sie zu nichts und bleibe einfach an ihrer Seite und versuche hinzuhören wenn Sie sprechen möchte...
Das ist sehr lieb dass du daran denkst. Aber meine Mama ist Deutsche , mein Papa kommt aus dem Süden . 😁 Ich war bei dem ersten Gespräch dabei und die Ärztin hat es sehr gut, verständlich für Leihen und einfühlsam erklärt. Keinerlei dramatik oder so. Fand es fast ein bisschen zu harmlos dargestellt. Aber für Mama sicher die angenehmere Variante. Werde zum Vorgespräch wieder mitgehen. Glaube so richtig realisiert Sie es erst unmittelbar vor der OP. Weiß noch nicht ob ich am OP Tag mit bis zur Parientenschleuse zum OP gehen soll oder besser arbeiten und mich ablenken . Sie hat garkeine wünsche. Sie sagt auch...Sie fühlt sich als ob Sie nichts mit der Sache zu tun hat 😔 Jeder fühlt sich sicher anders. Die einen recherchieren wie blöd und googlen und andere möchten so wenig Details wie möglich . So wie Mama |
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| angehörige, gebärmutterkrebs, mutter |
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