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#1
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Ab und zu schaue ich mal herein um in Erinnerungen zu schwelgen. Als ehemalige „Bewohnerin der „Villa Sonnenschein“ ist der 9.Februar immer wieder ein Grund in der Vergangenheit zu lesen.
Meine Diagnose habe ich im Mai 2006 bekommen. Ductal invasiv, G 3, HER2 +++ 2,5 cm groß. Im Anschluss das volle Program mit Chemo, Ablatio und Brustaufbau mit „Bauchspeck“ und für ein Jahr alle 3 Wochen Herceptin. Ein Jahr später dann ein lobuläres Ca in situ auf der andern Seite. Dort habe ich dann mit Silikon aufbauen lassen. Mir geht es bis auf kleine altersbedingte Wehwechen gut. Die Chemo hat allerdings einige „Flurschäden“ in meinen Gelenken hinterlassen. Ich arbeite trotzdem Vollzeit und bin seit 7 Jahren Mitinhaberin eines ambulanten Pflegedienstes. Die regelmäßigen Untersuchen machen mich immer noch nervös, dass wird sicher auch so bleiben. BK ist doof, die Therapien auch, aber es lohnt sich zu kämpfen. Geändert von Susi04 (09.02.2022 um 22:36 Uhr) Grund: Konkretisierung |
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#2
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Auch ich schaue hier hin und wieder vorbei.
Vielleicht hilft es Betroffenen, die mitten in der Therapie sind, durchzuhalten und nach vorne zu schauen. Meine Diagnose bekam ich im Sommer 2012 kurz nach meinem 40.Geburtstag. Manchmal kann ich kaum glauben, dass mittlerweile schon über 10 Jahre vergangen sind, denn vieles ist in meiner Erinnerung als wäre es gestern gewesen. Die Zeit hat meine Wunden nicht alle geheilt aber ich musste lernen damit zu leben. Ich genieße die guten Tage und sage mir an den schlechten morgen geht es wieder besser. LG Claudia |
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#3
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Auch ich möchte gerne ein positives Beispiel sein. Heute vor 12 Jahren habe ich die Schockdiagnse vom Radiologen erhalten. Da ist etwas, das weg muss. Das etwas war 1,5 cm groß, Östrogen und Progesteron positiv. Nach OP, Chemo, Bestrahlung und 8 Jahren Tamoxifen bin ich immer noch gesund. Zwar haben die Therapien Spuren hinterlassen, diese nehme ich gerne in Kauf, denn ich darf leben.
Ich wünsche allen, die diesen Weg noch vor sich haben, Geduld, vor allem mit sich selbst, liebe unterstützende Menschen und ganz viel Zuversicht. Viele Grüße! |
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#4
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Im Juni 2016 erhielt ich mit 38 Jahren die Diagnose multifokales Mammakarzinom. Drei Knoten - der größte war 2,7 cm groß. HER+++ IRS: ER0 PR4. Mindestens ein Lymphknoten war auch betroffen. Meine Kinder waren zu der Zeit 8, 6 und 4 Jahre jung. Ich dachte, ich würde den 10. Geburtstag meines Ältesten nicht mehr erleben. Ich erhielt 6 Zyklen Docetacel mit Herceptin und Perjeta neoadjuvant. Bei den Ultraschall-Kontrollen war schon gut sichtbar, dass die Tumore schmelzen, wie Butter in Sonne und bei der Operation war kein Tumor mehr vorhanden - ich hatte eine PCR. Die adjuvanten 12 Dosen Herceptin und die Bestrahlung habe ich als Lebensversicherung gerne mitgenommen. Tamoxifen habe ich nach drei Jahren in Absprache mit meinem Gynäkologen abgesetzt.
Diese Woche hatte ich wieder meine erste Vorsorge(!) nach der Diagnose. Alles ist gut und ich fühle mich gesund (und bin es auch!) Damals wie auch heute noch manchmal habe ich oft und gerne un diesem Thread gelesen und mir versprochen, dass ich hier meine Erfolgsgeschichte posten werde, wenn es so weit ist. Lasst euch nicht entmutigen. Erst einmal ist die Diagnose ein Schock. Aber Brustkreb ist mittlerweile wirklich gut behandelbar. |
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#5
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Inzwischen sind 8 Jahre nach meiner eher ungünstigeren Diagnose (T4M3N0) vergangen. Ich bin gesund und einfach nur happy. Auch wenn’s ab und zu von den ganzen Therapien mal zwickt, bin ich dankbar für alle Medikamente……und meiner Familie und Freunden die mir in dieser Zeit geholfen haben (und den Benutzern in den Jahren 2014/2015 von dem Forum hier).
Ich hab mich von negativen Freunden und meiner Arbeit verabschiedet und genieße das Leben. Nicht aufgeben ✌️✌️✌️✌️ |
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