AW: Undifferenziertes pleomorphes Sarkom
Hallo zusammen,
vielleicht liest hier jemand mit, der eigene Erfahrungen teilen kann.
Meine Mutter (64) wurde im Dezember 2025 mit einem undifferenzierten pleomorphen Sarkom im rechten Oberschenkel diagnostiziert. Zusätzlich wurden zwei Metastasen in der Lunge festgestellt. Eine davon konnte vollständig entfernt werden (R0). Zu diesem Zeitpunkt war die Behandlung noch kurativ ausgerichtet, und im Januar 2026 begann die Chemotherapie (Doxorubicin/Ifosfamid).
Vor dem zweiten Zyklus waren ihre Entzündungswerte erhöht, weshalb eine erneute Bildgebung der Lunge durchgeführt wurde. Dabei zeigte sich, dass die vorhandenen Metastasen gewachsen sind und neue hinzugekommen sind – im Vergleich zur letzten Bildgebung vor der Operation im Dezember 2025. Daraufhin erklärte man uns, dass eine Heilung nicht mehr möglich sei. Die Chefärztin äußerte eine Prognose („Ihre Mutter hat 2,5 Jahre, aber keine 10 Jahre mehr zu leben“), die uns völlig den Boden unter den Füßen weggezogen hat.
Der zweite Zyklus wurde dann mit einem Tag Verzögerung gegeben. Ich verstehe jedoch nicht, wie man zu einer so klaren Prognose kommen kann. Wir wissen doch aktuell noch gar nicht, wann das Wachstum der Metastasen stattgefunden hat (vor oder nach dem ersten Zyklus) und wie die Chemotherapie überhaupt anschlagen wird. Termine für Zweitmeinungen habe ich bereits vereinbart.
Liebe Grüße Deniz
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