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#1
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Hallo Heidi!
Wie Ich Dir schon in der mail geschrieben habe, Dünndarmtyp meint einfach anstatt Plattenepithel hast Du da jetzt das Magen oder Dünndarmepithel oder auch Zylilnderepithel! Ich schreib das hier noch mal damit nachfolgende Leser die einen ähnlich unverständlichen Befund von Ihrem Arzt bekommen wissen worum es geht! Das Zylinderepithel im Ösophagus ist das irreversible Barrettgewebe! Bis bald und für uns alle "Lebet lang und in Frieden"
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#2
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Hallo Heidi,
schade dass Deine Hausärtin nicht ganz offen ist, das fördert nicht gerade das Vertrauen. Ausheilen kann allenfalls eine Speiseröhren-Entzündung, der Barrett wird allenfalls durch konsequente Behandlung etwas kleiner,aber ganz weg nicht..... Ich würde mich an deiner stelle gar nicht so extrem einschränken, der Eisbecher und andere Leckereien sollten immer noch drin sein. allerdings sehe ich es so, dass die Diagnose "Barrett" doch einiges geändert hat. Vor allem die Unbeschwertheit ist natürlich weg, das erhöhrte Entartungsrisiko ist natürlich immer im Hinterkopf und schürt Ängste. Schätz mal,das geht jedem so. Ich habe dazu noch das Problem, dass ich rauche, mind. 20 Ziggis tägl., und das sollte man absolut besser nicht tut, aber ich kanns einfach nicht lassen. Mna sollte sich vielleicht an folgende Regeln halten,das würde das Risiko minimieren: - Gewicht unter Kontrolle bringen, denn Übergewicht verschlechtert den Reflux,da der Druck auf den (defekten) Verschluss erhöht wird. - mind. 1x / Jahr zur Kontrolle mit Biospie - nicht rauchen und keinen hochprozentigen Alkohol - keine allzu grossen und späten Mahlzeiten - Wenn möglich Bett am Kopfende hochlagern damit nachts nichts zurückflissen kann... - PPIs einnhemen, ggf. in Kombination mit Antazida( z.B. Maloxaan) Wenn man das alles schafft, ist viel gewonnnen. Hinzu kommt, man sollte sich ersnthaft überlgegen, ob man nicht doch eine Ablation mit anschl. Fundoplicatio machen lässt. Viele Grüsse Thorsten Geändert von Thorsten44 (29.01.2007 um 08:39 Uhr) |
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#3
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Hallo noch mal an alle die das Lesen!
Bitte fragt Eure Ärzte wirklich mal danach ob man nicht das Barrettgewebe abladieren kann! Es gibt wirklich gute Ergebnisse in Studien das die Rezedivrate nur bei ca 50% liegt, wenn man noch anschliessend eine Fundoplikatio macht ist das Rezedivrisiko vielleicht bei 5% soweit mir bekannt ist! Es kann nicht sein das viele von uns Psychopharmaka nehmen und kein normales Leben mehr führen können, aufgrund der ständigen Angst. Und die ständigen Aussagen der Ärzte das Risiko ist minimal und Sie müssen halt mit Ihm leben, Sie können ja auch vom Auto überfahren werden regt mich mittlerweile mehr als auf! Es gibt für uns momentan eigentlich nur eine Möglichkeit und das ist die EMR, oder in Ulm wegen der hohen Erfahrungswerte nur dort die APC und in Wiesbaden die PDT! Wir dürfen und sollten uns nicht mehr vertrösten lassen und wirklich mal Druck bei den Professoren/innen und Ärzten/innen machen und frei entscheiden dürfen was für ein und welches Risiko wir für uns eingehen! Wir sind doch mündige Bürger oder nicht, und jeder Mensch hat doch das Recht frei für sich zu entscheiden welchen Schritt er tut, steht nicht soetwas in unserem Grundgesetz? Ich würde mich gerne Freuen wenn Ihr Eure behandelnen Ärzte fragt und die Ergebnisse hier Veröffentlicht! Euer Nils, der mittlerweile wegen Cancerophobie in Behandlung gehen musste und von einer Psychaterin starke Medikamente bekommt, meine Psyche ist einfach zusammengebrochen und das ist mir zum aller ersten Mal in meinem Leben passiert, Ich kann nicht mehr und bin kaputt! Warum musste das bei mir soweit kommen, Ich weiss es nicht, es ist mir eigentlich peinlich das hier zu schreiben, aber es muss vielleicht auch mal raus, vielleicht geht es anderen ja auch so. Es ist so erniedrigend wenn man nicht mehr Herr im Eigenen Haus ist und das Unterbewusstsein die Macht übernommen hat, Ich breche häufig mit Angstzuständen zusammen und meinem Job wurde auch ein Ende gesetzt, leider! Solange man funktioniert ist alles in Ordnung aber wehe dem der mal Krank wird! Tut mir leid aber das musste mal raus! Bis bald Nils!
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#4
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Hallo Nils!
Ich habe den Arzt heute gefragt, aber er sagte nur, das würde nicht gemacht, wäre auch sehr aufwändig, Risiken zu groß. Nur bei Krebsbefund! Da du einige Spezialisten kennst, die du bestimmt auch schon danach gefragt hast, fällt mir im Moment nichts ein, was ich dir raten kann. Das es dich psychisch so mitnimmt, tut mir sehr leid. Ich bekomme jetzt innerhalb der nächsten 6 Wochen 10 mal Akupunktur für den Magen und die Speiseröhre. Bin sehr gespannt, ob ich eine Wirkung merke oder sich bei der nächsten Gastro etwas positiv verändert zeigt. Wenn ich Beschwerden habe, Schmerzen oder Druckgefühl, versuche ich bewußt dorthin zu atmen und positive Gedanken an die Stelle zu schicken. Das entspannt und vielleicht bewirkt es auch etwas positives. Die Ängste werden immer mal wieder present sein, mal stärker, mal schwächer! Ich glaube nicht, das wir unsere Ängste betäuben können, höchstens verdrängen. Aber das ist ungesund. So lange unsere Refluxkrankheit keinen Krebs hervorbringt, so lange müssen wir vorbeugen, danach leben. Angst ist noch nicht angesagt, lähmt nur, so lange wir aktiv etwas tun können, geht es mir einigermaßen gut dabei. Bald trinken wir einen drauf, Kopf hoch! Am Ende ist das Leben immer tötlich, aber wir machen in der Zwischenzeit das beste draus. Bis bald! Heidi |
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#5
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Hallo Heidi!
Wenn Ich wieder in Deutschland bin und meine Doktorarbeit schreibe werde Ich bestimmt Zeit finden für ein oder zwei Bier im Ruhrgebiet! Vielleicht können wir dann wirklich mal ein Barrett-Wochenende in einer Jugendherberge machen oder so, oder in einem Hotel, je nachdem, dann fragen wir noch Thorsten und Astrid und die Anderen! Bis bald Nils! |
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#6
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Hallo!
Das wär toll, ich bin dabei! Aber erst einmal muß ich noch 4 Nachtschichten überstehen. Ich arbeite zur Zeit Nachts auf 2 Stationen, wo der Noro Virus rumgeht. 30 Patienten mit Durchfall und Erbrechen, 5 Schwestern sind schon erkrankt. Mir ist übel, aber mehr nicht. Ich kann diese Ausscheidungen bald nicht mehr ertragen. In fast jedem Zimmer stinkt es danach. Dazu die Müdigkeit, ich wünschte, es wäre schon der 6.2. und ich hätte die Dienste um. Ich hoffe nur, das ich den Virus nicht abbekomme, sonst geht hier zu Hause bald nichts mehr. Wer soll die Kids versorgen, die Tiere, den Haushalt. Drückt mir die Daumen, das mein Magen-Darm Bereich ohne weitere Schäden bleibt. Ich habe seid der Barrett Diagnose schon 3 kg abgenommen. Schönen Tag noch! Heidi (die Müde) |
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#7
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Hallo zusammen,
bei mir wurde letztes Jahr der "Short-Barrett" diagnostiziert. Ich bin 43 Jahre alt. Diese Diagnose war erst einmal ein wahnsinniger Schock für mich. Mein Arzt hat mir geraten, ab sofort auf Nikotin, Kaffee und Alkohol zu komplett zu verzichten. O.K. geraucht habe ich ja noch nie - da hatte ich kein Problem. Kaffee habe ich "literweise" zu mir genommen. War aber konsequent und bin dann auf Tee umgestiegen, was mir äußerst schwer viel. In den ersten Wochen hatte ich Kopfschmerzen vom "Entzug", doch mittlerweile habe ich kein Probelm mehr damit. Mir fehlt der Kaffee auch nicht mehr. Manchmal trinke ich ein "koffeeinfreien" Cappu.Ich war ein absoluter "Rotweinliebhaber" doch seit einem Jahr trinke ich keinen Tropfen mehr. Aber ich muß zugeben, ab und zu würde ich gerne mal ein Glas trinken. Doch bisher war ich sehr konsequent. Mal eine Frage an Euch. Ist die absolute Abstinenz angesagt - oder wie haltet Ihr das so mit den Essen und Trinken. Mich würde mal Eure Meinung interessieren. Gruß Jens
__________________
***wer liebe lebt, wird unsterblich sein*** |
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