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  #16  
Alt 26.02.2006, 20:46
sanne2 sanne2 ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Hallo Birgit,
erst einmal wollte ich Dir schreiben, das ich Deine Krankheitsgeschichte kenne und ich Dich als einen sehr tapferen und positiv eingestellten Menschen sehe und Dir alles Gute für Deine Gesundheit wünsche!
Das Lipom Deines Mannes würde ich entfernen lassen, damit Ihr absolute Gewissheit habt. Es ist eigentlich nur ein kleiner ambulanter Eingriff. Mein Mann hat des öfteren Lipome entfernen lassen, weil er sie als störend empfand und hinterher hatte er keinerlei Beschwerden. Das paradoxe an der Sache ist, das er später an einem Liposarkom erkrankte, aber das hatte sich ganz anders als seine üblichen Lipome dargestellt.
Die erhöhten Leberwerte Deines Mannes werden sicherlich eine andere Ursache haben, sollte es sich tatsächlich nur um ein Lipom handeln.
Ich wünsche Dir für Deine Gesundheit und die Gesundheit Deines Mannes alles Gute!
Herzliche Grüße!
Sanne
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  #17  
Alt 26.02.2006, 21:17
Benutzerbild von Birgit4
Birgit4 Birgit4 ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Hallo liebe Tina und Sanne, ich danke euch für eure schnelle Antwort , ihr seit ja schneller als die Post, ich glaube ihr seit Engel ,deshalb danke ich euch sehr ;-)
Mir geht es ganz gut, es gibt Tage da denke ich, überlebe dieses Jahr nicht mehr und dann habe ich Tage da könnte ich Baüme rausziehen.Meine Tumormarker ( Darm) fangen an zu wachsen, muß jetzt alle 3 Monate zur Kontrolle.
Aber ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen.Werde erstmal mit meinem Mann noch mal zum Arzt gehen ,denn einer von uns muß gesund bleiben,meine beiden letzten Kinder sind auch erst 17 und 7 Jahre alt.
Ihr lieben, ich knuddel euch ganz doll , und ich werde für uns Beten.
Ich melde mich wieder...bis bald eure Birgit
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  #18  
Alt 26.02.2006, 22:12
sanne2 sanne2 ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Hallo Martina,
es kann ja sein, Das Deine Erfahrungen zeigten, die Ärzte könnten Lipome durch abtasten sofort erkennen !
Das Liposarkom meines Mannes war zuerst laut Ärzten ein Muskelfaserriss, dann stellte der Radiologe mittels eines Ct`s einen hochgradigen Verdacht auf ein Weichteilsarkom fest, der durch eine Sonografie erhärtet wurde. Allerdings waren die Herren in Weiß im Krankenhaus (Universitätsklinik-spezialisiert auf Weichteilsarkome)trotz der Vermutung des Radiologen der Meinung, es wäre ein LIPOM. Somit ließen sie sich viel Zeit mt der Behandlung. Erst wieder Entlassung und Wochen später erst ein freies Bett für die OP. Inzwischen konnte das Sarkom fleißig weiterwachsen, da es ein sehr agressives war!
Also es läuft nicht immer so ab!
Liebe Grüße!
Sanne


Außerdem bin ich der Meinung, oder sehr sicher, das entferntes Gewebe immer eingeschickt wird. Sogar die entfernte Warze meiner Tochter.
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  #19  
Alt 26.02.2006, 23:09
Christa CK Christa CK ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

hallo sanne,

ich bin auch deiner meinung das man mit einer entfernung
auf der sicheren seite ist. wenn auch nicht immer bequem.
bei mir sieht es diesmal auch anders aus und ist nicht wie
sonst am schulterlatt sondern es liegt tiefer an der rippe der hausarzt
meinet auch ein lipom, aber ????? bei meiner vorgeschichte !!!!
wir werden sehen......werde berichten wenn ich die op
am 08.03. hinter mir habe.
deinem mann und dir alles gute und liebe grüße

christa CK

auch allen anderen hier alles gute und herzliche grüße
christa CK
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  #20  
Alt 26.02.2006, 23:47
Tina37 Tina37 ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Hallo Sanne,

sicher können das nicht alle Ärzte ertasten und es mag Ausnahmefälle geben. Wie wir wissen, gibts das ja immer, dass etwas so sein sollte und dann ganz anders ist. Ich bin dennoch der Meinung, dass es ein paar Anhaltspunkte gibt, die auf ein Lipom hinweisen und dass das der Arzt auch meist weiß. Allerdings bezieht sich das auf ein Lipom direkt unter der Haut, dass man ertasten kann. Von Lipomen die tiefer liegen könnten habe ich noch nichts gehört, kann aber trotzdem sein, dass es sie gibt.

Christa, also ich habe gesagt bekommen (natürlich mal wieder unter Vorbehalt), dass Lipome immer unter der Haut sitzen und sie somit ertastbar wären. Ein weiterer Aspekt für ein Lipom ist die, dass es sich verschieben läßt. Also ich spüre meine zwei genau und weiß auch genau, dass sie nicht größer werden.

Also mein Wissen zu Lipomen hab ich euch dargelegt, aber das ist natürlich keine Diagnose. Abgeklärt gehört es eigentlich sowieso und wenn man sich nicht sicher ist und dem Arzt nicht glaubt, dann bitte eine Zweitmeinung einholen oder raus damit.

lg
Martina
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  #21  
Alt 27.02.2006, 11:44
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Birgit4 Birgit4 ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Hallo ihr lieben,ich bins noch mal.
Das Lipom von meinem Mann kann man auch nicht ertasten, es wurde durch MRT gesehen. Und zum Arzt sind wir ,weil mein Mann Schmerzen unterm linken Rippenbogen hat ,und dort liegt dieses Lipom auch.
deswegen mache ich mir auch Sorgen ,er hat immer noch Schmerzen, und das nun auch schon im ganzen linken Rippen -Lungen- Bereich ????
Ich werde wohl mal einschreiten müssen.
Ich schicke euch allen einen Schutzengel und eine schöne Woche !!!
Lieben gruß
eure Birgit
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  #22  
Alt 27.02.2006, 19:50
sanne2 sanne2 ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Liebe Birgit,
nach einem Lipom hört es sich nicht gerade an, zumindest glaube ich nicht, das ein Lipom derartige Schmerzen verursachen kann!
An das Schlimmste denken würde ich allerdings auch nicht !
Theoretisch kann es alles sein oder auch nichts. Vielleicht werden durch dieses "Etwas" Nerven abgeklemmt und Nervenschmerzen sind sehr schlimm und strahlen auch überallhin aus. Ich würde wirklich nochmal einen Arzt aufsuchen, schon alleine deswegen um die Grübelei aufgeben zu können.
Ich wünsche Dir Birgit und auch Deinem Mann eine lange Gesundheit und hoffe für Dich, das Deine Erkrankung sehr sehr lange "in Schacht" gehalten wird! Ist es nicht schrecklich, das man bei dieser Krankheit immer das Gefühl hat, auf einem Pulverfass zu sitzen?
Liebe Grüße!
Sanne
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  #23  
Alt 27.02.2006, 20:59
Christa CK Christa CK ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

liebe birgit,

ich würde es zur sicherheit auch abklären lassen.

bei mir ist es nach außen tastbar, aber da ich vorgeschädigt bin
kann es auch alles sein. deshalb kommt es raus......
wünsche dir und deinem mann alles gute und viel glück!

liebe grüße
christa CK
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  #24  
Alt 27.02.2006, 22:50
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Birgit4 Birgit4 ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Liebe Sanne,
danke für deine schnelle und erliche Antwort.
Du hast recht es muß nicht immer gleich was schlimmes sein , aber du weiß ja, einmal gebrandtes Kind immer gebrandtes Kind. Durch die eigene Erfahrung geht man ganz anders mit Signalen die einem der Körper sendet ganz anders um.
Ich hatte 3 Monate Bauchschmerzen, mal mehr mal weniger, bevor ich ins K.H. kam hatte ich Schmerzen ,ich war kurz davor meine Besinnung zu verlieren.
Ich wurde auf Darmentzündung behandelt, Antibiotika bis zum abwinken.
Ich hatte die Nase so voll ,bin morgens um 8 Uhr zum Arzt , und habe ihn gesagt ich möchte ins K.H, er hat mir eine Einweisung geschrieben, ( ich hätte die Praxis auch nicht verlassen das schwöre ich dir! )
Ich bin im K.H, wurde Untersucht, war super aufgehoben, die haben mir erst mal einen Tropf mit Schmerzmittel gelegt.
Ich wurde Operiert,und ob du es glaubst oder nicht , ich hatte einen Darmverschluss, 7 Tage später die Diagnose Darmkrebs mit 2 Lebermetastasen, habe jetzt noch 30% Leber, ich schwöre dir ich dachte ich bin im falschen Film.
Ich höre nur noch auf mein Bauchgefühl.
Ich denke wir sitzen alle auf einem Pulverfass, denn kein Mensch weiß was "Morgen" ist.

Ich danke dir und Christa von ganzen Herzen, ihr seit Menschen mit so viel Mitgefühl.
Auch ich wünsche euch das ihr ganz doll gesund bleibt, genießt die schönen Momente.

Dir liebe Christa , auch ein" Danke" für deine Antwort .
Ich wünsche dir alles alles Gute für den 08.03, ich schicke dir ein fettes Kraftpaket.
Ich knuddel euch
eure Birgit
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  #25  
Alt 28.02.2006, 17:10
Christa CK Christa CK ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

liebe birgit,

ich wünsche dir und deinem mann von herzen alles gute
und sage DANKE für deine guten wünsche.
ich kenne deine geschichte nicht kann man sie im
forum lesen????

liebe grüße
christa CK
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  #26  
Alt 02.03.2006, 13:56
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Haiseli Haiseli ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Hallo ihr lieben Kampfgefährtinnen und -gefährten,

ich habe heute ein wenig in diesem Thread gelesen und gedacht, ich sollte mal meine eigenen Erfahrungen mit der Diagnostizierung meines Oberschenkelsarkoms aufschreiben:

16.10.2005 Plötzlicher stechender Schmerz im linken Oberschenkel während einer Fahrradtour.

21.10.2005 Besuch beim Hausarzt, nachdem ich laufend Schmerzen und eine Schwellung im Oberschenkel hatte. Er meinte, es sei ein Muskelfaserriss und die Schwellung ein Hämatom.

29.10.2005 Wiederum Besuch beim Hausarzt, weil die Schmerzen und die Schwellung stärker wurden und keine Anzeichen (Blauverfärbung) für ein Hämatom erkennbar waren. Überweisung zum Orthopäden zur Durchführung einer Ultraschalluntersuchung.

02.11.2005 Besuch beim Orthopäden. Bei der Ultraschalluntersuchung wurde ein großes dunkles "Etwas" im Oberschenkel festgestellt, das sich deutlich vom umgebenden Muskelgewebe unterschied. Eine Röntgenaufnahme des Oberschenkels ergab, dass der Knochen nicht betroffen ist. Überweisung zum Radiologen zur Durchführung einer Kernspin-Tomograpie.

07.11.2005 Besuch beim Radiologen. Die MRT ergibt ein 9x9x5 cm großes Gebilde. Verdacht auf Weichteiltumor.

08.11.2005 Wiederum Besuch beim Orthopäden. Überweisung in die chirurgische Ambulanz des Stuttgarter Katharinenhospitals.

09.11.2005 Untersuchung in der chirurgischen Ambulanz. Dort wurde sofort der nächstmögliche Termin für eine stationäre Aufnahme ermittelt.

14.11.2005 Stationäre Aufnahme in der Chirurgie des Stuttgarter Katharinenhospitals.

15.11.2005 Entnahme eines Gewebeschnittes unter Vollnarkose. Reservierung eines OP-Termins für 18.11.2005.

17.11.2005 Vorläufiger histologischer Befund: Pleomorhes Sarkom.

18.11.2005 Vollständige Entfernung (Extirpation) des Tumors mit gleichzeitiger Entfernung des Musculus Vastus lateralis.

Die zeitliche Abfolge zeigt, dass es am Anfang etwas schleppend ging, da unser Hausarzt noch nie mit der Krebsart Sarkom zu tun gehabt hatte und die Schwellung 10 Tage lang als Muskelfaserriss behandelt hat. Aber nachdem der Orthopäde Verdacht geschöpft hatte und die MRT durchführen ließ, ging es ja Schlag auf Schlag. Die Ärzte des Stuttgarter Katharinenhospitals haben von einem Tag zum anderen reagiert, nichts auf die lange Bank geschoben und schnellstmöglich operiert. Ich bin sehr froh, dass ich dort in so guten Händen war!

Damals habe ich mir den Liedanfang aufgeschrieben:

Vielleicht ist das der Anfang. Vielleicht ist das das Ende. Doch es gibt nichts Schlimmeres, als ungewiss zu sein.

Über meine anschließende Strahlentherapie habe ich ja in meinem Thread "2 x täglich bestrahlen" berichtet.

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen alles Gute und dass die Ärzte die richtige Entscheidung für die Behandlung treffen!

Liebe Grüße
Hans
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  #27  
Alt 01.04.2006, 19:34
Benutzerbild von sywal
sywal sywal ist offline
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Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Liebe Bärbel!
Laut internationalen statistiken entwickeln sich liposarkome am häufigsten an den extremitäten und an 2. stelle am "stamm".
Zur therapie ist wesentlich
1) das operationsergebnis (da ist sicherlich ein unterschied zwischen z.b. oberschenkel - flanke, aber eine amputation bis zum becken ist auch nicht lustig)
2) der tumorgrad. Hier ist es egal wo der tumor sitzt. Das ansprechen auf die Folgendbehandlung (ev. chemo/strahlen) ist hier wesentlich. Da gibt es unter den ca. 15 verschiedenen weichteilsarkomen und tumorgraden wesentliche unterschiede.
Ich wünsche dir die richtige und erfolgreiche entscheidung
sywal
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  #28  
Alt 11.05.2006, 00:44
Tina40 Tina40 ist offline
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Beitrag AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Hallo Bärbel ,

bin heute zum ersten mal auf diese Forum Seite gestoßen und habe deinen Bericht gelesen.

Meinem zukünftigen Ehemann wurde am 21.04.2006 am Rücken ( höhe linkes Schulterblatt ) ein angebliches Lipom entfernt. Am 03.05.2006 gehen wir wieder ins Krankenhaus um die Fäden ziehen zu lassen und bekommen dann die niederschmetternde Nachricht, das es nicht ein " Lipom " sondern ein "Liposarkom " war !!!! Es folgt eine MRT vom Rücken , gute Nachricht - keine Metastasen. Es soll eine Strahlentherapie folgen. Doch sind wir nicht ganz zufrieden mit der Folgebehandlung , da zum einen keine weiteren Untersuchungen folgen und des weiteren wir uns große Sorgen machen , da bei der OP kein Sicherheitsabstand erfolgt ist, was bei bösartigen Tumoren nun mal sehr wichtig ist. Nun habe ich heute mit dem Bergmannsheil - Krankenhaus in Bochum Kontakt aufgenommen und wir haben am Die. den 16.05.06 bei Prof. Dr. Steinau einen Termin . Er ist wohl ein " As " auf diesem Gebiet. Habe gelesen das Du auch dort warst. Wie Du liest , gibt es also doch noch jemanden der ein Liposarkom am Rücken hat. In der Tat kommen Liposarkome meistens an den Beinen und Armen vor , das habe ich auch schon festgestellt , da ich seit Tagen im Internet bin um so viel wie möglich über diese seltene Art von Tumor zu erfahren. Dies mußte ich mir jetzt einfach mal von der Seele schreiben. Alles Gute für deine weitere Genesung.
Einen Lieben Gruß aus Essen Tina
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  #29  
Alt 14.05.2006, 18:30
BärbelH BärbelH ist offline
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Standard Liposarkom

Hallo Tina,

die Ent6scheidung nach Bochum in die Bergmannsheil-Klinik zu gehen, kann ich nur voll bekräftigen. Ihr seid nirgentwo besser aufgehoben als auf der speziellen Tumorstation, die Ärzte, Oberarzt Witte hat mich operiert, aber auch die anderen zum teil sehr jungen Ärzte sowie das tolle Pflegepersonal sind einfach Klasse.

Ich kann Euch nur empfehlen in der Klinik sofort zum Sozialberater zu gehen, damit dieser für Euch eine anschließende REHA (wahrscheinlich nach der Strahlentherapie) beantragt, das haben wir nicht gewußt und so landete ich in einer falschen Klinik auf Borkum.

Ich habe jetzt die erste MRT nach allen OP's und bis auf Narbengewebe ist nichts zu sehen. Allerdings das juchhu Gefühl ist ausgeblieben, weil die Angst vor neuem immer im Nacken sitzt.

Die Strahlentherapie war 6 1/2 Wochen lang, sie tut nicht weh, aber meine Psyche hat sehr verrückt gespielt, aber das ist schließlich bei jedem anders.

Ich bin jetzt seit dem 4.9.05 krank noch bis zum 12.07.06, mache aber seit dem 9.5.06 nach dem Hamburger Modell-Eingliederungs, das heißt, Vier Wochen arbeite ich 4 Std. täglich, dann 4 Wochen 6 Std. täglich und dann hoffe ich, das ich wieder voll arbeiten kann. Nach meinem selbstgewählten 8 monatigen Einsiedlerdasein, war es sehr, sehr schwer wieder anzufangen, ich sitze im Büro, wobei mir die Hüfte, Taille, Rücken, überall wo die Narben sind nach längerem Sitzen sehr wehtut.


Aber es wird wieder.

Ihr habt jetzt schon mal den richtigen Weg eingeschlagen mit Bochum-Bergmannsheil.

Wie alt ist dein Zukünftiger und wie haben sich bei ihm die Symtome gebildet.

Ich würde mich sehr darüber freuen, weiter von Euch zu hören, denn der Austausch ist wahnsinnig wichtig, da in den anderen Foren vorwiegend sehr bekannte und in Statistiken verankerte Krebserkrankungungen sind, wobei Liposarkom im Rücken sehr selten ist.

Erstmal drücke ich Euch beiden die Daumen und würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Ich wohne in Düsseldorf.

Herzlichst

BärbelH.
Herzlichst
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  #30  
Alt 14.05.2006, 19:21
Nadja
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Liposarkom (Weichteiltumor rechte Flanke)

Hallo Bärbel,

schön mal wieder von dir zu hören!

Daß du bereits Wiedereingliederung machst, macht mir Mut.

Bei mir haben sie das Mistding leider immer noch nicht gefunden. Die Ärzte quatschen mich zu mit Irrtum möglicherweise usw. Auf meinen Einwand, daß Liposarkome eben sehr lange unauffällig wachsen, deshalb nicht im MRT zu sehen sind, und ich nun mal ein G1 habe, verzeiehn sie meistens das Gesicht und wissen nichts zu erwiedern. meistens kommt dann nur...auf jeden Fall sind sie in den richtigen Händen und es kann dann sofort operiert werden. Super.


Lg, Nadja
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