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Alt 14.05.2007, 12:42
Shakira Shakira ist offline
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Registriert seit: 02.02.2007
Beiträge: 76
Standard AW: Hyperthermie + Nanotechnologie-echte Alternativen??

Hallo liebe Susanne und Maria,

püuh, die Zeit rennt, ich habe hier gar nicht mehr reingeschaut - hoffe, dass ihr dennoch in nächster Zeit meine Antwort hier lesen könnt.
Bei meinem Mann: ein ständiges auf und ab... er hatte ich relativ gut erholt nach diesem Schock, ich kam am 29.04. aus China wieder und konnte ihn ganze 1,5 Stunden sehen.... dann ist er wieder in die Klinik nach Meschede gefahren und hat den 2. Zyklus mit Gemcitabin begonnen. Das war soweit OK.
Er kam am Do., 03.05. wieder nach Hause, um dann am 06.05. abends wieder in Richtung Meschede abzufahren. Am 07.05. sollte morgens der 2. Teil mit Docetaxel weitergehen - wenn er am WE nicht immer so doll gehustet hätte und die Ärzte dann sagten, sie wollten das erstmal per Röntgen abklären, bevor sie mit der Chemo weitermachten.
Resultat: Es hatte sich Luft zwischen Zwerchfell und Lunge angesammelt, es waren Lungenbläschen geplatzt und der linke Lungenflügel hatte sich zusammengefaltet und war nicht mehr funktionsfähig.
Schon wieder ein Schock!!
Sie haben meinem Mann einen (wirklich großen!) Schlauch an die Lunge gelegt (durch die Rippen), um die Luft abzupumpen und ein permanentes leichtes Vakuum zu erzeugen, damit sich der linke Lungenflügel wieder ausbreitet...das hat auch funktioniert, aber er lag die gesamte Woche (bis heute noch) in der Klinik in Meschede, fast bewegungsunfähig wegen des Schlauchs an der Lunge und immer noch keine Chemo... nebenbei haben sie jetzt festgestellt, dass er eine Infektion auf der Lunge hat, die nun mit Antibiotika behandelt wird.
Mein Mann hat keine Lust mehr - er fährt heute nach Hause, egal, was die Ärzte sagen, er will die Chemo jetzt nicht machen... aber ich gebe ihm recht, mit einer bestehenden Infektion der Lunge sowie der frischen Narbe an der Lunge muss man doch nicht unbedingt noch so eine scharfe Chemo draufknallen! Die Ärzte würden es trotzdem machen....
Dazu gabs merkwürdige "Bemerkungen" vom Röntgenarzt, die uns nachdenklich stimmen... u.U. hätten diese großen Flecken, die per Röntgenbild damals sofort als Metastasen betitelt wurden, evtl. auch nur geschwollene Lymphknoten aufgrund bestehender Infektion sein können....das muss man sich mal vorstellen....aber bis jetzt tappen wir im dunkeln, mein Mann besteht jetzt auf CT der Lunge und dann mal schauen, was wir wirklich sehen....

wie gehts euch? Susanne, die Infos von deinem Mann hörten sich - naja - halb und halb an... wie gehts ihm heute?
Ich kenne das, mit diesem "man macht alles falsch" - mein Mann hat auch gerade diese Phase, es ist ziemlich egal, was ich sage, es ist falsch! Er zieht sich zurück (wollte auch gar nicht in Meschede besucht werden!) und will von Kommentaren zu seiner Entscheidung, die Chemo abzubrechen, natürlich nichts hören...
tja, alles nicht so einfach!

Viele liebe Grüße,
Shakira
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