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#151
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Liebe Bianca!
Das ist nicht schön, dass es dir gesundheitlich selber nicht gut geht. Wünsche dir da alles Gute! Ich weiß, dass man sich irgendwann wünscht, dass nur noch alles vorbei ist. Dennoch ist die verbleibende Zeit soooo wertvoll. Versuche es als Chance zu sehen, deinem Vater noch einmal ganz nah sein zu können... |
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#152
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Grüß dich bianca !
Ich kann deinen Papa sehr gut nachfühlen wie es ihm gerade geht,ich schicke ein großes Kraftpacket durchs Internet zu Euch .Gerade wenn man im Gesundheitswesen arbeitet hat man mehr Erfahrung mit allen und er wird über vieles bescheid wissen ,was laien nicht wissen.Ich selber auch bin im gesundheitswesen tätig da weis man wo von man spricht.Mich hat es im Feb diesen jahres auch erwischt mit dien Bauchspeicheldrüsen untermieter.Kann nicht mehr Operiert werden da zu viele Metastasen, so bekomme ich nur noch Chemo.Macht es euch und euren Papa noch schön die letzzte Zeit vieleicht könnt ihr ihm noch einen letzten wunsch erfüllen ,die Zeit bis dahin ich weis sie kann ganz schön an den Nerven zehren .viel Kraft wünsch ich euch . Lieben Gruß Manuela |
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#153
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Hallo Bianca, nach Deiner Schilderung hatte ich schon vermutet, dass die letzten Tage/Stunden? Deines Papas begonnen haben. Tut mir aufrichtig leid, doch wie Britta schon schreibt - versucht jetzt bei ihm zu sein, ihm aber auch zu vermitteln, dass er alles wohlgeordnet hinterläßt und sich keine Sorgen machen muß. Ich habe in den letzten Lebenstagen meiner Mutter gemerkt, dass ihr unsere Nähe sehr gut getan hat. Immer wenn sie unruhig wurde und man lieb mit ihr geredet hat wurde sie wieder ruhig und entspannter. Ich weiß, es ist schwer dabei tapfer zu sein, doch Du schaffst das!
Nochmals ganz viel Kraft dafür. LG Elfie |
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#154
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Liebe Manuela!
Tja was soll ich sagen, bin nicht darauf vorbereitet mit jemanden zu reden den es selbst betrifft. Mir fehlen jetzt die passenden Worte. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viele schöne und schnerzfreie Tage. Vielleicht kannst Du mir ja mal schreiben, wie sich die Krankheit bei Dir äußert! Also sei nicht böse,wenn ich Dir das falsche sage. Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute. |
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#155
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An alle! Wir haben Tag 7. Er hat vorhin was getrunken und man soll es nicht glauben, es blieb bisher drin.Meine Mama soll ihm einen Einlauf machen, damit er wieder Stuhlgang hat nach fast 14 Tagen. Wie sollte es anders sein, er möchte es nicht.Gegen die Übelkeit hat er Tropfen in doppelter Dosis bekommen. Morgen früh fahre ich ihn zu seiner ersten Chemo.Mal sehn!
Berichte dann morgen wieder! Liebe Grüße Bianca |
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#156
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Tag 8! Es ist heute alles super gelaufen, mein Papa geht es richtig gut. Er hat gegessen und getrunken. Die Chemo super verkraftet. Wir schöpfen wieder Kraft und Mut. Liebe Grüße Bianca
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#157
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Hallo ihr lieben! Habe heute mal eine Frage. Mein Papa hat gestern die erste Chemo weg, in seinem Paß stehen folgende Abkürzungen. HB 9,0
Leukozyten x10 hoch3 7,92 Thrombozyten x10 hoch3 276 Gem.-OX ZyI75% Tag 1 kann mir jemand sagen was das bedeutet? und ist es normal das die Chemo an 2 aufeinanderfolgenden Tagen gemacht wird und dann eine Woche Pause? Vielen Dank und liebe Grüße Bianca |
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#158
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liebe bianca,
zu den werten kann ich dir nichts sagen. nach deiner beschreibung in den letzten tagen hörte es sich an, als wenn dein vater sterben würde in allernächster zeit. auch euer arzt sagte das. bitte überlege genau. versetze dich in die lage deines vaters. wenn du wüsstest, du hättest nur noch ein paar tage/superwenige wochen. würdest du in der zeit dich noch mit chemo quälen wollen. dein vater hat nicht mehr lange. genießt lieber die zeit, als ihn mit chemo zu entkräften. in seinem zustand wird chemo auch nichts mehr für eine zeit rumreißen können in richtung besserung. im zustand deines papas wirkt chemo eher lebensverkürzend. das ist hart, aber es ist so. chemo ist ja gift für alle zellen und nur ein noch recht widerstandsfähiger körper hält das aus. fragt deinen papa, WAS ER möchte. wenn er zuhause sterben möchte, dann bringt ihn nicht ins krankenhaus. versorgt ihn über seinen arzt mit schmerzmitteln. hat dein papa schmerzen? was bekommt er dagegen? sei nicht ungeduldig. jede minute mit deinem papa wird dir später als das größte geschenk auf erden vorkommen. du weißt nicht, was du deinem papa sagen sollst? sage ihm alles, was du ihm noch gesagt haben möchtest. gebe ihm eine volle ladung liebe mit. DAS braucht dein papa. gute besserung für dich. lg, sonja |
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#159
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Liebe Sonja, es sah tatsächlich so aus, als stirbt er. Doch plötzlich steht er wieder auf und ist toppfit. Er selber möchte die Chemo, der Arzt sagt er könnte dadurch kostbare Zeit gewinnen. Mein Papa glaubt das, und kämpft nun wieder mit aller Kraft. Ich selber weiß nicht was ich dazu sagen soll. Er ist wohl ein Stehaufmännchen. Er nimmt Paspertin gegen die Übelkeit und ansonsten diese Schmerzpflaster in 50 iger Dosis, hatte auch schon die 75 iger Dosis unzwar an den Tagen als es ihm sooo schlecht ging. Ich habe sehr wenig Ahnung was seine Medizin ect. betrifft, weil er sagt nix darüber und auch nicht zu seiner Krankheit. Ich selber stehe der ganzen Sache sehr ehrlich gegenüber und weiß auch das es ein ende geben wird (bald). Liebe Grüße Bianca
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#160
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liebe bianca,
wenn dein papa das möchte, dann ist es richtig so mit der chemo. hoffentlich habt ihr noch viel schöne zeit miteinander. gegen die übelkeit gibt es wirksamere mittel, z.b. zofran. nimmt dein papa was gegen seine verstopfung? da hilft movicol super. liebe grüße, sonja |
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#161
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Ich möchte mein Anliegen noch mal in diesem thread loswerden - auch wenn es nicht ganz rein passt - aber in der Hoffnung , dass es jemand liest der sich auskennt (Ole vielleicht ???) :
kann man ein Rezidiv operieren ? Wenn ja : wo und wie sind die Aussichten im Vergleich zu "nur" Chemo ?? Hilde schrieb mir von einer jungen Frau die mal hier im Forum war und in Kiel an einem Rezidiv operiert wurde . Kann mir jemand die Kontakt-Adresse sagen oder wo ich darüber was lesen kann? Danke im Voraus . Alles Gute für alle Simonename@domain.de |
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#162
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Grüß Dich Bianca!
Nun mein Anliegen mit meiner Nachricht war nur das ihr euren Papa es noch so schön wie möglich gestalten mögt ,es ging mir dabei nicht um mich.Wünsche euch alles gute und genießt so weit es geht noch die Zeit hört auf seine Wünsche erfüllt sie ihm. LG Manuela |
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#163
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Hallo an alle, also heute nun hat mein Papa einiges erzählt, wir waren nämlich baden, damit er mal rauskommt. Also sein Tumor ist 3,5 weiß nicht ob man in cm oder mm spricht. Es sind nur wahnsinnig viele Methastasen unterwegs. Manchmal ist er leicht gelb, dann wieder blaß und dann sieht er wieder aus als wäre er frisch aus dem Urlaub. Tja ist das nun schlecht oder gut? Mit der Chemo versprechen sich die Ärzte einen Rückgang um somit noch einige Zeit rauszuholen. Im Moment sieht er alles sehr positiv und erzählt was er im nächsten Jahr im Garten anpflanzen will. Liebe Grüße Bianca
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#164
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Hallo Ole
Wie geht es Deiner Schwiegermutter? Habe vor zwei Tagen erfahren das mein Schwiegervater BSDK hat. Deine "10 Fragen bei BSDK" fand ich persönlich sehr gut! Konnte mich leider noch nicht durch das ganze Forum durchlesen, daher habe ich eine Bitte: Könnte mir jemand mitteilen wo man die besten Info`s bekommen kann? Mit freundlichen Grüßen Frank name@domain.de |
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#165
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Hallo an alle...
@Simone Theoretisch könnte man ein Rezidiv operieren. Allerdings ergeben sich in der Praxis sehr viele Probleme. Erstens ist die Anatomie des Patient- en sehr ”durcheinander” und empfindlich, so- dass eine OP extrem schwierig und gefährlich wäre. Zweitens gibt es ”nichts mehr zu entfernen” da ja schon in der ersten OP (Whipple, z.B.) die angrenzenden Organteile mit entfernt wurden. Und jeder Chirurg muss einen gewissen Sicher- heitsabstand zum Tumor einhalten, sozusagen den Tumor "im Gesunden" entfernen. Drittens geht man davon aus, dass ein rezidivier- ender Tumor ohnehin auch schon anderswo ge- streut hat, und deshalb eine erneute OP den Pat- ienten eher schwächt und ihm schadet - als nutzt. Leider gibt es also in den meisten Fällen deshalb keine Chance auf eine erneute OP... Sehr selten sitzt ein lokales Rezidiv aber in einer isolierten Lage, abseits z.B. der Leber und Blut- gefässe - wo man eine OP dann doch versuchen kann. Entscheiden können das aber sicherlich - wie so oft - nur die Spezialisten in den grossen Pancreas-Centren. @ Frank Leider ist meine Schwiegermutter vor einem halben Jahr verstorben. Nach insgesamt gut zwei Jahren Kampf gegen den Krebs. Zu Deiner Frage: Welche Informationen suchst Du denn genau? Die besten Infos gibts im KID in Heidelberg - oder hier im Forum... @ bianca Es freut mich sehr, das die ausgesprochen betrüb- liche Situation der letzten Woche jetzt ein bisschen heller geworden ist. Manchmal ist es tatsächlich so, das die durch den Tumor ausgelösten Be- schwerden und Schmerzen sich wie ”Sterben” an- fühlen, aber eigentlich unter medizinischer Kontrolle beherrschbar sind - zumindest für eine Weile. Trotzdem solltet Ihr die Zeit gut nutzen - besonders die guten Zeiten: Ohne Schmerzen, mit viel Liebe! Ich wünsche Euch alles Gute und viel Glück LG, ole |
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