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#166
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Hi Ole,
thx für die schnelle Antwort . Ich kenne eine Frau , bei der wurde vor ca. 20 Jahren "auf gut Glück" ein Rezidiv entfernt , d.h. ihr wurde etwa 2 Jahre nach der Whipple OP dann doch noch die gesamte Bauchspeicheldrüse entfernt . Die Dame erfreut sich heute bester Gesundheit . Daher meine Frage und Hoffnung . LG Simone |
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#167
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Hallo Ole
Danke für die schnelle Antwort. Mein Beleid zum Tod Deiner Schwiegermutter..... Habe mir die Seite von Heidelberg angesehen und bin jetzt einige Stunden durchs Web gesürft. Heidelberg scheint das Krankenhaus zusein mit der größten Erfahrung. Oder gibt es etwas vergleichbares in Deutschland? Kann mir jemand Websiten nennen wo man etwas über die OP-Techniken nachlesen kann? Weiß jemand wie die Heilungschangsen bei BSDK heute sind? Wünsche allen hier alles Gute!!! Gruß Frank name@domain.de |
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#168
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Hallo Frank!
Heidelberg ist sogar weit über Deutschland hinaus (Europäisches Pancreaszentrum) eine der ersten Adressen in Sachen BSDK weltweit. Andere rennomierte und empfehlenswerte Unis sind die Charité in Berlin, das UKE in Hamburg und Prof Dr. Beger in Neu-Ulm, bzw. Illertissen. Wenn Du etwas über OPs wissen willst, kannst Du bei Google z.B. "Kausch/Whipple", "Whipple-OP", "pyloruserhaltende Whipple", "biliodigestive Anas- tomose", "Linksresektion" oder "Traverso und Long- mire" eingeben, da findest Du alle relevanten Themen. (Was willst Du denn über die OP-Techniken wissen?) Die Heilungschancen sind bei BSDK leider immer- noch sehr schlecht, wenngleich die durchschnittliche Überlebenszeit und die Beschwerdefreiheit zugenom- men haben. Insgesamt liegt das Langzeitüberleben aber im niedrigen einstelligen Bereich (ca. 4%/5 Jahre). LG, ole |
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#169
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Hallo Ole
Muss jetzt mal auch bei dir was schreiben. Schaue regelmässig rein und danke dir für deine guten Tips, die ich auch teilweise beherzigt habe Nur die letzte Statistik werde ich dir verhageln. Ich packs Alles Liebe Ekkehard |
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#170
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Lieber Ekkehard,
und dafür drücke ich Dir und allen Leidensgenossen von ganzem Herzen alle Daumen, zzgl. allen restlichen Fingern und Zehen! LG, ole (Und 4 Prozent sind bei 10.000 Neuerkrankungen ja auch immerhin 400 Menschen. Warum also nicht dazugehören?) |
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#171
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Hallo alle miteinander.
Auch bei mir wurde am 15.06.05 BSDK festgestellt.Am 24.06.wurde ich im Klinikum Dresden-Friedrichstadt operiert.Die OP dauerte über 7 Stunden,dabei wurden auch Gewebeproben an den Lymphknoten entnommen die leider mit Metastasen befallen waren. Der Onkologe sagte mir anschliessend,das eine Chemo dreimal wöchentlich ein viertel Jahr dauern soll-kann das stimmen?Bei mir in der Familie gibt es keinen solchen Fall,so das ich da nicht mitreden kann.Wäre über Antworten dankbar mi-gru@t-online.de |
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#172
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Hallo Mike,
wenn Du eine (sehr gute) zweite Meinung zu dem Therapievorschlag aus Dresden haben möchtest, würde ich Dir empfehlen, diese aus Freiburg ein- zuholen. Das kostet zwar Geld, aber die Freiburger sind sehr gut und innovativ (besonders bei Chemo). Ich weiss nicht genau, wer hier im Forum (Lea?!) die besten Informationen zu Freiburg hat - also was es genau kostet, an wen man sich wenden sollte, aber das finden wir bestimmt bald raus! Dir ansonsten alles Gute, LG, ole |
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#173
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In Heidelberg kann man vielleicht auch mal telefonisch nachfragen . Hatte unter der Nummer 0700-72627327 einen netten Arzt (war aber wohl nicht Dr. Singer) am Telefon , der mir sehr bereitwillig und fachkundig Auskunft gab . Fragen kostet ja nix ;-)
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#174
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Lieber Mike!
In Heidelberg ist das beste Pankeraszentrum im Europäischen bereich Tel: Dr.Büchler einer der besten Pankerasspezialisten ist:06221/566202 dieser Prof hat schon über 1000 Whipel OP's durchgeführt und ist sehr erfahren auf dem gebiet auch Dr.Singer Heidelberg diese 2 Ärtzte sind in der Chirugie Heidelberg wenn du willst gib mal über google Uniklinik Heidelberg ein und du erhälst jedemenge Infos.Selbst auch über den tumor selbst.Icj bin auch betroffen seit Feb.05 habe auch Pankeras Ca.und kann dich beruhigen mit der Chemo sie läuft in Zyklen ab und es kann stimmen wie angegeben. lieben Gruß und alles erdenklich gute von Manuela |
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#175
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Hallo Ole
Da ich Gesundheitsmäßig auch stark gebeutelt bin, habe ich es mir angewöhnt auch die gähnnige OP-Praxis anzusehen. Gespräche mit den Ärzten sind dann doch intressanter zu gestalten, wenn man ein paar Fachausdrücke einflächten kann. Man höhrt dann nicht nur "das wird schon" oder "das ist kein Problem" oder "da brauchen Sie sich keine Gedanken machen". Außerdem bin ich der Meinung das es nicht schadet sich vor einer OP zu informieren ob es nicht noch Alternativen gibt oder andere Methoden. Mein Schwiegervater ist in Schwerin im Krankenhaus. Die Ärzte dort wollten Ihn sofort auf den OP-Tisch haben. Als er nein sagte und andeutete das er sich noch eine zweite Meinung aus Heidelberg einholen möchte, waren Sie etwas kurz angebunden und meinten nur noch " ja wenn Sie meinen, das die Ihnen etwas anderes sagen ". Nach dem Gespräch war mein Schwiegervater dann doch arg geknickt. Es gefiel Ihnen wohl nicht, das Ihre " Kompetens " nicht wiederspruchslos anerkannt wurde. Gruß Frank name@domain.de |
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#176
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Da es um die eigene Gesundheit (n´besser : um das eigene Leben !) geht und man als mündiger Patient die eigenen Geschicke besser lenken kann , ist es wohl das Recht eines jeden sich eine zweite Meinung einzuholen . Schließlich geht es nicht um eine Blinddarmoperation . Und ob die Ärzte sich in ihrer Kompetenz angekratzt fühlen oder nicht , muss einem in dem Moment sch...egal sein !
Seid weiterhin skeptisch und denkt mit ! Das kann nur nützlich sein. LG Simone |
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#177
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Hallo ihr alle miteinander.
Jetzt ist es schon 2 Tage her wo ich meine erste Chemo(Gemzar) bekommen habe-ich fühlte mich am ersten Tag ganz gut.Jetzt zwei Tage später komme ich mir vor als hätte ich mit einem Panzer gekämpft-Knochenschmerzen,Kopf-und Magenschmerzen.Dazu tut mir meine OP-Narbe(vor 4,5 Wochen operiert)höllisch weh.Dazu kommt, das mein Hungergefühl fast auf null ist-ich muss mich regelrecht quälen zum Essen.Da mir noch 11 mal dasselbe bevorsteht,hoffe ich das ich das durchhalte. LG an alle Leidgefährten-MIKE |
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#178
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Hallo Mike ,
mein Vater hatte diese Woche auch seine erste Gemzar Infusion . Abends war ihm sehr kalt und er hatte extrem starke Schmerzen , die aber am nächsten Tag weg waren . Auf unser Nachfragen sagte der Onkologe diese Reaktion sei eigentlich positiv zu bewerten , da ja die Krebszellen abgetötet werden sollen und das könne schon mal eine Art "Entzündungsreaktion" (also diese Schmerzen) hervorrufen . Mein Vater bekam vorbeugend gegen Übelkeit Zofran mit in die Infusion . Ich weiss nicht ob das standarmässig so ist , aber vielleicht kannst Du mal nachfragen . Möglicherweise hat das was mit Deinem mangelnden Appetit zu tun. Paspertin Tropfen könnten auch hilfreich sein . Ich denke , die nächsten Gemzars wirst Du sicher besser vertragen und Du schaffst das schon !!! LG Simone |
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#179
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Hallo Mike,
da mein Vater - wie Du in den anderen threads nachlesen kannst- nun doch extreme Probleme nach Gemzar bekommen hat und ins KH musste würde es mich interessieren wie es Dir geht und wieviel Gemzar Du bekommen hast ?? Alles Gute Simone |
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#180
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Hallo Simone.
Wieviel Gemzar ich genau bekam kann ich dir garnicht mal sagen-am Dienstag häng ich wieder an der Nadel und da kann ich dir danach genaueres sagen(schreiben).Nach 2 Tagen ging es mir wieder gut,der Appetit kam und die restlichen Schmerzen sind auch fort.Ich drücke die Daumen das dein Vater wieder auf die Beine kommt-LG Mike |
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