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#196
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Hallo Zusammen!
Leider bin ich erst kürzlich durch Zufall auf diese Info-Seite gestoßen. Was ich während der letzten zwei Jahre erlebt habe ist schon so Einiges, ich glaube schlimmer kann es kaum kommen. Es interessiert mich, es einer von Euch ähnlich erging. Ich heiße Gaby, bin 47 Jahre alt, seit fast 25 Jahren verheiratet mit dem tollsten Mann der Welt und habe einen 12-jährigen Sohn, nein richtig muss es lauten: einen 12jährigen, lang ersehnten Prinzen! Im Februar 2005 hatte ich eine Brusterhaltende Tumor-Entfernung, linke Brust. Nach den ersten Untersuchungen war eine Größe von 1,5 bis 1,8 cm festgestellt worden, letztendlich hatte Krebs 4,5 cm. Nach dem dringenden Verdacht auf Brustkrebs hatte ich mich sofort zur Tumorentfernung entschieden, nicht erst zur Stanze. Das Aufklärungsgespräch war o.k., alles was in diesem Krankenhaus folgte aber nicht. Ich kam morgens an, bekam meine „Kleidung“ für die OP und dann war Ruhe! Auf meine Frage nach dem Zeitpunkt der OP erhielt ich keine Antwort, man wisse es nicht und ich solle mich bereithalten. Mittags dann die OP, vorher keine Beruhigungstablette, eine leichte Narkose und ich dürfe aufstehen, so die Aussage der Schwester. Habe ich auch getan und bin prompt umgekippt. Man legte mich ins Bett und nichts weiter. Es kam niemand mehr, auch nicht in der Nacht. Am anderen Morgen Visite bei meinen Zimmernachbarinnen, bei mir nicht! Später kam eine Ärztin, entfernte (ohne den Druck herunterzulassen) die Drainage, was sehr schmerzte und sagte: „Sie können nach Hause, wenn Ihnen irgendwas merkwürdig vorkommt gehen Sie zu Ihrer Ärztin. Ansonsten werden Sie in ca. 10 Tagen Bescheid bekommen.“ Zur Lymphknoten-OP und den weiteren Untersuchungen ging ich in ein anderes Krankenhaus. Dort bekam ich später auch 6 x Chemo und die Bestrahlungen. Es war ganz anders. Vor und nach der OP und jeder Untersuchung hatte ich ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin. Sie erläuterte genau was anstand und erklärte die Diagnosen. Ich hatte großes Glück, keine Metastasen in den Lymphknoten oder sonst im Körper nachweisbar!! Bei der Chemo und den Bestrahlungen waren die Ärzte und Schwestern auch sehr bemüht, freundlich es war eine entspannte Atmosphäre. Es folgte Tamoxifen, mit dem Ergebnis einer Netzhautablösung nach 3,5 Monaten Einnahme. Aber die Ärzte meinten, das läge nicht am Tamoxifen, das solle ich weiter einnehmen. Obwohl Sie sich nicht darüber im Klaren waren, warum Auge und Netzhaut „nicht zur Ruhe kamen“ wie sie während der vielen Nachuntersuchungen immer wieder sagten. 1,5 Monate später wieder Netzhautablösung, wieder OP, anschließend Linsentrübung. Ich weigerte mich nun, weiterhin Tamoxifen einzunehmen. Die Linsentrübung ging nicht weg und ich bekam 6,5 Monate später eine künstliche Linse eingesetzt. Aber die Netzhaut hält!!! Ich habe immer ein „Strahlensehen“ bei Lichteinfall und morgens sehe ich immer einen „Wassertropfen“, aber was soll vielleicht bekommen sie das mit der 4. OP in den Griff. Übrigens nehme ich nun Arimidex und wollte wie empfohlen vor Beginn der Einnahmen die Knochendichte messen lassen. Das wäre nicht erforderlich, hörte ich vor ärztlicher Seite. Eine „Großpackung“ dieses teuren Medikamentes aufzuschreiben sprenge das Budget. Es kam sogar dazu, dass ein Rezept für 2 Lymphdrainagen verschrieben wurde, wenn es Ende des Quartals war. Habe ich „Schaf“ alles hingenommen, obwohl das mir vermeidbare Kosten verursachte. Nebenher bekam ich noch starke Schmerzen und massive Versteifungen beider Schultern, wobei es die rechte, nicht operierte Schulter, schlimmer traf. Ich konnte nur noch im Sitzen schlafen, mir nichts mehr über Kopf an- und ausziehen, mir die Haare nicht mehr kämmen. Das haben die Leute in der Reha aber wieder einigermaßen hinbekommen. Heute bin ich zwar immer noch nicht schmerzfrei, kann mich kaum Bücken und auch die Arme nicht im optimalen Radius bewegen, aber es geht. Eine Mammographie hatte ich erst jetzt, nach 2 Jahren. Meine Ärztin meinte, es müsse bei der Krankenkasse ein Antrag für eine Kernspinuntersuchung gestellt werden. Eine Mammographie wäre in meinem Fall nicht möglich (strahlengeschädigte Brust mit Ödem). Diesen Antrag wird seit Frühjahr 2006 gestellt, habe heute Mitte Januar 2007 noch immer keinen Bescheid. Nun hatte ich endlich den Mut einen neuen Arzt zu suchen. Die 1. Praxis, die ich anrief teilte mir mit, dass man Kassenpatientin nicht mehr annehmen könne (!Budget!), die nächste Praxis nahm nur Privat-Patienten. Aber meine Zahnärztin vermittelte den Kontakt zu einem netten Arzt. Der hat sofort einen Mammographie-Termin vereinbart, einen Termin im nächsten Brustzentrum wegen Beurteilung der Einnahme von Arimidex (sollte ich wohl doch nicht nehmen, da das Medikament nicht bei prämenopausaler Patientin eingesetzt wird). Mammographie hatte ich, alles o. k.! Termin im Brustzentrum ist nächste Woche. Ich bin zuversichtlich, dass sich vielleicht doch noch einiges anders machen lässt und es mir bald wieder „richtig gut geht“. Aber ich bin auch unsicher ob es richtig war einen anderen Arzt aufzusuchen. http://krebs-kompass.org/Forum/images/smilies/frown.gif
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#197
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Hallo ich bin 41 jahre alt, heiße Tina und habe 2005 BK diagnostiziert bekommen .Mittlerweile Arbeite ich seit Juni 2006 wieder. Nach der Wiedereingliederung habe ich meine Stunden auf 30 /Woche reduziert. Körperlich , d.h. sportlich bin ich noch nicht wieder so belastbat wie zuvor. Auch von der Konzentration und der Belastbarkeit (seelisch / geistig und körperlich) bin ich auch von meinem früheren Leistungsvermögen noch weit entfernt.
Die Erschöpfung kommt manchmal ganz plötzlich und dann gehrt nichts mehr. Komisch. Gibt es jemand der da auch Erfahrung hat und mir Raten kann was zu tun ist?. D.h. aber nicht dass ich micht hängen lasse!!!!! Packen wirs an. Vielleicht können die mir ja in der Kur, ab 17. April 2007 weiterhelfen- oder einer von Euch? Wäre super. Habt euch wohl, Tina! Geändert von JBB (04.04.2007 um 20:10 Uhr) |
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#198
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Ein liebes Hallo an alle,
bin auch neu hier und im wirklichen Leben heisse ich Ingrid und bin 52 Jahre alt. Seit 1976 bin ich kinderlos verheiratet und habe 3 Hunde, 2 Papageien und einige andere Vögel. Mein Mann ist seit August 2002 an Haarzell-Leukämie erkrankt und durch die Interferon Behandlung in Kombination mit Antibiotika an einem Guillain-Barree-Syndrom erkrankt. Nach 3 monatigem Krankenhausaufenthalt und Rehaklinik kann er aber wieder selbstständig laufen und mit einige Dinge abnehmen. Am 21.12.06 war ich beim Frauenarzt wegen einer Veränderung in der rechten Brust. Meiner Meinung nach konnte es sich nur um einen verhärteten alten Bluterguss handeln da ich im Feb./März 06 einen Unfall hatte und mit der Brust auf eine Bahnschwelle geschlagen war. Nun ging alles sehr schnell, am 21.12. noch eine Mammographie, am 22.12.ein MRT und eine Stanze. Am 27.12. dann die Gewissheit das ich an Brustkrebs erkrankt bin und am 4.1.07 wurde ich brusterhaltend operiert. Außerdem wurden mir 21 Lymphknoten entfernt die alle frei von Krebszellen waren. Ich kenne mich noch nicht so aus mit Euren Abkürzungen. Also, CT-Lunge o.k.,Knochenscan .k., Sonographie des oberen Bauchraumes .k., der Krebsknoten ein G1- ser und hormonbedingt gewachsen.Ich bekomme nun Tamoxifen, ggf. Zoladex und Bestrahlungen. Aber das entscheidet sich alles am 29.1. bei der Tumorkonferenz an der alle Onkologen und die Krankenhausärzte teilnehmen. Gestern hatte ich die 1. KG und Lymphdrainage. Seit gesterm abend habe ich seitdem Schmerzen in der Brust beim tiefen Einatmen und Schulterschmerzen. Kann das von der LD und KG kommen? Bin froh Euch gefunden zu haben und hier meine Fragen los zu werden. Viele Grüße und alles Gute Maxi |
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#199
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hallo ihr lieben!ich stelle mich erst mal vor ich heiße lisa.vor ca 2 wochen bekam meine mutter die diagnose brustkrebs,womit wir beide nicht gerechtet haben.meine mutter ist 51 jahre alt und arbeitet als lehrerin an einer berufschule.sie hat ein tumor in der linken brust,amdienstag wird sie operiert.das schlimme ist das der tumor sehr alt ist und schon die wirbelsäule befallen hat...jetzt trägt sie ein korsett was ihr einwenig hilft sich zu bewegen.gibt es irgendein der die symtome auch hat,dann schreibt mir bitte.ich warte---
alles belastet mich sehr aber der punkt ist das ich meiner mutter helfen will....meldet euch eure lisa! |
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#200
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Hallo Ihr Lieben :-)
ich habe erst heute dieses Forum entdeckt, mich natürlich sofort angemeldet und stelle mich erstmal vor. Ich heisse Sigrid, komme aus München, bin 36 Jahre alt und weiß seit Dezember, dass ich einen riesen Tumor in meiner linken Brust habe. Derzeit werde ich neoadjuvant behandelt, am Freitag ist meine 4. von 10 Chemos und danach OP und Bestrahlungen. Das allerdings ist noch in so weiter Ferne, dass ich mir darüber erstmal keine Gedanken und Sorgen mache. Ich lebe momentan im 3 Wochen Rhythmus. Die ersten Tage nach der Chemo sind ziemlich heftig, aber nach einer Woche kann ich schon wieder (leicht eingeschränkt) arbeiten gehen und das lenkt natürlich auch ab und tut gut. Mein Umfeld ist klasse, ich habe einige sehr liebe Menschen um mich rum und da die Nebenwirkungen erträglich sind, kann ich mein "normales/altes" Leben fast weiterführen. Zumindest zeitweise ;-)) Ich sehe das ganze als eine Art Prüfung und nehme inzwischen auch einiges schon anders wahr... Dinge, die vor kurzem noch Bedeutung hatten, sind jetzt in so weiter Ferne und inzwischen amüsiere ich mich auch über einige Dinge, die mich vorher total aufgeregt haben. Naja... auch das klappt nicht immer (z.B. Münchner Autofahrer) ;-)) Sollte hier eine "Leidensgenossin" aus München zu finden sein, wäre es klasse, wenn wir einen EMail-Kontakt aufbauen und auch mal auf einen Kaffee gehen könnten. Einzige Bedingung: Krebs darf nicht das einzige Thema sein :-)) Bis dahin für uns alle viel Kraft und positives Denken!!! Liebe Grüße Sigrid |
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#201
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Hallo liebe Leserinnen,
ich möchte mich auch vorstellen: 42 Jahre alt, ich komme aus München und bin im Dezember 2005 an BK erkrankt. Es war für mich sehr schlimm, da nur wenige Wochen davor meine Partnerschaft auseinanderging und ich damit zunächst ziemlich alleine dastand. Habe eine brusterhaltende OP (beiseitig) und eine Bestrahlung hinter mir. Zu meiner brusterhaltenden OP kam ich nur per Zufall durch eine befreundete Ärztin. Mein erster Arzt hatte mir gesagt, er könne meine Brust nicht erhalten! Eine Chemotherapie habe ich - aus verschiedenen Gründen und nach längerem Überlegen - abgelehnt und bin auch nach wie vor zufrieden mit dieser Entscheidung. Parallel zu allen Behandlungen habe ich mich sehr intensiv naturheilkundlich und homöopathisch behandeln lassen. Dazu habe ich mich vorallem um mich und um meine Seele gekümmert und das in verschiedenen Formen und Ausprägungen. Z.B. durch Tanztherapie. Und ich bin zum Malen gekommen, was ich nicht mehr missen möchte. Ich arbeite seit gut 3 Monaten wieder, allerdings noch in Teilzeit und am liebsten das auch weiterhin, aber das wird nicht gehen. Es geht mir inzwischen wieder viel viel besser und die ersten Nachuntersuchungen habe ich gut überstanden. Toi Toi Toi! Trotzdem ist das Leben anders als vor meiner Erkrankung. Und nicht immer schlechter als vorher... Viele Grüsse, Rita |
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#202
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hallo,möchte mich auch vorstellen...
mein name ist silke, ich bin 33 j. (2 kinder,13+8j) bei meiner mama (57J) wurde im Dez.06 die diagnose mammaca gestellt (pt2nomog3),dann ging alles ganz schnell->untersuchungen,op,jetzt chemo,dann bestrahlung und antikörpertherapie.unter chemo geht es ihr nicht so gut und ich kann ihr nicht wirklich helfen,wohne leider etwas weiter weg.meine tante (schwester meiner mama) ist auch z.n mamaca.sie wurde vor knapp 20 j. op.bei mir wurden fibroadenome,mikrokalk und zysten gefunden.wird jetzt halt beobachtet. lg silke Geändert von silke1973 (17.03.2007 um 08:37 Uhr) |
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#203
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Hallo zusammen,
zunächst möchte ich mich an dieser Stelle bedanken, dass ich in den vergangenen Monaten hier „heimlich“ mitlesen durfte. Die vielen Ratschläge und Tipps haben mir sicherlich geholfen diese schwierige Zeit einigermaßen zu überstehen. Aber nun zu mir, ich bin 33 Jahre, komme aus der Nähe von Aachen und habe im April 06 meine BK-Diagnose erhalten, dann folgten die üblichen Untersuchungen: Knochenzintigramm, Sono der Leber, Lunge röntgen, alles o.k. . Zwei Wochen später folgte die OP, bei der 8 Lymphknoten entfernt wurden (zum Glück frei), dann begann das lange Warten (wegen Ärzte-Streik) auf die Frage ob Chemo ja oder nein? Die Prognosefaktoren uPA und PAI-1 sagten aus, dass die Chance von der Chemo zu profitieren recht hoch war, also habe dann nach erfolgter Hormonbehandlung (wegen künstlicher Befruchtung und Einfrieren von Eizellen) im Sommer mit der Chemo begonnen (6xFEC), anschließend noch 33 Bestrahlungen, da nach Tamoxifen und Trenantone (hatte ich schon vor der Chemo). Nun bin ich zurück aus der AHB und werde bald wieder arbeiten gehen. Liebe Grüße Brigitte |
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#204
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Hallo zusammen!
Ich habe mich eben erst registriert und will mich dann auch erstmal vorstellen. Ich heiße Andrea, bin (noch) 40 Jahre alt, seit 10 Jahren verheiratet und Mutter eines 6jährigen Sohnes. Die Diagnose Brustkrebs bekam ich 2 Tage vor Weihnachten 2005, und das war das i-Tüpfelchen, das ganze Jahr 2005 war recht bescheiden. Im Januar 2006 wurde ich brusterhaltend operiert (links) mit Entfernung von 15 Achsellymphknoten, die alle frei waren, bekam dann Chemo (FAC). Meine Blutwerte waren unter der Chemo immer sehr schlecht, so dass ich schließlich den 6.Zyklus abgelehnt habe. Dann kam die Strahlentherapie, die habe ich sehr gut vertragen. Seit Juni 2006 bekomme ich Tamoxifen und Zoladex, was ich zum Glück auch ganz gut vertrage. Im August/September war ich zur Reha auf Sylt, und seit Dezember bin ich auch wieder berufstätig (halbtags). Obwohl die Chemozeit körperlich sehr belastend war, denke ich gern an das vergangene Jahr 2006 zurück, das Jahr, in dem ich den Krebs bekämpft und vorerst gewonnen habe. Ich hatte Zeit, mich um mich selbst zu kümmern. Ich habe eine Gelassenheit entwickelt, die ich vorher nicht hatte. Und obwohl das Damoklesschwert Krebs über meinem Kopf schwebt, habe ich jetzt weniger Angst vor der Zukunft als vor der Diagnose.
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Liebe Grüße Andrea ------------------ Die Dinge sind so wie sie sind. Wie wir sie wahrnehmen, hängt davon ab, in welchem Licht wir sie betrachten. |
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#205
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Hallo
!Mit großem Intersse verfolge ich seit ein paar Wochen Eure Beiträge. Seit gestern bin ich auch ein Mitglied und deshalb möchte ich mich gleich einmal vorstellen: Ich bin 29 Jahre. Ich entdeckte meinen Knoten in der Brust im November 2003. Nach Mammographie, Ultraschalle und sogar einer Biopsie waren die Gynäkologin, die Radiologen und ein Brustspezialist der Überzeugung, daß die Verhärtung (Jänner 2004-2cm) gutartig sei. Also ließ ich die Zeit verstreichen, im guten Glauben, alles sei in bester Ordnung. Als dieses Ding jedoch "explosionsartig" wuchs, zu schmerzen begann und sich die Brustwarze einzog, wurde der Tumor im November 2004 (mittlerweile über 5 cm groß-noch immer im guten Glauben) entfernt. Die Histo ergab jedoch das Gegenteil. Sofort wurde in einer weiteren Operation die linke Brust und die Lymphknoten (1 befallener von 9) entfernt und gleichzeitig mit einem Expander aufgebaut. Da ich noch recht jung bin, ließ ich mir auf anraten eines Arztes vor der Chemo Eizellen entnehmen. Eigentlich sollte danach die Chemo beginnen, aber es kam zu einer Abstoßungsreaktion der Prothese, es folgten 2 weitere Operationen. Schlußendlich wurde das Implantat entfernt. Ende Dezember konnte dann endlich die Chemo starten 6x TEC. (Natürlich hatte ich nun das Krankenhaus gewechselt!!!!!!!!!!!). Im Mai begann ich eine Antihormontherapie. Die Bestrahlungen verzögerten sich, da ich noch von den Operationen im Winter eine Wundheilungsstörung hatte (bis Juni 2005). Nach sorgfältiger Überlegung startete man dennoch mit 25 Bestrahlungen. Im Herbst 2005 begann eine einjährige Herceptintherapie. Nach langem hin und her entschloß ich mich vor kurzem zu einem Brustaufbau mit dem Latssimus dorsi Lappen. So blöd das jetzt auch klingen mag, so hart die Zeit auch war und immer noch ist und immer sein wird - seit meiner Diagnose lebe ich ein "anderes Leben". Ich sehe vieles Klarer und Positiver, kann mich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen und bin absolut glücklich auf der Welt zu sein. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß früher vieles schief gelaufen ist in meinem Leben. Der Krebs war ein "Tritt in den Hintern" mit der Aufforderung, nun endlich etwas aus meinem Leben zu machen. In diesem Sinne: Der Weg der Liebe ist kein raffiniertes Argument. Das Tor dorthin ist Verzweiflung. Die Vögel ziehen am Himmel große Kreise voller Freiheit. Wie lernen sie zu fliegen? Sie fallen und im Fallen wachsen ihnen Flügel. (Kabir) Ich freue mich schon sehr auf einen regen Austausch mit Euch!!! Herzliche Grüße, Eure Sonja. |
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#206
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Ein fröhliches Hallooooooo,
ich bin Daniela und bekam mit 28 die Diagnose BK....dieses Jahr werde ich 32 und bin glücklich sagen zukönnen,das ich weiterhin Krebsfrei bin :-)))) Ich bin eine stolze Mama zweier Söhne,die dieses Jahr 5 und 9 Jahre jung werden! Während meiner Therapie habe ich mich dazu entschieden,mich von meinem Mann zu trennen und seit einem Jahr bin ich geschieden! Ich hoffe,das ich irgendwann nochmal einen Mann kennenlerne,der mich so akzeptiert,wie ich bin,aber bis dahin geniesse ich mein zweites Leben!! Viele liebe Grüsse aus Dortmund sendet Euch Daniela |
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#207
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Hallöchen,
dann werd ich mich mal in die Reihe der Vorstellungen eingliedern. Ich bin 33 Jahre und lebe in der wunderschönen Oberpfalz. Privat bin ich verheiratet, arbeite als Angestellte im Bereich Personal und bin mom. mitten im Hausbaustress. Vor 3 Monaten hat meine Mum die Diagnose Brustkrebs erhalten....inzwischen wurde sie operriert und beginnt nun nächte Woche mit der FEC-Chemo. Auf der Suche nach Informationen über diese Chemo und über den Brustkrebs im Allgemeinen bin ich auf dieses Forum gestoßen und ich finde es hoch interessant, wie ehrlich die Menschen doch mit Ihrer Krankheit umgehen können. Bei meiner Mum habe ich allerdings das Problem das sie der Meinung ist, mit der Krankheit alleine Fertig werden zu müssen...genau wie sie alles andere in ihrem Leben alleine meistern wollte. Mein Dad ist vor genau 4 Jahren plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben...seither lebt meine Mum allein in ihren Haus und lässt niemanden an sich bzw. ihre Seele ran. Ich haben nun schon einwenig Angst, das sie die Chemo nicht durchzieht bzw. das sie die ganze Krankheit psychisch nicht verkraften wird. Einen Therapeuten will sie nicht aufsuchen. Vielleicht kann ich ihr mit der Hilfe und dem Erfahrungsaustausch in diesem Forum einwenig helfen - deswegen bin ich hier. Bis demächst BlackAngel
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----------------------- gemeinsam statt einsam
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#208
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Hallo zusammen,
auch wir möchten uns hier einmal vorstellen. Seit 33 Jahren sind wir verheiratet und haben zwei liebe, tolle Töchter, zwei süsse Enkeltöchter und einen netten Schwiegersohn. Zur Familie gehören weiterhin 2 Katzen, Lilou und Dr. Shnaggles. Zu mir: ich heisse Myriam, 55 Jahre. Im Oktober Diagnose inflammatorischer Brustkrebs. Nächste Woche 6. Chemo (TAC), danach OP, Bestrahlung usw. Im Moment geht es mir relativ gut bis auf ein paar Kleinigkeiten. Mein Mann: Helmut, 54 Jahre. November 98 Diagnose Hypophysentumor. Gottseidank nicht bösartig. Wird mit Medikamenten behandelt, keine OP. Liebe Grüsse an Alle und niemals aufgeben Myriam & Helmut
Geändert von MyriamL (03.03.2007 um 13:53 Uhr) Grund: Mein Mann hat sich unter HelmutL am 02.02.07 selbst registrieren lassen! |
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#209
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Hallo
nachdem ich dieses Forum entdeckt habe möchte ich mich vorstellen. Bin 48 Jahre, verheiratet, ein Sohn 23 J. arbeite als Angestellte. Habe am 09.02. die Diagnose Brustkrebs erhalten. Wie ich mich nach dieser Nachricht gefühlt habe brauch ich glaub ich hier nicht weiter auszuführen. Die Op wurde am 15.02. (brusterhaltend) durchgeführt und am 20.03 bekomme ich meine erste Chemo. Der freundliche Umgangston hier im Forum ist mir gleich aufgefallen und ich hoffe ihr nehmt mich in eure Reihen auf und steht mir mit Rat und Tat zu Seite. |
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#210
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Hallo ihr Lieben!
Ich möchte mich heute auch offiziell vorstellen, manche haben mich ja vielleicht bereits im Chat getroffen... Ich bin 31 Jahre alt, habe leider noch keine Kinder und bin an Eierstockkrebs erkrankt. Jetzt fragt ihr euch wohl, was macht die dann im BK-Forum. Leider musste ich erfahren, dass Eierstockkrebs und gewisse Formen von Brustkrebs genetisch vererbbar sind und da in meiner Familie gehäuft Krebs vorkommt, unterzog ich mich vor kurzem einem Gentest. Daher mein spezielles Interesse für BK, da ich ein hohes Risiko trage daran zu erkranken, sollte ich Genträgerin sein. Nun zu meiner Krankengeschichte: Ich wurde 1/06 an beiden Augen operiert (Glaukom). Zuvor wurde ich mehrere Jahre fälschlicherweise wegen Sehstörungen und Augenschmerzen gegen Migräne behandelt. Nachdem ich die Medikamente gegen Migräne absetzen konnte, durfte ich endlich schwanger werden. Im Mai 06 begannen wir also zu üben und prompt wurde ich schwanger, ich erfuhr es im Juli 06. Natürlich freuten wir uns sehr darüber. Anfangs war auch alles gut, starker Herzschlag sichtbar etc. Im August 06 bekam ich dann eine leichte Blutung und fuhr ins nächste Krankenhaus. Dort stellte man fest, dass kein Herzschlag mehr vorhanden war, dafür aber eine ca. 4 cm große Zyste am rechten Eierstock. Im Zuge der Kürretage sollte diese gleich mitentfernt werden. Der histologische Befund ergab allerdings, dass es sich um Eierstockkrebs Figo 1c handelt. Lymphknoten waren keine befallen, allerdings wurden in beiden Eierstöcken Krebszellen gefunden. Also entfernte man mir die Gebärmutter, beide Eierstöcke samt Eileiter, das große Netz, den Blindarm und insgesamt 20 Lymphknoten (vom Schambein bis zum Brustbein). Danach sollte ich 6 Chemotherapien (Carboplatin, Taxotere) bekommen. Einige Tage nach der 1. Chemo wurde ich wegen eines Darmverschlusses operiert, danach musste ich 9 Tage auf der Intensivstation bleiben, da wegen der Chemo die Leukozyten auf 0 abgesunken waren. Dann brachte ich die restlichen Chemos hinter mich. Im Februar 07 wurde die Narbe zum 3. Mal geöffnet, da ich einen Narbenbruch hatte (durch die Chemo ist das Bauchfell nicht zusammengewachsen). Ich hoffe, dass jetzt das meiste ausgestanden ist. Morgen möchte ich wieder arbeiten gehen. Liebe Grüße an alle Bessie |
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