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#196
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Hallo Andrea,
alles was ich dir sagen kann liebe Andrea, ist, dass ihr alle ganz stark bleiben müsst. Diese Krankheit ist nicht nur hinterlistig, sie gibt einem auch oftmals das Gefühl, nichts tun zu können. Mein Vater ist schon seit 2 Jahren mit dieser Krankheit beschäftigt und es zerreisst mir heute noch das Herz, wenn ich ihn so hilflos sehe. Aber ich und mein Familie haben gelernt, damit umzugehen. Ihr braucht alle viel Geduld. Das was die liebe Cristel jetzt durchmacht, habe alle durchgemacht. Es ist gerade eine Phase, wo sie akzeptieren muss, dass sie leider dieses Schicksal erleidet. Erst wenn sie es einsieht, kann sie sich damit abfinden und dann erst Kraft schöpfen durch eure Liebe und dann wird sie kämpfen. Natürlich ist das einfach gesagt, zumal es nicht wir sind, die erkrankt sind. Aber glaub mir, diese phase, wo sie niemanden an sich heranläßt, wird bald vorbei sein. Ihr macht es schon richtig. Gibt ihr einfach nie das Gefühl, dass ganz allein mit dieser Krankheit ist. Versucht sie oft mit altäglichen Banalitäten abzulenken. Sagt ihr, sie wird das überstehen und sie soll nicht die Hoffnung aufgeben. Und was die Therapie angeht, gibt es so viele Möglichkeiten. Liess mal die letzten Seiten im Forum Rippenfell- und Bauchfellkrebs. Es gibt das neue Medikament ALIMTA. Zwar lässt es nicht die Krankheit ganz verschwinden, aber immerhin ist es ein großer Lichtblick für die, die damit betroffen sind. Gebt nicht auf und haltet zusammen. Das ist alles, was ich euch dazu sagen kann. Lieben Gruß an alle und TOI TOI TOI Funda |
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#197
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Liebe Funda! Ich danke dir für deine lieben Zeilen. Es hat mir gut getan und das Durcheinander in meinem Kopf wieder sortiert.Danke! Natürlich habe ich mir einiges angelesen und versucht herauszufinden über diese Krankheit, auch über Alimta. Aber Alimta ist noch nicht freigegeben als offizielles Medikament. Wir werden es mit den Ärzten dennoch besprechen. Meinem Vater habe ich alles, was ich dazu finden konnte, ausgedruckt, damit er es selbst lesen kann und bescheid weiss. Lieben Gruss, Andrea
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#198
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Liebe Funda! Ich danke dir für deine lieben Zeilen. Es hat mir gut getan und das Durcheinander in meinem Kopf wieder sortiert.Danke! Natürlich habe ich mir einiges angelesen und versucht herauszufinden über diese Krankheit, auch über Alimta. Aber Alimta ist noch nicht freigegeben als offizielles Medikament. Wir werden es mit den Ärzten dennoch besprechen. Meinem Vater habe ich alles, was ich dazu finden konnte, ausgedruckt, damit er es selbst lesen kann und bescheid weiss. Lieben Gruss, Andrea
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#199
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Liebe Andrea,
auch ich kenne die HOffnungslosigkeit, die den Betroffenen so runterzieht. Ich möchte Dir ein Buch ans Herz legen, dass ich mir auch aufgrund eines Tipps aus dem Forum gekauft habe. Es beschreibt, wie man durch eine positive Einstellung den Krankheitsverlauf einschneidend beeinflussen kann. Es ist von O.Carl Simonton und heisst "wieder gesund werden". Ich hatte es erstmal selbst gelesen, um zu sehen, ob es wirklich das richtige für meinen Dad ist. Nun ist er im Moment dabei es zu lesen und auch meine Mutter ist davon völlig begeistert. Ich glaube, es kann wirklich helfen, wieder ein bisschen mutiger in die Zukunft zu sehen. Mit Alimta hast Du natürlich Recht, es ist noch nicht zugelassen. Aber es laufen in Deutschland einige Studien hierzu und vielleicht kann Christel ja dort hinein. Es ist schön, dass sie Euch hat, denn durch den Zusammenhalt in der Familie kann man viel bewirken. Ich wünsche Euch alle Kraft der Welt - und einen Hoffnungsschimmer für Christel, damit sie wieder nach vorne schaut. Liebe Grüsse, sonja (sunniee) |
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#200
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Liebe Funda,
ich drücke Euch für Montag ganz feste die Daumen!! LG sonja (sunniee) |
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#201
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Hallo Andrea,
seid einfach für Christel da und macht ihr weiterhin Mut. Es ist nicht einfach sich erstmal mit der Diagnose abzufinden und solche Phasen am Anfang hat mein Vater (Diagnose Mai02) auch durchgemacht. Er ist sogar bis jetzt fest davon überzeugt, daß er sobald es ihm zu arg wird nach Belgien fährt und dort Sterbehilfe in Anspruch nehmen will. Aber trotz allem hat er seinen Lebensmut und Kämpfergeist nach einer kurzen Phase des Resignierens und Harderns mit dem Schicksal wiedergefunden. Ich drücke Euch die Daumen, dass auch Christel die jetzige Anfangsphase überwindet und ihr es schafft sie unterstützen wieder Mut zu fassen. Ich wünsche Euch viel Kraft, denn es bleiben noch so viele liebevolle und schöne Momente die ihr mit Eurer Familie noch teilen könnt wenn man die Hoffnung nur nicht aufgibt. Viele liebe Grüße Soni |
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#202
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Meine Eltern waren am Wochenende zu Besuch und es gab am Sonntagmorgen einen richtigen Schrecken. Mein Vater hatte entdeckt das sich am Rücken im hinteren Brustkorbbereich einige Beulen gebildet hatten, als wenn das was rauswächst. Wir dachten natürlich alle das ist er, der erste Rückschlag. Am Sonntagabend hat er seinen Arzt angerufen. Da die Beulen weich sind (und nicht hart), deutet es wohl nun nicht auf Auswächse des Tumors hin sondern bei der letzten Chemo sind wohl mehr Krebszellen abgetötet worden, als der Körper schafft abzutransportieren und die so irgendwo zwischengelagert werden. Es hört sich für mich zwar komisch an, ich bin aber froh daß es nicht der mit Schrecken erwartete erste Rückschlag ist. Er hat aber auf jeden Fall diese Woche noch einen Termin wo es sich der Arzt mal anguckt.
Eure grad' vom Schrecken wieder erholte Soni |
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#203
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Ich danke euch allen für eure Anteilnahme und Aufmunterungen, auch im Namen meiner Familie. Die Computerthomographie hat ergeben, dass der Tumor noch gewachsen ist, trotz der 1. Chemo und dass eine Lungenentzündung dazu gekommen ist. Chemo wird also die nächsten 4 Wochen nicht gemacht. Der Arzt ist gegen Alimta, weil es noch im Test ist und "seine Chemo genauso wirkt" und es nicht nachweislich besser sei mit Alimta(aussage des Chefarztes der Station für Krebskranke in der Lungenheilklinik).Das Buch "Wieder gesund werden" haben wir uns schon vor ein paar Wochen gekauft- guter Tipp! Die Klinik hat leider auch keinen Psychologen an Bord, der sich um die Seele der Patienten kümmern kann. Wir haben eine Selbsthilfegruppe für Angehörige und Patienten gefunden in Berlin-Wilmersdorf. Vielleicht können die etwas weiter helfen. liebe Grüsse, Andrea
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#204
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Liebe Sonja (soni),
ich kann mir Euern Schrecken vom Sonntag gut vorstellen. Ich drücke Euch fest die Daumen, dass es wirklich nur "ausschwemmende Tumorteile" sind, die ganz schnell wieder verschwinden. Mein Dad hat auf dem Rücken auch eine Beule. Durch die Chemos ist sie langsam weicher und kleiner geworden. Die Beule ist vermutlich entstanden, als die Stümper vom 1. Krankenhaus beim Verkleben der Lunge / des Lungenfells "aus Versehen" den Tumor getroffen und zerteilt haben. Was da wirklich passiert ist, wird man wohl nie erfahren. Aber ich glaube, dass die Beulen WEICH sind, ist wirklich ein positives Zeichen. Ich denke an Euch!! Wir sind wohl ständig auf der Hut vor neuen Hiobsbotschaften, was? Mit der ständigen Angst müssen wir wohl jetzt leben ... Liebe Grüsse, sonja (sunniee) |
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#205
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Liebe Andrea,
ich hoffe, dass es Christel ganz bald wieder besser geht und sie die Lungenentzündung gut übersteht. Lasst Euch aber von dem Arzt nicht so abwimmeln. Niemand kann von irgendeiner Chemo sagen, die WIRKLICH zu hundert Prozent hilft. Und wenn der Tumor trotz Chemo weiter wächst, dann solltet Ihr Euch vielleicht doch noch einmal wo anders schlau machen. Schaden kann dies bestimmt nicht. Viel Glück und viel Kraft wünsche ich Euch, sonja (sunniee) |
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#206
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Hallo,
mein Vater ist leider auch an Rippenfellkrebs erkrankt. Zur Zeit nimmt er das Medikament Tramadolor 100, Lung 100. Hat jemand Erfahrungen damit sammeln können? Leider verträgt er das Medikament nicht sehr gut. Ich würde mich freuen, wenn uns jemand helfen kann. Bis dahin vielen Dank. Gaby |
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#207
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Hallo,
es ist Sonntag abend und mich lässt der Gedanke an die Schmerzen meines Dad's den ganzen Tag nicht los. Wisst Ihr Rat? Er hat extrem starke Schmerzen trotz Schmerztabletten und Tropfen (mit Morphin). Beim Liegen ist es am schlimmsten, er schläft deshalb ganze Nächte nicht, läuft umher, versucht im Sitzen zu schlafen. Es hilft nicht. Könnt Ihr helfen? Alles Liebe, Eure Sonja (sunniee) |
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#208
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Hallo Sonja und Gaby,
habt ihr schon einmal beim Informationsdienst Krebsschmerz angerufen? Die müßten euch eigentlich helfen können. Infos unter http://www.ksid.de Von Herzen alles Gute für eure Väter Marcus |
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#209
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Hallo Sonja,
bei meinem Vater haben irgendwann die Schmerztabletten und Tropfen auch nicht mehr geholfen. Er hat dann von seiner behandelnden Aerztin Pflaster mit Schmerzmitteln verschieben bekommen. Diese Pflaster geben kontinuierlich schmerzstillende Mittel an den Koerper ab. Mein Vater ist damit jedenfalls ganz gut klar gekommen. Er hatte auch grosse Schmerzem im Liegen gehabt und konnte auch nicht mehr so richtig seine Ruhe finden. Vielleicht fragt ihr einfach mal beim Arzt nach was der dazu mein. Ich druecke euch ganz, ganz fest die Daumen dass es deinem Paps bald wieder besser geht. Dieser Krebs ist so eine grausame Krankheit. Alles, alles Gute und viele Gruesse an deinen Papa von Regina |
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#210
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Liebe Gaby,
um was fuer Medikamente handelt es sich denn die dein Vater nimmt? Ich nehme an das es sich um Zytostatika (Chemotherapie) handelt. In diesem Forum gibt es ja eine ganze Menge Leute die Erfahrungen mit Chemo gemacht haben. Ich druecke euch jedenfalls ganz, ganz doll die Daumen dass es deinem Papa bald wieder viel besser geht. Alles Liebe und viele Gruesse von Regina |
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