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#31
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Hallo Madeleine,
ich möchte Dich nicht beunruhigen oder Euer Vertrauen in Eure Ärzte beeinträchtigen, aber Ihr solltet Euch dringend ein paar Dinge klarmachen: Diese Krankheit kann man nicht allein den Ärzten überlassen. Jeder Krebspatient muss AKTIV an seiner Heilung mitarbeiten, besonders bei BSDK! Nur wenn ALLE mit ganzer Kraft für eine Heilung kämpfen, besteht ein Funken Hoffnung... BSDK hat einfach eine zu schlechte Prognose, als dass man diese Krankheit "aussitzen" könnte... Das bedeutet, jemand von Euch muss Fachmann werden - denn normalerweise sind auch die Ärzte mit BSDK überfordert *. Deshalb MUSS man ihre Vorschläge und Therapieansätze hinterfragen... Zur Entfernung kann ich Dir leider auch keinen Tipp geben... ausser meiner persönlichen Meinung: Je näher man an einer spezialisierten Klinik wohnt, desto besser werden die Aussichten. Auf dem Land hat man kaum eine Chance... leider. Ich an Eurer Stelle würde nach Heidelberg** gehen. Egal was für Entfernungen dann zu bewerkstelligen sind! (Wir hatten Glück. Ffm-Heidelberg ist nicht weit) BSDK ist ein harter Schicksalsschlag. Und man muss sehr, sehr hart sein, um mit dieser Krankheit fertig zu werden. (Und trotzdem gelingt das nicht oft...) Ich drücke Euch die Daumen Viele Grüsse ole *Allgemeinmediziner haben mit BSDK üblicherweise kaum Erfahrung - und sind deshalb auf informierte Patienten angewiesen. So schizophren sich das anhört. Wenn Du nicht weisst, welcher Tumormarker bei 1.200 liegt... der HA weiss es häufig auch nicht! ** oder jede andere Spezialklinik |
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#32
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Hallo Madelaine,
frag doch mal an bei der Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenoperierte www.adp-dormagen.de. Es gibt bundesweit "Kontaktstellen", siehe Website, dort kann Euch sicher ein erfahrener Arzt in überschaubarer Nähe empfohlen werden und die Betroffenen dieses "Arbeitskeises der Pankreatektomierten" sind eben selbst mit dem Thema auch vertraut. Gruß, Lea |
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Lieber Ole, liebe Lea,
zunächst vielen Dank für Eure Anregeungen. Mein inneres Geführ hat mich damal (Sept. 03) nicht getäuscht, indem ich dem Allgemenmediziner nicht so recht traute, der meinem Vater mit der Diagnose zunächst allein lies. Mit den Worten ,, da feiern Sie erst einmal Ihren Geburtstag im Oktober und dann machen wir mal ne Chemo .´´ Das war der Punkt an dem ich gesagt habe man mus hier selbst die Inatative ergreifen. Glücklicherweise habe ich dieses Forum entdenkt, in dem so viele Patienten und Angehörige selbstlos helfen. Hier habe ich auch den Kontakt nach HAmmelburg gefunden. Dr. Müller hat sehr viele Forumsteilnehmer behandelt. Ich denke das war der 1. Schritt in die richtig Richtung. Nur müssen meine Etern gemeinsam noch aktiver werden. Aber mein Vater stellt sich bis heute noch die Frage ,, Warum ich ??,, Er als gesundlebender Mann der jedes Jahr einen Maranthon gelaufen ist .. Na ja ich tu mal mein bestes Ich danke Euch erst einmal, Madeleine Den Wert ( TM) krieg ich mal noch raus |
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#34
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Hallo,
danke für die Tipps und Adresse, sind echt hilfreich. Meine Mum ist an BSDK erkrankt, wir wissen es seit kanpp 2 Wochen, inoberabel und schon 4-5 cm groß. Soe macht derzeit eine Chemo (randomisierte Phase II mit versch. Medikamenten). hast du davon schon etwas gehört???? Was hältst du von Bestrahlung??? Wo wendet man sich am besten hin (wir wohnen inBayer/Oberpfalz). Vielen Dank Lisa |
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#35
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Hallo Lisa,
ich wollte Dir schon gestern schreiben, aber irgendwie bin ich nicht ins Forum gekommen. Ich denke mal, der Markus hat wahrscheinlich am System rumgeschraubt, oder so... Meine Schwiegermutter hatte auch Bestrahlungen. Mit insgesamt sehr gutem Erfolg (Erst 45 Gray - dann Auf- sättigung auf 54 Gray wegen Inoperabilität). Der Tumor war ursprünglich 6,7 x 5 cm gross - und hat bei der Radiochemotherapie in 8 Wochen etwas über die Hälfte an Grösse verloren. Die Tumormarker sind von 348 auf unter 100 gefallen. Wir waren für Radio und Chirurgie in Heidelberg. Dort befindet sich das Europäische Pankreaszentrum. Leider weiss ich nicht genau, wie weit das von Euch weg ist (Pfalz und Oberpfalz ist nicht dasselbe, oder?) Diese Krankheit ist sehr problematisch. Selbst für un- spezialisierte Unikliniken. Deshalb würde ich immer in ein High-Volume-Center gehen (HD, Ulm, UKE HH, Charité Berlin). Alle anderen sind u.U. überfordert. Bei welcher Studie macht denn Deine Mutter mit? Und welche Medikamente werden denn da gegeben, bzw. getestet? (Randomisiert sind meistens alle Stu- dien und Phase II ist nur der Entwicklungsstand in der Medikamentenforschung).Vielleicht Gemzar und Alimta? Versuch das doch mal rauszukriegen (das interessiert mich sehr... besonders Alimta!) Ich wünsche Euch alles Gute und viel Glück! Viele Grüsse ole |
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#36
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hallo ole, habe heute durch Zufall den Chat entdeckt und finde es unglaublich ermutigend, mit welchem Einsatz du hilfst und Fragen versuchst zu beantworten.
Wir sind auch mit unseren Nerven am Ende, meinem Schwiegervater(Privatpatient) wurde heute mitgeteilt, dass er "einige" bösartige Zellen in der Leber habe und die wahrscheinlich auf BSDK zurückzuführen seien. Montag wird aber erst die ERCPT durchgeführt. Der Arzt sagt, es sei inoperabel aufgrund der Metastasen in der Leber und mein Schwiegervater könne nur mit einer Chemo behandelt werden, die er möglichst schnell beginnen solle.Dabei würde man mit Kollegen der UK Essen zusammenarbeiten können. Positiv sei, dass mein Schwiegervater ansonsten körperlich in einer guten Verfassung sei und alle anderen Organe in Ordnung wären.Zudem hat er zur Zeit keinerlei körperliche Beschwerden. Nachdem ich nun heute so viel hier im Forum gelesen habe, bin ich aber nun verunsichert, ob man tatsächlich diese Behandlung unverzüglich beginnen sollte oder ob man z.B sich woanders doch noch mal nach der Operabilität erkundigt, z.B. in Heidelberg? Vielleicht kannst du mir auch noch Tipps geben, wie wir uns den Ärzten gegenüber zu verhalten haben, der Professor machte zwar einen "netten" Eindruck, aber man hat eigentlich nicht das Gefühl, ausreichend informiert zu sein, z.B. war es reiner Zufall, dass während des Gespräches die Ehefrau auch anwesend war, alleine hätte mein schwiegervater die Nachricht bestimmt nicht ertragen! Das alles macht uns unendlich traurig und hilflos! Hoffen auf Antwort, Bis dann Gruss stefan |
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#37
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Hallo Stefan,
gegenüber den Ärzten: Aufgeklärt sein, fordern ohne zu überfordern und Mitarbeit signalisieren ohne besserwisserisch auf- zutreten. Und medizinische Realitäten erkennen! gegenüber der Krankheit: Nur Spezialisten ran- und entscheiden lassen. Deren Therapieempfehlungen können dann aber oft heimatnah von Kreiskrankenhäusern aus- und durchgeführt werden (z.B. Chemo u.ä.) Deshalb: Lieber zuerst nach z.B. Heidelberg - und anschliessend deren Empfehlungen in Essen um- setzen, als andersrum! (Obwohl die Uni Essen sonst aber sehr gut ist. Ein guter Freund von mir ist dort Chirurg - und hat mir trotzdem den Tipp gegeben, sofort nach Heidelberg zu gehen!) der zeitliche Verlauf: Ein Tumor braucht viele Jahre, um in den cm-Bereich zu wachsen. Normalerweise kann man deshalb sagen: Therapiebeginn zügig - aber nicht hektisch. Lieber zwei- drei Wochen in die Vorarbeit investieren, als nach sechs Monaten eine falsche Therapie abbrechen zu müssen. zur Diagnose: Ein bisschen wild finde ich diese Aussage schon: "...einige bösartige Zellen in der Leber... und deshalb inoperabel..." - "... könne NUR mit einer Chemo..." Und das alles BEVOR die z.B. ERCPT gemacht wurde... Klingt mir ein bisschen wie eine Standard-Diagnose, die nicht besonders differenziert betrachtet wird..? Es hört sich so an, als wärt Ihr nicht in einer Uniklinik. BSDK ist leider eine der Krebserkrankungen mit eher schlechter Prognose. Deshalb sollte man keine zusätz- lichen Risiken eingehen, in dem man in ein unspezial- isiertes KH geht. Ich drücke Euch die Daumen, vielleicht ist es ja doch kein BSDK... und wenn doch: Ab nach Heidelberg! Viele Grüsse ole |
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#38
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Hallo Lisa und all die anderen, für die das interessant ist: ich habe gelesen, dass Du in der Oberpfalz wohnst, das ist nicht weit weg von uns, wir sind aus Fürth. Meine Mutter ist auch an BSDK erkrankt und ich schreibe Dir/Euch ihre Geschichte:
Diagnose im Krankenhaus Fürth Ende November 03, inoperabel, da Infiltration der Pfortader (die verläuft genau hinter der Bauchspeicheldrüse). Wir haben uns dann 3 Meinungen eingeholt (Heidelberg (Dr. Singer, Erlangen und Neumarkt bei Dr. Kästel und natürlich in Fürth). Alle haben einheitlich gesagt, Radiochemo (Chemotherapie mit Bestrahlung) und danach mal sehen, ob der Tumor sich verkleinert, evtl. von der Pfortader löst und somit operabel ist. Meine Mutter erhielt Chemo 5FU und Cisplatin (kein Gemzar) und Bestrahlung. Beides wurde in Fürth durchgeführt Wir sind sehr begeistert, die Ärzte in Fürth, haben das wirklich super hinbekommen. (Internist Prof. Dr. Schneider), (Bestrahlung Dr. Guttenberger, Fr. Dr. Schuchardt), (Chirurg Prof. Dr. Rupprecht). Wir haben lange überlegt, ob sie evtl. nach Erlangen geht (Uni-Klinik, mehr Erfahrung, Prof. Dr. Hohenberger (Chirurg) gilt als Kapazität), trotzdem haben wir uns für Fürth entschieden oder besser meine Mutter sich. In Erlangen, hätten die Ärzte genauso therapiert, außer bei der Chemo, da hätten Sie Gemzar und Cisplatin genommen (man weiss allerdings nie, wer was wie verträgt und wie was bei dem jeweiligen Patienten anschlägt). Auf jeden Fall hat meine Mutter die Radiochemo (ab Januar 6 Wochen lang) sehr gut vertragen (nur ab und zu etwas Wasser im Körper). 3 Wochen später wurde dann mittels MR kontrolliert und man konnte so gut wie keinen Tumor mehr feststellen. So hat man sich für eine OP entschieden (vielleicht ist jetzt eine Whipple möglich). Wir gingen also wieder nach Neumarkt und Erlangen und schickten die neuen Bilder nach Heidelberg. Wieder übereinstimmend: OPERIEREN. Nur von wem? Wer hat die meiste Erfahrung. Wieder hat sich meine Mama für Fürth (Prof. Dr. Rupprecht) entschieden. Die Entscheidung war richtig: Es konnte alles entfernt werden, die Lymphe sind frei, keine Metastasen. Die OP ging von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Danach 1 Woche Intensivstation und noch 2 Wochen Krankenhaus. Derzeit ist meine Mama zur AHB in Passau und es geht ihr ziemlich gut. Sie kann fast alles essen (mehrmals täglich, nicht viel auf einmal), ist noch sehr müde ... und ziemlich ausgepowert; aber ich denke, das wird sich alles geben. War ja 'ne riesen OP! Außerdem war sie vorher sooo stark und hat gegen den Tumor angekämpft, irgendwann sind die Akkus halt mal leer :-) Sollte jemand von Euch Adressen oder Telefonnummer einen der o.g. Ärzten benötigen, meldet Euch bitte evtl. auch unter bcpl.becher@freenet.de, ich helfe gerne weiter. War auch so froh, dass mir hier im Forum soooo viel geholfen wurde. viele Dank an alle. Birgit |
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Birgit,
ich freue mich riiiiesig mit Euch. Ihr werdet noch viele viele tolle Tage haben. Liebe Grüße Katharina |
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hallo ole, würdest du mir bitte deine e-mail adresse - oder tel. nr. mitteilen - ich hätte ein paar spezielle fragen an dich vielleicht kannst du mir weiterhelfen. wenn es zu diesem thema passt, können wir sie auch gerne veröffentlichen.
vielen dank, gruß birgit |
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#41
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Hallo birgit,
sehr verwirrend... welche Birgit ist denn nun welche? (Neue Forumsteilnehmer sollten - um Verwechslungen zu vermeiden - ein Zusatzkennzeichen verwenden. Z.B.: Vorname + Alter oder Vorname + Anfangsbuchstabe des Nachnamens.) Gross- und Kleinschreibung reicht meistens nicht aus. Und..., liebe birgit, wo soll ich Dir den hinmailen? Gruss, ole |
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#42
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hallo ole, danke für deine nachricht. hier meine e-mail adresse: bi.h@gmx.de.
ich hatte dir bisher nur einmal gemailt - ende märz, damals bei einem anderen teilnehmer. wollte damals die nr. von prof. büchler wissen. wir waren in der zwischenzeit bei ihm - meine mutti ist auch z. zt. in heidelberg. wäre schön, wenn du dich melden würdest. danke und gruß birgit h. |
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#43
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Hallo Birgit aus Fürth,
Meine Mum hat auch diesen schrecklichen Krebs, nur im Moment noch inoperabel.Sie bekommt einmal die Woche im Klinikum Nord Gemzar und wartet der Zeit auf Erfolg. Nächstes CT am 27.5.... Wenn Du Lust hast mail mich mal an. Würde mich freuen, jemanden aus der Nähe zu kennen mit dem man Erfahrungen austauschen kann. LG Gabi Mieze4@aol.com |
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#44
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Hallo zusammen,
bin heute sehr traurig. Man hat kein CT bei meiner Mum gemacht. Der Arzt sagte: is noch zu früh nach erst 9 Chemos.....grrrrrrrrrr! sagt mal, stimmt da was nicht? Im Gegenteil, man warf ihr vor 1500.-Euro in den Sand gesetzt zu haben, weil sie eine ausfallen lassen musste. Es ging Ihr gar nicht gut! Kreislauf und so weiter. Ultraschall wurde aber gemacht, leider sagte die Ärztin, man sieht nicht viel. Der Tumor ist wahrscheinlich nicht weiter gewachsen, aber ob das ein gutes Zeichen ist will sie nicht so sagen.Das kann man sehen wie man will. Was ist das für eine Art? Meine süsse Mum hat mir so leid getan. Ich habe dann ein Donnerwetter losgelassen, mal sehen ob es fruchtet.Manchmal könnte man aus der Haut fahren. Für manche Mediziner ist man der letzte...........Nur weil man nicht geheilt werden kann? Noch ne Frage: weiss jemand,, ob die Dosierung von 1600 mg Gemzar hoch ist? Und wann werden CT´s gemacht? Muss man da wirklich so lange erst Chemo machen? So, ihr armen. Hab Euch mit meinem Frust hoffentlich nicht angesteckt. Aber das musste mal raus....Jetzt werden wieder die Ärmel hochgekrempelt und weiter gekämpft. Bis bald LG Gabi |
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#45
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Liebe Gabi,
dass nach 9 Chemos noch kein Kontroll Ct gemacht wird finde ich auch sehr merkwürdig. ich kenne das auch ein bischen anders. dass man 1500 Euro in den sand setzt finde ich reichlich übertrieben. Es gibt Patienten, da ordnet sogar der onkologe an, dass die Chemo verschoben werden muss, da entweder der Allgemeinzustand zu schlecht ist oder weil die Blutwerte eine Chemo nicht zu lassen. Bei wurde nicht nur einmal die Chemo um wochen verschoben, weil ich mir entweder einen Infekt zu gezogen hatte oder meine Blutbild schlecht war. Ich habe ebenfalls von mir aus mal eine Chemo abgesagt, da ich durch die Chemo und durch einen vorherigen Infekt so schlapp war. Die Ärtze waren zwar nicht begeistert, aber ich habe ihnen gesagt: Ich mache die Chemo um hoffentlich wieder gesund zu werden und nicht um mich frühzeitig ins Jenseits zu befördern. Deine Mutter ist die Jenige, die die Therapie aushalten muß und nicht die Ärzte. Vielleicht solltet ihr, wenn ihr mit dem behandelten Onkologen nicht zurecht kommt, doch noch mal eine zweite Meinung einholen. Liebe Grüße Petra |
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