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#46
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Hallo Gabi,
CTs sind belastend für den Körper. Deshalb sollten nicht zu viele in zu kurzen Abständen gemacht werden. Bei meiner Schwiegermutter wird allerdings immer alle 8 Zyklen ein CT in Heidelberg gemacht (2-wöchige Chemo) Ultraschall (Sonografie) ist ein schonendes Verfahren, aber es braucht sehr kompetentes Personal. Das der Tumor nicht weiter gewachsen ist, ist immer ein gutes Zeichen. (Wie ein Unentschieden beim Fussball, man hat zumindest nicht verloren!) Meine Schwiegermutter bekommt eine Gemzar-Dosis von 1.000 mg/m2. Das ist ein Mittelwert. Schwächere Patienten bekommen meist weniger (ca. 500) kräftigere eher mehr. Körpergrösse, Gewicht und Alter, sowie die Ausdehnung der Krankheit sind auschlaggebend für die Dosierung. Viele Grüsse und viel Erfolg ole |
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#47
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Hallo Gabi und Ole,
ich glaube eigentlich nicht so recht, dass ein CT besonders belastend für den Körper ist. Für die Kontrastmittelgabe muss der Kreatininwert in Ordnung sein, damit die Nieren keinen Schaden nehmen. Ansonsten besteht zwar eine radioaktive Belastung, aber diese ist in Anbetracht der bestehenden Krankheit und des Aussagewertes der CT-Aufnahmen meines Erachtens zu vernachlässigen. Oder was meinst Du, Ole, mit "Belastung"? Ich habe eigentlich eher den Verdacht, dass hier womöglich an aussagekräftigen aber teuren, bildgebenden Verfahren wie CT oder MRT gespart wird. Deshalb, Gabi, bleib´ dran am Ball! Nur Sono reicht eher nicht! Viel Kraft für die Diskussion mit den Medizinern! Gruß, Lea |
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#48
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Hallo Lea,
Computer-Tomografien (v.a.D. Thorax- und Abdomen-Aufnahmen) haben die höchsten Röntgenbelastungen. Unter normalen Beding- ungen dürfte eine alle zwei Jahre den Röntgenpass schon ziemlich belasten. MRTs wären hier sehr viel schonender. Die sind allerdings erheblich teuerer wie die vergleichsweise günstigen CTs. Bizarrerweise sind die Spätfolgen vieler Krebsbehandlungen wieder- rum Krebserkrankungen - allein aufgrund der agressiven Therapie. Auch exzessive Vorsorgeuntersuchungen (z.B. MammaCA) können selbst zu Tumoren durch die Strahlenbelastung führen. Du hast aber völlig recht, in Anbetracht des Nutzens steht die Belast- ung eher hintenan. Besonders bei BSDK und anderen "versteckten" Krebsarten. Tatsächlich könnte es so sein, das einfach gespart wird, weil in der Fallpauschale nicht mehr genug Geld zur Verfügung steht. (Kassenpatienten werden durch die Diagnose einer Fallpauschale zugeteilt. Diese bestimmt dann die vertretbaren Aufwendungen.) Das würde u.U. auch die Aufregung um die 1.500 EUR erklären... Viele Grüsse ole |
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#49
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Hallo Ole,
Zyklus bedeutet: Eine Chemotherapie läuft in der Regel in Zyklen ab. Das bedeutet, dass die Gesamtbehandlung sich aus Einzelbehandlungen zusammensetzt, die in bestimmten zeitlichen Abständen aufeinander folgen. Wie viel Zeit zwischen den einzelnen Behandlungen liegt, ist in zuvor festgelegten Therapieprotokollen vorgegeben. Unter Umständen kann es auch durch Komplikationen zu Verzögerungen kommen. Zwischenzeitlich muss durch verschiedene Untersuchungen überprüft werden, ob die Behandlung wirkt, das heißt, ob sich der Tumor beziehungsweise die Tumorzellen zurückgebildet haben. Die Sonographie ist sicher ein schonenderes Verfahren wie CT oder MRT, allerdings kann sie nicht wie bei der CT oder MRT kleinste Neubildungen erkennen. Der Arzt erhält bei der Sonographie zweidimensionale Bilder, die ihm eine räumliche Vorstellung von Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe, Weichteilgewebe und Gefäße vermitteln. Das CT ist deshalb schon gründlicher ,weil dort durch ein spezielles Röntgen Vefahren Querschnittbilder verschiedener Körperverfahren angefertigt werden. Das ist CT-Bild übersichtlicher, da der Arzt dank der besseren Kontrastabstufung zwischen den verschiedenen Gewebearten wie Knochen, Muskel oder Fett unterscheiden kann.Zudem gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe eines Computers ein drei-dimensionales Bild zu erzeugen, was das Sonogerät eben nicht kann. Die MRT Untersuchung ist noch genauer, da die Kernspin-Tomographie, auch Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) genannt, ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. und was ich bei dieser Untersuchungsmethode sehr wichtig empfinde ist dass schon geringfügige Veränderungen im Körper, beispielsweise kleine Metastasen, können auf diese Weise entdeckt werden. Der Unetrschied, wie Lena auch schon schrieb sind CT und vor allen Dingen MRT Untersuchungen teurer, wie normales Röntgen oder Sonographie. Und ich kann ehrlich gesagt Gabi sehr gut verstehen, wenn sie sauer oder beunruhigt ist, wenn nach 9 Chemos noch kein Kontroll CT gemacht wird. Denn lieber frühzeitig kleinste Veränderungen erkannt, als hinterher vor einem dickem Batzen zu stehen. Was nützt mir ein schonenderes Untersuchungsverfahren, wenn ich hinterher die doppelte Chemotherapielänge mir antun muss. Liebe Grüße Petra |
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#50
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Hallo Ihr Lieben,
ich bin ja Eurer Meinung! Bei meiner Schwiegermutter wird ja auch alle acht Sitzungen kontrolliert. So hat man die Sache besser im Blick - und kann gegebenenfalls schneller reagieren... Ich hatte mir ja nur Gedanken über die Beweggründe der be- handelnden Ärzte gemacht... Gruss, ole |
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#51
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Lieber Ole,
Du hast mir so viele Fragen beantwortet, nun will ich Dir eine Frage,die nur indirekt mit BSDK etwas zu tun hat, beantworten. In Deinem ersten Beitrag hier erwänhntest Du unter 9."Leben und sterben lassen" einen sehr tollen Spruch, der zufällig mein Lieblingsspruch und Motto fürs Leben ist. Den haben einige Persönlichkeiten immer wieder genannt.Der, der ihn aber erstmals gebracht hat, also das copyright besitzt, war der Heilige Augustinus, römischer Bischof in Afrika, der leider danach etwas Pech hatte mit den Vandalen. Er hat diese Begegnung nicht überlebt. Bleib uns allen gesund und hier im Forum erhalten. |
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#52
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Hallo alle zusammen,
man, wenn ich Euch nicht hätte! Hatte wirklich grosse Angst und habe wieder einmal viel geweint..Nun ist es Wochenende, meiner Mum geht es immer noch ganz gut und ich habe Euch. Was will ich mehr? Ihr gebt einen immer wieder Kraft und Freude. Danke, danke, danke...........Ich hoffe, ich kann auch mal was für Euch tun. Fühlt Euch umarmt.... LG Gabi |
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#53
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Hallo Wolfgang,
vielen Dank für Deine "Zitatenforschung"! Ich hab’ mich immer schon gefragt, wo dieser Satz herkommt. Fortan werde ich ihn immer so zitieren:"Wie schon der hl. Augustinus sagte:..." Gruss, ole Frohe Pfingsten an alle! |
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#54
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Hallo Heiko,
Du hattest am 7.7. geschrieben, Alimta hätte keine Wirkung bei BSDK gezeigt. Ist das wirklich das letzte Wort in Sachen Alimta und BSDK? Oder gibt es noch weitere - abzuwartende - Studien? Für eine Rückmeldung dankbar wäre der... ole |
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#55
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Hallo Heiko,
das habe ich auch schon mal gehört... allerdings in einem anderen Zusammenhang. Sehr seltsam...?! Vielen Dank für Deine Antwort und den Link. (Mist, ich hatte echt gehofft, das Alimta ähnlich gut wirkt wie Gemcitabine...) Ciao, ole |
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#56
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Hab hier was gefunden zur Problematik der Lebensverlängerung als primäres Studienziel.
Offenbar ist die Alimta+Gemzar Studie kein Einzelfall: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/q..._uids=15033657 Gruß, Heiko |
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#57
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Liebe Hildegard,
das kann ja gar nicht angehen...? Ich glaube, dann muss ich Dir mal die Bilder direkt mailen... das wird wohl funktionieren. Ciao, ole P.S. Apple Macintosh an die Macht!!! Buuuh für alle bösen PC’s, buuuh! |
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#58
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Hallo Ole und all die anderen,
Meiner Mom gehts z.Zt. ziemlich gut ausser am Tag der Chemo, aber das ist ja normal. Was mir Sorgen macht ( sie sieht das nicht so eng), dass sie seit einiger Zeit abends einen "schlechten" Magen hat und ein bissi Völlegefühl. Mit Übelkeit hat das nichts zu tun. Ich muss aber dazu sagen, dass sie immer am futtern ist, kaum etwas liegen lässt und alles essen kann. Durchfall plagt sie trotzdem nur alle 4-5 Tage........wenn überhaupt. Hat dieser "schlechte" Magen schlechtes zu bedeuten? Oder isst sie nur etwas zuviel? Laut Blutbild müsste sie eigentlich gesund sein. Kein Wert über das einem normalem Wert. >Blick bei meiner Mom nicht immer ganz durch.....lach. Vielleicht weiss jemand, was das sein könnte? LG gabi |
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#59
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Hallo Gabi,
natürlich weisst Du selbst, dass bei dieser Krankheit immer alles denkbar ist. Ich würde aber mal von eher normalen Nebenwirkungen ausgehen. Die Chemo greift z.B. bevorzugt schnellwachsende Zellen an - und dazu gehören halt auch die Schleimhäute. Und da ist eben auch der Magen betroffen. Behalt das mal sorgfältig im Blick, und wenn sich in ein-, zwei Wochen nichts geändert hat, bzw. wenn es sich verschlechtert, einfach mal den Arzt befragen und eine Ultraschall-Aufnahme machen lassen...? Das mit den guten Werten kennen wir auch. Fünf Monate lang ist meine Schwiegermutter von Arzt zu Arzt gelaufen. Alle Werte waren in Ordnung - und die haben sie schon fast als Simulan- tin abgeschrieben... naja. Viele Grüsse an Euch ole |
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#60
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Hallo Ole,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Du schaffst es immer wieder, dass man sich schnell wieder beruhigt. Ich hoffe auch ( und gehe mal davon aus) dass es einer der vielen Nébenwirkungen ist, die man von der Chemo hat. Nur schade, dass die guten Blutwerte in dem Fall oft nichtssagend sind. Alles Gute für Schwima LG Gabi |
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