![]() |
|
|
#76
|
|||
|
|||
|
Diagnose: Rhabdomyosarkom IV
ERFAHRUNGSBERICHT EINER VERWAISTEN MUTTER ****************************************** Titel: Ich möchte mit keinem anderen Kind tauschen... Autorin: Uschi Kurpiers Verlag : Books on Demand , Juni 2005 ISBN : 3-8334-2881-3 , 208 Seiten, ill. mit Fotos von Inka Preisinfo : 12,80 Eur[D] / 13,20 Eur[A] / SFr. 23.30 Erhältlich im Buchhandel oder bei: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...016836-7367229 Verlagstext: Im Buch beschreibt eine Mutter den Gang durch die größte Lebenskrise, die einem Menschen begegnen kann, nämlich die lebensbedrohliche Krebserkrankung (Rhabdomyosarkom, Stadium IV) ihrer damals 11-jährigen Tochter Inka, die nach zwei Jahren intensiver Behandlung und Knochenmarktransplantation nach einem Rückfall zu ihrem Tod führt. Die Erfahrung der Krankheit, die Aufnahme des Kampfes mit ihr, die häufigen und zum Teil langen Krankenhausaufenthalte, die schwere und komplikationsreiche Zeit der Knochenmarktransplantation beeinflussen Inka und ihre Familie in nicht vorstellbarem Maße. Aber auch tief empfundene Dankbarkeit und neu erwachte Lebensfreude nach einer Zeit der Besserung prägen das letzte Lebensjahr Inkas. Es ist die Schilderung von zwei unglaublich intensiven Jahren, in denen Inka fast alles erfahren hat, was menschliches Leben ausmacht: Trostlosigkeit und Hoffnung, Verzweiflung und Zuversicht, Schmerz und Angst, menschliche Nähe und Wärme und Isolation, Angst vor dem Sterben und Freude über das Leben. Ein Leben im Zeitraffertempo und ein beeindruckender Reifungsprozess eines tapferen Mädchens, das einen Monat vor seinem 14. Geburtstag den Kampf gegen die tückische Krankheit verliert und in den Armen ihrer Lieben stirbt. Der Titel des Buches"Ich möchte mit keinem anderen Kind tauschen ..." beruht auf der schönsten Liebeserklärung, die ein Mensch erhalten kann, geäußert von Inka in ihrer sterilen Zelle während der Knochenmarktransplantationszeit, einer Zeit, in der sie dem Tode näher war als dem Leben. Der vollständige Ausspruch lautete: "Mama, ich möchte mit keinem anderen Kind tauschen, auch wenn ich dann gesund wäre, weil ich dich dann nicht als Mama hätte." Der letzte Teil der Aufzeichnungen berichtet über die ungeheuer schwere Situation der Familie, mit dem Verlust der Tochter den eigenen Lebensweg weiter gehen zu müssen und es letztlich auch zu können. Zehn Jahre nach Inkas Tod hat ihre Mutter versucht, das Geschehen während der letzten Lebensjahre ihrer Tochter für Familie und Freunde schriftlich festzuhalten, aber auch, um möglicherweise anderen Familien, die Ähnliches erleben, beistehen zu können. Geändert von gitti2002 (15.10.2024 um 19:38 Uhr) |
|
#77
|
|||
|
|||
|
Diagnose: Medulloblastom
ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER +++++++++++++++++++++++++++++++++ Titel: Jonas Untertitel: Über das Leben, die Krankheit und den Tod meines Kindes Autorin: Sabine Krüger Verlag : Felicitas Hübner, August 2004 ISBN : 3-927359-31-9 , Paperback, 120 Seiten Preisinfo : 8,50 Eur[D] / 8,80 Eur[A] / 15,80 sFr erhältlich im Buchhandel oder bei: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...748856-0107736 Verlagstext: Erfahrungen einer trauernden Mutter zwischen Angst, Hoffnung und Verzweiflung. Jonas ist ein leises Buch, das realistisch und unaufdringlich zugleich vom Verlauf einer Krebserkrankung im Kleinkindalter (Medulloblastom) erzählt. Es klagt nicht an, sondern macht anhand eines Einzelschicksals aufmerksam auf die Situation betroffener Menschen, Kranker wie Angehöriger. Zugleich macht es Mut, zwischen Angst, Hoffnung und Verzweiflung auch glückliche Momente zuzulassen und zu geniessen. Und es zeigt, wie wichtig es ist, einem Sterbenden die Zeit zu lassen, die er braucht, um gehen zu können, und ihn dabei zu begleiten. Geändert von gitti2002 (15.10.2024 um 19:38 Uhr) |
|
#78
|
|||
|
|||
|
Diagnose: ALL anno 1973
ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER UND TAGEBUCHAUSZÜGE EINES BETROFFENEN 12 JAHRE ALTEN MÄDCHENS ************************************************** ********* Titel: Halt mich fest Autorin: Beth Jameson Verlag: Francke, 1982 ISBN 3-88224-259-0, Paperback, 158 Seiten Antiquarisches Buch, nur noch gebraucht erhältlich, z.B. bei. http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...395552-4565622 Klappentext: Die bewegende Schilderung der letzten zwei Lebensjahre eines Mädchens, das im Alter von 12 Jahren an Leukämie erkrankt ist. Wir erfahren, wie sich die 14jährige Kim durch ihren unerschütterlichen Glauben an die Botschaft Jesu Christi darauf vorbereitet, dieses Leben zu verlassen und in ein anderes zu kommen. Es ist zugleich der Bericht einer besonderen Mutter-Tochter-Beziehung, wie sie enger kaum sein kann. Und nicht zuletzt haben wir hier das Zeugnis einer Mutter vor Augen, die ihre eigenen Ängste und Sorgen erfährt und gezwungen ist, das Unannehmbare anzunehmen, um ihrer Tochter auf dem Leidensweg Kraft und Vertrauen zu geben. Ein tief erschütterndes, zugleich aber mutmachendes Buch. Anmerkung von Ladina: Dieses Buch darf nicht hinsichtlich der damaligen Behandlung gelesen werden, die damals noch ganz anders verlief als heute. Das Buch ist aber hinsichtlich der Bewältigung einer unheilbaren Krankheit durchaus auch heute noch lesenswert. Geändert von gitti2002 (15.10.2024 um 19:39 Uhr) |
|
#79
|
|||
|
|||
|
Diagnose : Aleukämische Leukämie anno 1962
CHRISTLICHER ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINES BETROFFENEN MÄDCHENS ************************************************** ******** Titel: Tod, wo ist dein Stachel? Autorin: Eileen Nora Mitson Verlag: Hermann Schulte, 1969 ISBN 3-87739-204-0, Englisch Broschiert, 140 Seiten Antiquarisches Buch, nur noch gebraucht erhältlich z.B bei: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...395552-4565622 Klappentext: Merkwürdig, wie es zu diesem Buch kam: Frau Mitson hatte in einer Zeitung einen Artikel über ein an Blutkrebs erkranktes Kind gelesen. Der Artikel hatte sie ergriffen und angeregt, über dieses Thema eine Geschichte zu schreiben. Sie kam jedoch nicht gleich dazu. Eines Tages erkrankte ihre eigene Tochter Frances, Frankie genannt, mit 8 Jahren an Leukämie. Frau Mitson schien diese Not unfassbar und untragbar. Doch Gott erhörte ihre Gebete und gab ihr und ihrem Mann Kraft, das Siechtum und Sterben ihrer kleinen Frances aus Gottes Hand zu nehmen. Und nicht nur das! Sie erhielt auch noch die Freude, ihr eigenes schweres Erleben für andere niederzuschreiben. Dieses Buch ermutigt und strahlt einen tiefen, inneren Frieden aus. Eigentlich sollte es jeder lesen, denn es berührt, wesentliche Fragen des Lebens, mit denen sich der einzelne früher oder später auseinandersetzen muss. Anmerkung von Ladina: Dieses Buch darf nicht hinsichtlich der damaligen Behandlung gelesen werden, die damals noch ganz anders verlief als heute und von vornherein nur die Hoffnung auf ein Wunder zuliess. Frau Mitson und ihre Familie ist gläubig, bis zum Schluss hoffte sie, Gott könne ein Wunder möglich machen und die kleine Tochter heilen, zusammen mit den bescheidenen Therapien, die es damals gab. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Das Wunder ist anders eingetreten, nicht in der Heilung, sondern im Reifen des Kindes hnsichtlich seines frühen Todes. Frankie starb im Alter von 10 Jahren. Geändert von gitti2002 (15.10.2024 um 19:40 Uhr) |
|
#80
|
|||
|
|||
|
KINDERBUCH
************ Titel: Lara's Schmetterlinge Untertitel: Mit bunten Flügeln in ein neues Leben Autorin: Linda Blumentritt Verlag : Markus Bissinger, 2. Auflage 20.09.2005 ISBN : 3-937645-01-2 , Gebunden, 26 Seiten, 12 farbige Abbildungen, 1 farbige Fotos Preisinfo : 14,80 Eur[D] / 15,30 Eur[A] Erhältlich im Buchhandel oder via: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...231803-2691429 Beschreibung: Die Hauptperson ist die achtjährige Lara. Sie wird am Tag nach ihrem Geburtstag in der Schule ohnmächtig und ins Krankenhaus gebracht. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sie an Leukämie erkrankt ist. Das Buch beschreibt, wie Lara und ihre Familie mit der Krankheit umgehen und gegen sie ankämpfen ... Das Buch gibt Informationen über die Krankheit Leukämie, Sterben und Tod, aber vor allem soll es Trost und Hoffnung schenken! Der Text ist anschaulich und kindgerecht geschrieben. Er spiegelt die Lebenswelt der Kinder wieder, so dass Sie sich in ihm entdecken können. Die farbenfrohen Bilder sprechen Kinder besonders an und motivieren Sie zum Gespräch. Unterrichtsreihe: Zu dem Buch gibt es eine zwölfstündige Unterrichtsreihe. In dieser Unterrichtseinheit durchläuft und begleitet das Buch die einzelnen Stunden wie ein 'roter Faden'. Anhand der verschiedenen thematischen Abschnitte dient mein Buch dazu, dass die Kinder ein Gespür für Sterben, Tod und neues Leben gewinnen und darauf aufmerksam werden, dass der Tod zu Ihrem Leben gehört. Ich habe diese Unterrichtsreihe selbst entworfen und in einem 4. Schuljahr mit einer positiven Resonanz durchgeführt. Die Inhalte des Buches wurden ganzheitlich und kreativ von den Kindern verarbeitet. [Die komplette Unterrichtsreihe incl. meiner Ergebnisse werden demnächst ebenfalls erscheinen. Näheres unter meiner Emailadresse.] (Siehe Seite lara-team) Mit der Geschichte der achtjährigen Lara, die an Leukämie erkrankt und mit ihrer Familie gegen Krebs ankämpft, möchte Linda Blumentritt der Tabuisierung von Sterben und Tod in unserer heutigen Gesellschaft entgegenwirken. Kindern soll die Thematik "Sterben und Tod" nicht vorenthalten werden. Der Tod gehört zum Leben. Auch die Jüngsten werden damit konfrontiert. Kindern und Erwachsenen soll im Umgang mit dem Buch eine Möglichkeit eröffnet werden, eigene Erfahrungen mit schweren Krankheiten, dem Sterben, Tod und Trauer zu verarbeiten. Kindern und Erwachsenen wird mit dem Buch eine Möglichkeit eröffnet, eigene Erfahrungen mit schweren Krankheiten, dem Sterben, Tod und Trauer zu verarbeiten. Das Buch wurde für den Schulunterricht (Religion) konzipiert. FOTO-KUNSTBAND DES VATERS EINES LEUKÄMIEKRANKEN STERBENDEN KINDES ************************************************** *********** Titel: KATRIN Untertitel: Bilder eines kurzen Lebens Herausgeber : Jochen Dietz/ Fotos: Franz J. Ceglarz Verlag: Kelkheim, Selbstverlag, 1985, Limitierte Auflage keine ISBN, Leinenumschlag, 60 Seiten, durchgängig schwarz-weisse Nahaufnahmen von Katrin. Nur noch antiquarisch erhältlich unter www.eurobuch.com Suchwort: Autor: Ceglarz / Titel: Katrin Preis: 35 Euro Zur Geschichte des Bildbandes: Die kleine Katrin stirbt mit 6 Jahren an Leukämie. Franz J.Ceglarz aus Kronberg am Taunus, der Vater von Katrin, hat ihr Leben vom Zeitpunkt der Diagnose weg bis zu ihrem Tod in berührenden Scharzweiss-Fotografien festgehalten. Die Bilder sind versehen mit kurzen Zitaten und Erklärungen zu den einzelnen Aufnahmen. Ein sehr schöner Weg, den der Vater wählte um Abschied von seinem Kind zu nehmen. Der Erlös des Buches wurde ursprünglich dem Verein Hilfe für krebskranke Kinder, Frankfurt e.V. gespendet Diagnose: ATRT - Atypischer Teratoid/Rhabdoider Tumor (seltener sehr bösartiger Gehirntumor) ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER DES 5 JAHRE ALTEN KNABENS ************************************************** ***** Titel: Ich komm' als Blümchen wieder * Untertitel: Tagebuch eines Abschieds Autorin: Kathrin Lockenvitz Vorwort von Sabine Mattern Verlag : Prignitz-Pur Verlag , Juni 2006 ISBN : 3-00-018752-9 , Paperback, 226 Seiten * Der Erlös dieses Buches geht an die KinderKrebshilfe sowie an Kinderträume e.V. Erhältlich im Buchhandel. Verlagstext: Pit ist fünf. Ein glücklicher Junge, der in der Geborgenheit eines liebevollen Elternhauses gross wird. Mit der plötzlichen Diagnose eines unheilbaren Hirntumors ändert sich für seine Familie alles. Die Räder der Krankenhausmaschinerie setzen sich in Bewegung * für Pit ein Alptraum, gegen den er sich mit aller Macht wehrt. Die Eltern hören auf den Hilfeschrei ihres Kindes und holen es nach Hause. Der kleine Pit spricht mit seiner Mama ganz offen über seine Vorstellungen zu dem, was nach dem Tod folgt, und schenkt seiner Familie Bilder, die unsagbar tröstlich sind. Ganz bewusst entscheiden sich die Eltern gegen quälende Folgetherapien und geben Pit damit letzte zufriedene Wochen und ein menschliches Sterben. Ohne Angst verlässt er das Hier und Jetzt... Kathrin Lockenvitz begleitet den schweren Abschied von ihrem kleinen Jungen mit ihren Tagebuchaufzeichnungen und beschreibt den Weg der Familie gegen die üblichen Konventionen, der sich letztlich für ihr Kind als der richtige erweist. Anmerkung von Ladina: Mit der Diagnose eines in jedem Fall tödlichen Hirntumors geht der mutige Entschluss der Familie einher, den kleinen Pit nach Hause zu holen, ohne ihn , das Wald-und Wiesenkind, das in der Krankenhauswelt bereits stark traumatisiert worden war, weiterhin chemotherapeutisch behandeln zu lassen. Sie bereiten sich bewusst auf Pits Abschied für immer vor und lassen ihr Kind lediglich palliativ zu Hause behandeln, was angesichts der so oder so tödlichen Diagnose zwar durchaus "logisch" erscheint, aber dennoch bei verschiedenen Menschen auf Ablehnung stösst. Die Abwendung vom Krankenhaus hat in diesem Fall nichts zu tun mit dem Glauben an einen Scharlatan, sondern mit einem ganz bewussten Annehmen des Sterbeweges, der ihrem Kind vom Schicksal zugedacht ist. Pit lebte nochmals zusehends auf und ein Herzenswunsch konnte ihm erfüllt werden, bevor er 4 Monate nach der Diagnose zufrieden starb, in einer Zeit, in der er sonst zu 90% sehr gelitten hätte und dann doch gestorben wäre. Das Versprechen des kleinen Pit an seine Mama: "Ich komm als Blümchen wieder" , ist so ein wundervoller Gedanke; ich weigere mich, dies als kindliche Phantasie abzutun. Wer weiss es denn wirklich, was mit uns geschieht? Kinder sind dem Ursprung noch viel näher als wir, vielleicht wissen sie noch etwas, das wir vergessen haben. Ich möchte daran glauben, dass Pitchen und alle Menschen, die wir liebten und die bereits zurückgegangen sind, als Blümchen wieder unter uns sind. Es ist ein hilfreiches und wichtiges Buch vor allem für Eltern die sich ebenfalls mit der Tatsache konfrontiert sehen, dass die Krankheit ihres Kindes keinerlei Heilungschancen offenlässt, oder die ihr Kind zum Sterben nach Hause holen möchten Diagnose: AML M4 ERFAHRUNGEN UND ERLEBNISSE DER MUTTER EINES BETROFFENEN KINDES ************************************************** ******* Titel: Blauer Vogel wird fliegen Untertitel: Die Geschichte zweier leukämiekranker Mädchen Autorin: Oda Kückelhaus Nachw. von Wolfgang Sich. Vorwort von Oda Kückelhaus. Illustriert von Frdey Fröschki /Lilo Sorge / Beate Eckardt. Bearbeitet von U.Hensel, Verlag : Sich Verlag , Mai 2006 http://www.sich-verlag.de ISBN : 3-00-016684-X ; Gebunden, 206 Seiten Erhältlich im Buchhandel. Infos zu einer Lesung: Informationen .... und weißt du, was ich mir wünschen würde? Einmal im Leben wäre ich gern ein Vogel. Und dann möchte ich einfach losfliegen, so hoch und so weit, bis der Himmel zu Ende ist. Und wenn ich alles gesehen habe, dann komme ich zurück." Elisa Elisa ist Dreizehn, als die Diagnose Leukämie in sehr aggressiver Form ihr Leben und das ihrer Familie völlig auf den Kopf stellt. Ein Kampf um das Leben des Mädchens beginnt, aber zum Entsetzen der Mutter, der Freunde und der Familie lehnt Elisa den Kampf ab. In den ihr noch verbleibenden einundvierzig Tagen Lebenszeit ordnet sie auf beeindruckende Art und Weise ihr kurzes Leben, lässt uns teilhaben am Wunder der Schöpfung, und hilft uns so zu verstehen, dass der Tod nicht das Ende ist. Parallel zu Elisas Schicksal verläuft die Geschichte des Mädchens Stefanie. Die kleine Leidensgefährtin, gleichaltrig und gleich schwer krank, stellt sich dem Kampf, voll tiefer Überzeugung ihn zu gewinnen. Anmerkung von Ladina: Ein wirlich sehr beeindruckendes Buch. Die Autorin schildert lebendig und ehrlich sowohl das Erleben des Kindes als auch ihre eigene Gefühlswelt, die vor allem nach dem Tod von Elisa schwer durcheinander geriet und zutiefst verunsichert war, so wie es vielen verwaisten Eltern geschieht aber selten in dieser Deutlichkeit beschrieben wird. Es ist eindrücklich zu lesen, was Elisa ihrer Mama für Aufgaben für deren Weiterleben stellt, sie ahnte wohl ihren Weg voraus und wusste auch, wie schwer es ihrer Mama danach zumute sein würde. Hilfreich für die Mutter ist auch die Begleitung des Mädchens Stefanie, das mit ihrer Elisa in der Kinderklinik Magdeburg lag, das gegen die Krankheit kämpfte und schliesslich trotz aller Hoffnung den Kampf verlor. Es ist ein Buch voller Gefühle, Freude, Hoffnung, Trauer , Weisheit und Mut. Aus dem Nachwort des Verlegers: Als ich das Manuskript von Oda Kückelhaus erhalten und gelesen habe, war ich tief betroffen. Auch meine Probeleserin waren sehr berührt, Tränen sind geflossen. Es gab auch Stimmen, dieses Buchprojekt abzulehnen, weil die Auseinandersetzung mit Tod und Trauer in unserer Gesellschaft leider immer noch ein Tabuthema ist. Aus persönlichen und familiären Erfahrungen kann ich Odas beschriebene Empfindungen und die ihrer Tochter Elisa, ihre Verzweiflung, ihre Ohnmacht sehr gut nachvollziehen. Deshalb habe ich mich entschieden, das Manuskript anzunehmen. Nun liegt es vor: bewegend,manchmal schockierend, auch mahnend und dennoch unwahrscheinlich viel Hoffnung in sich vereinend. Ich wünsche mir, dass das Buch anderen Eltern in ähnlichen Situationen helfen kann, Ängste und Verlusterfahrungen besser zu verarbeiten. Es soll Trost spenden und aufzeigen, dass das Leben für die "Überlebenden" weitergeht - auch wenn nichts mehr so ist, wie es einmal war. Die Beschreibung der unterschiedlichen Krankheitsverläufe der beiden Mädchen Elisa und Stefanie stimmt nachdenklich. Wir sind aufgefordert, über die Schönheit des Lebens, aber auch über das Abschiednehmen, den Tod und den Umgang mit Trauer nachzudenken. Ich freue mich, wenn unser Buch dazu beiträgt, andere Menschen - Gesunde, Kranke, Trauernde, Angehörige von betroffenen kindern, Psychologen und Psychologinnen, Pfleger und Pflegerinnen, Ärzte und Ärztinnen - zu sensibilisieren. Ich bedanke mich bei allen, an diesem Buchprojelt Beteiligten für ihr Engagement und die angenehme Zusammenarbeit. Mein Dank gilt auch der Univ. Kinderklinik Magdeburg. Mit Zustimmung der Autorin werden pro verkauftem Buch 2.60 € der Deutschen Kinderkrebsstiftung, der Kinderintensivstation (K 10) des Universitätsklinikums Magdeburg, der Kinderhospizbewegung und den Elterninitiativen krebskranker Kinder als Spende überwiesen. Wolfgang Sich - Magdeburg März 2006 RATGEBER FÜR ELTERN UND BETREUUNGSPERSONEN ******************************************** Titel: Wie kommt Tim denn in den Himmel? Untertitel: Mit Kindern über Sterben und Tod sprechen Kinder in ihrer Trauer begleiten. Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung. Abschied von dem gestorbenen Kind Autorin. Inger Hermann Verlag : gesundheit aktiv anthroposophische heilkunst , Mai 2005 ISBN : 3-926444-60-6 , Geheftet, 36 Seiten Erhältlich im Buchhandel Zum Inhalt: Kinder fragen nach dem Tod Kinder brauchen gesprächsbereite Erwachsene Wandel der Todesvorstellungen bei gesunden Kindern Ist ein toter Körper giftig? Kinder in ihrer Trauer begleiten Verhinderte Klage behindert das Leben Religion ist Lebenshilfe Rituale in der Zeit der Trauer Tod und Trauer in der Schule Trauerreaktionen bei Kindern Sollen Kinder an einer Beerdigung teilnehmen? Beim Sterben von Kindern Das Vorwissen bei sterbenskranken Kindern - Die Wahrheit am Krankenbett Wenn Jugendliche unheilbar krank sind Sterbebegleitung ist lebensbegleitung: Malen, Musik, Märchen Beim Tod eines behinderten Kindes Abschied von dem gestorbenen Kind Was ist ein Kinderhospiz? Trauer in der Familie Verwaiste Eltern - verwaiste Geschwister Begleitung trauernder Eltern Selbsthilfegruppen Gesundheitliche Probleme trauernder Menschen Veränderungen in der Familie nach dem Tod eines Kindes Geschwister - die vergessenen Trauernden "Wer die Menschen das Sterben lehrte, würde sie leben lehren" Nachwort von Albrecht Schwenk Anmerkung von Ladina: Eine wichtige,sehr feinfühlige Publikation Diagnose ALL im Jahr 1978 ERINNERUNGEN EINER VERWAISTEN MUTTER """""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""" "" Titel: Mehr wert als alles Gold und alle Edelsteine ... Untertitel: Ein Buch über Martins Leben, seine Krankheit und sein Sterben Autorin: Ingeborg Vatheur Verlag: Books on Demand, Schweden, 2005 ISBN 91-631-8149-5, Paperback, 115 Seiten www.books-on-demand.com Preis ca. 15.50 Euro In Absprache mit der Autorin können wir im DLFH-Büro Bestellungen für dieses Buch aufnehmen, um damit die Versandkosten für Einzelverschickungen zu mindern. Kontakt: http://www.kinderkrebsstiftung.de/kontakt.php Verlagstext: Martin ist gerade mal sieben Jahre alt, als er an Leukämie erkrankt. Das ist im Jahr 1978 in Schweden – also noch in den Pionierzeiten der Leukämiebehandlung. Kurz zuvor hat Martin seinen Vater an einer Krebserkrankung verloren. So muss die Mutter zulassen, dass die fünf älteren Geschwister für die Zeit der stationären Behandlung auf verschiedene Pflegefamilien verteilt werden, weil sie sich nicht um sie kümmern kann. Mit der Erkrankung wird die Familie schonungslos auseinander gerissen, was bleibende Spuren hinterlässt. Während 2 Wintern wurde Martin im Inselspital Bern behandelt. Es ist für Martin ein langer Leidensweg mit vielen Höhen und Tiefen, drei Rezidiven und der schwierigen Entscheidung, eventuell eine Knochenmarktransplantation durchführen zu lassen, die zu damaligen Zeiten noch sehr im Experimentierstadium war. Doch der junge, inzwischen leidgeprüfte Patient lehnt jede weitere Therapie ab, sondern möchte einfach nur nach Hause. Unter der liebevollen Pflege seiner Mutter kann er zuhause versterben – zwei Jahre nach Beginn der Erkrankung. Dies war für die Mutter und Autorin des Buches eine intensive und prägende Zeit. Ihre weitere persönliche und berufliche Entwicklung wird im zweiten Teil dieses Buches dargestellt, das sie erst nun – 25 Jahre nach dem Tod ihres Kindes – schreibt. Ihr Rückblick und die Beschreibung ihrer weiteren Laufbahn sowie die eingefügten Gedichte erscheinen wie eine Hommage an ihren Sohn, dem sie sich immer noch eng verbunden fühlt und von dem sie glaubt, dass er stets bei ihr ist. In der Zeit seiner Behandlung hat sie sich intensiv mit Tod und Sterben auseinandersetzen müssen und dabei an Bewusstsein und Stärke gewonnen. Diese vermag sie an andere Menschen weiterzugeben in Vorträgen, Briefen und Ratschlägen. Beispiele (Briefe und Gedichte) sind im zweiten Teil dieses Buches wiedergegeben. [Gerlind Bode] Anmerkung von Ladina: Das ganz Spezielle an diesem Buch ist, dass es über 25 Jahre nach dem Tod des Kindes erst geschrieben wurde. Wie kaum ein anderes Buch gibt dieses darum Einblick in die Langzeitverarbeitung eines derartigen Schicksals, an die Sinnfindung danach. Diagnose: Ewing Sarkom im Nacken und Rücken, anno 1985 ERLEBNISBERICHT DES SEELSORGERS VON ALEXIA ************************************** Titel: Früher Abschied Untertitel: Das tapfere Leben der Alexia Autor: Miguel A. Monge Aus dem Spanischen von Gabriele Stein Verlag : Adamas , Oktober 2003 ISBN : 3-925746-98-6 , Paperback, 272 Seiten, 7 schwarz-weiß Fotos verwandte Themen : Erlebnisbericht Ewing-Sarkom Mädchen Sterben Erhältlich im Buchhandel oder bei: http://www.amazon.de/Fr%fcher-Abschi...e=UTF8&s=books Pressetext: Geschichte einer Seele“ – so hätte das vorliegende Buch heißen können. Doch weil – wenn man dem Urteil der Kirche hier einmal vorgreifen will – auch Heilige (und vermutlich sogar mehr als andere) Individuen sind, heißt es stattdessen „Früher Abschied – Das tapfere Leben der Alexia“. Verfasst hat es nicht die im Ruf der Heiligkeit stehende Verstorbene selbst, sondern Miguel Angel Monge, ein Priester der Prälatur Opus Dei, Seelsorger der Universitätsklinik von Navarra, der Alexia „bis zu dem Tag, an dem Gott sie zu sich nahm“, seelsorgerisch betreute und in den letzten sechs Monaten ihres Lebens beinah täglich besuchte. Das Werk, in das er die Erinnerungen von Alexias Familienmitgliedern und die schriftlichen Zeugnisse vieler anderer Menschen, die das Glück hatten, Alexia zu begegnen, aufgenommen hat, versteht Monge als einen Beitrag zu dem Seligsprechungsprozess, der 1994 in Rom eröffnet wurde. Denn Monge ist davon überzeugt, dass Alexia Gonzáles-Barros (1971–1985), ein Mädchen, das mit nicht einmal fünfzehn Jahren in einer Kleinstadt im Norden Spaniens starb, eine Heilige ist. Einfühlsam und ohne Effekthascherei erzählt Monge in „Früher Abschied – Das tapfere Leben der Alexia“ die bewegende Leidensgeschichte dieses wunderbaren Mädchens, das trotz seiner jungen Jahre eine unglaubliche Reife besessen haben muss. Im Frühjahr 1984 klagt Alexia über erste Rückenschmerzen, die mit der Zeit immer stärker werden und schließlich erste Lähmungserscheinungen hervorrufen. Im Februar 1985 diagnostizieren Ärzte in einem Madrider Krankenhaus dann einen Nackenwirbelbruch, ohne jedoch den bösartigen Tumor zu entdecken, der ihn verursacht hat und der später Metastasen in der Hirnhaut bilden wird. Auch „vergessen“ sie, wie sich später herausstellt, bei der Operation in der Hüftwunde, aus der sie ein Stück Knochen entnommen haben, um es in der Wirbelsäule einzusetzen, einige Mullbinden, die die Wunde nicht heilen lassen. Vier chirurgische Eingriffe, zahlreiche zermürbende Therapien und ungezählte Infusionen muss Alexia, die Angst vor Spritzen hatte, über sich ergehen lassen. In drei Kliniken muss sie zusätzlich zu ihren Schmerzen, und unfähig sich zu bewegen, auch die ganze Kälte der „Entmenschlichung der Medizin“ erdulden, bis ihr in der vierten, der Universitätsklinik in Pamplona, endlich mit der gebotenen Fürsorge und echter christlicher Nächstenliebe begegnet wird. Und doch beklagt sie sich nie. Stets entschuldigt sie alle; Ärzte, Pflegepersonal und Mitschüler, die es an Mitgefühl ihr gegenüber fehlen lassen, wie Monge anhand von zahlreichen Episoden verdeutlicht. Sie interessiert sich für jeden Menschen, der ihr begegnet. Für sie, den Papst und die Kirche und jedes Anliegen, das ihr zugetragen wird, opfert sie ihre Leiden auf. Besonders beeindrucken die Schilderungen, die dem Leser einen Einblick in das reiche Innenleben Alexias gewähren. Ohne dass ihre Eltern, die Alexia und ihren Geschwistern ein wahrhaft christliches Zuhause bescherten, sie auch dazu angeleitet hätten, betete sie schon als kleines Mädchen jedes Mal, wenn sie vor einem Tabernakel eine Kniebeuge machte, „Jesus, mach, dass ich immer das tue, was Du willst.“ Mit ihrem Schutzengel, den sie Hugo nennt, pflegte sie offenbar einen genauso herzlichen Umgang wie mit ihren Geschwistern. Und obwohl Alexia alles daransetzte, wieder gesund zu werden, verrät sie einmal: „Ich danke Gott jeden Tag für meine Krankheit“. Die Schilderung dieser und vieler anderer ähnlicher Begebenheiten sorgt dafür, dass die Leidensgeschichte Alexias immer wieder überstrahlt wird. Überstrahlt von der Größe, die Gottes Gnade in den Seelen zu wirken vermag, die ihm nichts entgegensetzen. Es bleibt nicht aus, dass die Biographie dieser großartigen Seele zugleich die wunderschöne Erzählung des vorbildlichen Lebens einer christlichen Familie ist. Einer Familie, in der bereits zwei Kinder im Säuglingsalter gestorben waren, und der nun auch noch das Leiden und Sterben der Alexia zugemutet wurde. Einer Familie, in der, obwohl ihr so gut wie nichts erspart blieb, das Glück mit den Händen zu greifen ist. „Früher Abschied – Das tapfere Leben der Alexia“ ist deshalb auch mehr als die Geschichte eines im Ruf der Heiligkeit stehenden Mädchens, die wärmstens allen empfohlen werden kann, die selbst schweres Leid ertragen müssen. Das Buch enthält auch wertvolle Anregungen für alle, die sich um ein wahrhaft christliches Zuhause bemühen. Anmerkung von Ladina: Nur für sehr christliche Menschen zu empfehlen. Das im Pressetext formulierte Prädikat "ohne Effekthascherei" darf nicht wörtlich verstanden werden. Für Menschen, die nicht so tief im Glauben stehen, wirkt das Buch zu aufgesetzt, weil in jedem Abschnitt fast Gott ins Spiel gebracht wird. Ich bin selber katholisch erzogen, doch sprengt dieser Erfahrungsbericht für mich die Grenzen zum Fanatismus. TROST-UND SACHBUCH FÜR TRAUERNDE ANGEHÖRIGE ********************************************* Titel: Trauer ist Liebe Autoren: Fritz Roth /Sabine Bode Verlag : Gütersloher Verlagshaus , September 2006 ISBN : 3-579-06814-8 , Paperback, 159 Seiten, zahlr. farbige Fotos verwandte Themen : Tod Trauer Erhältlich im Buchhandel Verlagstext: "Man kann den Toten nichts Gutes mehr tun. Der Trauernde muss vielmehr im Mittelpunkt der Bemühungen stehen. Dabei ist natürlich auch von Bedeutung, dass ein Körper menschenwürdig bestattet wird". In seiner Branche gilt der ungewöhnliche Seiteneinsteiger Fritz Roth noch als inzwischen allerdings sehr prominenter Außenseiter. Nicht der Tote steht im Zentrum seiner Bemühungen - es sind die Hinterbliebenen, denen er einen hilfreichen, ausgiebigen Abschied vom Verstorbenen ermöglichen will. Sie sollen den Tod sinnlich, emotional und real wahrnehmen - durch einen engen Kontakt mit dem Toten.In seiner Trauerakademie arbeitet Fritz Roth an der Realisierung seiner Visionen. In diesem Buch fasst er gemeinsam mit der Journalistin Sabine Bode die Grundsätze seines beruflichen Wirkens zusammen. Ein kompetentes und warmherziges Buch zum Lesen und Schauen - für eine nachhaltige und menschliche Trauerarbeit! "... wer sich dem Abschiedsschmerz stellt und ihn durchlebt, gewinnt die Freiheit, wieder nach vorn zu schauen. Der vielleicht eindrucksvollste Lehrer für diese Weisheit ...: Fritz Roth." GEO Anmerkung von Ladina: Dies ist in der Tat ein liebevolles und warmherziges Buch. Liebevoll gestaltet, liebevoll gemacht und voller Liebe geschildert von Angehörigen in der Erinnerung an die Menschen, um die sie trauern. Wir begegnen verschiedenen Menschen in dem Buch, die offen erzählen über die letzte Zeit mit ihrem verstorbenen Angehörigen und über die Trauer danach. Z.B. einer Frau, deren Mann sich unerwartet das Leben nahm - einem Ehepaar, dessen Sohn 10jährig an Leberkrebs starb - einer Frau, die Drillinge erwartete, und sie Sekunden nach der Geburt eins nach dem andern sterben sah - einem Mann, dessen Frau nach langem Kampf und vermeintlichem Sieg, nach einem Rückfall an Brustkrebs starb - einer Familie, deren Mutter 95jährig nicht so leicht an Altersschwäche starb Es sind alles verschiedene Geschichten und doch finden sich in jeder Berührungspunkte, wo sie einander ähnlich sind im Empfinden - und genauso wird es Lesern gehen, die selber Trauer spüren. Das Buch ist aber keineswegs als Ratgeber als solches gedacht in welchem ein bestimmter Trauerweg vorgeschlagen würde, der als "ideal" gepriesen wird. Vielmehr macht er Mut zum eigenen Weg durch die Trauer, zum Spüren eigener Bedürfnisse in diesem Zusammenhang und zum Ausleben dieser Gefühle und Wünsche. Das Buch fördert zugleich das Verständnis für andere Wege, zeigt auf, dass es gerade auch bei Ehepaaren möglich ist und richtig ist, dass beide Partner anders trauern. Die meditativen Bilder und die tiefen Texte in dem Buch machen es auch spirituell zu einer Kostbarkeit. Ein wirklich wunderschönes Buch! Die über den Tod vergossenen Tränen sind wie Regen, der den Samen der Erinnerung heranwachsen lässt... (Text aus dem Buch) BILDERBUCH EINES BETROFFENEN VATERS ************************************* Titel: Mein trauriges Buch Autor: Michael Rosen Illustriert von Quentin Blake Aus dem Englischen von Richard Rosenstein Verlag : Freies Geistesleben , August 2006 ISBN : 3-7725-2060-X , Gebunden, 32 Seiten, durchgängig farbig Illustriert Erhältlich im Buchhandel http://www.amazon.de/Mein-trauriges-.../dp/377252060X Zum Inhalt: Michael Rosen ist einmal sehr traurig gewesen, als sein Sohn Eddie mit 18 Jahren starb. In diesem Buch schreibt er über seine Traurigkeit, wie sie ihn überwältigt, wie sie ihn manchmal aber auch sehr zornig macht, wie er gelernt hat, mit ihr zu leben. Er hat eine sehr persönliche, aber auch universelle Geschichte geschrieben. Quentin Blake begleitet sie mit seinen genialen, traurig-lustigen Bildern. - Wirklich heiter können wir nur werden, wenn wir auch lernen, traurig zu sein. Anmerkung von Ladina: Dieses Buch ist für Kinder ab 8 Jahren ebenso zu verstehen wie für Erwachsene. Es lässt Trauer bildhaft werden, macht Gefühle in seiner Art sichtbar und nachvollziehbar und zeigt eindrücklich, wie man Trauer leben muss um sie überwinden zu können. Geändert von gitti2002 (15.10.2024 um 19:50 Uhr) |
|
#81
|
|||
|
|||
|
Diagnose Lymphdrüsenkrebs in weit fortgeschrittenem Stadium
ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER ******************************* Titel: Schenk mir Dein Lächeln Untertitel: Mit 19 Jahren starb Ilona an Krebs - Zeugnis ihrer Mutter Autorin: Elisabeth András Verlag: MM Vlg, Aachen, Oktober 2006 ISBN: 3-928272-75-6, Klappenbroschur, 132 Seiten Preisinfo : 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] Erhältlich im Buchhandel http://www.mm-verlag.com/shop/produc...roducts_id=251 Verlagstext: Ilona war ein fröhliches und liebenswertes Mädchen und verbrachte eine wunderschöne Kindheit und Jugend. Dann, als sie 19 Jahre alt ist, diagnostizieren die Ärzte Lymphdrüsenkrebs schwersten Grades. Eine tragische Diagnose. Wie kann Gott so etwas wollen? Für Ilona und ihre Familie beginnt eine Zeit voller Sorgen und Hoffnung, Ängsten und einer stets wachsenden Geborgenheit in der Familie. Wundersam, doch gerade die junge Ilona verzweifelt nicht an ihren Schmerzen, sondern erträgt ihre tödliche Erkrankung bis zuletzt voller Vertrauen aus ihrem schlichten, aufopferungsvollen Glauben heraus. Mit freudiger Hingabe und einem schlichten Ja übergibt sie sich in die Hände Gottes und läßt sich von Ihm ins Ewige Leben führen. So ist Ilonas Tod zwar traurig, wie jeder Tod, doch keineswegs tragisch, denn mit ihrer Haltung gegenüber dem Leiden und Tod erhält ihr kurzes Leben einen einzigartigen Glanz und eine besondere Bedeutung. Einfühlsam und bewegend schildert Elisabeth András hier die Geschichte ihrer Tochter. Voller Wärme und ohne Gram liefert sie ein Zeugnis des gemeinsam begangenen Leidensweges, eines Weges reich an Momenten festen Gottvertrauens und tiefster Freude. Die Autorin Elisabeth András, geboren 1955 in Zürich, verbrachte als zweites von fünf Kindern ihre Jugend in Luzern. Nach dem Gymnasium schloß sie das Jurastudium in Fribourg ab. Längere Sprachaufenthalte in Amerika und Frankreich und eine Anstellung im Auktionshaus Christie’s in Zürich ergänzten ihre Ausbildung. Sie ist seit 1982 verheiratet und „hauptberuflich“ Familienmutter von vier Kindern. Elisabeth András ist in mehreren wohltätigen Stiftungen tätig. Seit dem Tod ihrer Tochter arbeitet sie intensiv in frauenspezifischen Bildungsprogrammen mit. In letzter Zeit legt sie das Hauptgewicht auf die Förderung, Unterstützung und Aufwertung der Tätigkeit von Müttern zu Hause und gründete zu diesem Zweck die Gruppe „Frau und Mutter“. Elisabeth András lebt seit 1985 in Zürich.
__________________
Aktuelle Bücherlisten finden Sie via: https://www.krebsforum.ch/forum3_de/viewforum.php?f=47 Halt ein Plätzchen frei für die HOFFNUNG |
|
#82
|
|||
|
|||
|
ERFAHRUNGSBERICHT EINES VERWAISTEN VATERS
******************************************* Titel: Sein Lachen bleibt für immer bei uns Autor: Gordon Livingston Verlag : Weltbild , September 2006 ISBN : 978-3-89897-536-0 , Paperback, 272 Seiten Preisinfo : 3,95 Eur[D] / 4,10 Eur[A] / 6,90 sFr Erhältlich im Buchhandel oder bei Weltbild Verlagstext: Ein Vermächtnis der Liebe und Hoffnung! Wegen eines Schnupfens gehen die Eltern mit dem 6-jährigen Lucas zum Arzt - und erfahren, dass er an Leukämie leidet. Es folgen Monate zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Wut über das Schicksal und dem Versuch, in Gott Trost zu finden. Und am Ende steht der Abschied. Der Vater hat diese Zeit in einem Tagebuch festgehalten. Ein bewegendes Zeugnis für den Kampf eines Kindes und die Kraft des Glaubens.
__________________
Aktuelle Bücherlisten finden Sie via: https://www.krebsforum.ch/forum3_de/viewforum.php?f=47 Halt ein Plätzchen frei für die HOFFNUNG |
|
#83
|
|||
|
|||
|
Diagnose: Epitheloides Sarkom
ERLEBNISBERICHT EINES 15 JAHRE ALTEN MÄDCHENS ********************************************** Titel: Ich will nicht, dass Ihr weint Autorin: Jennifer Cranen Verlag : Books on Demand , September 2006 ISBN : 978-3-8334-2790-9 , Paperback, 160 Seiten Preisinfo : 11,90 Eur[D] / 12,30 Eur[A] Erhältlich im Buchhandel verwandte Themen : Weibliche Jugend (15 Jahre) Halswirbelsäule Tumor Erlebnisbericht Kurzbeschreibung Jenni erfährt, dass sie Krebs hat. Nach dem ersten Schock beschließt sie, den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen. Chemo- und Strahlentherapie, Operation und Tiefenhyperthermie, ihr bleibt nichts erspart. Vierzehn Monate lang schreibt sie ihre Erlebnisse, ihre Liebe, ihre Schmerzen und ihre Angst auf. Während dieser Zeit sieht sie Freunde kommen und gehen. Trotzdem glaubt und hofft sie bis zum Schluss, dass sie den Kampf gewinnt. ACHTUNG: Dieses Buch hat einen neuen Titel, seitdem es über Books on Demand verkauft wird. Ursprünglich war es von den Eltern von Jennifer im Eigenverlag herausgegeben wirden, unter dem Titel, den Jenni selbst ihrem Buch gegeben hat, nämlich: Ich will mein Leben zurück
__________________
Aktuelle Bücherlisten finden Sie via: https://www.krebsforum.ch/forum3_de/viewforum.php?f=47 Halt ein Plätzchen frei für die HOFFNUNG |
|
#84
|
|||
|
|||
|
Diagnose: Non Hodgkin Lymphom im Abdominalraum
BRIEFE EINER MUTTER AN IHR SCHWERKRANKES KIND °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°° Titel: Flieg mit den Vögeln Autorin: Evelyn Ziegler Verlag : Magic Buchverlag , Februar 2007 ISBN : 978-3-936935-43-1 , Paperback, 396 Seiten Preisinfo : 21,90 Eur[D] / 22,60 Eur[A] / sFr. 38.50 Erhältlich im Buchhandel oder bei: http://www.amazon.de/Flieg-mit-V%C3%...4826805&sr=1-1 Kurzbeschreibung Evelyn Ziegler - 194 Tage in Sorge und Angst um das Leben ihres Sohnes. Ein Leben zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Liebe und Pflicht. Ein täglicher Kampf, um den Krebs zu besiegen. Irgendwann zu wissen, der Kampf ist verloren. Jeden Tag hilflos daneben stehen und zusehen, wie ein kleiner, kindlicher Körper geschunden wird. Langsames Bewusstwerden, dass ein enormer Wille in einem kleinen Körper gebrochen wird. Zu Wissen, dass jeder in seinem Umfeld sein Bestes gibt und trotzdem kommt der Tag, an dem dir der Stärkere ins Gesicht lacht. So habe ich die Zeit auf der Kinderonkologie erlebt. Klappentext Dreiundsechzig Briefe an einen achtjährigen Jungen, die ihn nie erreichen, die jedoch sein kurzes Leben widerspiegeln. Wohlbehütet in der Liebe seiner Mutter, vom Vater letztendlich sehr enttäuscht, in einer modernen, technisierten, sterilen Welt straff eingebunden, seiner Selbstständigkeit beraubt, doch mit eisernem Willen trotzend, musste er nach 194 Tagen schwerer Krankheit den Kampf des Lebens aufgeben. Ein Kind zu verlieren ist das traumatischste Erlebnis aller Eltern, das eine tiefe, lebenslange, unvergessliche Narbe hinterlässt. Noch viel dramatischer ist es, wenn Mutter und Kind den Kampf allein, irgendwann aussichtslos und ständig im Konflikt mit den existenziellen Zwängen führen müssen. Anmerkung von Ladina: Jeder Bericht, der das Erleben des Sterben des eigenen Kindes schildert, erschüttert die Leser und macht betroffen. Die Erschütterung beim Lesen dieses Berichtes aber ging nochmal um einiges tiefer, als ich las und erfuhr, wie unsensibel das Pflegepersonal in der besagten Kinderonkologie mit Stefan und seiner Mutter umging. Es ist bitter zu lesen, dass solches heute noch passiert, und selbst wenn ich mir bewusst mache, dass vielleicht einiges von den geschilderten Erlebnissen auf subjektiver Interpretation der Autorin beruhen könnte, bleibt in mir die Ahnung, dass immer drastischeres Einsparen von Personal das menschliche Klima auf der Kinderonko nachhaltig bedroht. Geändert von gitti2002 (28.02.2023 um 02:24 Uhr) |
|
#85
|
|||
|
|||
|
Diagnose: Fibrilläres Astrozytom WHO II, inoperabel
ERLEBNISBERICHT DER MUTTER EINES BETROFFENEN **************************************** Titel: Doppelbilder Autorin: Regine Steffens Vorw. v. Dr. Thilo Hoffmann (Kreativer Psychotherapeut) Ill. v. Wilfried Specht Umschlaggest. v. Roland Stauf Verlag : Dorise-Verlag , März 2006 ISBN : 978-3-937973-15-9 , Paperback, 196 Seiten, 9 schw.-w. u. 1 farb. Zeichnungen Preisinfo : 12,90 Eur[D] / 13,30 Eur[A] / sFr. 23.20 Erhältlich im Buchhandel Verlagstext: Eindrucksvoll schildert die Autorin, wie sie ihren jüngsten Sohn Christian, der im Alter von 16 Jahren unheilbar erkrankte, bis zu seinem Tod begleitete. Hilflos und hoffend kämpft sie mit ihm gegen den Tumor und verliert. Sie fühlt sich allein, obwohl ihr Mann und der älteste Sohn helfen, den Schwerkranken zu versorgen. Schuldgefühle und Selbstzweifel quälen. Ihre eigenen Wunden brechen auf und zwingen zur Auseinandersetzung mit IHM, der Überfigur in ihrem Leben. ER zerstörte schon früh Selbstvertrauen und Lebensfreude. Die Familie braucht sie, aber sie findet nicht heraus aus ihrer Verzweiflung. Sie sucht therapeutische Hilfe. Wilfried Specht begann erst spät zu malen. Es war für ihn eine Möglichkeit, seinem Schmerz Form und Farbe zu geben. Auf diesem Weg begegnete er Regine Steffens. Beide müssen mit schmerzlichen Verlusten leben. Sie tasten sich schreibend und malend zurück und nach vorn ins Leben. Anmerkung von Ladina: Ein wirklich beeindruckendes Büchlein. Es ist das Resultat einer einfühlsamen Therapie, in welche sich Regine Steffens nach dem Tod ihres 16 Jahre alten Sohnes begab, als die Verzweiflung sie aufzufressen drohte. In knappen, aber sehr treffenden Worten schildert sie, was sie seit Beginn von Christians Krankheit mit ihm durchmachte, die Machtlosigkeit seinen epileptischen Anfällen gegenüber, die Hilflosigkeit, seinen raschen Verfall mitansehen zu müssen und nichts für ihn tun zu können als einfach dasein, das Gefühl in allem nutzlos zu sein. Und sie erzählt auch von Christian, was ihm im Leben wichtig war und was er unvollendet zurücklassen musste. Indem sie zu ihrer Ohnmacht steht und sie in Worte fasst, lernt sie zu verarbeiten und zu vertrauen zugleich. Dieses Büchlein ist ein bemerkenswertes Zeugnis dafür, wie sehr das Schöpfen aus eigenen kreativen Quellen einem helfen kann in Zeiten von Krankheit, Trauer oder Not. Geändert von gitti2002 (28.02.2023 um 02:25 Uhr) |
|
#86
|
|||
|
|||
|
Diagnose: Astrozytom WHO III im Alter von 17 Jahren
ERLEBNISBERICHT DER MUTTER EINES BETROFFENEN TEENAGERS ************************************************** ***** Titel: Wart halt Autorin: P. Pulvermüller Verlag : Wagner Verlag, April 2007 ISBN : 978-3-86683-077-6 , Paperback, 134 Seiten Preisinfo : 12,90 Eur[D] fPr / 13,30 Eur[A] / sFr. 23.50 Erhältlich im Buchhandel oder bei: http://www.amazon.de/Wart-halt-P-Pul...8913185&sr=1-1 Verlagstext: "Ich heiße Petra, bin heute 44 Jahre alt, lebe getrennt vom Erzeuger dreier meiner vier Kinder. Ich wurde 1961 als siebtes und letztes Kind einer Flüchtlingsfamilie im Hinterland von Baden-Württemberg geboren. Vom Kindergarten, den gab es auch auf dem flachen Lande, über Schule und Aubildung erlebte ich ein buntes Familienleben. Als letzter Spross der Familie verblieb ich im elterlichen Haus; gründete eine Familie, die mit vier Kindern auch wieder zu den sogenannten Großfamilien zählte. Lange Zeit verließ ich mich auf die Geborgenheit der Familie. Es war ein täglich buntes Treiben meiner vier plus der Pflegekinder im Haus. Lange Zeit gab es keinen Grund, an dem Erlebten zu zweifeln. Es musste Geld verdient werden, da ein Hausanbau dieses voraussetzte. Und so schlichen sich auf allen Seiten in meinem Leben im Laufe der Zeit Zweifel, ob und wie diese Art von nichtssagendem Eheleben noch zu ertragen ist. Das Ganze wurde dann auf die härteste Probe gestellt. Die Diagnose ,,Hirntumor" bei Stoffel, meinem 17 Jahre alten Sohn stellte von heute auf morgen alles auf den Kopf! Nichts half, nichts rettete uns. Grausame Realität. Ein unerträgliches Leben. Dieser Kampf gegen diesen Feind ,,Krebs" brach diese Ehe vollends auseinander. Schweigen - Hass - Streit - Trennung. Die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach dem Glauben. In der Folge die totale Verarmung einer Familie, die zwar höchstes Gut des Staates ist, aber wenn sie unverschuldet in Nöte kommt, gibt es keine Hilfen, die man in Anspruch nehmen kann.Ich versuchte das ganze Ausmaß in Worte zu fassen, um damit umgehen zu können, und dies erfasst noch nicht mal alle in dieser Familie Lebenden. Aus der Sicht der Kinder würde sich das Ganze sicherlich anders lesen. Klar ist aber auch, dass sich auf Grund dieser schweren, todbringenden Krankheit meines Sohnes Christoph ein völlig neues Leben ergab. So viele Facetten, die ich sicherlich sonst nie kennengelernt hätte! Trotz all dem Elend und der Hilflosigkeit im Leben noch einen Sinn zu erkennen, war die mit Abstand schwerste von mir je zu erreichende Prüfung." Anmerkung von Ladina: Von Anfang an stand es schlecht um das Leben von Stoffel, doch aller Hoffnungslosigkeit zum Trotz haben die Mutter, Christoph selbst und sein Bruder der Situation noch 3 Jahre Lebenszeit abgerungen. Das Fortschreiten der Krankheit und deren Folgen, was schwierig war, aber auch, was Mut gemacht und was erfreut hat trotz allem, daran lässt uns die Mutter eindrücklich teilhaben. Geändert von gitti2002 (28.02.2023 um 02:25 Uhr) |
|
#87
|
|||
|
|||
|
Diagnose: Neuroendokriner Tumor in fast allen Organen im Januar 2003 im Alter von 26 Jahren
ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINES BETROFFENEN JUNGEN MANNES °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°°° Titel: Guten Tag und... Tschüss Untertitel: Mein Sohn hat einen neuroendokrinen Tumor - Erzählung einer Mutter Autorin: Geneviève Jansen Verlag : VAS Vlg f. Akad. Schriften, Dezember 2007 ISBN : 978-3-88864-438-2, Paperback, 195 Seiten Preisinfo : 14,80 Eur[D] / 15,30 Eur[A] / 29,60 CHF fPr Alle Preisangaben in Schweizer Franken (CHF) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Der Erlös dieses Buches kommt dem Verein "Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V." zugute Erhältlich im Buchhandel Verlagstext: Die französische Autorin lebt in Deutschland und ist Mutter von 2 Kindern. Das Leben ihrer vierköpfigen Familie bricht zusammen, als der 26jährige Sohn ins Krankenhaus eingeliefert wird: Eine unheilbare Krankheit wird diagnostiziert. Nun geht es darum die Krankheit zu bekämpfen, um ein lebenswertes Leben möglichst lange aufrecht zu erhalten. Eine einfühlsame Beschreibung dieses jungen Menschen und auch Auszüge aus seinen Mails erlauben es, eine Beziehung zu dem Patienten aufzubauen. In einer beeindruckenden Sprache schildert die Autorin die dramatischen palliativen Anstrengungen und wie es dem Patienten, der Familie, den Freunden, Psychologen und Ärzten gelingt, die Zeit bis zum unvermeidlichen Tod zu nutzen und positiv zu gestalten. Dabei werden auch die Grenzen der Medizin und Versorgungssysteme deutlich. Christophe starb im Alter von 27 Jahren Geändert von gitti2002 (28.02.2023 um 02:29 Uhr) |
|
#88
|
|||
|
|||
|
Diagnose von Klaus im Alter von 14 Jahren: Rhabdomyosarkom am Rippenbogen anno 1983
BIOGRAPHIE DER MUTTER DES JUNGEN ++++++++++++++++++++++++++ Titel: Der Himmel ist voller Träume Autorin: Ulrike Küppers Verlag : Frankfurter Literaturverlag , April 2007 ISBN : 978-3-86548-853-4 , Paperback, 384 Seiten Preisinfo : 18,40 Eur[D] / 19,00 Eur[A] /CHF 32.90 Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Erhältlich im Buchhandel Umschlagstext: Eine Heiratsanzeige hat Ulrike Küppers nachdenklich werden lassen. Sie lässt in Abständen ihr bisheriges Leben an sich vorüberziehen und konfrontiert die Leser mit Situationen und Konflikten, denen manche Frau im Alltag gegenüber steht. Die Geschichte zeigt den Willen einer Frau, sich nicht unterkriegen zu lassen. (Brunhilde Kalender) Zum Hintergrund dieses Buches: Weißt Du, Mami, es sind so viele ungeheuerliche Geschichten passiert, seit ich diese Krankheit habe […]. Ich finde, das ist nicht in Ordnung und bitte Dich, den ganzen Hergang einmal aufzuschreiben, aber Du darfst es dann nicht in Deiner Küchenschublade liegen lassen. Es sollte ein jeder lesen können!" Mit ihrem Buch "Der Himmel ist voller Träume" hat Ulrike Küppers diesen Wunsch ihres Sohnes Klaus erfüllt, der in seiner Kindheit an Krebs erkrankte und mit 20 Jahren starb. Anmerkung von Ladina: Eindrücklich schildert die Autorin ihr Leben von dem Beginn ab 1968, als sie einen Mann und einen neuen geeigneten Papi für ihren damals 1 1/2 Jahre alten Sohn Peter fand, die Heirat mit Norbert, die Geburt von Klaus anno 1969, die Alkoholsucht und Überwindung ihres Mannes, ihre eigene Lebenswirklichkeit und dann eben ganz intensiv auch das schlagartig veränderte Leben von Klaus, nachdem anno 1983 bei dem damals 14Jährigen ein sehr bösartiges Rhabdomyosarkom entdeckt worden ist. Klaus erweist sich als Kämpfer, 2 Rezidiven kann er trotzen, er will einfach leben und er gewinnt ganze 6 Jahre. Dann aber kommt der schwere Moment für die Mutter, wo sie durch den Arzt erfährt, wie es um Klaus steht, dass da Metastasen sind im Gehirn und in der Lunge, und dass er sterben wird. Über all das und vieles mehr schreibt Ulrike Küpers in ihrer Biographie und zeichnet damit das Bild einer Frau, die sich trotz allen Krisen immer neu aufzurappeln vermochte. Leider ist dem Verlag beim Druck ein kleiner Fehler unterlaufen, die letzte Seite wurde vergessen. Sie liegt dem Buch aber lose bei Zu einer Lesung: http://www.autoren-tv.de/vorschaltse...ers_intro.html Geändert von gitti2002 (28.02.2023 um 02:30 Uhr) |
|
#89
|
|||
|
|||
|
Diagnose Akute Myeloische Leukämie im Alter von 12 Jahren
TAGEBUCH UND ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINER BETROFFENEN JUGENDLICHEN ************************************************** *********** Titel: Der Weg durch die Hölle, ins ewige Licht Untertitel: Teilbiographie Autorin: Anita Hemmer Verlag : Monsenstein und Vannerdat , Dezember 2007 ISBN : 978-3-86582-545-2 , Paperback, 420 Seiten, 38 schwarzweisse Abbildungen und Fotos Preisinfo : 20,80 Eur[D] / 21,40 Eur[A] /CHF 36.90 Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Erhältlich im Buchhandel Verlagstext: Anita Hemmer wurde 1962 in München geboren und wuchs zusammen mit ihren drei Brüdern liebevoll und behütet auf. Geprägt durch ihre wunderschöne Kindheit, ging sie lebenslustig und optimistisch durchs Leben, bis ihre Tochter Sandra an Leukämie erkrankte. Trotz dieser niederschmetternden Diagnose versuchte sie weiterhin ihrem Optimismus treu zu bleiben. Doch das war schwerer als sie angenommen hatte und deshalb begann sie zu schreiben. Die Tastatur ihres PCs wurde zum Ventil, um Erlebtes besser verarbeiten zu können. So entstand dieses Buch! Es beschreibt den Leidensweg, die Ängste, aber auch die Hoffnung und den unerschütterlichen Glauben, verbunden mit grenzenloser Liebe von Sandra und ihren Eltern. Aber es zeigt auch die Probleme, die während der vielen Therapiemonate entstanden sind und die teilweise gravierenden Fehler, die von einigen Ärzten gemacht wurden. Ursprünglich sollte das tapfere Mädchen nach überstandener Krankheit dieses Tagebuch als abgeschlossenes Kapitel in ihrem Leben erhalten. Aber sie hat es nicht geschafft und starb nach 16 Monaten eines unerbittlichen Kampfes, drei Wochen vor ihrem 14. Geburtstag. Nach ihrem Tod war für Sandras Mutter ein Weiterleben zuerst undenkbar, doch fand sie in ihren Aufzeichnungen eine Möglichkeit, ihre Trauer zu bewältigen. Beim Lesen und Überarbeiten entstand der Gedanke, dieses Werk zu veröffentlichen, um andere Menschen in ähnlichen Situationen zu bestärken, ihre Hoffnung niemals aufzugeben. Anmerkung von Ladina: Sandy Hemmer hat in ihrem kurzen Leben seit die Krankheit ausgebrochen war, unendlich viel Schweres mitgemacht und manches davon hätte gelindert oder verhindert werden können, wenn einfühlsames Klinikpersonal da gewesen wäre. Bei manchen der geschilderten Aussagen oder Geschehnisse blieb mir schier der Atem stehen und ich fragte mich mehr als einmal, ob es wirklich sein kann, dass in einer Kinderklinik derart unsensible Menschen arbeiten. Im Verlaufe der sich bald als wirkungslos herausgestellten schulmedizinischen Therapie unternahmen die Eltern von Sandy auch vermehrt Versuche, das Mädchen alternativ behandeln zu lassen, was auch in Sandys Sinn war, denn sie selber äusserte den Berufswunsch, Heilpraktikerin zu werden. So schildert ihre Mama auch diverse, bei weitem nicht immer erfreuliche Begegnungen mit Therapeuten aus dem alternativen Wirkungsfeld und sie macht gut nachvollziehbar, warum Menschen in ähnlicher Situation nach jedem Strohhalm greifen. Geändert von gitti2002 (28.02.2023 um 02:30 Uhr) |
|
#90
|
|||
|
|||
|
JUGENDBUCH (AUCH FÜR MUTIGE ELTERN ODER LEHRER)
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°° Titel: Wie man unsterblich wird Untertitel: Jede Minute zählt Autorin: Sally Nicholls Aus d. Engl. v. Birgit Kollmann Verlag : Carl Hanser, Juli 2008 ISBN : 978-3-446-23047-7, Englisch Broschur, 200 Seiten Preisinfo : 12,90 Eur[D] / 13,30 Eur[A] / 24,90 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Erhältich im Buchhandel Klappentext: Sam, 11 Jahre alt, hat Leukämie (ALL). Aber er verzweifelt nicht, sondern versucht, die Zeit, die ihm bleibt, zu nutzen. Er stellt Fragen, die er früher nicht gestellt hat, zum Beispiel: Wieso lässt Gott Kinder krank werden? Wird die Welt noch da sein, wenn es mich nicht mehr gibt? Die erstaunlichen Antworten schreibt er in sein Tagebuch. Darin hält er auch die Wünsche fest, die er noch hat: ein Mädchen küssen, einen Weltrekord aufstellen oder in einem Luftschiff fahren. Gemeinsam mit seinem Freund Felix gelingt es ihm sogar, sie sich auf höchst originelle Weise zu erfüllen. Lass Dich überraschen: Du wirst lachen, heulen, zweifeln, schweigen, schmunzeln! Ein wunderbar geschriebenes, kluges, bewegendes und manchmal sogar komisches Buch. Jugendliche Leser und (mutige Eltern und Lehrer) werden es lieben. (THE GUARDIAN) Anmerkung von Ladina: Ein wirklich bemerkens- und lesenswertes Buch, nicht nur für Jugendliche Diagnose von Jonas: Anaplastisches Astrozytom WHO III ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER DES BETROFFENEN KINDES °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°° Titel: Tod, wir kennen deinen Stachel Untertitel: Abschied von Jonas Autorin: Tanja Fuchs-Hemstege Verlag : Ariston, August 2008 ISBN : 978-3-7205-4055-1, Gebunden mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 1 Foto Preisinfo : 19,95 Eur[D] / 20,60 Eur[A] / 38,90 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Erhältlich im Buchhandel Verlagstext: Als der 10jährige fröhliche und bisher kerngesunde Jonas an einem Gehirntumor erkrankt, wirft dies das Leben seiner Eltern und seiner jüngeren Brüder völlig aus der Bahn. In bewegenden Briefen berichtet seine Mutter Tanja den Freunden und Verwandten vom Verlauf der Krankheit bis hin zu Jonas' Tod, nur ein Jahr nach der Diagnose. Es ist weit mehr als nur ein Bericht über eine heimtückische Krankheit: die Briefe und Rückblicke der Familie veranschaulichen, wie es ihnen gelingt, Jonas mit viel Liebe und Fürsorge durch die Krankheit in einen würdevollen Tod zu begleiten und die Erinnerung an sein kurzes Leben lebendig zu halten. Dieser aufwühlende und zugleich Mut machende Erfahrungsbericht zeigt, wie eine Familie durch Zusammenhalt, viel Kreativität und Glaube auch nach dem schlimmsten Schicksalsschlag wieder zurück ins Leben findet. Autorenportrait Tanja Fuchs-Hemstege lebt mit ihren Kindern - neben Jonas hat sie noch zwei Söhne, Lukas und Niklas - in Düsseldorf. Sie arbeitet als Krankenschwester in der medizinischen Endoskopie in der Kaiserwerther Diakonie. Lukas ist inzwischen 13, Niklas 15 Jahre alt. Obwohl sie mittlerweile von ihrem Mann Markus getrennt lebt, wurde dieses Buch als Familienprojekt realisiert. Markus Hemstege ist Arzt und lebt in Duisburg. ------------------------------------------------------------------------------------ Diagnose Neuroblastom ERFAHRUNGSBERICHT EINER VERWAISTEN MAMA °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Titel: Ein Indianer kennt doch keinen Schmerz Untertitel: Unsere Erfahrung mit dem Neuroblastom, einer Krebserkrankung bei Kindern Autorin: Elke Busch Verlag: Books on Demand, Oktober 2008 ISBN-13: 978-3-8370-6866-5, Kartoniert, 212 Seiten, 2 farbige Abbildungen Preisinfo : 13,40 Eur[D] / 13,80 Eur[A] / 24,90 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Erhältlich im Buchhandel Verlagstext: Jedes Jahr erkranken ungefähr 150 Kinder neu an einem Neuroblastom; einer Krebserkrankung, die von den Patienten und deren Eltern das Äußerste fordert. "Ein Indianer" erzählt eine dieser Geschichten. Sebastian und seine Familie kämpften viereinhalb Jahre. Ein Zeit vieler Hoffnungen und Enttäuschungen. Textauszug: "Sebastian Busch wurde mit dem ‚besonderen Blick’ geboren. Nicht Weinen, nicht Quengeln waren seine ersten Gemütsäußerungen, sondern ein langer, tiefer, verstehender Blick aus großen dunkelblauen Augen. Ein Augenblick, der die Außenwelt abschirmte und das Besondere unserer Beziehung weihte. Sekunden später kniff er die Augen zusammen, wie es für Neugeborene üblich ist und der Moment der Ewigkeit war vorüber. Erst 14 Jahre später sollte ich lesen, dass Kinder mit diesem besonderen Blick auf die Welt kommen, wenn sie wissen, dass ihr Leben nur kurz sein wird, wenn sie mit großer Weisheit dieses Erdenleben beginnen. Wie sollte ich als junge Mutter nicht glauben, dass dieses wundervolle Wesen, das alle Menschen um mich herum verzückte, immer und jeden Tag bei mir sein würde? Sebastian war ein Kind mit jungen Eltern, erlitt eine Menge Erziehungsversuche, wurde zu allen Feiern und Tätigkeiten mitgeschleppt. Er flirtete mit jeder Verkäuferin, jeder Oma, jedem, der ihm über den Weg lief. Ein hübsches Kind, das alle Koch- Strick- Bildungs- und Pflegeversuche seiner Mutter lächelnd meistere. Ein sanftes Kind, aber ein Kind, das immer wusste, was es wollte. Mit einer großen Phantasiewelt im Kopf, einer Welt, in die er sich gerne zurückzog, wenn es ihm in der wirklichen Welt zu laut und anstrengend wurde. Und manchmal am Tag kam er und ruhte seinen Kopf an meiner Schulter aus. Ein, zwei Minuten und schon hatte er wieder Kraft getankt, für seine nächsten Unternehmungen. Drei Jahre lang war er das einzige Kind, heftig geliebt von allen Seiten, dann kamen seine Geschwister und er wurde ein großer Bruder. Auch das liebte er sehr und sein kleinerer Bruder und seine drei Jahre später geborene Schwester vergötterten ihn. Es war nicht immer leicht mit unserer einigermaßen großen Familie, geringem Verdienst und jung wie wir waren. Aber stolz war ich! Stolz auf das Beste, was mir je widerfahren war: meine Kinder. Eigentlich hätte immer alles so weiter gehen können, eine Durchschnittsfamilie mit vielen Problemen und Problemchen, aber eben doch nichts Besonderes. Bis eines Tages eine Wand fiel und uns von der Außenwelt abschnitt, während zugleich ein Vorhang aufging und wir mit erhöhter Aufmerksamkeit auf das Leben um uns herum sahen; in der Position der Zuschauer. Wir hörten auf, normal und durchschnittlich zu sein. Mit großer Wucht, wie sie nur durch die Frage nach Leben oder Tod hervorgerufen werden kann, wurden wir von unserem Alltag abgeschnitten und in ein Außenseiterleben gepresst. Doch der Mensch ist anpassungs- und leidensfähig. Im Laufe der Zeit wurde dieses neue Leben Alltag. Ein Alltag, den viele mit uns teilten. Aber Ende Januar 1992 ahnten wir von alledem noch nichts. Bei einem gemütlichen Kaffeetrinken bei der Oma bekam Sebastian plötzlich Nasenbluten. Das erschreckte uns erst, als wir merkten; wir können das jetzt nicht stoppen. Er hatte schon fast ein ganzes Handtuch mit Blut getränkt, als wir beschlossen, zum Notdienst zu fahren. Dieser konnte auch nicht allzu viel unternehmen, wies uns nur an, die Nasenseite eine bestimmte Zeit zuzupressen; die Zeit, die das Blut braucht, um zu gerinnen. Und tatsächlich, danach schien es wieder gut zu sein. Allerdings hatte Sebastian bis dahin schon enorm viel Blut verloren. Natürlich mussten wir am nächsten Wochentag zu unserem Kinderarzt zur Kontrolle, aber das ist ja das normale Verfahren. Dieser fand das heftige Nasenbluten auch nicht weiter bemerkenswert, da Sebastian gerade erst die Windpocken hinter sich hatte; da wäre das nicht ungewöhnlich. Das wollten wir gerne glauben und unseren Alltag wieder aufnehmen. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen." Bereits erschienen: Trauer lindern - Hoffnung gewinnen http://www.trauerarbeit.net http://www.neuroblastom.net --------------------------------------------------------------------------------- Diagnose: Epitheloides Sarkom ERLEBNISBERICHT EINES 15 JAHRE ALTEN MÄDCHENS ********************************************** Titel: Ich will nicht, dass Ihr weint Autorin: Jennifer Cranen Verlag : Books on Demand , September 2006 ISBN : 978-3-8334-2790-9 , Paperback, 160 Seiten Preisinfo : 11,90 Eur[D] / 12,30 Eur[A] / CHF 22.40 Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Erhältlich im Buchhandel verwandte Themen : Weibliche Jugend (15 Jahre), Halswirbelsäulentumor, Kurzbeschreibung Jenni erfährt, dass sie Krebs hat. Nach dem ersten Schock beschließt sie, den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen. Chemo- und Strahlentherapie, Operation und Tiefenhyperthermie, ihr bleibt nichts erspart. Vierzehn Monate lang schreibt sie ihre Erlebnisse, ihre Liebe, ihre Schmerzen und ihre Angst auf. Während dieser Zeit sieht sie Freunde kommen und gehen. Trotzdem glaubt und hofft sie bis zum Schluss, dass sie den Kampf gewinnt. ACHTUNG: Dieses Buch hat einen neuen Titel, seitdem es über Books on Demand verkauft wird. Ursprünglich war es von den Eltern von Jennifer im Eigenverlag herausgegeben wirden, unter dem Titel, den Jenni selbst ihrem Buch gegeben hat, nämlich: Ich will mein Leben zurück Diagnose: Glioblastoma multiforme im Bereich des Thalamus bei einem Kind ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINES BETROFFENEN KINDES °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°° Titel: ... ihr Lächeln, das ich nie vergessen werde Untertitel: Eine Familie kämpft gegen den Krebs Autorin: Ute Holz Verlag : edition fischer, Juli 2008 ISBN : 978-3-89950-382-1, Paperback, 312 Seiten, 26 Schwarz-Weiss Aufnahmen von Janina Preisinfo* : 18,00 Eur[D] / 18,50 Eur[A] / 32,90 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. *Der Reinerlös aus diesem Buch geht an die Medizinische Hochschule Hannover Erhältlich im Buchhandel oder bei amazon Kurzbeschreibung Im Jahre 2004 erkrankt die elfjährige Janina an einem sehr seltenen Hirntumor und kann durch eine Notoperation gerade noch gerettet werden. Es folgen Bestrahlungen und Chemotherapie und es bleibt die Unsicherheit, ob die Krebserkrankung heilbar ist oder nicht. Für die Familie beginnt eine große Belastungsprobe. Ute Holz beschreibt in bemerkenswerter Offenheit, wie sie diese Zeit erlebt hat, und gerade das macht dieses Buch zu etwas Besonderem. Das Buch enthält ein Vorwort von Professor Peter Vorkapic, dem Operateur, der Janina zunächst lebensrettend operierte. Anmerkung von Ladina: Ich habe das Buch als Gotti eines ebenfalls an einem bösartigen Hirntumor(Ponsgliom) verstorbenen 10 Jahre alten Buben gelesen und die persönliche Betroffenheit durch so ein Schicksal machte Ute Holz's Aufzeichnungen noch lebendiger als sie ohnehin schon sind. In vielen ihrer Schilderungen habe ich unser eigenes Erleben eins zu eins wiedergegeben gefunden, ich habe gestaunt über die Kraft, die Janina ausstrahlte, über ihre Art, es zu nehmen, genauso wie es auch bei meinem Patenkind der Fall war. Es ist ein sehr realistischer Bericht, der aber auch die Gefühle zulässt, ohne die so ein Schicksal wohl auch gar nicht zu ertragen wäre. Schön ist zu lesen, dass die Eheleute Holz sich in dieser schweren Zeit stets gegenseitig halfen und die Beziehung nicht zerbrochen ist, wie dies leider nicht sehr selten geschieht. Geändert von gitti2002 (15.10.2024 um 19:52 Uhr) |
![]() |
| Lesezeichen |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 2 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 2) | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Bücher z.Thema: Wenn ein Elternteil krebskrank ist | Ladina | Forum für krebskranke Eltern | 19 | 09.03.2012 19:57 |
| Bücher: Krankheit u. Sterben v. Eltern Erwachsener | Forum für Angehörige | 25 | 02.02.2010 14:21 | |
| Bücher:Wenn der Partner/die Partnerin sterben muss | Forum für Angehörige | 36 | 10.03.2009 22:38 | |
| Bücher über das Tabu: Sterben von Erwachsenen | Gästebuch | 3 | 15.04.2005 17:26 | |
| Filme zum Thema: Wenn ein Kind sterben muss | Forum für Hinterbliebene | 3 | 30.06.2003 22:46 | |