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  #496  
Alt 11.12.2004, 19:06
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Standard nicht-kleinzelliges Bronchialcarzinom

Liebe Monika, mein Vater (gestorben am 19.10.04) hatte auch ein nicht-kleinzelliges Bronchail-Carcinom. Er starb 3 Monate nach Diagnosestellung, zu dem Zeitpunkt konnte man schon nciht mehr operieren, auch Chemo und Bestrahlung waren nicht drin. Mein Vater ging schon jahrelang wegen Husten und Bronchitis von einem Arzt zum anderen, viele Röntgenaufnahmen wurden gemacht, der Tumor wurde aber erst im Juli 04 beim CTG gesichtet. Auch er bekam täglich weniger Luft, saß nur im Sessel, sprach kaum noch, später konnte er auch nicht mehr reden, da der Tumor auf den Kehlkopf drückte. Ich kann Dir sehr gut nachempfinden. Meine Mutter und mein Vater hatten am 27. August ihren 60jährigen Hochzeitstag....
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  #497  
Alt 12.12.2004, 00:04
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Standard nicht-kleinzelliges Bronchialcarzinom

Hallo Monika!
Sag mal,wann habt ihr die Diagnose erhalten und wie wurde das BC überhaupt festgestellt?Bei meiner Mutter war es fast Zufall.Hätte mein Vater nicht über ihren leichten Reizhusten nachts gemeckert(er hat nen leichten Schlaf)dann wüßten wir jetzt noch nichts.Wegen der Schmerzen an den Knochen wurde meiner Mutter von der Ärztin gesagt,dass sie mal langsam von den Schmerzmedis runter müßte.Sie nahm diese seit April,da wurde sie operiert,sie hatte 2 Meningiome in der BWS(auf dem Röntgenbild vor dieser OP war von dem Tumor in der Lunge noch nix zu sehen).Es ist schlimm mit anzusehen,dass es seiner Mutter schlecht geht und niemand nimmt ihre Beschwerden ernst.Jetzt wissen wir ja,dass die Schmerzen durch die Knochenmetas kommen/kamen.Luftnot hat sie gar nicht!Ihr geht es jetzt auch nach der 1. Chemo blendend.Hoffentlich bleibt es so.
Wie war der Werdegang bei Euch?
Ich finde es wichtig sich auszutauschen und hier mal seinen Druck loszuwerden,mit Leuten auszutauschen die nicht zur Familie gehören.Hier kann man offen über alles reden und es gibt gute Anworten.So,Kopf hoch und stark bleiben.
Ich versuche selbiges auch!!!
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  #498  
Alt 12.12.2004, 15:54
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Standard nicht-kleinzelliges Bronchialcarzinom

Hallo Stina und Steffi danke für eure Antwort.Die Diagnose wurde am 14.Sept. nach dem röntgen und Lungenuntersuchung einwandfrei festgestellt. Beim röntgen sah man schon riesige Flecken und die Bronchoskopie bestätigte den Tumor. Man kann ihn nicht operieren. Es war ein Schlag ins Gesicht und wir haben viel geweint. 10 kg hat er danach abgenommen, auch durch Darmblutungen, die auch noch untersucht wurden. Aber jetzt zu Hause habe ich ihn wieder aufgepäppelt.Er hatkeine Schmerzen aber die Müdigkeit ist sehr groß. Er hat keine metastasen in irgendeinem Bereich, Gott sei dank. Morgen habe wir wieder ein Gespräch mit dem Arzt und hoffen auf ein Ergebnis hoffentlich das alles zum stillstand gekommen ist. Mein Mann hatte ständig Husten und Räuspern und atemnot beim Treppensteigen, wir führten es aufs das rauchen bzw eine Erkältung zurück. Aber leider ist es anderst gekommen. Es ist sehr schön sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich einiges von der Seele zu reden. Noch einen gesegneten 3.Advent. bis bald Monika
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  #499  
Alt 12.12.2004, 16:08
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Standard nicht-kleinzelliges Bronchialcarzinom

Liebe Monika, so war es auch bei meinem Vater. Er hat bis zu seinem Tod 30 kg angenommen. Wog zuletzt noch 38 kg. Wir päppelten ihn zu Hause auch immer auf, oder er wurde auf der Palliativ-Station aufgepäppelt. Dann aß er nur noch Pudding, Eis, flüssige Sachen, konnte nicht mehr gut schlucken. Auch mein Vater hatte keinerlei Schmerzen, nur diese schlimme Müdigkeit wurde zunehmend immer schlimmer. Zuletzt hat er fast nur noch geschlafen. Mitte Juli hatte mein Vater auch "nur diesen einen Herdbefund", 10 Wochen später waren schon Metastasen da, obwohl die Ärzte (unabhängig voneinander waren es 3 verschiedene) alle meinten, der Tumor würde mit zunehmendem alter des Patienten langsam wachsen....
Wodurch kamen die Darmblutungen? Wie groß ist der Tumor? Weshalb operiert man nicht? Auch keine Bestrahlung oder Chemo? Wie alt ist er? Wie schwer? Auch Dir einen schönen 3. Advent. Ganz liebe Grüße Petra
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  #500  
Alt 12.12.2004, 16:38
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Standard nicht-kleinzelliges Bronchialcarzinom

Liebe Petra die Darmblutung kam von Polypen die auch dann weggemacht wurden.Der tumor ist inoperabel sagte der Arzt es sei schon zu groß. Chemo bekommt er alle 3 Wochen und und Bestrahlung keine. Ich werde morgen mit Arzt darüber sprechen. Aber er sagte mir beim ersten Gespräch das man nichts mehr machen kann, dass wurde auch von dem Lungenfacharzt (Erstuntersuchung) damals bestätigt. Ich denke mal es ist nur ein Hinausziehen der ganzen Krankheit um den Patienten etwas zu unterstützen. Mein Mann ist 57 Jahre und wiegt jetzt 82.5 kg. Das Gewicht steht Gott sei dank. liebe Grüße monika
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  #501  
Alt 12.12.2004, 19:15
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Liebe MOnika, ich denke auch, wenn zwei Ärzte schon sagen, daß der Tumor zu groß ist...
Ich hatte 6 Ärzte mit den CTG-Aufnahmen aufgesucht, alle meinten auch inoperabel.
Wo sitzt der Tumor denn, zentral? Halte mich auf dem Laufenden, was der Arzt morgen meint. LG und Kopf hoch Petra
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  #502  
Alt 13.12.2004, 14:49
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Standard nicht-kleinzelliges Bronchialcarzinom

Liebe Petra. Die heutige Untersuchung war nur ein Gespräch mit dem Arzt, ob es ihm gut geht und wann die nächste Chemo ist.
Der Arzt meinte nach der nächsten Chemo kann man erst eine Veränderung sehen. Wenn sich überhaupt was geändert hat, denn das Pfeifen beim atmen ist wieder da und der Auswurf wird auch etwas stärker. Der Tumor meines Mannes sitzt an der rechten Seite des Lungenflügels und hat schon beide Lungenflügel metastasiert.Auf den Röntgenbilder sieht man die Metastasen bis zur Hälfte der Lunge. Auf der einen Seite bin ich froh das es ihm sonst gut geht, aber die ständige Angst und die Ungewissheit wann es schlimmer wird zermürbt einem schon. Aber man muß jeden Tag zufrieden sein, wenn man zusammen sein kann, auch wenn das Herz schwer wie ein Stein ist. Liebe güße Monika
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  #503  
Alt 13.12.2004, 19:00
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Liebe MOnika. Ich drücke Dir und Deinem Mann beide Daumen, daß die nächste Chemo "etwas bringt". Wie ist der Zustand Deines Mannes? LG Petra
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  #504  
Alt 13.12.2004, 19:11
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hallo liebe Stina. Danke fürs Daumendrücken. Der Zustand ist stabil bis auf die Schwäche und heute zittert und friert er etwas. Das kommt von der Chemo.Der Arzt meint er sieht gut aus für diesen Krankheitszustand, aber ich habe schon viel gehört das Patienten zunehmen statt abzunehmen. Ich habe nur Angst das sich Wasser bildet. Man kann nur beten das es ein bißchenhuman zugeht ohne Schmerzen. LG monika
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  #505  
Alt 16.12.2004, 13:39
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hallo liebe stina, wir haben jetzt ein paar Tage nichts mehr voneinander gehört. Es tut gut mit mal die Seele auszuschütten. Bei uns ist heute wieder weinen angesagt. Mein Mann weinte da seine Tochter Geburtstag und sie ist nicht hier. Die Tochter weint weil sie nicht bei uns ist., und ich weine weil ich alle trösten muß. Auch die Fragen die von meinem Mann kommen sind nicht immer leicht zu beantworten. Sie sind voller Hoffnung und trotzdem merkt er das nichts mehr ist wie früher. Alles muß umgestellt werden. Das ganze Leben ist auf den Kopf gestellt.Ich beoba chte ihn ständig und merke schon das er nicht mehr der alte ist. Keinerlei Energie oder Zukunftspläne hat er. Ich habe schon ein bißchen Angst vor Weihnachten und vor dem nächsten Jahr. Was wird kommen und wie geht es mit meinem Mann weiter. Alles geht im Moment etwas abwärts anstatt nach oben. Ich habe mich schon durch das Forum gelesen und man sieht sehr viel Leid. Aber trotzdem darf man die Hoffnung nicht aufgeben. LG monika
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  #506  
Alt 16.12.2004, 13:46
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Es ist schön, von Dir zu hören. Nicht schön, daß Ihr alle am weinen seit, kann ich aber gut verstehen. Welche Fragen hat denn Dein Mann? Mein Vater fragte überhaupt nichts. Ich hatte vorgestern ein Gespräch in dem Krankenhaus, wo er gestorben ist, denn dies war ja wirklich menschenunwürdig. Das Gespräch hat mir gut getan. Momentan gehe ich auch täglich arbeiten, lenkt mich auch ab. Außerdem sind wir am Urlaub planen, heute mittag mit den Kids zur "anderen Oma", morgen vormittag arbeiten, abends Weihnachtsfeier. So wird man wenigstens abgelenkt. Ich verstehe es sehr gut, daß gerade an Weihnachten/Silvester fragen aufkommen, wie wird es weitergehen, was kommt noch. Ich bin in Gedanken bei Dir. Ganz liebe Grüße Petra
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  #507  
Alt 18.12.2004, 13:40
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Liebe Stina danke für Deine Zeilen. Sie tuen gut.
Ich habe heute einen neuen Schicksalsschlag bekommen. Meine beste Freundin, die schon monatlangen Husten und Atemschwierigkeiten hat, erklärte mir das sie eine ganz schwere Lungenerkrankung hat und nur noch eine Transplatation kann ihr helfen,,Doch die will sie nicht, ich bin so verzweifelt durch diese Diagnose und ihre Reaktion das ich ganz fix und fertig bin. Sie hat durch übergangene Bronchitis, Erkältungen und Rippenfellentzündungen die ganze Lunge vernarbt, das sie nur noch 1/3 Atem aufnehmen kann. Dadurch ist das Herz auch angegriffen und kann nicht mehr, durch den wenigen Sauerstoff, richtig schlagen. Es haut einem um. Es trift immer Menschen die ein Leben lang anständig und für andere da waren. Die ganze Familie ist geschockt,da wir sie alle mögen. Nur sie will es nicht ihrem Sohn sagen, was ich völlig falsch finde. Es ist sehr schwer darauf zu reagieren, ich muß ihren Willen akzeptieren, wenn es auch noch so schwer fällt. Ich muß jetzt auch für sie da sein,denn sie hat mir in schweren Tagen mich immer unterstützt. Das kann man Freundschaft nennen. Trotzallem wünsche ich Dir und Deiner Familie einen schönen 4.Advent. Liebe Grüße Monika
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  #508  
Alt 18.12.2004, 13:48
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Liebe Monika, momentan kommt für Dich alles zusammen und dann auch noch Weihnachten....
Wie heißt die Erkrankung Deiner Freundin? Wie alt ist diese, wie alt der Sohn? Wie ist die Verfassung Deiner Freundin? Ich schaue heute abend wieder in den Computer. Drücke Dich. Ganz herzliche Grüße Petra
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  #509  
Alt 19.12.2004, 18:41
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Liebe Stina,meine Freundin ist57Jahrejung und derSohn 35 Jahre.Sieistin einem schlechtenZustand sehr kurzatmig und kann nur mit mir ganz langsam spazieren gehen, Teppen sind für sie ein Alptraum.Morgen hat sie wieder ein Termin beim Arzt. Der Arzt der sie geröngthat, auch CT, sagte dass sie überhaupt noch in diesem Zustand zu Hause ist und nicht im Krankenhaus. Vielleicht wird sie morgen eingewiesen. Es wäre besser für sie, denn es wird ja nicht besser. Es ist ein Schock für uns beide und ich habe die ganze Nacht nicht richtig geschlafen, weil ich Angst um sie habe. Ich versuche sie aufzumuntern und sie gut es geht zu unterstützen. Aber ich habe ja noch einen Mann zu Hause der meine Hilfe und Untertstützung braucht. Ich bin gespannt auf den morgigen Tag was der uns bringt. Ich habe das Gefühl das nächste Jahr wird sehr hart werden. Man muß jeden Tag genießen der ok ist und einfach damit leben lernen. Die Erfahrung habe ich bei meinem Mann gemacht und ich versuche es jetzt auch bei meiner Freundin. Noch einen schönen abend wünsche ich Dir und Deiner Familie monika
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  #510  
Alt 20.12.2004, 06:03
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Liebe Monika, ich denke an Dich. Mit Deiner Freundin ist sehr schlimm, so war es bei Papa, konnte zunähcst kaum die Treppen, später überhaupt nicht mehr gehen, ohne Luftnot. So viele Schwierigkeiten, Probleme und trotzdem kommt Weihnachten....
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