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  #1  
Alt 23.04.2024, 10:47
Hermisu Hermisu ist offline
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Registriert seit: 19.04.2024
Beiträge: 1
Standard Vater HCC mit Metastasten

Hallo,
auch wenn dieses Forum nicht so gut besucht ist, möchte ich trotzdem mal kurz unsere Geschichte zu Thema HCC schreiben, um vielleicht doch noch den einen oder anderen Tip zu bekommen und sich auszutauschen.

Es geht um meinen Vater, 65 Jahre alt. Seit Anfang 2020 HCC zufällig diagnostiziert. Im März 2020 erfolgte eine Verödung, und bis 2023 hatten wir auch Ruhe.
Eine OP war leider auf Grund einer Leberzirrhose von Beginn an nicht möglich.
Dann folgten mehrere TACE-Behandlungen und letztendlich im Oktober 2023 die Aufnahme auf die Transplantationsliste.
Dazu kommen auch 3x SIRT, die letzte im Januar, die so mäßig gut vertragen wurden. Die Nebenwirkungen taten wirklich ihr übriges.
Bei der letzten Untersuchung vor knapp 4 Wochen, stellte sich heraus, dass es wohl 2 neue Herde auf der Leber, Lymphknotenmetastasen und auch Metastasen auf der Lunge aufgetaucht sind.
Das war natürlich ein großer Schock. Am Tag der Untersuchung hieß es, es ist alles io., keine neuen Tumore oder sonstiges...und dann das.
Somit ist auch leider die Möglichkeit auf eine Transplantation hin. Auch wenn wir natürlich wissen, wie groß die Heilungschancen bei Leberkrebs sind...aber ein Fünkchen Hoffnung war die Lebertransplantation ja doch.

Die Blutwerte sind so weit in Ordnung, nur der AFP liegt eben bei 50. Auch die Leberzirrhose liegt noch bei Child Pug A.
Er ist so auch fit, nur die Übelkeit macht ihm sehr zu schaffen, (und demzufolge die Gewichtsabnahme), die bisher immer auf die Nebenwirkung der SIRTs geschoben wurde. Medikamente dagegen gab es bisher auch nicht.

Jetzt wurde er von der Klinik zu einer onkologischen Praxis verwiesen um eine systemische Therapie (entschuldigt, wenn der Begriff jetzt nicht ganz richtig ist) abzustimmen und auch ggf. noch mal den letzten Befund bildlich bestätigen zu lassen.
Termine versuche ich gerade zu vereinbaren, einfach ist das ja heutzutage auch nicht mehr.

Vielleicht hat von euch noch jemand einen Tipp, was man unterstützend dazu noch tun kann?

Liebe Grüße
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  #2  
Alt 18.05.2024, 01:21
Jana85 Jana85 ist offline
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Registriert seit: 17.05.2024
Beiträge: 1
Standard AW: HCC mit Metastasten

Guten Abend,
Ich weiß nicht, ob ich Ihnen weiterhelfen kann. Bei meinem Vater wurde leider auch HCC festgestellt - leider weit fortgeschritten und deshalb nicht operabel. Er hatte vor Jahrzehnten mal eine Hepatitisinfektion, die wohl Ursache für seine jetzige Erkrankung ist.

Der Leberkrebs wurde im Februar aufgrund diverser Symptome festgestellt. Aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums und der Tatsache, das der Leberanteil, der nicht vom Krebs betroffen ist, eine Leberzirrhose zeigt, sind die Aussichten zumindest bei meinem Vater nicht besonders positiv. Ich muss allerdings anmerken, dass mein Vater deutlich älter als deiner ist, nämlich 78 Jahre alt.

Mein Vater. Kommt derzeit eine Immuntherapie und hatte bereits 3 Infusionen. Ich habe allerdings den Eindruck, dass diese nicht angeschlagen haben. Im Gegenteil, meinem Vater geht es mittlerweile deutlich schlechter. Ich weiß allerdings nicht, ob das von der Therapie kommt oder vom weiteren Wachstum des Tumers. Metastasen wurden keine festgestellt.

Falls du weitere Fragen hast, bitte einfach melden.

Liebe Grüße und alles Beste für deinen Vater!
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  #3  
Alt 19.05.2024, 00:14
Miss Elsy Miss Elsy ist offline
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Registriert seit: 07.12.2017
Ort: Frankfurt
Beiträge: 71
Standard AW: Vater HCC mit Metastasten

Guten Abend,
wie mein bisherigen Chats zu entnehmen, habe ich leider meinen Vater aufgrund HCC verloren, meinem Mann geht es einigermaßen ok.
Ich würde eine Meinung bei Professor V. in Frankfurt am Main einholen.
Er reagiert sehr schnell nach Erhalt der Unterlagen.
Er war mir bisher eine exzellente Unterstützung und hat zahlreiche Verfahren in punkto Tumorbehandlung.
Eine systematische Behandlung habe ich in Abstimmung mit meinem Vater abgelehnt, da uns die Nebenwirkungen und der mäßige Erfolg nicht überzeugten. Ein lebenswertes Leben war für uns auch sehr wichtig.
Da HCC eher selten ist, sind nicht viele Onkologen hier groß bewandert.
Die Wirksamkeit der Immuntherapie ist grundsätzlich sehr gut, hatte mich diesbezüglich mit Professor Z. unterhalten, Dekan der Uniklinik und Mitarbeit an der Zulassung. Aber es gibt Ausnahmen.
Wünsche Deinem Vater alles Gute und eine Meinung einzuholen ist ein Versuch.

Beste Grüße Miss Elsy

Geändert von gitti2002 (19.05.2024 um 00:47 Uhr)
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  #4  
Alt 19.05.2024, 10:19
Elisabethh.1900 Elisabethh.1900 ist offline
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Registriert seit: 08.04.2009
Beiträge: 2.242
Standard AW: Vater HCC mit Metastasten

Liebe @Jana85,
herzlich willkommen im Forum, auch wenn Du Dich aus traurigem Anlaß angemeldet hast.
Du schriebst, dass Dein Vater vor vielen Jahren eine Hepatitisinfektion hatte.

Ist Dir bekannt, welche Form der Hepatitis es war, neben A, B und C sind inzwischen sehr viele gefunden worden.

War er zum damaligen Zeitpunkt in einem medizinischen oder sozialen Beruf bzw. beim Sanitätsdienst der Bundeswehr beschäftigt?

In bestimmten Bereichen wird dies als Berufskrankheit anerkannt, z.B. bei Kranken-oder Altenpflegern, auch wenn man nicht feststellen kann, wo die Infektion stattfand.

Alles Gute,
Elisabethh.1900
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