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  #1  
Alt 20.02.2020, 17:16
Monnam Monnam ist offline
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Beiträge: 1
Standard Ultraschall statt MRT?

Hallo

Bei mir besteht der Verdacht auf Krebs und ich brauche ein bildgebendes Verfahren für das Krankenhaus.
Weil meine Nierenwerte nicht so rosig sind , möchte ich ein MRT wegen den Kontrastmittel umgehen.
Jetzt hab ich erfahren, dass es auch Ultraschall gibt. Jetzt hoffe ich , dass man das MRT umgehen kann, zumal es ja sowieso immer besser ist, wenn man die Möglichkeit hat ein risikoärmeres Verfahren zu wählen.
Ist das gleichwertig, oder wenigstens annähernd gleichwertig?
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  #2  
Alt 21.02.2020, 12:16
Miss Elsy Miss Elsy ist offline
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Ort: Frankfurt
Beiträge: 39
Standard AW: Ultraschall statt MRT?

MRT versus Ultraschall - das ist eine Abwägung. MRT ist einfach genauer, man erkennt viel mehr. Natürlich kenne ich die Risiken, aber ein unerkannter Tumor ist ein größeres Problem als einmal ein MRT. Da sollte dein Arzt dir entsprechend Info geben können.
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  #3  
Alt 01.03.2020, 02:33
lotol lotol ist offline
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Beiträge: 675
Standard AW: Ultraschall statt MRT?

Hallo Monnam,

Zitat:
Bei mir besteht der Verdacht auf Krebs und ich brauche ein bildgebendes Verfahren für das Krankenhaus.
Sehe das ziemlich genau so wie auch Miss Elsy:
CT und MRT liefern genauere (umfangreichere) Bilder als US.
Unterschied CT/MRT hier:
https://www.focus.de/gesundheit/prax...d_8245362.html

Obwohl man bereits per US enorm viel erkennen kann, ist der Gesamt-Zusammenhang US?/CT?/MRT? der, daß sich die Ärzte bei Verdacht auf Krebs auf gar nichts einlassen, weil dabei jedenfalls Klarheit geschaffen werden muß.

Außerdem gehört es zur Routine bei Krebstherapien, daß vor und nach einer Therapie entweder eine CT oder eine MRT gemacht wird, damit der Erfolg einer Therapie zweifelsfrei festgestellt werden kann.

Heißt - an sich ist auch bereits bei Verdacht auf Krebs sowieso entweder eine CT- oder MRT-Untersuchung/-Diagnose "fällig".

Die eigentliche Domäne von US-Untersuchungen liegt bei noch weiteren/zusätzlichen Untersuchungen, v.a. Untersuchungen, die Aufschluß über Veränderungen zwischen den CT- und MRT-Untersuchungen aufzeigen können.
D.h. bei Eingangs-Untersuchungen, wenn ein längerer Zeitraum zwischen einer CT od. MRT lag oder bei Nachuntersuchungen während oder nach einer Therapie.
Heißt - US-Untersuchungen laufen an sich völlig unabhängig von CT oder MRT ebenfalls routinemäßig.

Dies alles vor dem Hintergrund, daß unseren Ärzten nichts "durch die Lappen geht".

Von US versus CT oder MRT kann man aus meiner Sicht deshalb gar nicht sprechen, weil alle bildgebenden Verfahren ihre Stärken aber auch ihre Schwächen haben.

Gute US-Ärzte können per US bereits etwas erkennen, das sie sich zwar nicht so recht erklären können, das jedoch auch nicht per (späterer) CT (besser) erklärt werden kann.
Nur das Zusammenspiel aller bildgebenden Verfahren bringt letztlich vorteilhaften tendenziellen Aufschluß bei Krebsentwicklungen.

Den jeweiligen Einsatz von US?/CT?/MRT? legen behandelnde Ärzte nach Lage der Dinge angemessen fest.
Sprich mit denen immer darüber, was Dich "umtreibt" oder was sie aus Deiner Sicht wissen sollten.

Im Übrigen halte ich es für äußerst bemerkenswert, daß Du eingangs kein Wort darüber verlierst, daß Dich der "Verdacht auf Krebs" irgendwie beeindruckt/beängstigt.

Denn sowas findet man hier im Forum eher selten, obwohl es m.E. die einzig richtige "Umgangs-Art" mit Krebsen ist:
Ein Verdacht auf Krebs ist noch lange keine Bestätigung dafür, daß es sich tatsächlich um Krebs handelt.

Wenn Du es kannst, versuch bitte, Dir weiterhin eine gewisse Gelassenheit bewahren zu können.

Ich wünsche Dir, daß sich der Verdacht - mit welchem bildgebenden Mittel auch immer - nicht bestätigen lassen wird.
Dafür drücke ich Dir zunächst mal die Daumen und wünsche Dir viel Glück dabei.

Liebe Grüße
lotol
__________________
Krieger haben Narben.
---
1. Therapie: 6 Zyklen R-CHOP (Standard) => sehr gute Remission.
Nach ca. 3 Jahren war aber ein Rezidiv feststellbar. Was zur nächsten Therapie führte.

2. Therapie: 6 Zyklen Obinutuzumab + Bendamustin => Letzter Zyklus läuft im Mai 2020.
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  #4  
Alt 03.03.2020, 06:46
Onkogast Onkogast ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 22.06.2016
Ort: Bautzen
Beiträge: 76
Standard AW: Ultraschall statt MRT?

Vielleicht wäre es Ihrerseits noch erwähnenswet, um welchen Tumor es denn gehen soll, also welches Organsystem.

Ein Lebertumor wäre im Ultraschall klar darstellbar, ein Pankreastumpr dagegen ist nicht so einfach bei jedem Patienten darstellbar.

Oder hab ich diese Frage irgendwo im Text überlesen?
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