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  #16  
Alt 14.10.2009, 15:00
wattewuschel wattewuschel ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

Hallo,

also selbst falls ich jemanls kinder (eher ein kind) wollen sollte, will ich keins aus der tiefkühltruhe, sondern frischware. aber ich gehe davon aus, dass die eierstöcke demnächst wieder anspringen.
mit der pille hab ich vor der chemo aufgehört, weil die sowieso nicht mehr richtig wirkt und ich nicht noch mehr kram einnehmen wollte, als ich eh bekommen hab.

so schlimm sind meine wechseljahre gar nicht, nur hitze- und fröstelattacken, keine depression oder sowas. und das ist ja nur zeitlich begrenzt, sowas passiert halt. hätte ich mit dreimonatsspritze übrigens auch gehabt, denn die tut nix anderes. vor der einnahme von hormonen hab ich keine angst denn anders als bei der pille dienen diese hormone dann dazu, den normalzustand wieder herzustellen - ich krieg dann also hormone, die normalerweise sowieso im körper wären, nur selbst produziert. die pille täuscht dem körper ja z.b. vor, dass er schwanger wäre. bei älteren frauen ist es auch so ne sache - da wäre es natürlich, dass der körper die hormonproduktion runterfährt.
mit 27 hat man normalerweise noch eine gute konstitution, da leidet man vielleicht nicht so wie eine ältere dame in den wechseljahren. es ist doof und ich wills loswerden, aber das wird auch passieren. es gibt auch natürliche mittel zur linderung von wechseljahresbeschwerden (bäder, kräuter, tees...).

unfruchtbarkeit ist eine mögliche folge, genau wie andere krebserkrankungen und was sonst noch alles auf diesen netten aufklärungsblättchen steht. das schreiben die drauf wegen der haftung - es ist nicht grad höchstwahrscheinlich, dass frau danach unfruchtbar ist.

nur chop? sehr eigenartig, klingt für mich unmodern. rituximab war doch der "renner" als es vor ein paar jahren endlich zugelassen war und r-chop ist die standardtherapie. das rituximab macht auch nix schlimmes, das ist ein antikörper, der deinem immunsystem sagt: hier tumorzellen, bitte fressen. es kann natürlich sein, dass dein tumor nicht die speziellen oberflächeneigenschaften hat, die für die wirkung von rituximab notwendig sind (der muss da irgendwo andocken und markiert so den tumor fürs immunsystem).
selten ist mal jemand auf rituximab allergisch, dafür gibts wohl vorher immer ein antiallergikum. das "böse giftige" ist aber chop.

thema port: ich habe keinen und hatte nie einen. und das, obwohl ich schlechte venen habe, v.a. schlecht zu finden... mein behandelner prof. ist kein fan von ports und nimmt die nur, wenns sein muss. ports können auch probleme machen: die stelle kann sich entzünden, das risiko von thrombosen ist erhöht (ich glaube, man muss dann blutverdünner spritzen?), sie müssen alle paar wochen durchgespült werden, man hat einen fremdkörper an und in sich. es spart natürlich das legen eines venenzugangs.
meine venen gingen von r-chop nicht kaputt, das giftzeug wird doch durch das blut verdünnt und direkt weitergeleitet. was natürlich passieren kann: es läuft was daneben, dann kann das gewebe geschädigt werden, aber wenn der zugang gut gelegt ist, man den arm ruhig hält und die infusion richtig angeschraubt ist, passiert da nix.
ein port kann durchaus mehrere jahre drin bleiben - sowas lohnt sich eigentlich für die paar zyklen r-chop (dauerte bei mir 16 wochen, bekam alle 14 tage) nicht unbedingt. v.a. weil ich hoffe, in nächster zeit keine infusionen mehr zu benötigen.

du kannst eine perücke verschrieben bekommen, d.h. du musst nicht oben ohne oder mit mützen und tüchern rumlaufen. das rezept stellt dein onkologe aus, du suchst dir eine aus (gibts auch online, flyer liegen auf krebsstationen meist aus) und zahlst einen gewissen eigenanteil dazu (KK zahlen meist zwischen 250-350 euro, meine perücke kostete 560 euro).

mir ist noch ne nebenwirkung eingefallen: ich hatte leichte schleimhautprobleme im mund, andere wohl auch schlimmer. zu den schlimmsten zeiten haben zahnpasta und kohlensäure im mund gebrannt.
dagegen gibts mundspülungen (kein normales odol oder so) - onkologen fragen, falls das eintritt. außerdem war mein kaliumspiegel ab und zu niedrig wegen dem cortison (kann die kaliumausscheidung erhöhen), hab dann brausetabletten genommen. und später auch eisen als brausetabletten, weil ich rissige mundwinkel hatte und solche sogenannten faulecken ein zeichen für eisenmangel sind. hat geholfen. vorher mit dem onkologen sprechen.

lg
watte
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06/09 Diagnose: hochmalignes, großzelliges, diffuses B-Zell NHL, bulky, Stadium IIA, mediastinaler Tumor 10 cm
06/09 - 08/09 Chemo R-CHOP 14 + Neulasta (6x) + 2x Rituximab
08/09 - 11/09: 22 x Bestrahlung
12/09 AHB Bad Kreuznach
12/09 oder 01/10 Abschluss-Staging = Rest (Narbe?) vorhanden, wird jetzt alle 3 Monate beobachtet

02/11 alles in Butter, alle 4 Monate Nachsorge
04/17 weiterhin alles in Butter toi toi toi
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  #17  
Alt 15.10.2009, 10:59
Mottema Mottema ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

Hallo Schnuddelmausi,

das klingt doch alles schon viel besser, weiter so! Das mit der Reise ist eine ganz tolle Idee von Deinen Eltern, da kannst Du jetzt schon immer im Geiste mal losdüsen.
Tja, wir Langhaarigen sind immer ganz schön feige, wenn es darum geht, mal was anderes auszuprobieren... Aber Du hast Recht: es ist eine gute Gelegenheit, das jetzt zu probieren, dann weißt Du später (wenn die Haare wieder wachsen), ob es Dir gefällt. Die Idee hatte ich auch. Genieße den Friseurtermin und das Stück Freiheit und Normalität!
Mußt Du eigentlich während der Chemo im KH bleiben, oder darfst Du dann zwischendurch nach Hause? Dass Du kein Rituximab bekommst, finde ich auch seltsam - jedenfalls, wenn Deine Tumorzellen das CD20 tragen. Gegen die Schleimhautprobleme soll Aloeverasaft helfen, Beate (Äpfelchen) hier im Forum schwört darauf.
Deine neuen Lebenspläne klingen klasse - manchmal ist so eine Krankheit ja auch zu etwas gut. Du packst das

Mottema
__________________
Wenn ich wüßte, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen (nach Martin Luther)
Vielleicht würde ich doch in seinem Schatten sitzen und frischgebackenen Apfelkuchen essen...
Diagnose 2007: Follikuläres Lymphom Grad 1, Stadium 4A, Watch & Wait
Therapie 2011: R-Bendamustin + Cyclophosphamid, Stammzellsammlung
Schwere Neutropenien bis 8 Monate nach Therapieende
Komplette Remission und immer mehr Kraft
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  #18  
Alt 15.10.2009, 22:06
Benutzerbild von Schnuddelmaus
Schnuddelmaus Schnuddelmaus ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

hallo ihr lieben,

heute geht es mir nicht so gut. Ich bin etwas down u kämpfe immer mehr mit düsteren gadanken vor meiner anstehenden 1. Chemo.
Ich musste heute nochmals zum nierenfunktiontest, diesmal aber mit blasenkateter, weil die ärzte sehen wollten ob der überdruck der nieren durch die blase oder durch die nieren selbst kommt. Wieder eine ganze stunde festgehangen u schlauer bin ich jetzt auch nicht dadurch geworden.
Und eigentlich sollte ich seit gestern schon zum reproduktionsmediziener aber irgendwie bekommt das hier keiner richtig gebacken. Mal sehen was morgen wird. Ich wurde heute wieder mindestens 4 mal gestochen u meine arme sehen aus wie die eines junkies u schmerzen. Trotzallem finden die docs immer wieder was zum picken
meine venen sind echt scheiße schwach u deshalb sollte mir heute ein zvk in den hals gelegt werden. Erst wollte ich ja nicht als ich in die uni kam, aber heute dachte ich, wäre eigentlich ganz sinnig... pustekuchen. Es war die hölle an schmerzen, ich hab sooo mega geweint u das schlimme war, meine vene ist gleich zusammengefallen. Alles umsonst. Also doch kein zvk. NIEMALS mehr lasse ich das machen, ich habe jetzt noch immer schmerzen. Lieber gehe ich persönlich zum bestatter u suche mir meinen sarg aus.
Die ärztin rät mir zu einem port, aber ich weiß auch nicht, alle meinen meine venen würden das nich lange mitmachen. Wahrscheinlich bekomme ich ab dem we die 1. r-chop chemo und ich hab scheiße viel angst. Wie war den eure 1. so? Wann gingen euch die haare aus? Apropo haare, war gestern beim frisör, ein gutes stück ist ab u nun hab ich ein extrem cooles longpony u sehe aus wie uschi obermaier, voll 70iger
durfte sogar model sitzen u es hat mich kein cent gekostet, gut was?
Der tag in der stadt hat mir voll gut getan, es war irgendwie ein stück normalität u freiheit. Bin erst um 21 uhr wieder im kh gewesen u hab auch etwas schimpfe bekommen, aber scheiß drauf, es war schön u lustig u hat so gut getan. Alle finden meine haare total klasse, ich sehe vollkommen verändert aus, aber total gut, das hätte ich mich sonst nie getraut!
Meine beste freundin seit 10 jahren war heute bei mir zu besuch, obwohl wir uns vor einigen wochen zerstritten haben u seit dem funkstille geherrscht hat. Eigentlich war ich sehr traurig u dachte sie hätte mich total vergessen, aber direkt als sie davon erfuhr ist sie gekommen u gleich in tränen ausgebrochen, als sie mich gesehen hat, es war sehr rührend u schön!
Dieser blöde krebs schweist zusammen oder trennt für immer, das ist meine erste große erfahrung die ich damit machen durfte!!!
Ich mache mir ernsthafte sorgen um meine armen nierchen, hoffentlich überstehen sie alles. Wie wohl meine erste chemo sein wird? Ich kann nicht aufhören darüber nachzudenken u außerdem grüble ich ständig über die zukunft nach u frage mich, wird der krebs wiederkommen oder bin ich jetzt gebranntmarkt, nach dem motto: einmal krebs, immer krebs. Bin ich jetzt prädesteniert für andere krebssorten, mehr als andere menschen oder hat der eine krebs nicht mit dem anderen zu tun? Werde ich wieder ein normales leben führen oder wird nun alles ganz anders sein?ge
Tausende fragen!!!
Ich bewundere euch alle wie gut ihr das wegsteckt, ich versuche auch sehr tapfer zu sein aber zuweilen ist das gar nicht so leicht, das leben kommt mir im moment wie unwirklich... surreal vor, als ob ich unter wasser wäre u alles nur verschwommen u ganz am rande mitbekomme würde. Nicht scheint mehr so zu sein wie vorher... u manchmal fühle ich mich so hilflos u ausgeliefert. Wie übersteht ihr das alle nur so eisern u mutig?
Hab gestern eine spritze in den bauch bekommen, damit meine periode ausbleibt, wegen meiner mega schlechten blutwerte u der erhöhten blutungsgefahr wärend der chemo. Hat eine von euch ähnliches bekommen? Wie war die erfahrung damit?
Habt ihr eigentlich schon mittel gegen die übelkeit nach der chemo vor der 1. chemo bekommen, oder erst als eine solche nebenwirkung aufgetaucht ist? Viele schreiben über knochen- u musklsschmerzen u tauben fingern u zehen, wie war es bei euch?
Und wie war/ist es mit mundschleimhaut? Sehr schlimm?
Ich bin sehr nervös u aufgeregt.
Ich werde versuchen jetzt etwas zu pennen, bin sehr kaputt vom tag. Ichh wünsche euch allen einen erholsamen schlaf u freue mich von euch zu hören.

in ganz viel liebe u zuversicht eure schnuddel(angst)maus
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  #19  
Alt 15.10.2009, 22:32
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struwwelpeter struwwelpeter ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

Hallo Maus

Deine Ängste kann ich verstehen, sind sie doch normal wenn man an Krebs erkrankt ist und die Behandlung bevor steht. Zu den Nebenwirkungen kann ich Dir nur sagen, dass diese bei jedem mehr oder weniger auftauchen, die Haare früher oder etwas später und selten gar nicht ausgehen. Und ja, ich gebe Dir den Tipp, lass Dir den Port legen. Es ist eine kurze (relativ) Sache und die Venen werden dauerhaft geschont. 1000 Fragen, doch meist kommt es anders als bei dem Anderen. Auch das mit der Übelkeit ist unterschiedlich, üblicher Weise wird bei der Chemo direkt etwas gegeben, und bei Bedarf bekommst Du noch Medis verschrieben. Es ist eine absolut aufregende Zeit, aber Du wirst schnell erkennen, wenn die Behandlung begonnen hat, kehrt eine gewisse Gewöhnung ein, man möchte nur noch dass der Krebs platt gemacht wird. Wie die Zukunft aussehen wird kann Dir mit Sicherheit niemand sagen, nur dass die Aussichten gut sind dass der Krebs irgendwann nicht mehr im Mittelpunkt steht. Der Krebs verändert den Menschen, Dich selbst – sicher wirst auch Du vieles bald mit anderen Augen sehen. Und er verändert teilweise auch die Umwelt – mal zum Positiven und leider auch ab und zu etwas zum Negativen. Die Knochenschmerzen können kommen wenn Du z.B. die Spritzen zur Bildung der weißen Blutkörper – Leukos bekommst. Aber sie vergehen auch recht schnell, davor brauchst Du keine Befürchtungen haben. Einmal Krebs, immer Krebs, oder einen Krebs – andere Krebssorten? Nein, ich denke daran solltest Du keinen Gedanken verschwenden. Natürlich kann es sein dass man später auch einen anderen Krebs bekommen kann, wahrscheinlicher aber eher nicht.

Liebe Maus, ich wünsche Dir alles Gute für die nächste Zeit und ich wünsche Dir Tage wie den Heutigen an dem ein „Stück Normalität“ für Dich da ist!


Liebe Grüße
Ina
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  #20  
Alt 16.10.2009, 08:06
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manarmada manarmada ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

Hallo Schnuddelmaus

Es tut mir leid das du nun grad soviel mitmachst und sie dich so plagen, aber strupelpeter hat schon recht, wenn dann mal die erste cemo läuft stellt sich die gewöhnung ein. Das vorher war bei mir das schlimmste, das ungewisse, die Untersuchungen, da stellten sie bei mir sachen fest die nun wieder keinen mehr interresieren( herzklappenfehler- kann schon seit geburt sein usw.)

Mit meinen Venen hatte ich auch kein Glück, entweder sind sie geplatzt oder zusammengefallen. Blutentnahme ging unter fünf mal stechen fast nix mehr und so bekam ich in kürzester Zeit (des waren dann immer noch 5 tage) meine Port. Unangenehm und schmerzen hatte ich erst danach als ich zuhause war, wurde ja Ambulant gemacht. Dachte die Schmerzmittel brauchstja net des geht schon............. ups..... Aber dann war gut.

Bin nicht so für Zentrale , find den Port echt klasse. Da merkst dann garnix mehr wenn des Heilmittel gegen Krebs reinläuft.

Und nun mal Kopf hoch....... wann hast den nun die erste Chemo, steht der Termin schon?
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Viele Grüße aus dem Bayernland

Sabine

hochmallignes großzellig diffuses Non-Hodgin-Lymphom B-Typ .....6x R-chop21 seit ende Mai 2009

seit anfang August komplette Remission und hoffe des bleibt auch so.
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  #21  
Alt 16.10.2009, 09:38
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Schnuddelmaus Schnuddelmaus ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

hallo ihr lieben,

heut wird mein 1. chemotag u richtig mutig fühle ich mich nicht.
Soweit bin ich körperlich in recht guter verfassung. Mein nierenfunktionstest ist wohl ganz passable gelaufen, die ärzte gehen stark davon aus das meine nieren das gut verkraften werden. Mein knochenmark soll soweit auch in ordnung sein, also auf in den kampf. Meine chemo soll sehr gut verträglich sein u die ärzte machen mir mut. Ich glotze jetzt noch bisschen tv zum entspannen u lachen (srubbs die anfänger) obwohl das lachen wegen des zvk desasters noch schmerzhaft ist.
Ich erwäge stark mir einen port legen zu lassen, aber so glücklich bin ich damit auch nicht... ich bin echt konfus...
ich melde mich sobald es was neues zu berichten gibt

eure schnuddelmaus
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  #22  
Alt 16.10.2009, 12:51
alemannia alemannia ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

Hallo Schmuddelmaus,

ich habe vor gut 2 Monaten auch die Diagnose hochmalignies NHL bekommen. War zunächst auch total geschockt, weil ich auch erst 26 bin und eigentlich immer sehr gesund gelebt habe.
Angst vor der Chemo hatte ich auch, aber zum Glück ging das ganze relativ schnell los, sodass ich nicht viele Gedanken darin verschwenden konnte.

Mittlerweile habe ich seit Dienstag die 3 Runde R-CHOP hinter mir und hab alles gnaz gut vertragen (bis auf diese scheiß Liqorpunktion, die du ja anscheinend zum Glück nicht bekommen musst)
Die erste Nacht war mir immer was übel (aber das gibt es gute Sachen dagegen), dann hatte ich 2-3 Tage so einen komischen Geschmack im Mund und war immer sehr müde. Aber das ist alles aushaltbar.

Und letzte Woche war ich nochmal zum CT und die Ärzte erkennen den Tumor schon fast gar nicht mehr. Die Chemo scheint also gut zu wirken :-)

Also nur MUT, du schaffst das auch schon. Viel Erfolg für deine Chemo heute und viele Grüße

Michael
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  #23  
Alt 16.10.2009, 21:10
bettina33 bettina33 ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

ich schreibe hier selten, weil bei mr es schon 8 jahre her ist.

ich hatte ein anaplastisches grosszelliges lymphome da war ich 26.
hatte das göück schon ein kind früh bekommen zu haben mit 22 . egal
sicher musste ich auch chemo machen damals hiess das choep 6 zyklen.
es ist echt nicht schlimm die chemo schon damals nicht einmal gegöbelt wegen übefressung dank cortison.
bin arbeiten gegagen kind versorgt usw klappte alles wunderbar.
zu deinem kinderwunsch , ich hatte 2 jahre meine periode nicht dann ganz normal und hätte kinder bekommen können ohne probleme.
da ich aber schon ein kind hatte und es auch schon zu diesem zeitpunkt 7 jahre alt war entschloss ich mich zur sterilität. ich habe nach wie vor jeden monat meine regel bin halt unfruchtbar nur durch die op.

meine chemo ging alle 3 wochen 3 tage der 1 tag 5 stunden 3 infusionen dazu 4 spritzen die für magen usw waren.
die beiden anderen tage jeweils mit kochlösung maximal 2 stunden.

chemo ist nicht so schlimm wie sich das anhört.

ich bin sogar mit glatze rumgelaufen und fand mich cool.
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  #24  
Alt 17.10.2009, 16:22
wattewuschel wattewuschel ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

das mit den schleimhäuten war bei mir (!!) nicht wirklich schlimm - man muss regelmäßige eine geeignete mundspülung nehmen (onkologen fragen), damit sich möglichst nix entzündet oder sich ein pilz einnistet. ich konnt kurz keinen senf essen, keine normale zahnpasta nehmen und ähnl. weils gebrannt hat.

chemo muss nicht schlimm sein, leider hat die bevölkerung aber eine vorstellung davon, dass es schreckliche qualen sein müssen. ich hatte auch bammel, aber am tag vorher war ich erfreut - weil endlich was getan wurde hin zur heilung, weil die entlassung in sicht kam usw.

ich bekam vorher nur ein antiallergikum, keine anderen medis. wegen übelkeit usw. hätte man etwas gegeben, wenns passiert wäre.

anderer krebs: wir werden erstmal den einen krebs los, bevor wir uns sorgen um anderen machen ok?. ja, die wahrscheinlichkeit, krebs zu bekommen, ist durch chemo und bestrahlung erhöht. aber mein onkologe brachte mal folgenden vergleich: durch die krebsbehandlung ist das risiko 5 % erhöht, durch rauchen um 20% - ob die zahlen stimmen weiß ich nicht, aber es geht um die relation. außerdem hat man ja eh keine wahl - ohne chemo+ggf. bestrahlung+ggf. OP keine heilungschancen.

vielleicht hilft dir ein gespräch mit einem psychoonkologen? die gibts normalerweise in größeren kliniken mit onko-station.

bekommst du nun eigentlich rituximab?

lg
watte
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06/09 Diagnose: hochmalignes, großzelliges, diffuses B-Zell NHL, bulky, Stadium IIA, mediastinaler Tumor 10 cm
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  #25  
Alt 17.10.2009, 18:56
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Schnuddelmaus Schnuddelmaus ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

Hallo meine lieben,

ich bin jetzt den 9. Tag in der Uni u mein seelisches befinden ist zur zeit ganz ausgewogen :-)
Morgen geht es los bei mir mit der r-chop chemo (immuntheraphie). Ich habe zwar immer noch etwas angst, aber die aussicht auf meine sehr guten heilungschancen beflügeln mich und treiben mir immer frischen wind unter die segel. Meine nieren werden jeden tag gut durchspült u seit 5 tagen kriege ich cortison. Um meine nierchen machen sich alle etwas sorgen, aber es sieht wohl alles ganz gut aus u im schlimmsten fall wird die stärke der chemo reduziert u an meine nierenleistung angepasst. Die ärzte sind sehr, sehr zuversichlich was meine theraphie angeht :-)
Wenn alles gut geht darf ich am nächsten we endlich nach hause u dann läuft die theraphie ambulant. Ca. 1/2 jahr: 6 r-chop zyklen, 3 x chemo, 3 wochen pause. Ich will einfach nur gesund werden
vor genau 10 jahren lag ich auch im kh wegen hochakkutem, lebensbedrohlichem pfeifferischen drüsenfieber. Damals war ich 1/2 jahr extrem schwer erkrannkt u erst nach 1 jahr wieder auf dem dampfer. Damals haben meine lymphen am ganzen körper hart gelitten u eigentlich bestand ich 1/2 jahr lang nur noch aus reinstem lymphgewebe. Im internet habe interesante studien über den zusammenhang von pfeifferischen drüsenfieber u der mutation dieses virus im bezug zu morbus hodgkin usw. gelesen. Nach einer 30jährigrn, schwedischen studie hat sich gezeigt das nur etwa 10 % der hodgkin krebspatienten in ihrem vorherigem leben KEINEN kontakt mit dem pfeifferischen drüsenfieber virus gehabt haben, was darauf hindeuten soll dass das p.d. virus lymphzellen zu bösartigen mutationen bringt bzw. bringen kann, da die stärke des persönlichen immunsystems eine enorme rolle bei krebs birgt. Jedenfalls waren die berichte extrem interessant :-)
Hat mal einer von euch etwas über EM-X Gold gehört, zum aufbau von immunsystem u der bekämpfung von krebs? Hab mir heute ein buch gebraucht über amazon gekauft, mal sehen, 1000 sind wohl begeistert von diesem drink aus japan...man weiß ja nit, schließlich soll man nie die kraft der natur unterschätzen
Hat einer von euch einen port gehabt oder noch immer einen? Hat das operieren weh getan unter lokaler betäubung? Ich hab so panik das es so schmerzhaft wird wie bei meinem zvk desaster. das würde ich nicht noch mal ertragen
Ihr glaubt nicht wie mega schlecht das essen in der uni schmeckt
u in den letzten nächten entwickle ich einen rasenden heißhunger das ich manchmal nimmer einschlafen kann vor bauchgrummeln. Ist das zu fassen
Aber wärend der chemo wird sich das sicher rasch legen. Wie war es denn so bei euch mit essen?
Heute hab ich schon meine mundspülung bekommen gegen die schleimhautprobleme. 3 x am tag 10 ml 30 sek. spülen u es schmeckt aber wat mut dat mut!
Wenn ich wieder richtig fit bin mache ich meinen ausgedehnten karibik urlaub bis dahin wird es noch ein schwerer weg aber das leben ist es wehrt! Ich denke tatsächlich über psyo. betreuung nach da es einiges gibt das ich verarbeiten lernen sollte damit dieser scheiß krebs in meiner seele keinen nährboden mehr findet... böser krebs, böser, böser krebs
Gleich kommt meine freundin u ich kriege kfc chicken da freu ich mich total drauf *jammy jammy* ich melde mich bei euch...

lg eure schnuddelmaus
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  #26  
Alt 19.10.2009, 08:58
Nepa Nepa ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

Also, bei uns war das Essen auch die reinste Zumutung. Da hat man dann freiwillig ein paar Tage Diät gelegt, sofern man nicht von zu Hause mit Essen versorgt worden ist. Und während der ambulanten Therapie hab ich auch immer mein Essen selbst mitgebracht. Ich hatte nämlich das Glück, dass mir eigentlich nie schlecht war und somit den ganzen Tag mit Essen verbringen konnte.
Für meine Schleimhäute habe ich einfach mit Salviathymol gespült. Ich fand es nur etwas seltsam / beängstigend, dass sich mein Geschmackssinn so verändert hat (Ich wurde aber von den Ärzten vorgewarnt) Plötzlich kein Kaffee und kein Salz mehr. Aber das hat sich relativ schnell nach der Chemo wieder gegeben.

Zu deiner anderen Sorge zwecks nach der Chemo noch eine Familie zu gründen. Also bei mir ist die Chemo jetzt 2 Monate her, ich steck noch mitten in der Bestrahlung und mein Körper funktioniert wieder ganz normal. (Mit Menstruation und allem was dazu gehört) Somit hab ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich mit 24 noch an eigene Kinder denken kann.
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  #27  
Alt 19.10.2009, 16:55
Manu66 Manu66 ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

Hallo,
ich habe gerade erst deinen gesamten Thread gelesen.
Du hast ja nun schon deine erste Chemo hinter dir und ich hoffe, dass du sie gut überstanden hast.

Vielleicht ein paar Mutmachworte:
Ich habe beinahe null Nebenwirkungen bei der Chemo gehabt (R-CVP, auf das D- Doxorubicin habe ich dankend verzichtet), niemals Übelkeit, keinerlei Mundschleimhautentzündung etc., bissel schlapp, aber das war es auch schon. Und meine Haare habe ich absolut nicht verloren. Kanns auch geben. Meine Ärzte waren völlig platt, das die nicht ausgefallen sind. Und ich hatte mir vorher bestimmt 15 HAD-Tücher und Mützen gekauft

Behalte deine positive Einstellung und lass dich nicht unterkriegen.
__________________
Follikuläres Lymphom Grad 2, Stadium II
Ab 24. November 2008 6 x Chemo R-CVP
im April/Mai 2009 18 Bestrahlungen
im Juli Rezidiv festgestellt
jetzt watch & wait
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  #28  
Alt 20.10.2009, 21:41
Benutzerbild von manarmada
manarmada manarmada ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

hallo schnuddelmaus

nun hast doch die erste cemo drin denk ich und ichhoffe du schreibst nicht weil dir so gut geht.

Wir drücken dir die Daumen das die Erste gut überstanden hast und bald wieder fit genug bist zum berichten.

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Viele Grüße aus dem Bayernland

Sabine

hochmallignes großzellig diffuses Non-Hodgin-Lymphom B-Typ .....6x R-chop21 seit ende Mai 2009

seit anfang August komplette Remission und hoffe des bleibt auch so.
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  #29  
Alt 22.10.2009, 19:51
Benutzerbild von Eponina
Eponina Eponina ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

Hallo!
Ich weiß nicht, ob ich schon zu spät dran bin, aber vielleicht ist der Tip ja noch hilfreich.
Ich hatte letztes Jahr mit 31 Morbus Hodgkin, und hatte offenbar einen sehr guten Onkologen, der mir durch meine Frauenärztin Zoladex hat geben lassen. Dieses Mittel versetzt einen für die Dauer der Chemo in künstliche Wechseljahre, um die Eierstöcke zu schützen. Nach Absetzen ist alles wie immer.
Mal abgesehen davon, dass ich 2 Monate nach Ende der Chemo meine Periode wieder bekam, also alles in Ordnung ist, hat mir nun noch ein Orthopäde bestätigt, dass dies auch für meine Knochen die richtige Entscheidung gewesen ist.
Denn meine Chemo hätte mich zu sehr großer Wahrscheinlichkeit in die Wechseljahre gekickt (dauerhaft), und bei so jungen Frauen ist das Osteoporose-Risiko dann um ein Vielfaches erhöht und birgt sogar die Gefahr von Wirbelkörperbrüchen.
Ich will Dir jetzt keine Angst machen, denn ich kenne mich mit Deiner Chemo nicht aus. Vielleicht ist sie ja viel harmloser, was die Eierstöcke betrifft. Aber vielleicht kannst Du mal einen Arzt auf diese Möglichkeit hinweisen. Es ist wohl noch nicht ganz Gang und Gebe, das zu machen, aber sehr erfolgreich.
Hoffe, ich konnte Dir in dieser Hinsicht einen Tip geben.
Wünsche Dir ganz viel Kraft. Ist alles zu schaffen.
Und schöne Kopftücher findest Du in jedem Kaufhaus. Nur das Binden muss man üben.
LG
Tanja
__________________
Morbus Hodgkin 2a, 8X BEACOPP von 06/08 bis 12/08
Chemos geschafft!!!!
Ab 05.02.09 Bestrahlungen (17 Stück, 30 Gy)
FERTSCH!!!!!!
Kontrolluntersuchung ergab: REMISSION!!!!!
Kontroll-CT im Januar 2010: weiterhin alles okay!!!
Vorgezogenes CT Nov 2010: alles top!!!
Kontroll-CT Nov 2011: alles bestens!!!
Kontroll-CT Nov 2012: immer noch alles gut!!!
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  #30  
Alt 26.10.2009, 13:55
wattewuschel wattewuschel ist offline
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Standard AW: ich habe so angst vor der chemo...

Was ist denn der Unterschied zwischen künstlichen Wechseljahren durch ein Medikament und künstlichen Wechseljahren durch ne Chemo? Die Eierstöcke tun so oer so das gleiche: nix. Nimmt man das Medikament/ die Chemo weg, sollten sie im Normalfall wieder loslegen mit ihren Tätigkeiten.

Also von komischen Drinks aus Japan und anderen Nahrungsergänzungsmitteln halte ich eher nix, bei ner Krebstherapie noch weniger - wer weiß schon, wie das Mittel im Körper und mit den Chemomedis interagiert/ reagiert? Mindestens würde ich mit den Ärzten drüber sprechen. Gesunde Ernährung, frische Luft und Bewegung soweit möglich sind auch viel wert und kosten fast nix.
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06/09 Diagnose: hochmalignes, großzelliges, diffuses B-Zell NHL, bulky, Stadium IIA, mediastinaler Tumor 10 cm
06/09 - 08/09 Chemo R-CHOP 14 + Neulasta (6x) + 2x Rituximab
08/09 - 11/09: 22 x Bestrahlung
12/09 AHB Bad Kreuznach
12/09 oder 01/10 Abschluss-Staging = Rest (Narbe?) vorhanden, wird jetzt alle 3 Monate beobachtet

02/11 alles in Butter, alle 4 Monate Nachsorge
04/17 weiterhin alles in Butter toi toi toi
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Stichworte
hyperthermie, psychoonkologie, selbsthilfegruppe


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