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Alt 07.06.2014, 11:23
jonas555 jonas555 ist offline
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Registriert seit: 07.06.2014
Beiträge: 5
Standard Offene Operation oder da Vinci ?

Hallo,

ich bin 59 Jahre alt und bekam Mitte April die Diagnose Prostastakarzinom. Aufgrund des hohen PSA-Wertes von 52 bzw. 53 ng/ml (Messung 3 Wochen bzw. unmittelbar vor Biopsie) und der Biopsie (Ergebnisse siehe unten) wurde mir geraten, mich schnell operieren zu lassen.

Von einer Bestrahlung wurde mir abgeraten. Empfohlen wurde vom Urologen die operative Entfernung der Prostata. In einem Behandlungszentrum wurde mir zur operativen Entfernung
zwei Verfahren vorgestellt:
1. Entfernung durch offene Operation
2. Entfernung minimal-invasiv (da Vinci)

Beim Abwägen der beiden Verfahren, die dort auch beide angewendet werden, wurde mir die offene Operation nahegelegt.
Begründung: bessere Erreichbarkeit und ggf. Entfernung der Lymphknoten, die sich im oberen Bereich befinden.
Im Vorfeld habe ich mir bereits einen OP-Termin in einem von meinem Urologen
auf Prostataentfernungen spezialisiertes empfohlenen Behandlungszentrum reservieren lassen. Allerdings wird in diesem Zentrum nicht offen, sondern nach der da Vinci-Methode operiert.

Ich frage mich jetzt, ob ich die Reservierung wegen der obigen Empfehlung (offene Operation) wieder zurück nehmen soll, um in dem genannten Behandlungszentrum eine offene OP durchführen zu lassen.

Weiterhin stellt sich für mich die Frage, ob eine nerverhaltende OP der Prostata möglich bzw. sinnvoll ist. Ich habe gelesen, dass die nerverhaltende Operation Augenwischerei sei, weil entweder dabei die Gefahr besteht, dass der Karzinom nicht restlos entfernt wird und andererseits die Nerverhaltung bei „gründlicher“ Entfernung kaum möglich sei.

Ich weiß mein Anfragetermin ist wegen der Feiertage sehr ungünstig. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn mir jemand hier im Forum antwortet und bei der Entscheidungsfindung helfen kann.

Befunde:
Tastbefund: Prostata vergrößert (mittelgroß) Verhärtung auf der rechten Seite.
Biopsie: von 10 Proben 2 karzinomfrei, zwei mit 20/25prozentiger Infiltration sowie 5 mit 80-90 prozentiger Infiltatrion durch ein Gleason Score 6 Adenokarzinom, der lt. Urologe zu niedrig angesetzt ist.
Szintigraphie: kein Anhalt für Skelettmetastasen, MRT kleines Becken keine Hinweise auf kapselüberschreitendes Tumorwachstum, keine pathologischen Lymphknoten,vergrößerte Prostata hebt den Boden der Harnblase an.

Vorab schon mal vielen Dank.

Michael
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