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  #16  
Alt 20.09.2015, 08:16
Fin-ja Fin-ja ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Brechreiz

Hallo Pechi,

in Mönchengladbach gibt es die Beratungsstelle für Krebsbetroffene des Paritätischen. Sie unterstützen auch dabei, seelisch mit der Krebserkrankung besser klarzukommen. Dorthin könntest du Kontakt aufnehmen.

Hier findest du Informationen über diese Beratungsstelle im Internet: http://www.parisozial-mg.de/content/e1510/e1246/

Ruf doch dort morgen einfach einmal an, wenn du magst.

Viele Grüße
Fin-ja

Geändert von gitti2002 (20.09.2015 um 12:58 Uhr)
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  #17  
Alt 20.09.2015, 14:49
pechi pechi ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Brechreiz

Liebe fin ja

bestimmt falsch geschrieben,trotzdem herzlichen Dank dafür.Ich werde es gleich morgen früh in Angriff nehmen.

das ist sehr lieb ,ich wünsche Dir alles Gute und danke nochmals.

Liebe Grüße Pechi
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  #18  
Alt 20.09.2015, 14:57
cosiema cosiema ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Brechreiz

Liebe Pechi,

habe eben auch kurz im Internet recherchiert. Wenn du Krebsgesellschaft NRW eingibst, findest du dort in Düsseldorf auch eine Telefonnummer für Psychosoziale Beratung bei Krebserkrankungen. Dort kannst du sicher kurzfristig Hilfe bekommen.

Dich in die Notaufnahme der Psychiatrie zu schicken, finde ich persönlich schon heftig.
Aber ich weiss auch, wie verzweifelt man ist, wenn man sich in einer akuten Angst Attacke befindet.
Für mich ist es dann immer wichtig, selbst aktiv zu werden und selber Hilfe zu suchen.

Und die Kontaktaufnahme zu Beratungsstellen, wie es auch Fin-ja ganz konkret vorgeschlagen hat, wäre da für dich, glaube ich, ein guter Schritt aus diesem Gefühl von Ohnmacht und ausgeliefert sein, herauszukommen.

Ich selber bin übrigens 52 Jahre alt und vor nunmehr fast 5 Jahren erkrankt, mir geht es momentan gut.!!! Da bei mir allerdings im Rahmen der Behandlung ein Gendefekt per Blut
test festgestellt wurde (wird nur gemacht, wenn in der Familie mehrere Fälle von Brust - und/oder Eierstockkrebs vorliegen), befasse ich mich noch stark mit dem Thema. Ich habe zwei erwachsene Kinder und bin somit immer daran interessiert, alles über neue Behandlungsmethoden etc. Zu erfahren.

Außerdem gebe ich natürlich gern Infos und Tips an Betroffene weiter und lese regelmäßig hier im Krebskompass mit.


Herzliche Grüße sendet dir Cosiema
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  #19  
Alt 20.09.2015, 17:46
Benutzerbild von Resi HST
Resi HST Resi HST ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Brechreiz

Liebe Pechi,
Du könntest es in dem Notdienst der Psychatriw versuchen. Zumindest gibt es dort eine kurzfristige Beratung. Ich weiss nicht ob es in MG eine PIA (Psychatrische Institutsambulanz) gibt. Scheu dich nicht dich zu einem niedergelassenen Psychiater überweisen zu lassen. Dort gibt es Termine auf die man einfach warten kann. Ich habe auch ein Antidepressivum bekommen, oder sogar mehrere, weil ich nicht mehr schlafen konnte. Nachts lag ich wach und tagsüber war ich müde. Mittlerweile nehme ich nur noch geringe Mengen und möchte die Medikamente ganz absetzen. Der Arzt rät mir aber noch eine Weile durch zu halten. Ich denke er hat Recht. Meine Arbeit ist nicht unproblematisch. Da brauche ich zumindest am Anfang alle medikamentöse und psychologische Unterstützung.Es gibt Mittel, die Dir zu einem Schlafrhythmus verhelfen. Das sind auch Antidepressiva, die man kurz vor dem Schalfengehen nimmt. Scheue Dich auch nicht ab und an ein Schlafmittel zu nehmen. Ich war bisher ein absoluter Medikamentengegner, lasse ich aber einfach mal auf das ganze "Zeug" ein.
Parallel lasse ich mich von einem Naturmediziner beraten. Die richtige Therapie zu finden und durchzustehen ist richtig Arbeit! Ich weiss jetzt warum ich krank geschrieben bin. Meine Ärztin hat gesagt: ihre Arbeit ist es jetzt gesund zu werden.
Jeder Mensch ist anders, reagiert anders. Man muss schon ganz schön intensiv für sich sorgen! Das ist anstrengend. Ich wünsche Dir viel Kraft dafür. Gut ist es wenn man weiss, das andere die Krankheit auch bewältigen. Hier im Forum erhalte ich viele Tipps. Entweder durch konkretes Fragen oder einfach nur, weil ich mit lese und so "nebenher" wertvolle Informationen erhalte. Schau doch zu uns in den "After-Chemo-Thread".
LG
Resi
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  #20  
Alt 20.09.2015, 18:20
Benutzerbild von mohnblume79
mohnblume79 mohnblume79 ist offline
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Beiträge: 590
Standard AW: Übelkeit und Brechreiz

Liebe Pechi,

Du machst das ganz super mit dem Computer, wirklich!!! Toll, dass Du Dich hier gemeldet hast und schreib hier einfach weiter, Du wirst hier immer jemanden finden, der Dich ermutigt.

Viel von dem, wie Du Dich fühlst, ist wirklich ganz normal und ich kenne das auch. Mir schlägt ANgst und Überforderung sofort auf den Magen.

Habe kürzlich einen solche Phase (in der ich auch noch ständig abgenommen habe, obwohl ich schon untergewichtig bin) mit der Einnahme von verschreibungspflichtigen Tropfen vom Arzt in Griff gekriegt. Das nimmt man immer kurz vor den Mahlzeiten und dann geht auch mal eine Hühnerbrühe und ein Joghurt und dann wird es von alleine besser.

Vielleicht kann Deine Hausärztin Dir auch ein Schlafmittel verschreiben, dann kommst Du wenigstens nachts mal runter - ich finde kein Schlaf in Kombination mit nix ordentliches zu Essen und als "Sahnehaube" noch Angstattacken kann den stärksten Ochsen aus der Bahn werfen...

Kannst Du spazieren gehen? Das ist auch etwas, was mir wenigstens kurzfristig immer geholfen hat, etwas runterzukommen, danach ging auch immer Essen besser, komischerweise ging Essen an der frischen Luft (z.B. mal eine Portion Pommes im Stehen oder ein Brot oder eine Banane auf dem Balkon) immer viel besser...

Notaufnahme Psychiatrie hört sich zwar schlimm an, das muß es aber nicht sein. Unter Umständen findest Du da auch gute Ärzte und bekommst weitergeholfen und fühlst Dich aufgehoben. Wohnst Du alleine? Vielleicht würde Dir sogar ein Klinikaufenthalt (muss ja nicht lang sein) etwas Sicherheit bieten und Dir den Rückhalt geben, wieder etwas Kraft zu schöpfen?
Finde es eher schwach von Deinen anderen Ärzten, Dich nicht zu "vermitteln", sondern einfach weg und woanders hin zu schicken, aber so ist das leider, das kenne ich.

Alles alles Gute Dir und nicht verzweifeln - ES WIRD BESSER,
Mohnblume

Geändert von mohnblume79 (20.09.2015 um 21:38 Uhr)
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  #21  
Alt 28.09.2015, 14:37
pechi pechi ist offline
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Standard Depressionen nach Chemo und Strahlentherapie

Hallo Ihr zusammen,
vlt kann mir jemand helfen,bzw. ist in der gleichen Situation wie ich.

Ich habe alles gut überstanden,bin im Jan.operiert worden,danach Chemo und 30 bestrahlungen..jetzt bin ich seit dem 4.9. fertig und bin in ein tiefes Loch gefallen,wo ich alleine nicht mehr heraus komme.
Meine Hausärztin weiß keinen Rat ,hat mir Tavor verschrieben,was aber wenig Hilfe bringt.
Ist jemand unter Euch,der mir einen Rat geben kann,oder in der gleichen Situation ist. Leider bekomme ich keinen Psychologentermin ,erst ab Januar,solange kann ich es nicht aushalten,ist es wirklich eine Depression,ich kenne mich damit nicht aus. Oder nur ein Erschöpfungszustand,mit depressiven Anzeichen?

freue mich,wenn Ihr mir dazu etwas schreibt.
Ich hoffe sehr !!
Liebe grüße
Pechi
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  #22  
Alt 28.09.2015, 16:59
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Resi HST Resi HST ist offline
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Standard AW: Depressionen nach Chemo und Strahlentherapie

Liebe Pechi,
Es gibt eine Notversorgung auch für Deinen Bereich. Ich weiß nicht wo Du wohnst. Ein Psychiater, der dafür zuständig ist. Lass Dir von Deiner Ärztin eine Überweisung geben und setz Dich dort ins Wartezimmer. Notfalls geh in eine Klinik.
Es nützt ja nichts, wenn Du Dich quälst.
Depressionen sind kein Spaß.
Gibt es bei Dir keine Frauenselbsthilfegruppe in der Nähe?
Schau doch mal ins Netz. Dort kann man Dir vielleicht Anregungen geben, an wen Du Dich wenden kannst.
LG
Resi
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  #23  
Alt 28.09.2015, 17:03
Zoraide Zoraide ist offline
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Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 482
Standard AW: Depressionen nach Chemo und Strahlentherapie

Es wäre ganz schön, wenn man genauer wüsste, was mit Dir los ist. Daher fände ich eine ärztliche Abklärung sehr sinnvoll.
Ein Neurologe oder eine Neurologin bzw. ein Psychiater oder Psychiaterin wären da die Ansprechpartner m.W.n. - natürlich gibt es da auch Wartezeiten. Könnte Deine Hausärztin bei der Terminbeschaffung helfen - wenn sie sich kümmert, wäre sicher ein "Nottermin" drin! ?
Und dann stellt sich die Frage, wie schlecht es geht Dir. Kannst Du überhaupt auf einen Termin warten? Wenn nein, würde ich die "Notaufnahme" in einer Klinik nahelegen. In Deinem anderen Thread - in dem dieser THread sicher auch überführt werden wird - hat eine Vorschreiberin beschrieben wie das anzugehen ist.
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  #24  
Alt 28.09.2015, 17:12
Mickey1970 Mickey1970 ist offline
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Beiträge: 244
Standard AW: Depressionen nach Chemo und Strahlentherapie

liebe Pechi,

mir ging es auch nicht gut nach abgeschlossene Therapie( Chemo und Bestrahlung) . Ich hätte das Gefühl keinen Halt mir zu haben. Während der Therapie habe ich aktiv gg die Krankheit gekämpft aber dann war ich alleine auf mich gestellt. Habe einen Termin bei der Onkopsychologin im Krhs bekommen. Sie hat mir super geholfen und mit der Zeit gings mir besser. Bewege mich auch viel in der frischen Luft und jogge viel

LG

Mickey
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  #25  
Alt 28.09.2015, 18:21
Benutzerbild von Resi HST
Resi HST Resi HST ist offline
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Beiträge: 534
Standard AW: Übelkeit und Brechreiz

Liebe Pechi,
Bei der.Nachricht von Zoraide ist mir eingefallen, dass Deine Ärztin Dir natürlich bei der Beschaffung eines Termines helfen kann. Auf der Überweisung wird ein Buchstabe vermerkt. Soweit ich mich erinnere heißt ein B dass man innerhalb einer Woche vom Arzt behandelt werden muss. Das hatte ich auch schon mal in einem Fall in Anspruch genommen. Sprich mit Deiner Hausärztin und bitte sie darum, wenn es Dir so schlecht geht, dass Du gefährdet bist.
LG
Resi
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Stichworte
brechreiz, brustkrebs, nach der chemo, übelkeit


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