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  #166  
Alt 14.01.2020, 23:58
Miss Elsy Miss Elsy ist offline
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Standard AW: Die Chemo beginnt

Bitte halte weiterhin durch! Ich verfolge deine Nachrichten schon länger und dachte immer, wie outstanding hält der Mann durch. Ich könnte mich als Angehörige eine HCC-Patenten (Leberkrebs) manchmal in die Ecke „schmeißen „!
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  #167  
Alt 17.01.2020, 10:17
Rottweilerkumpel Rottweilerkumpel ist offline
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Standard AW: Die Chemo beginnt

Hallo
Ich bin versehentlich gesperrt worden, und das lässt sich leider nicht rückgängig machen.
Daher mache ich nun unter neuem Namen weiter. Das ist mit der Moderation abgesprochen.

Gruß
Rene
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  #168  
Alt 17.01.2020, 21:28
Elisabeth15 Elisabeth15 ist offline
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Daumen hoch AW: Die Chemo beginnt

Hi Rene,
schön, mal wieder was von dir zu hören, hab mir schon Sorgen gemacht. Da hast du ja einiges wegstecken und verarbeiten müssen, und ich weiß, wie schwer das manchmal ist, weiterhin positiv zu denken, wenn jeden Tag neue Hiobsbotschaften auf einen warten.

Unser Trip auf die Canaren über die Feiertage haben wir als Arbeitsurlaub verbucht (Erledigen von Arbeiten im Appartement, Steuererklärung usw.), ich hatte gehofft, dass es mir bei Wärme und Helligkeit schmerzmäßig besser geht, was leider nicht der Fall war. Ich leide unter extremen Schlafstörungen, habe in den letzten Monaten auch 5 Kilo abgenommen, war heute im Krankenhaus, Ultraschall von Magen/Darm hat nichts ergeben, muss in Kürze eine Spiegelung des Verdauungstraktes machen. Na ja, manchmal möchte ich auch schon aufgeben, aber dann reiß ich mich zusammen.
Die Nebenwirkungen von Chemo und Bestrahlung schlagen bei mir anscheinend jetzt erst komplett durch, die Nervenschmerzen in der kompletten Wirbelsäule sind unerträglich, die Schilddrüse spielt verrückt, mein ganzer Körper ist außer Rand und Band. Mein Mann trägt alles mit, aber auch er leidet sehr.

Jetzt auch von mir das Positive: Ich habe am 23. einen Termin in Bremen zur Nervenverödung, erhoffe mir davon zumindest eine Schmerzlinderung. Und auch die nächste Sonographie der Schilddrüse steht Anf. Febr. an, hoffe, dass ich endlich medikamentös richtig eingestellt werde.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, doch noch ein einigermaßen lebenswertes Leben führen zu können, genieße jede Stunde, in der es mir einigermaßen geht.

Für dich hoffe ich, dass du das Tal der Tränen jetzt endgültig durchschritten hast und deine positive Energie wieder zum Vorschein kommt. Wir sind doch Kämpfer!!!!!

In diesem Sinne ganz liebe Grüße
Elisabeth
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  #169  
Alt 06.02.2020, 19:10
Rottweilerkumpel Rottweilerkumpel ist offline
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Standard AW: Die Chemo beginnt

Hallo
Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich meine Nachsorge versaubeutelt habe. Jetzt bin ich wieder in der Spur.
Gestern hatte ich den Termin beim Onkologen. Vor der neuen Überweisung wollte der ein Arztgespräch, warum auch immer. Danach habe ich gleich bei der Radiologie angerufen, und den Termin gleich in zwei Wochen bekommen. Nächste Woche habe ich den Termin zum Blutabnehmen, und in drei Wochen dann das erneute Arztgespräch wegen der Auswertung. War ein Haufen Telefoniererei, aber nun geht's mir besser.
Als die mir letztens am Telefon klargemacht hat, dass ich schon im Oktober die Nachsorge verpasst habe, ist mir fast ein bißchen Panik hochgestiegen. Ein halbes Jahr kann im schlechtesten Fall den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Ein paar Tage später hatte ich mich wieder beruhigt. Man muss ja nicht immer vom Schlechtesten ausgehen. Aber ein blödes Gefühl hatte ich schon. Auf einmal merkt man jedes Zipperlein und fragt sich, ob das ein schlechtes Zeichen sein könnte.
Und jetzt, wo ich alle Termine unter Dach und Fach habe, bin ich auf einmal wieder guter Dinge. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass ich tumorfrei bin. Und das solange, bis mir der Arzt was Anderes sagt. Trotzdem wäre mir am liebsten, wenn die drei Wochen schon um wären.

Und ich habe vor ein paar Wochen meinen Hausarzt gewechselt. Bei dem Vorherigen habe ich mich nicht gut aufgehoben gefühlt. Der hat sich eigentlich um Nichts gekümmert. Außer um die Sachen, die ihm Kohle bringen. Bluttest, EKG, und diese Geschichten. Wäre er damals meiner Bitte nachgekommen, meine Überweisungen zu managen, wäre mein Krebs vermutlich ein Jahr früher erkannt worden.
Nun bin ich bei dem neuen Arzt, habe mich da vorgestellt, und der hat mich gleich mit drei Überweisungen weggeschickt. Unter Anderem auch zu einem Lungenfacharzt. Er will, dass der wegen der Krebserkrankung da auch nochmal draufsieht. Darum hat sich bisher weder der Onkologe, noch der (bisherige) Hausarzt gekümmert. Bei dem habe ich wirklich ein gutes Gefühl.

Nach dem Auswertungsgespräch gebe ich Bescheid.
Bis dann
Rene
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  #170  
Alt 06.02.2020, 21:29
Elisabeth15 Elisabeth15 ist offline
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Beiträge: 166
Daumen hoch AW: Die Chemo beginnt

Hallo René,
Da scheinst du ja noch einmal Glück gehabt zu haben, und den Arztwechsel finde ich auch überfällig! Ich bin guter Hoffnung, dass bei dem Gespräch in 3 Wochen bei dir nichts Negatives zum Vorschein kommt!

Bei mir ist ja vieles ähnlich wie bei dir - habe auch eine Hausärztin, die munter drauflos therapiert, ohne eine Diagnose zu haben. Ich war inzwischen 3x in der Notaufnahme im Krankenhaus, weil meine Knochen- und Muskelschmerzen trotz Erhöhung der Schmerzmedikamente nicht auszuhalten waren, konnte kaum noch schlafen. Die Notärztin in Oldenburg hat mich komplett untersucht inklusive Blutuntersuchung, die Ärzte in Sögel haben mir mit einer Schmerzspritze wieder nach Hause geschickt.
Wegen meiner Schilddrüsenwerte gibt es 4 Ärzte mit 4 verschiedenen Meinungen, wie die Medikation aussehen soll, von Erhöhung der Dosis bis zum Absetzen aller Medis.
Ich mache es jetzt so, wie es mein Körper mir sagt, und das klappt momentan prima.
Gestern war ich bei meiner Schilddrüsen-Ärztin, die Sonographie zeigte nichts Negatives, auf die Blutergebnisse muss ich noch 1 Woche warten.
Heute war ich beim Schuh-Orthopäden, der mich letzte Woche komplett ausgemessen hatte: eine Schulter hängt runter, die Waden sind schief und auch die Füße sind total unterschiedlich (Spreiz-Senkfuß bzw Plattfuß, unterschiedliche Fußlänge ca. 2 cm). Ich bin sozusagen eine kleine Mißgeburt, aber das alles hat nichts mit dem Krebs zu tun. Meine Angst war immer da, aber mehrere Krankenhausärzte haben mir gesagt, dass ich den Krebs wohl endgültig besiegt habe. Trotzdem geht die Angst davor wohl nie ganz weg.

Ich freu mich für dich, weil du wieder etwas optimistischer klingst. Halte die Wochen Unsicherheit durch, dann ist alles wieder gut!

Liebe Grüße,
Elisabeth
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