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  #31  
Alt 30.12.2022, 09:57
Butterkeks Butterkeks ist offline
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Standard AW: Anfangsstadium?

Liebe Monika! Habe gerade das von Dir gelesen, war total geschockt, es tut mir so leid, dass Du schon wieder kämpfen mußt! Ich hoffe, sie können da wirklich endoskopisch was machen, und Deine Angst vor der Bestrahlung in diesem Bereich kann ich so gut verstehen! Melde Dich doch mal, wie es Dir geht/ergangen ist!

Mir geht es auch ohne Magen sehr gut, bin seit über 3 Jahren, Gott sei Dank, immer noch krebsfrei/rezidivfrei

Ganz viele liebe Grüße, ich drück Dich mal ganz fest, wenn ich darf! :pftroest
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  #32  
Alt 07.01.2023, 23:11
monika.f monika.f ist offline
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Standard AW: Anfangsstadium?

Liebe Annett und Butterkeks,

danke für Eure Anteilnahme!

Ich habe jetzt nach 2 Anläufen (beim ersten war einer vom Team der Anästhesie unerwartet verstorben und die OP wurde abgesagt, als ich schon im OP-Hemd im Bett war) die endoskopische Abtragung hinter mir. Vom 21.12. bis 23.12. war ich in der Klinik, eine Woche hatte ich Schluckbeschwerden, aber das geht jetzt wieder ganz gut.

Ich war besorgt, weil ich mit dem Operateur nicht reden konnte, ob es eine RO- oder R1-Resektion war. Als ich auf den angekündigten Anruf nicht mehr warten wollte, habe ich die Befundabfrage angerufen und erfahren, dass in dem Resektat keine Krebszellen waren, kein Anhalt für Malignität!

Das klingt ja erst mal gut, aber durch meine Vorgeschichte bin ich ziemlich verwirrt und nervlich fertig. Ich war doch in der Klinik in D. wegen des Befunds, Rezidiv Plattenepithekarzinom, der im Juli in der Klinik in K. gestellt und dort nicht nicht operiert werden konnte. Da hing im Raum, es geht nur noch Radiochemotherapie und evt. Immuntherapie ...

Da muss doch irgendwer sich zu meinen Gunsten oder Ungunsten irren! Am 10.01. habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt, aber der kann ja auch nur auf die (widersprüchlichen) Befunde gucken. Wie kann ich da vertrauen?

Ich gehe jetzt dennoch davon aus, dass ich erst mal Ruhe habe bis zu einer Kontrolle in 3 Monaten. Beschwerden habe ich ja nicht abgesehen von den üblichen Einschränkungen beim Essen.

Hoffen wir das Beste für 2023 für uns und die ganze Welt!

Alles Gute, Monika
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  #33  
Alt 19.01.2023, 13:25
Butterkeks Butterkeks ist offline
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Beiträge: 18
Standard AW: Anfangsstadium?

Hallo Monika! Meine Güte, ist das ein Durcheinander bei Dir! Das man da total fertig ist mit den Nerven, kann ich so gut verstehen! Aber ich denke, es wird alles gut werden bei Dir! Das wünsche ich Dir und natürlich allen hier im Forum von ganzen Herzen!
Viele liebe Grüße!
Butterkeks
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  #34  
Alt 25.05.2023, 11:52
monika.f monika.f ist offline
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Standard AW: Anfangsstadium?

Fortsetzung, auch um das für mich selbst ein bisschen zu rekapitulieren:

Nach der endoskopischen Abtragung von was auch immer Im Dezember 2022 hatte ich am 24.04.23 eine Nachuntersuchung und konnte dabei auch die Fragen, die mich die letzten Monate beschäftigt haben, stellen.

Der Arzt, der mich untersucht hat, sah 3 theoretische Möglichkeiten:

1. 'Differenzen' der Pathologen, also dass die Gewebeprobe von dem einen als bösartig und von dem anderen als gutartig gewertet wurde. (Wobei er natürlich seinem Pathologen mehr vertraut.)

2. Dass bei der Probeentnahme im Juni 2022 in Köln mit der Probe alles, was bösartig war, entfernt wurde und deshalb bei der OP im Dezember in Düsseldorf nichts mehr gefunden wurde.

3. Dass es sich um zwei verschiedene Stellen handelt.

Nach der Untersuchung konnte er 3. definitiv ausschließen. Er hat die OP-Narbe gesehen, die sah gut aus, an 3 Stellen als Routinemaßnahme Proben entnommen. (Die sich auch als gutartig erwiesen haben.) Dennoch soll in dreimonatigen Abständen kontrolliert werden, also habe ich den nächsten Termin Ende Juli.

Zu Version 1. meinte der Arzt noch, dass nach Bestrahlung, Chemotherapie, vielen Biopsien und Entzündungen mit Vernarbungen das Gewebe nicht mehr wie 'neu' aussieht und es deshalb auch zu unterschiedlichen Diagnosen kommen könnte. (Wobei die Bestrahlung weiter unten war.)

Ich hoffe mal, dass ich noch mal so davongekommen bin. Zumindest vorerst. Die Unsicherheit hat wirklich ziemlich an meinen Nerven gezerrt, und ich habe vieles andere, auch gesundheitlich (Physiotherapie Handgelenksbruch, Zahnimplantat, Osteoporose, Hautprobleme) deswegen vernachlässigt. Klar, so was ist erst mal nicht so wichtig, wenn man denkt, jetzt steht Radiochemotherapie an, aber längerfristig will ich mich auch um 'Gesundheit' kümmern. Das gehe ich jetzt mal an.

Allen, die mitlesen, alles Gute! Liebe Grüße,

Monika
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  #35  
Alt 21.01.2024, 23:08
monika.f monika.f ist offline
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Standard AW: Anfangsstadium?

Noch mal in eigener Sache: Am 09.01.24 hatte ich jetzt wieder eine Kontroll-Spiegelung. Keine bösartigen Zellen nachweisbar. Juhu! Von der Operation im Dezember 2023 habe ich eine Narbe, die ich spüre. Aber wenn ich weiß, es ist nur die Narbe, komme ich damit gut zurecht.

Seit 2013 bin ich jetzt ja schon 'dabei'. Also vor 11 Jahren die erste Krebsdiagnose im Hals, 2017 ein Rezidiv. Und glücklicherweise wurde damals bei der Nachsorge standartmäßig eine Panendoskopie gemacht, wodurch überhaupt erst das Karzinom in der Speiseröhre entdeckt werden konnte. Hätte man nur in den Hals geguckt, ich weiß nicht, was dann geworden wäre.

Februar 2018 die OP mit Magenhochzug, aber dann Dezember 2019 und 2023 der vermeintliche Dritttumor/Rezidiv an anderer Stelle. Viel weiter oben, Schluckmuskel, schwer ranzukommen. Empfehlung Radiochemotherapie.

Ich bin froh, dass ich mich da anderweitig umgesehen habe. Ich will aber weiterhin Kontrollen durchführen lassen.
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  #36  
Alt 22.01.2024, 08:48
holibu holibu ist offline
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Ort: Hagen
Beiträge: 22
Standard AW: Anfangsstadium?

Hallo Monika,
na das hört sich doch echt gut an bei Dir und das Du es so gut überstanden hast und schon so lange "ohne Röhre" leben kannst..

Das macht Mut für die Zukunft für alle anderen.

VG
Maik
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