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  #1  
Alt 02.11.2017, 18:30
lotol lotol ist offline
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Standard Neues zur Immuntherapie

Hallo,

stieß heute zufällig darauf:
http://www.focus.de/gesundheit/sieg-...d_7773174.html

Kann für manche Betroffene hilfreich sein, das zu kennen/wissen.

Liebe Grüße
lotol
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Krieger haben Narben.
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1. Therapie (2016): 6 Zyklen R-CHOP (Standard) => sehr gute Remission.
Nach ca. 3 Jahren war aber ein Rezidiv feststellbar. Was zur nächsten Therapie führte.

2. Therapie (2019/2020): 6 Zyklen Obinutuzumab + Bendamustin => wieder komplette Remission.
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  #2  
Alt 03.11.2017, 14:11
katze67 katze67 ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Hallo,

die Therapie ist wirklich Super.Die hat bei mir innerhalb von drei MOnaten alles platt gemacht.
Alle Metasen weg.

Alles Gute für alle anderen die diese Therapie bekommen..
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  #3  
Alt 20.11.2017, 11:53
Ines1 Ines1 ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Das freut mich sehr für Dich. Darf ich fragen welche Art von Krebs Du hast.
VG Ines
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  #4  
Alt 21.11.2017, 09:12
katze67 katze67 ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Adenokarzinom in der Pleura und zwei Lymphknoten rechts und links in den Achseln-
Alles Gute für alle.
LG
katze67
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  #5  
Alt 21.11.2017, 12:34
Ines1 Ines1 ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Ok Danke für die Info.

LG Ines

Geändert von gitti2002 (22.11.2017 um 00:35 Uhr) Grund: NB
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  #6  
Alt 21.11.2017, 12:55
Olympia_4 Olympia_4 ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Liebe Ines

ich denke, sie meint die Immuntherapie mit monoklonalen Antikörpern (Nivolumab, Pembrolizumab etc.)? Bitte korrigiere mich wenn ich falsch liege
Grüsse Olympia
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Geändert von gitti2002 (22.11.2017 um 00:34 Uhr)
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  #7  
Alt 21.11.2017, 13:51
katze67 katze67 ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Hallo Ines und Olympia,

richtig Olympia ich mach die Therapie bei meinem Onkologen.Ist genau die Therapie , wie Du beschrieben hast, danke Olympia.

LG
katze67

Geändert von katze67 (21.11.2017 um 13:54 Uhr)
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  #8  
Alt 21.11.2017, 17:00
Ines1 Ines1 ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Danke für die Information. Liebe Grüße an alle.
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  #9  
Alt 21.11.2017, 21:55
Gucky Gucky ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Auch bei mir hat die Immuntherapie mit Nivolumab super angeschlagen.
Ich bin momentan Krebsfrei (Lungenkrebs Stadium 4) und hoffe nur, dass es so lange wie möglich bleibt.

Mit freundlichen Grüßen Gucky
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  #10  
Alt 29.02.2020, 14:23
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Hallo,

hier noch weitere Infos zum Wirkmechanismus von Immuntherapien:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/i.../25570174.html

Bei meinem Lymphom war die Zielsetzung der 1. Therapie (R-CHOP) noch kurativ.
Klappte anfangs auch sehr gut; d.h. ich hielt mich für geheilt.

Leider stellte sich dann (nach ca. 3 Jahren) ein Rezidiv ein, das eine zweite Chemo erforderlich machte.
Die 2. Therapie (O-Bendamustin) läuft derzeit noch.
Bisher mit dem gewünschten/erwarteten Erfolg.
Wie lange er nach der Therapie anhält wird sich zeigen.

Wünsche allen, die ebenfalls eine Immuntherapie machen/gemacht haben, viel Erfolg dabei.

Liebe Grüße
lotol
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1. Therapie (2016): 6 Zyklen R-CHOP (Standard) => sehr gute Remission.
Nach ca. 3 Jahren war aber ein Rezidiv feststellbar. Was zur nächsten Therapie führte.

2. Therapie (2019/2020): 6 Zyklen Obinutuzumab + Bendamustin => wieder komplette Remission.

Geändert von lotol (29.02.2020 um 14:37 Uhr) Grund: Verlinkung korrigiert
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  #11  
Alt 03.03.2020, 07:04
Onkogast Onkogast ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

der Tagesspiegel-Artikel bezieht sich aber nur auf die Checkpointinhibitoren.
Diese sind umgangssprachlich eher mit Immuntherapie gemeint als R und O.

Also die Medikamente Nivolumab, Pembrolizumab, Avelumab, Atezolizumab, Durvalumab und Cemiplimab
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  #12  
Alt 04.03.2020, 15:04
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Hallo Onkogast,

Zitat:
der Tagesspiegel-Artikel bezieht sich aber nur auf die Checkpointinhibitoren.
Diese sind umgangssprachlich eher mit Immuntherapie gemeint als R und O.
Denke nicht, daß es heutzutage noch sinnvoll ist, sich Gedanken darüber zu machen, was eher mit Immuntherapie gemeint ist, weil die Grenzen bei Therapien inzwischen längst "verschwommen" sind:
https://de.wikipedia.org/wiki/Krebsimmuntherapie

Alle von Dir gen. Medikamente (incl. R und O) sind monoklonale Antikörper:
https://flexikon.doccheck.com/de/Mon...ntik%C3%B6rper

Sie können bei Therapien alleine eingesetzt werden, aber auch im Rahmen gezielter Therapien gemischt mit anderen Krebs-"Kampfmitteln":
https://de.wikipedia.org/wiki/Gezielte_Krebstherapie

Insgesamt wird im verlinkten Artikel auch versucht, diesen Fortschritt bei Therapien verdeutlichen zu können.

Liebe Grüße
lotol
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1. Therapie (2016): 6 Zyklen R-CHOP (Standard) => sehr gute Remission.
Nach ca. 3 Jahren war aber ein Rezidiv feststellbar. Was zur nächsten Therapie führte.

2. Therapie (2019/2020): 6 Zyklen Obinutuzumab + Bendamustin => wieder komplette Remission.
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  #13  
Alt 08.03.2020, 19:45
Onkogast Onkogast ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Hat nichts mit sinnvoll oder nicht sinnvoll zu tun.
Wenn du den Artikel verlinkst und dich darauf beziehst, musst du schon damit leben können, wenn es in dem Artikel ganz augenscheinlich nur um die Entdeckung, Entwicklung und dem Einsatz der Immuncheckpoint-Hemmer geht.

Diese gleichzusetzen mit den Medikamenten Rituximab oder Obinutuzumab ist einfach falsch.
Der Ansatz ist ähnlich, aber doch sehr anders.

Rituximab ist seit 1997 in den USA zugelassen. Obinutuzumab habe ich selber schon zu noch nicht zugelassenen Zeiten vor vielen Jahren bei Patienten angewandt - sie gibt es also seit langen langen Zeiten und haben mit den (auf in dem Artikel bezogenen) Medikamenten nichts zu tun.

Diese nämlich sind alle in den letzten Jahren auf den Markt gekommen mit einem anderen Wirkmechanismus.

Richtig ist, dass dies alles Monoklonale Antikörper sind - was aber nicht bedeutet, dass man alle Antikörper in einem Topf werfen und Immuntherapie nennen kann.

Dass beide (oder besser gesagt alle) Gruppen der Monoklonalen Antikörper riesen Fortschritte gebracht haben und auch noch werden, ist selbstverständlich und natürlich das wichtigste.

Dennoch bin ich kein Freund von Verallgemeinerungen.

P.S.: ist nix gegen dich. Alles gut.
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  #14  
Alt 13.03.2020, 04:57
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Neues zur Immuntherapie

Hallo,

Zitat:
Zitat von Onkogast
Hat nichts mit sinnvoll oder nicht sinnvoll zu tun.
Wenn du den Artikel verlinkst und dich darauf beziehst, musst du schon damit leben können, wenn es in dem Artikel ganz augenscheinlich nur um die Entdeckung, Entwicklung und dem Einsatz der Immuncheckpoint-Hemmer geht.

Diese gleichzusetzen mit den Medikamenten Rituximab oder Obinutuzumab ist einfach falsch.
Der Ansatz ist ähnlich, aber doch sehr anders.
Lassen wir es doch einfach mal dahingestellt sein, was man nun unter einer Immuntherapie versteht/zu verstehen hat oder nicht.

Mag ja sein, daß ich das nur einseitig vom beabsichtigten Zweck einer Immuntherapie her sehe, der aus meiner Sicht nur darin liegt, es dem körpereigenen Immunsystem zu ermöglichen, Krebszellen plattmachen zu können.
Wozu es ja auch prinzipiell in der Lage ist, weil wir Menschen mit unseren Immunsystemen an sich recht gut "ausgestattet" sind.

Die Drecks-Krebszellen können sich leider so "tarnen", daß sie unser Immunsystem nicht erkennen und plattmachen kann:
https://www.wissensschau.de/krebs_tu...untherapie.php

Du wolltest sowohl mir, als auch uns allen mit:
"Der Ansatz ist ähnlich, aber doch sehr anders."

klarmachen, daß die "Tarnungs- Aufhebung" etwas anderes ist als das hier:
https://www.wissensschau.de/krebs_tu...int-hemmer.php

und man deshalb danach differenzieren muß:
Aufhebung der Tarnkappe von Krebszellen ist etwas anderes als sie fürs Immunsystem durch eine "Signal-Andockung" mit dem eindeutigen Befehl:
"Sofort plattmachen!" zu kennzeichnen.

Obwohl sich im Endeffekt dadurch nichts Unterschiedliches einstellen wird, hast Du damit recht - sofern ich Dich diesbzgl. richtig verstanden habe.
Ist das so richtig verstanden?

Zitat:
Richtig ist, dass dies alles Monoklonale Antikörper sind - was aber nicht bedeutet, dass man alle Antikörper in einem Topf werfen und Immuntherapie nennen kann.
Genauer gesagt, sind auch Checkpoint-Inhibitoren Antikörper.

Wenn Du mal in den beiden Links rechts oben in die Kästen mit den bildlichen Veranschaulichungen sehen magst:
In beiden Kästen wird von Immuntherapien gesprochen/geschrieben.

Und ich denke, für Patienten bringt es wirklich absolut nichts, wenn man jeweils nach "Aufgabenstellungen" von Antikörpern differenziert, obwohl man das schon und auch berechtigt tun kann/könnte.
Es bringt für sie auch nichts, über "Immuntherapien" zu diskutieren bzw. was darunter zu verstehen sei.

Weil für Patienten nämlich ausschließlich nur eines "zählt":
Daß ihre Krebszellen - wie auch immer - plattgemacht werden können.
Bei Lymphomikern, zu denen ich gehöre, notfalls auch immer wieder.

Zitat:
Dass beide (oder besser gesagt alle) Gruppen der Monoklonalen Antikörper riesen Fortschritte gebracht haben und auch noch werden, ist selbstverständlich und natürlich das wichtigste.

Dennoch bin ich kein Freund von Verallgemeinerungen.
Ja, der Fortschritt geht allseits enorm voran, und das ist das wichtigste:
https://www.n-tv.de/wissen/Die-Entwi...=pocket-newtab

Und es ist auch keineswegs meine Absicht, Dinge verallgemeinern zu wollen.
Wie könnte ich dazu kommen?
Ich "durchblicke" ja kaum mein Lymphom und kann nur davon berichten, wie es mit dem weiterläuft, um anderen Lymphomikern "Anhaltspunkte" dafür geben zu können, wie es laufen kann.
Daß dies (incl. angelesenens "Wissens" dazu, das auch nur teils richtig verstanden wurde) nur rein subjektiver Art sein kann, ist eh klar:
Bei jedem anderen Individuum kann das auch ganz anders laufen.

Deshalb berichte ich aber nicht davon.
Und auch, wenn ich hier etwas etwas verlinke, geht es mir nur darum, vermitteln zu können, daß immer Hoffnung besteht, einen Krebs auch plattmachen zu können.

Mehr als zu hoffen, daß eine Therapie auch "anschlägt", ist eine Gemeinsamkeit, die alle Krebskranken verbindet.
Und das verbindet nicht nur die, sondern auch ihre Ärzte:
Im Endeffekt bleibt nichts anderes übrig als daß es schon gut gehen wird.

Aber wem sage ich das - ist sicher auch Dir geläufig.
Danke Dir auch ausdrücklich dafür, daß Du Dir die Zeit nimmst, hier mitzudiskutieren und damit Dein Wissen einzubringen.
Kann uns allen nur helfen.

Liebe Grüße
lotol
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