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Alt 17.08.2014, 09:57
LiebesHerz LiebesHerz ist offline
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Beiträge: 505
Standard OP oder nicht?

Hallo liebes Forum,

ich brauche Euren Rat und Erfahrung.

Bei meiner Mutter besteht der dringende V.a. BSDK am Pankreaskopf. Die bisherige Diagnostik war etwas verworren, man kann den Tumor schlecht abgrenzen bzw sehen, im CT war er z.B. gar nicht zu sehen, im MRT ca 2cm groß. Ohne Gewebsinfiltration.
In der Leber sah man im CT zwei suspekte winzige Herde die aber nicht punktierbar sind da sie so klein sind und ungünstig liegen. Lt. Radiologen eher keine Metastasen.
In der Lunge viele winzige Herde, ebenfalls nicht zu punktieren, es wurde eine Verlauskontrolle empfohlen.

Nun gibt es keinerlei Gewebeprobe welche ein Carcinom beweist, meine Mutter hat als Symptom lediglich eine Gelbsucht durch die Gallengangseingung; weder Gewichtsverlust noch Schmerzen. Jetzt mit liegendem Stent merkt man ihr nichts an.

Die Ärzte wollen nun in den Bauch gucken und, falls sich ein Carcinom bestätigt, eine Whipple-OP machen.
Die Leber soll in selber OP mittels Gewebeentnahme überprüft werden da man ja bei einer Metastase nicht mehr operiert.
Aber was ist mit der Lunge?
Ich habe einfach Angst, dass sie meine, nach außen gesunde, Mama krank operieren und dass dann wegen eventueller Lungenmetastasen alles umsonst war?
Sie ist aktuell so fit und es fällt mir wirklich schwer ihr da einen Rat zu geben.
Auf der anderen Seite weiß ich dass eine OP die einzige Chance auf Heilung bzw. Lebensverlängerung ist, also sollte man alles auf eine Karte setzen??
Aber was, wenn sie nach der OP nur noch ein Schatten ihrer selbst ist??

Zur zusätzlichen Info: meine Mutter ist 73 Jahre, bis auf Bluthochdruck (milde) topfit, schlank und in gutem Allgemeinzustand.
Sie selbst ist glaube ich überfordert, weiß nichts von der Tragweite einer eventuellen BSDK -Erkrankung und ich will sie nicht mit Prognosen erschüttern.

Vielleicht kann uns jemand seine Erfahrungen berichten und uns Mut machen?

Vielen lieben Dank!!!

Jana
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op whipple


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