Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Knochentumor

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 03.12.2014, 19:47
LIVESTRONG LIVESTRONG ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 28.04.2009
Beiträge: 308
Standard Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

Hallo

Ich hatte vor 14 Jahren einen Osteosarkom im linken Oberschenkel. Chemotherapie und Op folgten. Hatte bereits schon mehrere Op's an den Bein, weil bei der Prothese immer mal was kaputt gegangen war. Jetzt musste ich vor 6 Wochen als Notfall in die Uniklinik Dresden. Bei mir hatte sich eine akute Infektion im Bein gebildet. Musste 2 mal operiert werden.

Hatte von euch jemand mal so ein Problem mit einer Infektion? Wie wurdet ihr behandelt?

Die Ärzte meinten, wenn die Infektion zurückkommt, muss mit großer Wahrscheinlichkeit das Bein amputiert werden. Ich hätte damit kein Problem, möchte aber diesen Schritt soweit wie möglich rauszögern.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
__________________
Freunde sind wie Sterne. Man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer da.
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 05.12.2014, 22:02
Benutzerbild von Nina1995
Nina1995 Nina1995 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 12.04.2012
Ort: Willich - in der Nähe von Düsseldorf / Krefeld / Köln
Beiträge: 383
Standard AW: Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

hallo,

Ich hatte ein osteosarkom am Oberschenkelhals. Meine Prothese wurde aufgrund einer Verdachtsinfektion, starken Schmerzen und erhöhten EntzündungsWerten ersatzlos rausgenommen. Das war vor 3 Wochen. Habe jetzt keinen Knochen mehr im bein.
Ich habe iv Antibiotikum erhalten, 2 verschiedene. Jetzt bin ich Zuhause und bekomme Antibiotikum in Tabletten Form.

Ich hoffe für dich dass die Infektion wieder schnell weg geht und die amputation nicht jetzt stattfinden muss!

LG Nina
__________________

♥ In Gedanken bei meinem Papa,
♥ bei meiner Cousine,
♥ bei meinem Opa,
♥ bei meinem Bruder,
♥ bei unserem geliebten Kater,
♥ und bei vielen Kids von meiner Onkostation.


Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 06.12.2014, 09:42
LIVESTRONG LIVESTRONG ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 28.04.2009
Beiträge: 308
Standard AW: Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

Hallo Nina

Ist schade, dass bei dir die Amputation gemacht werden musste. Wie kommst du jetzt damit klar?

Ich war seit der ersten Op vor 7 Wochen auf Antibiotika. Erst auf Infusion und dann als Tablettenform. Bis Montag musste ich noch Antibiotika nehmen. Aber jetzt ist erstmal gut. Muss aber regelmäßig zur Blutkontrolle um den CRP-Wert zu untersuchen. Der war bei mir ja während der Infektion quasi schon Richtung Mars unterwegs gewesen.

Musste auch während meines Krankenhausaufenthaltes 3 mal am Knie punktiert werden. Kein schönes Gefühl.

So, Montag heißt es wieder nach Dresden in die Uniklinik. Nachkontrolle. Will mal hoffen, das soweit alles in Ordnung ist.

Wünsch dir noch einen schönen 2. Advent

lg Stephan
__________________
Freunde sind wie Sterne. Man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer da.
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 09.12.2014, 17:35
Benutzerbild von Nina1995
Nina1995 Nina1995 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 12.04.2012
Ort: Willich - in der Nähe von Düsseldorf / Krefeld / Köln
Beiträge: 383
Standard AW: Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

Hallo Stephan,

Ich hatte keine Amputation. Die Prothese wurde nur ersatzlos entfernt. Mein Bein ist noch da, ich kann es nur nicht belasten, weil ja der ganze Oberschenkel Knochen und die hüft Pfanne fehlt.

Ja punktiert wurde ich auch schon im Oberschenkel, vor der op. Tat trotz Betäubung ganz schön weh.. Und Knie stell ich mir noch schlimmer vor :/

Ich wünsche dir gute Ergebnisse bei der nachkontrolle!
Dir natürlich auch eine schöne Adventszeit

LG Nina
__________________

♥ In Gedanken bei meinem Papa,
♥ bei meiner Cousine,
♥ bei meinem Opa,
♥ bei meinem Bruder,
♥ bei unserem geliebten Kater,
♥ und bei vielen Kids von meiner Onkostation.


Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 09.12.2014, 17:57
LIVESTRONG LIVESTRONG ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 28.04.2009
Beiträge: 308
Standard AW: Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

Hallo

Ja, die Nachkontrolle ist gut verlaufen. Keine neuen Keime gefunden.

So schlimm ist die Punktion am Knie nicht. Das piekst mal ganz kurz, aber es geht. Man spürt dann evtl ein kleines Ziehen im Knie, tut aber nicht weh. Haben das jetzt schon 4 mal am Knie gemacht.

Ist irgendwas geplant mit dein Bein? Ich kann mir das gar nicht so richtig vorstellen, das Bein ohne Knochen/Prothese. Ist bestimmt nicht angenehm.

lg Stephan
__________________
Freunde sind wie Sterne. Man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer da.
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 10.12.2014, 10:27
Benutzerbild von Nina1995
Nina1995 Nina1995 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 12.04.2012
Ort: Willich - in der Nähe von Düsseldorf / Krefeld / Köln
Beiträge: 383
Standard AW: Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

Hallo Stephan,

Wow das freut mich sehr für dich
Das soll auch so bleiben!

Achso ja dann geht's ja

Nein es ist nichts mit dem Bein geplant. Das bleibt jetzt so, die einzige Alternative ist amputation. Da ist mir das so eigentlich schon lieber. Der Arzt sagte wenn ich belaste geht der Oberschenkel zusammen wie eine ziharmonika
Das sitzen ist ein bisschen anders als vorher, ansonsten hat sich meine Situation nicht verändert.


LG Nina
__________________

♥ In Gedanken bei meinem Papa,
♥ bei meiner Cousine,
♥ bei meinem Opa,
♥ bei meinem Bruder,
♥ bei unserem geliebten Kater,
♥ und bei vielen Kids von meiner Onkostation.


Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 27.01.2019, 14:54
Reneee Reneee ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 4
Standard AW: Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

Hallo
Leider lese ich erst jetzt den Thread.Schade,aber ich würde gern auch etwas dazu beitragen/loswerden
War leider "ETWAS" verhindert in den letzten Jahren.
Zwischenzeitlich mußte auch meine Tumorendoprothese nach vielen Jahren wegen einer
akuten SpätfolgeInfektion im Bein ausgebaut werden.Ich habe mich damals,wegen des zu großem Knochendefekt für eine Versteifung entschieden.Es wurde erst ein nicht voll belastungsstabiler Nagel implantiert und nach 3 Moanten ein Arthrodesenagel mit jeweils
2 Verriegelungsschrauben Oberschenkelknochen,2 Schrauben nähe Knöchel
und vorgefertigter Palacos-Spacer eingebaut.So weit so gut.War für mich definitiv eine gute Entscheidung
auch weil man sehr gute Ärztliche Hilfe und Anregungen im Vorfeld bekommen hatte.
Ich hatte viele viele Jahre keine Beschwerden (~12 Jahre) und dachte hier ist endlich mal Ruhe.Fuhr Fahrrad,regelmäßig Schwimmen und war mit dem Monster-Teil sogar auf der Schneekoppe.Habe es aber nie übertrieben,und Ärztliche Ratschläge selbsverständlich ernst genommen.Aber etwas von der Welt will man ja auch noch sehen außer OP Säle.
Wann die Probleme so richtig losgingen,kann ich heute nicht mehr so genau sagen.Fakt war,das die Jährliche Nuklearmedizinische Untersuchung auf einmal sagte "junger Herr hier drin ist was am werkeln" nur was?
Kurz um es wurde im Sommer 2018 eine Biopsie unter Vollnarkose durchgeführt.Warum dass brauch ich Euch nicht erklären seid ja alle selber richtige Profis.Zum Glück wurden keine Pilze,Bakterien & Krebszellen in den Gewebeproben gefunden.War mir aber auch Irgendwie im Vorfeld schon klar,denn diese Symptome akuter Infektionen habe ich Irgendwie anders in Erinnerung :-(
Leider aber wurden Abriebpartikel vom Palacos gefunden.Diese waren Verantwortlich für die Probleme
und leider wird der OS Knochen dadurch auch sehr in mitleidenschaft gezogen.
Seit ~6 Monaten ist soweit alles Ok,aber ich sitze wahrscheinlichauf einem Pulverfass.
Und mit dem Problem laufe ich seit dieser Diagnose nur noch "Schwanger" rum.
Ich kann mich nicht dazu durchringen,mein Bein wegen (aus meiner Laien Sicht) nichts richtig bösartigen
amputieren zu lassen.Da ich völlig zufrieden mit der Situation war/bin
Kallusdistraktion wäre noch eine Option,aber ~30cm?
Am liebsten sollte es so bleiben wie es grade ist,aber ich vermute das ist Wunschdenken denn der Abrieb wird nicht aus Mitleid aufhören.
Alles ausbauen und neu Implantieren?Distraktion?Irgendwie stecke ich total fest gerade.
Die gute Laune kann mir keiner versaun dass ist schon mal sicher aber diese Last kann mir wohl auch keiner abnehmen.Nur Irgendwann muß ich mich da wohl entscheiden nur für was?


Bleibt oder Werdet gesund
Viele Grüße Rene´
__________________
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

Geändert von Reneee (02.02.2019 um 09:12 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 29.06.2019, 21:50
Alex_muenster Alex_muenster ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 28.06.2019
Beiträge: 5
Standard AW: Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

Ich hatte eine Entzündung im rechten Handeglenk. Bei einer OP wurde Zement verwendet, danach ist keine Entzündung mehr eingetreten. Das Gelenkt ist allerdings danach steif geblieben. Allerdings hätte ich heute wenigstens meinen rechten Unterarm amputiert gesehen, um wenigstens eine Prothese zu haben.

Geändert von Alex_muenster (29.06.2019 um 21:56 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 11.12.2019, 16:12
LIVESTRONG LIVESTRONG ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 28.04.2009
Beiträge: 308
Standard AW: Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

Hallo miteinander

Will mich auch mal wieder hier melden. Mir gehts soweit bestens. Die Amputation ist ja jetzt 2 1/2 Jahre her. Und es war gut so, dass die Ärzte diesen Weg gegangen sind. Seit der Amputation keine Probleme mehr gehabt. Keine Infektion, kein erhöhter CRP oder sonst was.

Laufen mit Prothese klappt. Ohne Stöcke !! Kann zwar nicht mehr rennen, aber das ist auch nicht mehr nötig in meinen Alter. Arbeite mittlerweile wieder. Ist zwar ein Job in Stehen, aber mit Prothese ist das kein Problem.

Wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr.

Lg Livestrong
__________________
Freunde sind wie Sterne. Man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer da.
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 19.12.2019, 20:16
Stuggi Stuggi ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.03.2011
Beiträge: 289
Standard AW: Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

Hi Stefan,

freut mich, dass es dir soweit gut geht!
Und rennen ... konnte ich nie und kann ich auch nicht. Schwimmen und radfahren tät reichen, ich war aber auch wieder surfen (selten).

Neulich war ich im Schwimmbad und der Kollege neben mir schnallte sein Bein ab und schwamm los. Musste ihn gleich mal anquatschen, weil ich ihn nicht einholen konnte
Der hatte sein Bein durch nen Unfall verloren. Und das Bein zu zeigen hatte er in Amerika "gelernt". Die haben ihn angequatscht, dass er das ruhig zeigen kann! Mir hattens ja die Holländer gezeigt. Im Umgang mit Ungewöhnlichkeiten hat Deutschland vielleicht doch etwas Nachholbedarf ...
Wird aber auch hier langsam besser.

Von mir gibt´s auch nicht viel neues ... ich eiere mit dem Wackelknie bissl rum und hatte seit Spätsommer teils doch ziemliche Schmerzen, aber jetzt scheints wieder gut. Ich schaff dann wohl doch die 30 Jahre.
Werd aber im Frühjahr mal nach Münster fahren und fragen wie die das einschätzen. Ich denke dass ich nächstes Jahr meine zweite Endoprothese bekomme.

Alles Gute weiterhin und auch den andern Mitlesern
Sebastian
Mit Zitat antworten
  #11  
Alt 19.12.2019, 20:32
Stuggi Stuggi ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.03.2011
Beiträge: 289
Standard AW: Infektion mit einer MUTARS-Endoprothese

Und zu dir, Rene: Herzlich willkommen!

Klingt nicht so super toll. Aber wie Stefan oben schrieb und ich beim Kollegen im Schwimmbad gesehen hab: man kann doch auch weiterleben und sogar ... *leben*

Das mit den Abriebpartikeln ist bei mir glaub immer so gewesen. Ich hab die Laufbuchse immer total runtergerockt und nach der Wechsel-OP kam immer "die Laufbuchse war ja völlig zerschlissen" vom Operateur.
Na mir war´s egal. Hauptsache es war wieder gut.
Tatsächlichlich glaube ich, dass mir jegliche Bewegung mit geringer Belastung (Rad oder Schwimmbad) immer ganz gut geholfen haben. Der Körper kann sowas ja auch abkapseln und "verschrotten".
Wie ich oben schrieb hatte ich seit Sommer Probleme und hab mich in letzter Zeit wirklich gequält.
Hab dann auf Arbeit, immer wenn mal gesessen bin (mein job ist so 50/50 sitzen/stehen), reichlich Muskeltraining gemacht und gebeugt und gestreckt und ... ich glaub das ist es, was mich aufrecht hält
Hatte wirklich mehrfach das Telefon in der Hand um in der Klinik anzurufen
Jetzt hab ich aber doch wieder etwas Reserve und kann das planen.

Dir dann auch *Daumendrück* und bleib oben!
Sebastian
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:43 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2020, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD