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  #46  
Alt 23.04.2019, 21:11
monika.f monika.f ist offline
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Standard AW: Mein Fall: Adenokarzinom Stadium 4

Hallo Carlton und Tine und alle anderen, die mitlesen!

'Ich hoffe ihr seid da onkologisch vernünftig beraten worden und habt Euch zuvor eine Zweitmeinung eingeholt?'

Ich habe mir eine Zweitmeinung eingeholt. Es ging um OP direkt oder nach neoadjuvanter Radiochemotherapie. Wir kamen auch auf das Thema Rauchen zu sprechen. Ich habe gesagt, das wäre doch wohl das, was am einfachsten zu therapieren wäre. Daraufhin hat sie gemeint, die Gifte seien ja jetzt schon im Körper drin. Also wie, das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen.

Sie als einzige hat mir zu einer sofortigen OP geraten. 2 andere Zentren nicht. Ich bin in Koln operiert worden, auf jeden Fall hat mir der Arzt dort empfohlen, während der Chemotherapie nicht zu rauchen. Danach könnte ich mir 'mir mein Zigarettchen mal wieder anmachen':

Nach der OP konnte ich nicht rauchen. Nach und nach schon, aber nur ein bisschen paffen. Was hat man schon? Irgendwie, auch wie mit einem Glas Wein zum Abend oder einem Bier, soll ich mir jetzt alles verbieten, bis das Rezidiv vor der Tür steht?

Carlton, ich habe ja schon dazu geschrieben, dass Du mit Anfang 30 ganz andere Erwartungen hast. Mit 59 habe ich auch noch einige, aber es ist nicht vergleichbar.

Gute Nacht, Monika

Geändert von gitti2002 (23.04.2019 um 23:03 Uhr)
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  #47  
Alt 24.04.2019, 12:04
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Tinele Tinele ist offline
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Standard AW: Mein Fall: Adenokarzinom Stadium 4

Zitat:
Zitat von CarltonLeach Beitrag anzeigen
Ich denke Dein Mann macht einen großen Fehler weiterhin Raucher zu sein! Nach der fürchterlichen OP ist das sicherlich mit das Dümmste was man machen kann, zumal es auch für eine Gewichtszunahme alles andere als förderlich ist. Die Sicherheitsbestrahlung des Schädels (ohne Metastasensuspekte Anhaltspunkte) verwundert mich ebenfalls sehr. Ich hoffe ihr seid da onkologisch vernünftig beraten worden und habt Euch beim NCT zuvor eine Zweitmeinung eingeholt?
Weißt du , ich bin nicht seine Mama . Und es ist SEIN Leben , er ist 51 Jahre alt und muss wissen was er tut . Wenns irgendwann vorbei ist , dann ist das sehr traurig , aber mein Leben wird weiter gehen . So sehe ich das zum Thema rauchen . Wie sinnvoll oder nicht sein ein Verhalten ist , brauchen wir glaub ich nicht diskutieren . Seine Mum war über 20 Jahre lang chronisch Krebskrank und hat geraucht wie ein Schlot . Ich denke auch wenn er nicht wie ein Schlot raucht , wird sein Weg diesbezüglich ähnlich .

Nein keine Zweitmeinung , da er dort Betroffene kennengelernt hat , die diese Vorsorgliche Kopfbestrahlung ablehnten und nun mit Hirnmetas an der Chemo hingen. War ihm Argument genug .....
Und Tübingen ist nicht irgendein Laden , ich denke da kann man schon Vertrauen haben . Sie haben immerhin 1 Minute vor 12 sein Leben gerettet !
__________________
Mein Mohle - Diagnose von SPK Krebs am 2.6.2014

Chemo , Bestrahlungen und große OP am 3.12.14

Seitdem is Ruhe !

Kämpft mit Folgeerkrankungen.....

Du weißt erst wie stark du bist , bis stark sein die einzige Option ist , die dir noch bleibt !

Geändert von gitti2002 (25.04.2019 um 21:57 Uhr) Grund: Vollzitat
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  #48  
Alt 25.04.2019, 19:58
Daniel32 Daniel32 ist offline
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Standard AW: Mein Fall: Adenokarzinom Stadium 4

Hallo zusammen.
Ich denke, Sport ist gut, aber wirklich nicht immer förderlich.
Kraft- und/ oder Leistungssport sollte man meiner Meinung nach ohne Erfahrung bzw. Anleitung durch einen Sporttherapeuten als operierter, krebskranker Patient überhaupt nicht betreiben. Leichterer Sport (da gibt es ja eine Menge) ist sicher für viele möglich, aber nicht für alle. Für sportliche Aktiviträten braucht der Körper halt Energie. Mehr, als sonst.
Mir geht es auch so, dass Sport mich zu sehr schwächt und ich dadurch abnehme. Um nicht zu sehr abzubauen, mache ich täglich Spaziergänge. Ich finde, das ist eine gute Alternative.
Zum Thema "etwas erlauben oder verbieten" kann ich nur sagen: Es sollte niemand einem krebskranken Menschen vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat. Bevormundung nimmt Lebenswürde.
Viele Grüße, Daniel
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  #49  
Alt 27.04.2019, 23:10
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Tinele Tinele ist offline
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Standard AW: Mein Fall: Adenokarzinom Stadium 4

Danke Daniel du sprichst mir aus der Seele .
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  #50  
Alt 29.04.2019, 07:02
CarltonLeach CarltonLeach ist offline
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Standard AW: Mein Fall: Adenokarzinom Stadium 4

Zitat:
Zitat von libertyexpress Beitrag anzeigen
Hab Speiseröhrenkrebs in der Familie,bin Risikopatient. Wann/ob es mich trifft ist Zufall, ich würd da nix behandeln, meine Entscheidung.
Ganz ehrlich, Speiseröhrekrebs hat mit 1) Sodbrennen,2) Vererbung, dann noch eventuell Schnaps und heisse Getränke zutun.
Mir ist nicht klar, was das mit diesem Thread zu tun hat. Sich nicht behandeln lassen zu wollen kann ich gewissermaßen nachvollziehen. Obgleich die FLOT Chemo nicht weiter schlimm ist, die Operationen allerdings schon.
Zitat:
Zitat von Tinele Beitrag anzeigen
Weißt du, ich bin nicht seine Mama. Und es ist SEIN Leben, er ist 51 Jahre alt und muss wissen was er tut. Wenns irgendwann vorbei ist, dann ist das sehr traurig, aber mein Leben wird weiter gehen. So sehe ich das zum Thema rauchen. Wie sinnvoll oder nicht sein ein Verhalten ist brauchen wir glaub ich nicht diskutieren.
Dann bitte auch nicht permanent erwähnen, dass er abgemagert ist und nicht mehr arbeiten kann. Um die fürchterlichen OP Folgen zu kompensieren, muss man mit eiserner Disziplin vorgehen (dazu gehört Verzicht auf Alkohol und Zigaretten).
Zitat:
Zitat von Tinele Beitrag anzeigen
Nein keine Zweitmeinung, da er dort Betroffene kennengelernt hat, die diese Vorsorgliche Kopfbestrahlung ablehnten und nun mit Hirnmetas an der Chemo hingen. War ihm Argument genug .....
Und Tübingen ist nicht irgendein Laden, ich denke da kann man schon Vertrauen haben. Sie haben immerhin 1 Minute vor 12 sein Leben gerettet!
Halte ich für grob fahrlässig. Klar hat Tübingen einen guten Ruf, aber ich hätte mir keinesfalls prophylaktisch (ohne Zweitmeinung) den Schädel bestrahlen lassen.
Zitat:
Zitat von Daniel32 Beitrag anzeigen
Ich denke, Sport ist gut, aber wirklich nicht immer förderlich.
Ich denke die Dosis macht es, um nach der Ivor Lewis OP wieder auf eine akzeptable Lebensqualität zu kommen ist Sport und ein guter Ernährungsplan unabdingbar.

Geändert von gitti2002 (23.08.2019 um 01:47 Uhr)
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  #51  
Alt 07.05.2019, 18:45
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Tinele Tinele ist offline
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Standard AW: Mein Fall: Adenokarzinom Stadium 4

Offenbar scheinst du Meinungen anderer schwer akzeptieren oder hinnehmen zu können. Auch deine etwas herablassend wirkende Art finde ich nicht ok. Leben und leben lassen . Ich verabschiede mich hiermit aus deiner Geschichte hier und wünsche dir alles Gute .
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  #52  
Alt 15.05.2019, 11:24
henk39 henk39 ist offline
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Standard AW: Mein Fall: Adenokarzinom Stadium 4

Hallo Carlton,

war länger Segeln (Schiffsüberführung) ohne Zugang zum Internet. Schön, dass es Dir zunehmend besser geht, und Deine Aussagen sich in den letzten Monaten gewandelt haben.
Sport - in Maaßen - ist total wichtig. Ich hänge mich auch nicht mehr rein und lasse z. B. bei schweren körperliche Dingen beim Segeln andere vor.. Erschwerend ist bei Reisen der Schaumstoffkeil wegen der Refluxproblematik, der eine zweite Tasche notwendig macht, was das Fliegen verteuert.

Was bei der Diskussion Schmerzen, PNP sowie Gewichtsabnahme gar nicht erwähnt wurde, ist eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva. Es gibt verschiedene Substanzen, die in der Schmerzbehandlung Anwendung finden und als Nebenwirkung eine Gewichtszunahme haben.

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Verdachtsdiagnose mit CT am 21/12/2015 in Newcastle, Australien, während einer längeren Reise in Ozeanien
Diagnostik Ende 12/15 nach Rückkehr nach Köln (T3, No, Mo, G2, Adenocarcinom am Übergang zum Magen)

1/16-2/16 Portanlage, ambulante Chemo (Cross-Schema) und Bestrahlung
3/2016 OP in der Uni Köln.
4/16-5/16 Reha in Bad Neuenahr
9/16 Port wieder raus....

Ende Juni 16 habe ich wieder gearbeitet mit reduzierter Stundenzahl als selbstständiger Arzt
Letzte Nachsorge 4/2019 war o. K.

Geändert von henk39 (23.05.2019 um 14:12 Uhr)
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