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  #61  
Alt 30.07.2015, 09:30
Heidrun1961 Heidrun1961 ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Super Ergebnis! Macht weiter so und bleibt positiv.

Gruß Heidrun
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  #62  
Alt 16.08.2015, 17:36
Hyttynen Hyttynen ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Hallo zusammen,

jetzt hat Jan in einem anderen Thread was geschrieben, was mich aufhorchen ließ.

Und zwar geht es um die TNM-Klassifikation.

Mein Mann hatte einen Tumor von "nur" 6,5 cm (zystisch zerfallen), dennoch pT3a.

Irgendein ärztlicher Freund meiner Tochter meinte letztes Jahr zu ihr, das wäre normalerweise kein 3a, aber vielleicht hätte man den so hoch befundet, da bereits intrarenale Gefäßeinbrüche entdeckt wurden.

Aber dafür hat mein Mann ja bereits das "V1".

Sind diese beiden Dinge separat zu sehen oder befundet man höher bei V1? Weiß das jemand?

LG Ute
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  #63  
Alt 16.08.2015, 18:58
Jan64 Jan64 ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Hallo Ute,

T3a sagt nichts über die Größe in cm aus, T3a - "Tumor hat die Nierenvene, ihre größeren Äste oder das umliegende Weichteilgewebe befallen, dringt aber nicht über die Gerotafaszie hinaus". Die Gerotafaszie ist die vielgerühmte (Fett-) Kapsel. Hier geht es um die Lage und Ausbreitung des Tumors. Die Stadien T1 - T2 beziehen sich auf Tumore die auf die Niere begrenzt sind.

Gruß Jan
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  #64  
Alt 04.07.2016, 22:55
Hyttynen Hyttynen ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Hallo ihr Lieben.

Ohne jetzt langwierig schreiben zu können...sind bei dem NZK Metastasen auch als erstes im Knie denkbar? (Hier: Ermüdungsbruch). Können in dem Fall Metastasen, soweit vorhanden, im MRT nachgewiesen werden oder eher nicht?

LG Ute
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  #65  
Alt 04.07.2016, 23:16
joggerin joggerin ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Hallo Ute,

leider können Metastasen des NZKs überall auftreten, im Knie auch (auch als "erste"). Im MRT kann man Metastasen sehr gut erkennen. Toi, toi, toi, dass bei deinem Mann der Bruch eine andere Ursache hat. Halt uns bitte am Laufenden.

LG
joggerin
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  #66  
Alt 05.07.2016, 18:32
Jan64 Jan64 ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Hallo Ute,

wie schon Joggerin schrieb, beim NZK ist nichts ausgeschlossen. In meinen Augen aber unwahrscheinlich. Metastasen lassen sich im MRT mit Kontrastmittel sehr gut darstellen (außer in der Lunge).

Drück euch die Daumen,

Jan
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  #67  
Alt 10.07.2016, 00:23
Hyttynen Hyttynen ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Zwischenstand: Dienstag ist ein CT rechts (das Knie mit der Tibiafraktur), Mittwoch ein MRT links (Knie mit größeren Beschwerden, vor 6 Monaten Kniegelenksödem). Auf letzterer Überweisung hat der Doc auch das NZK erwähnt. Er meinte vage, "da sei irgendwas anderes". Wobei ich jetzt auch nicht denke, dass da ein Zusammenhang besteht.
Wegen des gebrochenen Knies wird er noch zur Knochendichtemessung geschickt, und hier halte ich bei seiner Geschichte Osteoporose auch für denkbar.
Ich werde berichten, sobald Ergebnisse vorliegen.

LG und vielen Dank schon mal!
Habt einen schönen Sonntag und liebe Grüße auch an deine Frau, Jan!
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  #68  
Alt 10.07.2016, 17:18
Jan64 Jan64 ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Hallo Ute,

ich darf euch von Uschi auch Grüßen. Wir wünschen euch gutes Gelingen für eure anstehenden Dinge.

Jan (bald wieder an der Nordsee, aber diesmal NL)
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  #69  
Alt 02.12.2016, 14:05
Hyttynen Hyttynen ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Hallo zusammen,

nach langer Abwesenheit, über die es nichts zu berichten gibt, mal wieder eine Frage:

Mein Mann hat heute das 2. Mal ein CT Thorax ohne KM erhalten (jetzt ist er gerade im MRT (Abdomen).

Erstdiagnose 07/14, NCC klarzellig, Nephrektomie links 07/14, pT3a, G2, R0, V1.
Die o.g. Screenings wurden nach den ersten 2 Jahren auf 2* jährlich reduziert.

Ich sitze jetzt wie üblich mit meinem Mann hier, um die Untersuchungsergebnisse gemeinsam zu erfahren.

Was haltet ihr davon, dass beim CT Thorax auf die KM-Gabe verzichtet wird?

Ob ich gleich nochmal einen Arzt drauf ansprechen soll?

(Mein Mann reagierte allergisch beim 1. Mal, das bekam man aber in Folge in den Griff)

Viele Grüße

Ute
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  #70  
Alt 02.12.2016, 15:29
Jan64 Jan64 ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Hallo Ute,

da das kontrastmittel die Niere schädigen kann ( die betonung liegt auf kann, nicht muss), und wir nur eine haben, ist das ein Kompromiss den wir eigehen können. Ich habe in den letzten 2 Jahren auch kein Kontrastmittel für das Thorax-CT bekommen, gerade aus diesem Grund (mitunder hohe Kreatinin Werte). Bei einer Erkrankungsphase in der sich nichts groß tut und stabil ist, wie auch bei deinem Mann kann man dies durchaus vertreten.
Ein weiterer Vorteil ist der , man kann das CT-Thorax ohne KM und das MRT mit KM, nacheinander an einem Tag machen. Werden beide Untersuchungen mit KM gemacht, geht das nicht, weil es 2 verschiede Kontrastmittel sind und immer erst eines ausgeschieden werden muss, bevor das andere eingesetzt wird.

Mit einem CT-Lunge ohne Kontrastmittel kann man in der Situation deines Mannes leben, er will ja 100 Jahre alt werden, so kann er seine Niere schonen. Das gilt aber nur für ein CT-Thorax, bei anderen Körperbereichen ist eine KM-Gabe notwendig.

Ich drück euch die Daumen für ein tolles Ergebnis.

Jan
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  #71  
Alt 02.12.2016, 17:38
Hego Hego ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Ich bekomme immer CT ohne KM und MRT mit KM, allerdings muss ich jeweils zwei verschiedene Termine machen.
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  #72  
Alt 02.12.2016, 22:11
Jan64 Jan64 ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Ja, Hego, jede Radiologie händelt das anders. Frag doch einfach mal nach, ob das an einem Tag geht, vielleicht sind sie einfach noch nicht selbst auf den Trichter gekommen (aus alter Gewohnheit, "machen wir schon immer so"). Oft fragt das Terminvergebene Personal gar nicht beim Radiologen nach und handelt in eingefahrenen Spuren. Versuch macht kluch.
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  #73  
Alt 04.12.2016, 00:41
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Hallo nochmal,

Jari hat sich über deine Antwort sehr gefreut, Jan.

Und ja, bei ihm haben sie anfangs mit genau der Begründung, dass beides an einem Tag nicht geht, rumgezickt.. Aber es ging jetzt schon das vierte oder fünfte Mal wunderbar.

Habt alle einen schönen 2. Advent!
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  #74  
Alt 07.12.2018, 21:27
Hyttynen Hyttynen ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Guten Abend zusammen!

Nach fast auf den Tag genau zwei Jahren melde ich mich erneut.

Mein Mann hatte heute wieder sein CT Thorax/MRT Abdomen.
Die Abstände sind seit 2016 halbjährlich.

Heute war ich zum ersten Mal nicht bei der Befundungsbesprechung dabei und prompt bekam mein Mann mitgeteilt, in der Lunge sei innerhalb des letzten halben Jahres etwas von 0,62 auf 0,74 cm gewachsen.

Ich schreibe “etwas“, da uns seit Ende 2014 bekannt ist, dass bei meinem Mann eine (alte) Sarkoidose vorliegt. Ein EBUS damals ergab keine Hinweise auf einen Befall der vergrößerten Lymphknoten bei einer nach Angabe des Arztes 90%iger Erfassung aller Lymphknoten.

Mein Mann ist jetzt ziemlich bedrückt, klar, er macht sich Sorgen. Der Radiologe meinte, er solle jetzt erst mal bis zum nächsten CT im Juni abwarten, ob es weiter wächst.

Was habt ihr unternommen bzw würdet ihr unternehmen in diesem Fall? Onkologen / UroLogen konsultieren oder abwarten?

Bald ist ja wieder der 2. Advent - ich wünsche euch einen schönen mit viel Freude im Herzen.

Viele Grüße

Ute
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  #75  
Alt 10.12.2018, 20:16
Saoirse75 Saoirse75 ist offline
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Standard AW: Neu hier als Ehefrau eines am NCC erkrankten 51jährigen

Hallo liebe Ute,

ich melde mich auch einmal zu Wort, nachdem ich deinen Thread gelesen habe.

Zunächst einmal: Keine Panik. Besprecht den Befund in Ruhe mit dem behandelnden Urologen / Onkologen deines Mannes. Falls da etwas in der Lunge "gewachsen" ist, so ist der Größenprogress minimal. Evtl. kann es ja auch sein, dass die Sarkoidose wieder ein wenig aktiv wird? Das müsste sich durch eine einfache Blutsenkung mit Bestimmung des CRP (Entzündungswert) abklären lassen. Falls sich da etwas zeigt, kann man mit Medikamenten reagieren.

Im meiner Meinung nach unwahrscheinlichen Fall, dass es sich hier um eine (solitäre?) Metastase handelt, habt ihr auch diverse Möglichkeiten der Behandlung, z. B. Cyberknife.

Ich kann gut verstehen, was ihr mitmacht. Meine Diagnose bekam ich im Sep. 2016, mit exakt dem selben Staging und Grading, das auch dein Mann hat. Bei mir war der Tumor sogar noch etwas größer und auch in einige Venennebengefäße vorgedrungen.

Den ersten Schock bekam ich bei einer Nachuntersuchung vor gut einem Jahr, bei der etwas an der Nebenniere festgestellt wurde. Nach endlosen Bildgebungen (CT nativ und mit KM, PET-CT und schließlich MRT mit KM) kam man zu dem Schluss, dass es sich um eine zystische Veränderung handelte, die aufgrund der etwas höheren Dichte jedoch auffälliger war.

Bis sowas aber mal abgeklärt ist, gehen Patient und Angehörige oft die Wände hoch.

Wir behalten alles im Auge und kontrollieren gewissenhaft weiter.

Sprecht einfach mal mit dem behandelnden Arzt, schildert ihm eure Sorgen und schlagt vllt. eine Blutuntersuchung und eine weitere Verlaufskontrolle in einem Vierteljahr vor.

Bis dahin genießt euer Leben, gönnt euch Ruhe und gönnt euch Freude. Ich wünsche euch alles erdenklich Gute. Bitte berichte doch einmal, wie es bei deinem Mann weitergeht.

Liebe Grüße
Saoirse
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