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  #1  
Alt 22.11.2005, 15:49
tronic tronic ist offline
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Frage als deutsche in die schweiz - mit krebs

hallo zusammen!
mein mann und ich spielen mit dem gedanken in die schweiz zu ziehen (bewerbungen laufen schon).
nun folgendes problem:
ich 28, darmkrebs (t3,N1,M0), stecke noch mitten in der chemo, versteh das aber nicht so ganz mit der krankenversicherung.
ok, das ich wohl nur die grundversicherung bekommen, aufgrund chronisch krank, ist klar. bekomme ich denn damit auch die vorsorgeuntersuchungen? was ist, wenn der krebs wieder auftaucht, muß ich dann alles selber zahlen, was mit der krankheit zu tun hat?
und dann noch eine andere sache. hab seit der erkrankung auch ein stoma, werden die kosten von den kassen übernommen?
habe mich schon durch diverse foren gekämpft, aber leider nie wirklich was aussagekräftiges (gerade chronisch krank, krebs und stoma) gefunden.
vielleicht kann mir ja einer von euch helfen?
ok, ich sag schon mal danke...
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  #2  
Alt 22.11.2005, 18:59
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Erika56 Erika56 ist offline
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Standard AW: als deutsche in die schweiz - mit krebs

liebe tronic,
Ich könnte mir vorstellen, dass dir da die Schweizerische Krebsliga Auskunft geben kann. www.swisscancer.ch.
E-Mail:info@swisscancer.ch.
Die Grundversicherung darf niemanden ablehnen, aber ob sie einen Vorbehalt für ein paar Jahre für eine bestimmte Krankheit machen darf, kann ich dir leider auch nicht sagen.
Viel Erfolg beim Suchen und alles Gute für dich
Lieber Grüsse Erika
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  #3  
Alt 23.11.2005, 00:12
Liz und Willy Liz und Willy ist offline
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Standard AW: als deutsche in die schweiz - mit krebs

Liebe Tina

Grundsätzlich ist die Frage, wo wollt ihr hinziehen in der Schweiz?

Also hier ein paar Infos -

Die Grundversicherung darf dich auch als chronisch oder gar schwer Kranke mit Krebs nicht ablehnen.

NUR, du kannst nur noch in deinem Wohnkanton stationär in die Klinik.

Das heisst wenn du in einem Kanton leben wirst wo es kein grösseres Onko-Zentrum gibt hast du kaum Chancen in einen anderen Kanton in ein Onko Zentrum zu gehen, denn solange es überhaupt in deinem Wohnkanton eine Versorgung für Onko-Patienten gibt kannst du nicht stationär (ausser Notfälle) in einem anderen Kanton gehen. Also nur wenn es im Wohnkanton keine Onkologie in irgendeiner Art und Weise gibt kannst du dich woanders behandeln lassen. UND dann entscheidet IMMER der Kantonsarzt, und das dann jedesmal von neuem, ob du in einen anderen Kanton gehen kannst um dich behandeln zu lassen. Ambulant ist es kein Problem.

Hast du keien Möglichkeit deine Deutsche Krankenversicherung zu behalten.

Ein weiteres Problem ist, falls du aufgrund deiner Krebskrankheit Invalid wirst (und mit einem Stoma bist du es schon) hast du solange du noch nie in der Schweiz gearbeitet hast kein Anrecht auf eine Invalidenrente.

Frage - ist es zwingend, dass ihr in die Schweiz kommen müsst? Warum habt ihr euch in dieser Sitaution dazu entschlossen, falls du es nicht im Netz bekannt geben willst kannst du uns per PN anmailen oder liz.isler@gmx.ch

Liebe Grüsse und viel Kraft bei diesme Schritt und für deine Behandlung Liz und Willy im Doppelpack
__________________
***

Willy 54 J. LK Pancoast Tumor Adeno. ES 8/02 ED 11/02, Radio-Chemo, Op. 2/03 seither Teilgelähmt, O2-abhängig
Liz MS im Rolli. Gebärm.ca. 8/05
Mami 10.4.1934 - 7.9.2009
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  #4  
Alt 23.11.2005, 16:13
tronic tronic ist offline
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Standard AW: als deutsche in die schweiz - mit krebs

hallo an euch!
vielen dank für eure antworten!

es ist nicht dringend zwingend in die schweiz zu gehen, aber schon länger unser wunsch, da es hier für meinen mann auch in zukunft nur schlechter wird arbeitsmäßig hier in deutschland. und in der schweiz wird "er" nun mal gesucht.
hatte das auch schon länger vor in ausland zu gehen, nur kam der krebs dann dazwischen. da meine behandlung aber nun fast abgeschlossen ist und ich nicht mit einem rezidiv rechne, gehen wir das jetzt wieder an.

wollen übrigens in die ecke bern! mein bruder wohnt seit fast 5 jahren auch in der ecke!

mit einer invalidenrente bezügl. der schweiz rechne ich nicht, bin zwar aufgrund des stomas "behindert" jedoch nicht berufsunfähig und möchte schon nochmal was tun.

werde mich auch nochmal bei meiner krankenkasse schlaumachen, habe ich noch gar nicht dran gedacht....

ok, danke nochmal...
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  #5  
Alt 24.11.2005, 00:00
Liz und Willy Liz und Willy ist offline
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Standard AW: als deutsche in die schweiz - mit krebs

Hallo Tina

Also wenn du nach Bern gehst, oder auch nur in den Kanton Bern, stehen dir ganz viele gute Kliniken offen, sodass du gut versorgt bist mit der Grundversicherung.

Wenn du eine gewisse Zeit arbeiten konntest, kannst du eine kleine Rente, oder Umschulung falls nötig von der Invalidenversicherung beantragen, denk daran im Invaildenstadn oder gar Altersstand, sind die Deutschen Rentenbeiträge auch in der Schweiz auszuzahlen. Das heisst die Renten setzen sich aus Teilbeträge aus der Schweiz und Deutschland zusammen.

Die Invalidenversicherung ist nicht nur für die Invalidenrente zuständig, sondern auch Hilfsmittel und medizinische Massnahmen. Auswendig weiss ich jetzt nicht ob Stomazubehör unter Krankenkassen oder IV laufen! Das kann evtl, die Krebsliga Schweiz /Swisscancer dir sagen.

Darf man fragen was dein Mann arbeitet und du, du musst wirklich sicher sein, dass ihr hier eine Arbeit auch bekommt, den wir haben auch für unsere Verhältnisse eine hohe Arbeitslosigkeit. Nur wenn sein Beruf wirklich gesucht ist, habt ihr eine Chance in die Schweiz auswandern zu können.

Liebe Grüsse Liz und Willy im Doppelpack


p.S. wir kommen aus Basel und Willy ursprünglcih aus Deutschland - ich aus Österreich, bin aber in Engaldn aufgewachsen.
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  #6  
Alt 24.11.2005, 09:53
tronic tronic ist offline
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hallo ihr 2!

mein mann ist industriemeister und wir haben schon einige stellen in der schweiz gefunden, bewerbungen laufen noch, ob´s was wird, werden wir sehen.
ich hab familienpflegerin gelernt und bisher immer in der häuslichen pflege gearbeitet.

oh mann! jetzt hab ich schon so viele infos bekommen von sovielen seiten, da werde ich jetzt erstmal ordentlich was zu tun haben, um mich dort durchzuwühlen....
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  #7  
Alt 24.11.2005, 16:41
sonjaCH sonjaCH ist offline
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Standard AW: als deutsche in die schweiz - mit krebs

Bei
www.comparis.ch
könnt Ihr Euch über die günstigste Krankenkasse informieren.
Es kann aber sein, dass im übernächsten Jahr dies dann die teuerste ist...ein wenig Glückssache. Aber vielleicht kann Dir Dein Bruder auch Auskunft geben.

Was ist ein Industriemeister? Diesen Ausdruck kennt man in der Schweiz nicht...

Viel Glück
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  #8  
Alt 25.11.2005, 01:29
Liz und Willy Liz und Willy ist offline
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Liebe Sonja und vor allem Tina

Sei Vorsichtig mit diesen Vergleichen ....

Nicht immer ist das was günstig ist auch gut .... Hier kann es gar sehr gefährlich sein.

z.B. eines der billigsten Krankenkassen die Assura rechnet die Medikamente nicht direkt mit den Apotheken ab - d.h. der Pat. muss die Medikamente beim Abholen in der Apotheke selber bezahlen und per Ende Jahr die Quittungen für die Medikamente bei der Kasse einreichen um sie rückerstatten zu lassen. Sofern sie dann überhaupt rückerstattet werden.

Die Supra, steht seit geraumer Zeit immer wieder vor dem Konkurs.....

Also vorsichtig sein und gut abwägen und noch besser abklären.
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Willy 54 J. LK Pancoast Tumor Adeno. ES 8/02 ED 11/02, Radio-Chemo, Op. 2/03 seither Teilgelähmt, O2-abhängig
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  #9  
Alt 25.11.2005, 11:33
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hallo sonja!

hier mal die definition industriemeister.

"Ein Industriemeister ist eine berufserfahrene, industriell-technische Führungskraft mit vertieften betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Er koordiniert den reibungslosen Ablauf einer Produktion und die Qualität der Produkte. Industriemeister sind Werkstattleiter und übernehmen damit Personalverantwortung sowie Verantwortung für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung."

den gibt es für viele verschiedene richtungen, z.b. metall, chemie, giesserei, ....

bei euch in der schweiz heißt das wohl teamleiter!
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