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  #46  
Alt 06.02.2008, 21:12
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mortica mortica ist offline
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Standard AW: hormone (gynokadin gel) nach wertheim meigs OP

liebe darlene,

stimmt.. so viele übereinstimmungen.. seltsam

heute hat es die chefin meiner tochter (42J.) "erwischt".
auch in den wechseljahren, auch nichts davon bemerkt, auch hormone bekommen und auch mit wahnsinnig hohem blutdruck im krankenhaus gelandet!
es gibt also doch einen zusammenhang mit diesem gynokadin gel (sie bekam es auch) bzw mit hormongaben bzw falscher dosierung und herzbeschwerden.
ich wusste es doch.. dabei sagte mir jeder "das hab ich noch nie so gehört".

und ja, du hast recht das muss sich erst einpendeln, diese ganze geschichte, also die hormoneinnahme. aber wer rechnet denn mit solchen nebenwirkungen?! auch die chefin meiner tochter wurde mit verdacht auf herzinfarkt/schlaganfall eingewiesen.. und wie gesagt mit haar genau diesem medikament (dosierung) das kann doch kein zufall mehr sein..

deine empfohlene seite habe ich mir in ruhe angeschaut. jaaaaaa, das alles liest sich ja schon sowas von entspannend.. aber - wie immer - man bräuchte da erst mal einen kurs.. zum einen um alles richtig zu machen dann alleine.. zum anderen.. weils zusammen am anfang einfach mehr spaß macht
ich habe unsere VHS angeschrieben und man versprach mir, sich zu melden, sobald kurse angeboten werden.. na dann wolln wir mal hoffen, dass sich da bald was tut (mut wurde mir jedenfalls gemacht)

liebe grüße
mortica
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  #47  
Alt 07.02.2008, 10:47
Darlene Darlene ist offline
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Standard AW: hormone (gynokadin gel) nach wertheim meigs OP

Liebe mortica,

Du, das wär super, wenn's bald bei Dir so einen Kurs gäbe! Ich war jetzt bei meiner ersten Stunde und Du hast recht - zusammen ist es viel lustiger und detaillierter, so dass ich mich schon auf die nächste Stunde freu. Wir haben erst mal die verschiedenen Atemweisen gelernt und bei jeder Teilnehmerin wurde nachgeprüft wird, ob's auch richtig geübt wird. Außerdem werden einzelne Befundaufnahmen gemacht. Es gibt auch Gegenanzeigen, Fälle in denen Frau kein Hormonyoga machen darf, z.B. östrogenabhängigem Brustkrebs und einige mehr.
In der "Praxis" habe ich jetzt auch gemerkt, dass dieses Yoga recht dynamisch ist, mit einigen Entspannungselementen.
Für Dich wäre es vielleicht, wie für mich ein Volltreffer, weil das Hormongel, wie es Dir leider erneut bestätigt wurde, tückische Auswirkungen haben kann. Frau kann natürlich froh sein, dass es heutzutage moderne Mittel gibt zum Einnehmen, um starke Symptome zu lindern. Vielen Frauen gibt diese Arznei ein lebenswertes Dasein nach so einer OP, aber wir sind halt alle verschieden.
Bei meiner Schilddrüsenuntersuchung wurde leider eine knotige Veränderung festgestellt, die Schilddrüse selbst ist jedoch nicht vergrößert (ist das gut oder schlecht?). Ich kriege nächste Woche dann den Befund, tja, so wartet Frau eben.

Diese Übereinstimmungen sind eine schöne Überraschung. .

Liebe Grüße von Darlene
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  #48  
Alt 07.02.2008, 16:31
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mortica mortica ist offline
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Standard AW: hormone (gynokadin gel) nach wertheim meigs OP

liebe darlene,

mensch, wenn ich das so lese bekomme ich richtig lust auch mit zu machen bei diesem kurs *rumjammer
dabei wohne ich doch so zentral, also ich meine irgendwo "mehr drin" zu wohnen als im ruhrpott geht doch gar nicht
vor allem, also dass auf jede kursteilnehmerin seperat eingegangen wird, las sich für mich nach "gut aufgehoben" fühlen. glückwunsch, das scheint für dich ein volltreffer zu sein

ich finde es immer wieder erstaunlich, dass es doch neben der "chemischen keule" allerhand alternativen gibt, über die leider sehr wenige bescheid wissen. (ich schließ mich da mit ein)

mit der schilddrüse kenne ich mich gar nicht aus. ich weiss nur, dass es "kalte" und "warme" knoten gibt, aber was das im einzelnen bedeutet: keine ahnung

ich hoffe nur wirklich sehr, dass dies für dich kein grund zum "bangen" ist.. obwohl.. was schreib ich da.. natürlich sitzt man auf heißen kohlen und wartet/hofft auf ein gutes ergebnis.
.. also warte und hoffe ich mit dir mit..

viele liebe grüße
mortica
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  #49  
Alt 08.02.2008, 10:57
Darlene Darlene ist offline
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Standard AW: hormone (gynokadin gel) nach wertheim meigs OP

Liebe mortica

toll wär das, wenn Du mit uns im Kurs wärst. Du fühlst Dich gerne "gut aufgehoben" und ich habe mir das von Dir angenommen. Tatsächlich habe ich dieses Gefühl beim Hormonyoga und denke, das wird bei Dir auch bald der Fall sein. Ich glaube außerdem, dass man innerlich gepolt ist, wenn man etwas finden will. Dann sieht man diese Notiz, jene Fernsehsendung, trifft Leute, die was wissen usw., kennst Du sicher.
Ja, es gibt immer wieder alternative und zusätzliche Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung. Eine Teilnehmerin erhielt den Tipp tatsächlich von ihrem Arzt, das nenn ich Fortschritt, vor allem weil wir hier gar nicht zentral sind.
Dank Dir, mortica, für Dein Mithoffen! Ich muss zugeben, ich sitz auf Kohlen. Vor allem, wenn beim Radiologen halt gefragt wird, warum man überwiesen wurde. Ich erzähle dann meine Vorgeschichte und merke dann, es wird nur noch das nötigste gesagt, weil halt immer im Raum steht, dass ein Knoten nicht mehr gut sein kann, wenn's vorher schon mal so war. Mir ist klar, dass diese Neutralität das beste Mittel ist, denn was will man erörtern ohne genauen Befund. Und diesen Befund kriegt man über Blutuntersuchung und Szintigraphie.
Ich muss halt warten. Natürlich habe ich mich mit der Schilddrüse belesen, doch das kann echt alles mögliche sein und die Symptome (wie Du weißt) können unterschiedlich zugeordnet werden. Also geht halt meine Angst als "Partnerin" nebenher, bis ich den Befund habe. Aber ehrlich, ich fühl mich eigentlich ganz gut.
Diese Angst als Partner anzuerkennen hab ich mal irgendwo als Tipp gelesen. Besser, du freundest dich an, als sie auszugrenzen, sie ist ja sowieso da. Wenn du sie ausgrenzt, wird sie plötzlich übermächtig irgendwo "reinplatzen", wo du sie überhaupt nicht brauchen kannst.
Was hast Du da übrigens für ein tolles Bild neuerdings? Bist Du das? Es ist schön!

Viele liebe Grüße von Darlene
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  #50  
Alt 08.02.2008, 18:52
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Standard AW: hormone (gynokadin gel) nach wertheim meigs OP

liebe darlene,

das klingt ja so süß/lieb, wie du das schreibst.. das mit dem "gut aufgehoben"
und ja, das kenne ich, man hat sich was in den kopf gesetzt, aber so ganz "feste" wird's erst wenn man von einer info zur anderen getragen wird.. teils unbewusst.. bis im kopf alles "rund" ist bzw sich stimmig anfühlt und dann wirds auch prompt umgesetzt.. *oder so ähnlich läuft das dann wohl ab.. bei mir.. also auch

ich weiss, dass du auf heißen kohlen sitzt und ich kenne auch dieses zusammenreißen, dieses sich - zur sachlichkeit zwingen aber auch erhoffen - wenn man in der radiologie ist. auch ich bekomme immer den satz "naja bei ihrer vorgeschichte..." zu hören, gefolgt von betretenem schweigen der arzthelferinen und eben diese betonte sachlichkeit anschließend, die mich einer seits beunruhigt.. und für die ich andererseits wieder dankbar bin.. ich kann das grade gar nicht in worte fassen, da ich gar nicht wirklich weiss, welches verhalten mir in so momenten wirklich lieb wäre.. sehr wahrscheinlich ist neutralität der beste weg, wobei die übergänge zur gleichgültigkeit fließend sind und ich mir da manchmal schon mehr fingerspitzengefühl gewünscht hätte.. beispielsweise.. wenn man mich untersucht (vertretung meiner ärztin) und der arzt mir strahlend und vor kompetenz strotzend sagt "da schauen sie mal, der ultraschall.. ganz wunderbar, keine zysten.. und auch ihre gebärmutter ist ganz unauffällig. sehen sie? (zeigt mit dem finger auf den monitor) da ist ihr uterus, ca 20 cm, sehr schön zu sehen"
aha.. dachte ich.. wenn da noch was wäre, würde ich mich über diesen "vortrag" sicherlich feuen.. aber so ohne gebärmutter kommt das nicht ganz so gut.. ich hab ihn reden lassen.. mich amüsiert und erst später beiläufig gesagt "sie haben mir darmschlingen gezeigt, aber die waren auch sehr schön"

angst als partner.. hm.. ein wirklich guter denkanstoß.. wirklich gut.. *hmm notiz an mich selbst: da mal intensiv drüber nachdenken

ja das auf dem bild bin ich. meine tochter hatte dieser tage die idee, aus mama "dita von teese" machen zu wollen. so viel schminke hatte ich 20 jahre nicht mehr im gesicht
eigentlich schmink ich mich ja überhaupt nicht.. vielleicht 2 mal im jahr.. wenn überhaupt (das würde ich meiner haut gar nicht antun wollen, das ist wieder ne andere geschichte.. aber sag, haben wir auch da wieder/noch eine übereinstimmung? )
naja meine tochter findet das pic aber sooo toll und da mich so eh keiner (er)kennt, hat es nun hier seinen platz gefunden.

.. und nun drück ich dir erstmal wieder weiter die daumen

liebe grüße
mortica
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  #51  
Alt 09.02.2008, 16:52
Darlene Darlene ist offline
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Standard AW: hormone (gynokadin gel) nach wertheim meigs OP

Liebe mortica!

Du meine Güte, hast Du ein Glück bei Ärzten. Es wird Sekt zum Frühstück verschrieben, dann ist man nicht fähig, einen Scheidenstumpf zu erkennen, ein Wort, welches für mich gruselig klingt, aber wahr ist es, ich hab das Bild ja selbst gesehen.
Was war das denn für ein Arzt oder war die Bildgebung so schlecht? Mein FA hat mir die Bilder gezeigt und die "neue Sicht" erklärt, ich konnte alles genau erkennen, wie kann man da einen Uterus sehen? Ich glaube, mir würden bald die Tränen kommen, wenn mir so ein Arzt zustoßen würde. Nein, da warst Du aber überhaupt nicht gut aufgehoben! Und konntest dazu so souverän bleiben.
Das mit der Neutralität zur Vorgeschichte find ich ganz gut, vielleicht ist Neutralität ein misslicher Ausdruck und "sensible Handhabung" würde es eher treffen. Das ist natürlich ein Unterschied zur Gleichgültigkeit, die man manchmal wahrnimmt. Ich merke doch oft, die Belegschaft ist nicht so neutral wie sie sich geben, ich spüre ihre Bestürzung und wie sie dann vermeiden, zuviel zu sagen.
Genauso würde ich es auch machen, weil halt Worte schnell daneben gehen können und die sind durch nichts wieder zurückzuholen. Außerdem weiß man zu dem Zeitpunkt wirklich nichts und hat darum auch nichts zu sagen. Danke für's Daumendrück, wird noch ein paar Tage dauern...

Du, ich wusste gar nicht, wer Dita von Teese ist und hab auf Wikipedia Bilder von ihr angesehen. Und muss sagen, die Schminke ist total gut gelungen! Ihr seht euch wirklich ähnlich. Hat Deine Tochter das professionell gelernt und warst Du so vielleicht zum Fasching als gelungene Verkleidung?
Ja, mortica, wir haben wieder eine Übereinstimmung . Ich schmink mich auch nicht besonders. Das heißt, jetzt, nach der OP lege ich mehr Wert auf feminines. Schon das Wort birgt für mich eine Zauberkraft. Ich finde es feminin, ein leichtes Make up zu tragen und mir einen Kajalstrich zu ziehen, manchmal etwas Rouge, aber mehr nicht, aus der Befürchtung heraus, wie brennt mir das auf der Haut und in den Augen und wie krieg ich das jemals wieder ab?
Ich seh mich also um, was es sonst noch so an femininem gibt und was auf mich an anderen Frauen feminin wirkt. Es ist - Du wirst lachen - zum Beispiel auch, sich gut aufgehoben fühlen. Ich habe übrigens das Buch von Louise L. Hay gelesen "Gesundheit für Körper und Seele". Es ist sehr wohltuend, ich schmöker immer wieder drin und hol mir eine Affirmation.

Viele liebe Grüße von Darlene
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  #52  
Alt 14.02.2008, 14:50
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mortica mortica ist offline
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liebe darlene,

diese "uterusgeschichte" ist schon einige jahre her. es war ein übliches ultraschallgerät (kein "neues" 3 D mäßiges) ich denke einfach, dass ich der routine zum opfer gefallen bin bzw. habe damals darüber gar nicht mehr lange nachgedacht.

zum thema umgang mit (mir als) patient: ich gebs ja zu, nicht jedem ist gegeben, angemesen mit leidigen themen umzugehen.. und auch ich bin mit den jahren ziemlich abgestumpft, was meine geschichte betrifft. so nehme ich vieles gar nicht mehr wahr, also wenn da sätze kommen wie "meine güte, sie waren ja so jung" oder "da müssen sie aber dran bleiben". das nimmt mein unterbewusstsein als floskel wahr, aber ok, is nett gemeint, man bekommt halt was gesagt.. wie's eben so üblich ist. mein herz erwärmen/erreichen konnte in all den jahren einmal eine laborantin, als ich zur blutabnahme war. wir sprachen nicht viel. sie las nur meine anamnese und sagte "oh, wertheim meigs, das volle programm. ich habe lange im krankenhaus gearbeitet und die frauen dort nach dieser op gesehen.. auch wie und wann sie aufgestanden sind" was sie sagte, war gar nicht wichtig, wie sie es sagte und ihr ausdruck, das/der ging mir recht nah. mehr worte waren von beiden seiten nicht nötig.

hast du denn eigentlich inzwischen deine werte bekommen?

meine tochter studiert grafik + kommunikationsdesign und arbeitet nebenbei bei einem platten label. sie hat also mit bild/videobearbeitung und bühnenbildern beruflich zu tun. da macht ihr selbstverständlich "mama in szene setzen" immer wieder spaß
vom karneval/fasching halte ich gaaar nichts bzw bin jedes jahr froh wenn dieses (oft kuriose - weil alle auf knopfdruck lustig sind) spektakel vorbei ist
diese feminine seite, wie du sie beschreibst, kann ich wieder mal voll und ganz unterschreiben/nachvollziehen. nur habe ich wirklich erst lust auf "frau sein" wenn ich mich rundherum wohl fühle (vor allem mit/in meinem körper) und das ist leider nicht allzu oft der fall.

es freut mich, dass du das buch von louise l. hay gelesen hast
und natürlich vor allem - dass es dir was brachte ^^
ihre biographie und meine haben nicht wenige parallelen, deshalb greife ich auch ab und an zu diesem buch und lass meinen gedanken freien lauf..

viele liebe grüße
mortica
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  #53  
Alt 15.02.2008, 19:08
Darlene Darlene ist offline
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Liebe mortica!

Hast ja recht, Deine OP ist schon lange Zeit her und die ärztlichen Gerätschaften unterstehen einem schnellen Fortschritt. Wie hast Du Dir damals geholfen, tatsächlich so jung, in psychischer Hinsicht? Ich selber war jetzt natürlich froh, "davongekommen zu sein", und bin sehr dankbar, auch meinen Ärzten für die kompetente Hilfe. Aber psychisch habe ich doch ziemlich geknabbert.
Ich will an der Stelle einmal erklären, wie froh ich bin, mich mit Dir zu schreiben. Ich kenne niemanden, die so eine radikale OP durchgemacht hat, so dass ich mich einmal hätte austauschen können. Oder dass ich wusste, jemand hat ähnliches erlebt und wir verstehen einander. Ich wollte meine Gedanken (und meine "Reduktion") niemandem zumuten und hab sie für mich behalten. Wie bist Du damals (und heute vielleicht) damit umgegangen?

Das Ergebnis meiner Schilddrüsenuntersuchung war ein Grund zum Feiern! Es haben sich einige kleine Knoten als echogleiche Zysten dargestellt (was so jetzt harmlos ist). Es ist jedoch eine Unterfunktion vorhanden und ich muss dagegen Schilddrüsenhormone nehmen, sonst wachsen die Knoten.
Da siehst Du mal wieder, wie vielschichtig alles ist.
Ich dachte immer, meine Abgeschlagenheit und dass ich so schnell müde werde, seien Nachwirkungen der OP. Dabei hat die Schilddrüse nicht genug gefeuert. Selbst der Haarausfall kann davon kommen. In ein paar Wochen wird dann kontrolliert, ob diese Dosis gut eingestellt ist. Man sagte mir, dass ich dieses L-Thyroxin wahrscheinlich regelmäßig einnehmen muss. Ich denke naja, bevor ich dauernd friere und müde bin, aber das Hormonyoga wirkt auch anregend auf die Schilddrüse, so dass ich da Hoffnung habe.
Wie geht es Dir jetzt mit dem Gynokadin? Nimmst Du es noch und haben sich Erfolge eingestellt?
Ehrlich gesagt - ich wusste doch, dass Du kein Faschingstyp bist . Da sind wir mal wieder auf einer Spur. An Fasching mag ich nur das Verkleiden, sonst find ichs super stressig. Dieses Jahr war ich mal wieder seit langem auf einer Veranstaltung und das reicht jetzt wieder für lange Zeit.

Mmmm... Du fühlst Dich nur feminin, wenn Du Dich rundherum wohl fühlst? Das kenne ich so auch, aber mag es gar nicht. Ich will ganz ich selbst sein in wohlen und unwohlen Zeiten .
Manchmal klappt es sogar...

Viele liebe Grüße von Darlene
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  #54  
Alt 16.02.2008, 02:06
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mortica mortica ist offline
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liebe darlene,

ach du meine güte, du fragst wie es mir damals mit/nach der op ging? na da sprichst du ja ein thema an.. ein thema über welches ich erst 15 jahre später begann ERSTMALS nachzudenken..
zum zeitpunkt meiner diagnose damals steckte ich in einer (nett ausgedrückt) komplizierten partnerschaft und hatte gar keine zeit über mich - und das, was da passierte - nachzudenken. beispiel: er besuchte mich nicht einmal und ich hatte nichts besseres zu tun, als mit meinem tropf durch das krankenhaus zu laufen um eine telefonzelle zu finden, aus der ich ungestört alle möglichen und unmöglichen leute anrufen konnte, um heraus zu bekommen, wo "er" sich aufhält. zudem hatte ich mehr sorge um meine tochter, die ich 700 km weit weg zu meiner mutter geben musste (für die zeit der op). zum damaligen zeitpunkt hatte ich schon jahrelang keinen kontakt mehr zu meiner mutter (leider aber keine andere möglichkeit meine tochter für die zeit unterzubringen).. deshalb war ich sehr in sorge, wie sich meine tochter wohl dort fühlt und ob alles klappt. das ausmaß dessen, was da mit mir angestellt wurde - und was es für mich bedeutet - habe ich gar nicht wahr genommen. auch die zeit danach war von meinen beziehungsproblemen und der sorge um meine (damals 4 jährige) tochter bestimmt. nach weiteren stressigen 2 jahren begriff ich die aussichtslossigkeit der beziehung, trennte mich und verliebte mich fast zeitgleich in einen 10 jahre älteren (späterer ehe) mann, mit dem ich die nächsten 10 jahre verbrachte - ok nein, das stimmt nicht ganz, ich korrigiere: dessen familie ich 10 jahre lang pflegte. nervlich am ende durch mehrere todesfälle und dem 10 jährigen leben in einem baufälligem haus, gab ich irgendwann die hoffnung bzw meine pflegetätigkeit auf und.. na was kommt nun? genau..verliebte mich in einen - diesmal 10 jahre jüngeren - mann..
aber - man lernt ja irgendwann auch mal dazu - ich zog allerdings nicht mit ihm zusammen, sondern wollte einfach nur ruhe und eine beziehung, die mir endlich auch mal eigenen freiraum lässt. freiraum, den ich nie hatte. so ging ich - wie immer voller erwartung in diese beziehung.. und welch wunder.. gar seltsame fragen stellte der "neue mann" da.. "wie geht es dir?" und "tust du auch mal etwas für dich?" oder "wie hast du diese op damals überstanden?" fragen, die mir bis dato kein mensch stellte und denen ich mich jetzt - 3 jahre nach "fragestellung" und damaliger beginn dieser wunderbaren beziehung - beginne zu stellen.
vielleicht kannst du nun verstehen, dass ich dir auf die frage - wie ich mit der op/krankheit umging - keine antwort geben kann. ich weiss nicht, wie ich mich damals gefühlt hätte wenn ich das ganze ausmaß begriffen hätte. ich weiss nicht, wie ich heute mit der "op vergangenheit" bzw. den jahren danach umgehen soll, da es die für mich nie gab.

auch ich bin froh, mit dir einen menschen gefunden zu haben, der das gleiche durch hat und nach wegen sucht, das alles zu verarbeiten bzw. mit den "folgen" zu leben. ich habe das - noch mal sag - nie getan und weisst du was? ich bin nicht böse drum. wer weiss in welche tiefen ich gefallen wäre.. ich hatte gar keine zeit für einen evtl. "absturz". ich war stets nur um andere besorgt, nie um mich. so "ungesund" das auch sein mag, aber vielleicht hat mir auch all das geholfen, um über das "unabänderliche" nicht nachdenken zu müssen.
ich bin damals nach dem ich die diagnose bekam, weinend durch die stadt gelaufen und habe auf einer parkbank ruhe gesucht. eine alte dame nahm neben mir platz und fragte, warum ich so traurig bin. ich sprudelte raus, was mir zuvor vom arzt gesagt wurde, auch diesen satz, den ich nie vergaß "wir müssen schnell handeln, sonst sind sie weihnachten vielleicht nicht mehr da" und fragte die alte frau "warum? warum ich?".. sie sagte "mädchen, frag nicht warum, darauf wirst du niemals eine antwort finden. frag wofür"
ich fragte sie "wofür? wofür soll das bitte gut sein?" ich fand keine antwort.. nicht monate danach.. nicht jahre danach.. und irgendwann vergaß ich die alte dame. als ich mich dann 10 jahre später von meinem mann trennte, fiel mir die alte dame wieder ein und plötzlich hatte ich meine antwort.
nun, wofür war meine krebskrankheit gut. ich will es dir gerne sagen. mein mann hatte einen starken kinderwunsch. wo und wann ich diese kinder hätte - zwischen meinen ganzen pflegepflichten - großziehen sollen, war ihm egal. ich kenne mich, ich hätte ihm trotzdem diesen wunsch erfüllt. gäbe es nun diese kinder, hätte ich mich niemals getrennt, nie. das hätte ich unseren kindern nie angetan. ich hätte an dieser - unglücklichen ehe - festgehalten, wegen der kinder. mein leben wäre so verlaufen wie es begonnen hat bzw wie es immer war, keine minute für mich, alles den anderen. wofür nun dieser krebs damals? dafür, dass ich heute glücklich und selbstbestimmt leben kann. ja es musste alles so sein. ich "bedanke" mich nicht bei meinem krebs, aber letztendlich hat er mir nicht das leben gekostet, sondern es mir - auf umwegen - geschenkt.
und nun noch einmal deine frage "wie gehst du damit um?" und ich frage dich "hm? mit was? war da mal was?"
nein nein, ich weiss schon noch wie schmerzvoll das alles war, aber ich habe gute, warme, fast liebevolle gedanken, an den weg - so holprig er auch war - und wie mutig ich ihn beschritten habe, auch wenn ich oftmals nicht wirklich wusste, was ich da eigentlich tat.

und jetzt das wichtigste! das, was eigentlich am anfang hätte stehen müssen!
gratulation zu deinen schilddrüsenwerten oder besser dazu, dass alles harmlos bzw in den griff zu bekommen ist

mein gynokadin nehme ich unregelmäßig. ich trau mich einfach nicht mehr, die dosis zu erhöhen. die dosis die ich jetzt nehme, scheint aber zu gering zu sein. wenn ich ehrlich bin, weiss ich gar nicht wirklich was ich damit soll. ich fühle mich nicht besser mit dem gel. dosiere ich aber zu hoch, lande ich im krankenhaus.. irgendwie bin ich dieses "auspendeln" leid.. auch weil mir keiner einen rat geben kann.. selbst meine ärztin hat keine idee mehr.

stimmt, am fasching ist nur das verkleiden toll
das "drumherum" mag ich aber gar nicht.
ich habe mir allerdings dieses jahr das erste mal im tv einen karnevalszug aus den neuen ländern angesehen (wasungen ?!) und hatte - sehr zu meiner verblüffung - wirklich für einen moment den wunsch mit diesem zug ein stück mitzulaufen

über deine letzten zeilen habe ich aber dann nun doch etas grübeln müssen..
ich bin auch lieber ich selbst, als "gezwungen" feminin. ich selbst bedeutet in meinem fall: tollpatschig, locker, lustig kumpel halt.
bei mir machen kleider leute also steckt man mich in das ensprechende outfit, fühl und verhalte ich mich autmatisch anders. an schlechten tagen schütte ich mir aber auch über ein kostümchen den kompletten kaffee, also vergiss was ich hier zum thema "feminin" geschrieben habe, ich bin halt doch wohl immer und immer wieder nur ich

liebe grüße
mortica
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Geändert von mortica (16.02.2008 um 02:20 Uhr)
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  #55  
Alt 18.02.2008, 08:48
Darlene Darlene ist offline
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Liebe mortica!

Mönsch mortica! Was hast Du da für einen süßen Schnurrer auf Deinem Foto? Ist das Deine(r)? Damit machst Du mir eine Riesenfreude, ein Leben mit Katzen ist für mich eine Bereicherung, ich will immer welche um mich haben.

Vielen Dank für Deine Mail. Du hast alles sehr gut beschrieben und mich mit Deiner Geschichte in Bann gezogen. Ich hatte schon irgendeine Ahnung, dass Du Dich aus irgendwelchen Gründen um Dein eigenes Ergehen nicht so kümmern konntest, da Du es jetzt, fünfzehn Jahre später, in Angriff genommen hast. An Deine alte Frau auf der Parkbank werde ich wohl noch oft denken, so als ob diese Worte auch für mich gewesen wären... Es gibt soviele Dinge, bei denen man sich fragt warum.
Und die Antwort, die sich am Ende auf die wofür-Frage für Dich ergeben hat, ist ja schön stimmig und heilend. Wirklich, ich bin froh für Dich, wie sich alles gewendet hat!
Jetzt kommt wohl wieder so eine Idee von mir. Hast Du heute regelmäßigen Kontakt zu Deiner Mutter oder seid Ihr ganz auseinander? Eine Zeitlang war es bei mir so, doch nun hat sich alles entspannt.
Für das Gynokadin(problem): Deine Ärztin meint also, dass Dir auch ein anderes Präparat nicht dienlich sein kann? Mir fällt guten Gewissens eigentlich nur eins ein: behalte das Hormonyoga im Sinn. Einige Damen in meinem Kurs verwenden für ihre Wechseljahrsbeschwerden Pflaster und Gel. Doch unsere Kursleiterin ist guter Hoffnung, dass sie diese nicht mehr benötigen werden. Im Buch steht's so, dass Frau an mindestens 16 Tagen pro Monat die 14 Asanas ausführt und ca. 3 Monate später (je nach Ausübungshäufigkeit) Erfolge registriert.
Mein Empfinden ist, dass mir dieses Yoga bereits jetzt psychisch sooo gut tut. Wenn ich mit den Asanas durch bin, habe ich ein zufriedenes Hochgefühl. Mortica ich fühle mich feminin.
Ich meine nicht, dass Frau bestimmte Kriterien fürs Feminine erfüllen muss, sondern ist in jedem Fall feminin (weiblich). Ich denke da beispielsweise an die sieben Frauenbilder, die jede Frau in sich trägt nach Angelika Aliti: die Mutter, die Liebende, die Königin, die Priesterin, die Künstlerin, die Kriegerin und - die Furie. Man denkt bei dem Wort weiblich zumeist und eingeengterweise an die ersten beiden...

Lieb, wie Du das bei Dir beschrieben hast. Es ist schon so, wie Du sagst, ein entsprechendes Outfit kann über die seelischen Unzulänglichkeiten hinweghelfen, das tun wir ja sehr häufig .
Das ist halt eins meiner eigenen Hinterlassenschaften. Ich habe mich lange Zeit unweiblich gefühlt, obwohl man es mir nicht ansieht. Aber so ist das bei uns Frauen, wir neigen dazu, uns in unseren Körpern nicht wohlzufühlen. Warum eigentlich (oder besser wofür)?
Doch altbekannt und immer wieder wahr, Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung

Viele liebe Grüße von Darlene
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  #56  
Alt 18.02.2008, 13:03
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liebe darlene,

jaaaaaaaa das ist eins meiner katzenmädels, da auf dem pic
ich habe 2 junge damen, ein tigerle und eine rabenschwarze. beide sind jetzt ein knappes jahr. im alter von 3 monaten habe ich sie aufgenommen. ich bin - so lange ich denken kann - die totale katzenliebhaberin und hatte immer kleine schnurrer um mich herum. 10 jahre (in der zeit als ich verheiratet war) haben wir bei uns auf dem grundstück und im haus notfalltiere aufgenommen. es hatte sich irgendwann so ergeben, jeder brachte uns irgend ein verletztes tier oder eins "was man nicht mehr haben wollte".. oder wir fanden auch mal ein umherstreunendes.. und so habe ich von pfauen über enten, puten, gänse, hunde, hasen, fischreiher, ratten, meerschweine, fische und viiiiele tiere mehr über die jahre hin, immer irgendwas "zu retten/betreuen" gehabt. als ich mich dann trennte, wollte ich endlich meine geliebten katzen, die ich all die jahre so vermisste, weil immer ein anderes tier dann grade vorrang hatte..
so hatte ich fast ein schlechtes gewissen, dass ich diesmal 2 tiere selbst "ausgesucht" habe.. suchten die tiere doch sonst immer mich aus..

ja, du hast recht, man fragt sich sehr oft "warum" und oft braucht man eine ellenlange geduld um dinge zu verstehen, oder diese in zusammenhang zu bringen. aber nur warten alleine, bringt es auch nicht wirklich. es ist die mischung aus - sich (un)bewusst selbst lenken - und wandlungen selbst herbei zu führen. ich habe viele jahre gebraucht um es anzunehmen, dass ich fast immer die richtigen vorahnungen habe, mich aber über diese "warnungen" stets hinweg setzte weil ich sie/mich in diesem moment nicht ernst nahm.

zu meiner mutter hatte ich ein leben lang ein sehr angespanntes verhältnis, da ich viele jahre bei meinen großeltern lebte weil meine mutter zu problembelastet war. trotzdem war ich immer davon besessen, ihr alles recht machen zu wollen, habe aber nie den status "kind, ich liebe dich so wie du bist" nie erreichen können, egal was ich tat. das hat mich ein leben lang belastet und sehr beschäftigt (auch wenn ich das viele jahre nicht zugeben konnte) seit einigen monaten jedoch näherten wir uns an.. alles begann vor 3 jahren mit einem satz, der von meinem freund kam, er sagte:" deine mutter hat zu jedem zeitpunkt ihres lebens, das ihr mögliche für dich getan, mehr ging eben nicht.. zu mehr war sie nicht in der lage". über diese worte habe ich lange nachgedacht und sie stimmten mich mit der zeit irgendwie milde.. der knackpunkt der "wandlung" war jedoch, als ich vor einigen wochen im krankenhaus lag.. an diesen geräten.. und alles um mich herum routierte.. DA dachte ich an sie.. und wie schön es doch wäre wenn sie jetzt gerade bei mir wäre. ich verließ gegen 5 uhr morgens das krankenhaus und wusste blitzartig was zu tun war.. ich rief sie an und sagte ihr "mama, egal wie ich mich ein leben lang gefühlt habe, egal was du mir mit deinem verhalten angetan oder gesagt hast, ich bin ein gutes kind und ich bin es immer gewesen und du weisst es. ich möchte dir sagen, dass ich dir verzeihe, alles so wie es war. was hälst du davon wenn wir alles hinter uns lassen und einfach in zukunft füreinander da sind ?!" sie weinte.. und seit dem wird alles von tag zu tag besser. im märz/april wird sie mich besuchen und ich freue mich das erste mal auch richtig drauf. wir haben uns sonst nur aller paar jahre mal gesehen und unsere zusammentreffen endeten stets in einem desaster..

meine ärztin möchte mir östrogen tabletten verschreiben, da diese besser zu dosieren seien. ich lehne das aber ab. das gel wird über die haut augenommen, so weit geh ich da noch mit.. tabletten "durchlaufen" meine inneren organe und ich kenne nicht wenige, die leber/nierenschäden haben weil sie jahrelang östrogene oral eingenommen haben. gut, dass muss bei mir nun nicht auch der fall sein, aber ich möchte mich diesem risiko nicht auch noch aussetzen.

was das hormonyoga betrifft, da bin ich weiterhin am ball
ich finde nur nicht einmal annähernd etwas in diese richtung gehendes in meiner umgebung

ich denke schon, dass auch ich all diese "frauenbilder" in mir trage.. nur der alltag und das tägliche (über)leben.. lässt oft nur wenige bzw die "wichtigsten" zu bzw. engt wirklich ein *nickt
du schreibst da 2 wahre worte "seelische unzulänglichkeiten" uuuuuh, klingt böse.. aber das ist wirklich korrekt. ich tönte auch allzugerne "hey, ich kann auf knopfdruck alles sein".. ja das dachte ich wirklich.. sieht "nach aussen hin" ja auch so aus
aber als ich vor einiger zeit mal in der situation war, dass mein freund zu mir sagte "tanz für mich".. schaute ich ihn nur verdattert an.. klar kann ich tanzen.. aber meine antennen sagten mir "er meint NUR für ihn" oooooh wie versuchte ich das zu überspielen.. DAS = unsicherheit.. ich war mir meiner urplötzlich nicht mehr sicher.. und das, wo ich doch in jeder situation die zügel in der hand habe.. dachte ich..
aber da ist das alte lied wieder.. nicht wohl fühlen im eigenen körper = unsicherheit
aber - wie du schon sagst - erkenntnis ist der erste.. usw

liebe grüße
mortica
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  #57  
Alt 20.02.2008, 15:48
Darlene Darlene ist offline
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Liebe mortica!

Wirklich gnadenlos von mir mit den "seelischen Unzulänglichkeiten" , die gibt's doch eigentlich gar nicht oder? Wenn's irgendwo unzulänglich wird, ist das halt ein Zeichen dafür, dass da jetzt was nicht ganz rund läuft. Wichtig ist ja nur, dass man das überhaupt wahrnimmt. Und das hast Du wirklich, als es plötzlich um den "Privattanz" ging, ich kann's Dir komplett nachfühlen.
Mit den Östrogenen hast Du natürlich wieder recht, habe jetzt schon wieder gelesen, dass sie mit Bedacht angewandt werden sollen, wegen der fatalen Nebenwirkungen.
Da mag Deine innere Stimme wohl weise sein, wenn Du einen Widerstand gegen die Tabletten spürst. Das kenne ich auch, dass meine innere Stimme total klar erklingt, doch ich traue mich nicht, das durchzusetzen. Das heißt, es war früher so, jetzt lege ich mich auch einmal quer, um dieser Stimme zu folgen.
Wäre ein pflanzliches Mittel vielleicht etwas für Dich? Also, ich nehme es nur im Notall, wenn ich das Gefühl habe, meine Stimmung ist (hormonell bedingt) auf dem totalen Tiefpunkt.
Bunt, wie Du die vielen Tiere gepflegt hast. So was würde mir auch gefallen. Ich habe - wegen der guten Pflege - drei ältere Katzen, die Mädchen 9 und 10, das Bübchen 15. Meine kleine Schwarze hat leider Krebs. Wir beide wurden letztes Jahr fast zur gleichen Zeit operiert. Meine Schöne war vor mir dran, aber sie ist nicht so glimpflich davongekommen wie ich. Ihre Krebsart ist sehr aggressiv und schnell wiedergekommen. Jetzt erwarte ich immer wieder das Ende, und immer wieder rappelt sie sich auf. Das gehört halt auch dazu.
"Wir zwei" hab ich immer wieder zu ihr gesagt. Was hab ich gesucht, wie ich dieser ihrer Krankheit beikommen könnte, aber Strahlen und Chemo geht gar nicht, und plötzlich hatte ich es selber. Und jetzt geht es ihr immer schlechter und mir wieder besser.
Ich habe ganz "zufällig" ein Buch über Bruno Gröning, den Heiler, in die Finger bekommen und eins ist mir ins Auge gesprungen: Er sagt (nach meinen Worten), dass man sich nach Auseinandersetzung mit einer Krankheit, darüber nicht mehr unnötig äußern sollte, weil dies die Krankheit immer in der Gegenwart hält, so dass Körper und Seele nicht loslassen können. Das hat mir gefallen.
Toll, wie Du das mit Deiner Mutter gemanagt hast. Einfach reinen Tisch und was vorbei ist, ist vorbei und jetzt machen wir's neu...

Viele liebe Grüße von Darlene
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  #58  
Alt 21.02.2008, 02:43
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mortica mortica ist offline
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liebe darlene,

jaja die unzulänglichkeiten, da macht man schon ein "tänzchen" mit, gell?
woher wusste ich nur, dass du (auch) das nachempfinden kannst
ach ich weiss eigentlich immer wo mir der schuh drückt, aber ich bin mehr ein theoretiker als der praktiker.. das hör und weiss ich schon so lange ich denken kann..
ich habe jetzt für mich beschlossen diese gynokadin geschichte abzuschließen. mir fiel nämlich noch etwas auf.. seit dem ich mit diesem zeugs hantierte.. nämlich dass ich einen extremen appetit habe. aber so einen, wie ich ihn noch nie vorher hatte, so einen zügellosen, weisst was ich meine?
ich habe in 2 tagen zb. ein halbes kilo pflaumenmus mit nur 3 broten gegessen, also quasi "gelöffelt" (natürlich neben allen anderen sachen die ich sonst so zu mir nehme..) und das ist nur ein beispiel.. SO etwas kenne ich von mir überhaupt nicht. natürlich habe ich fressorgien, wie sie jeder mal hat, finde aber dann sehr schnell wieder "zurück" und es fällt mir DANN auch nicht schwer. aber das jetzt, das ist ein zustand den ich überhaupt nich kenne und ich habe wirklich sehr lange nachgedacht, ob ich es überhaupt mit diesem gel in verbindung bringen kann.. aber ich kenne mich und eine andere erklärung habe ich auch nicht. es ist ja eine ganz einfache sache.. weglassen und beobachten, dann weiss ichs genau.. und seit 3 tagen rühr ich es nicht mehr an.. schauen wir mal..

über ein pflanzliches mittel habe ich noch nicht nachgedacht. ich denke ich tu einfach gar nichts mehr. ich habe die letzten 15 jahre "dagegen" nichts getan und auch nicht im traum daran gedacht, irgendwelche krisen oder stimmungen mit fehlenden hormonen in verbindung zu bringen... erst JETZT habe ich mich dazu belesen.. und mittlerweile denke ich: viel wissen (wollen) ist gar nicht immer gut.. ich mach einfach weiter wie bisher.. klar weiss ich jetzt woher die "hitze" kommt, aber ich ignorier das und auch alles andere ab sofort wieder.. bzw nehm es als gegeben hin. es ist halt so, es gehört zu mir und gut. die gedanken die ich mir wochenlang dazu gemacht habe und auch die infos die ich gedammelt habe, sollten für meine entscheidung ausreichen nun.
weisste ich frage mich auch, woher man wissen will - genau wissen will - ob diese oder jene stimmung nun hormonell bedingt ist oder nicht. darüber habe ich mir vorher/früher auch nie gedanken gemacht.. und irgendwie ist es auch verlockend, vieles dann genau darauf zu schieben

du hast 3 katzen? na warum wundert mich DAS nun nicht
ach mensch.. dass du eine mit krebs dabei hast, tut mir wirklich sehr leid.
ich weiss, wie man mit seine tieren leidet.. ich hatte auch viele schwer kranke tiere und weiss wie tapfer sie sind.. und auch wie still sie leiden.. und auch wie sehr sie trotz ihrer qualen darum bemüht sind uns freude zu machen.
ich habe mich oft geschämt wenn ich mal wieder dachte "heute ist für mich kein schöner tag" und dann mein tot krankes tier sah.. wie tapfer und ohne einen ton es seine schmerzen ertrug. oh was könnte ich da alles erzählen..auch ich habe nach allen möglichen und unmöglichen wegen gesucht, meinen tieren zu helfen.. ich verstehe dich und fühle auch da mit dir.

bruno gröning sagt mir gar nichts.. aber seine meinung teile ich auch. man kann dies ja irgendwie auf alles anwenden. ich bin eigentlich ein mensch der immer in der vergangenheit lebt, immer grübelt, was man hätte anders oder besser machen können. erst als ich dies etwas ablegte, ging es mir gedanklich wirklich viel besser. einen alten grübler ändert man nicht und ich weiss dass ich mir noch immer über zu viele (auch unnötige unabänderliche) dinge zu viele gedanken mache. ich finde einfach kein ende. ich weiss quasi nicht wann eine auseinandersetzung mit einer sache enden sollte, ich finde da selten einen klaren abschluss. das alte "loslassproblem" vieler menschen halt. aber ich hab mich schon gebessert
was meine mutter betrifft: was hat man denn für eine wahl? entweder man kämpft ein leben lang einen kampf (welchen eigentlich? ich glaub das weiss man irgendwann selbst nicht mehr) oder man lässt die vergangenheit ruhen (ebenfalls nach langen innerlichen kämpfen) macht den ersten schritt und lernt vergeben.

ich muss mein alter übrigens korrigieren, du schreibst seit gestern einer 41 jährigen

viele liebe grüße
mortica
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  #59  
Alt 21.02.2008, 12:34
Darlene Darlene ist offline
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Liebe mortica!

Na, da gratulier ich doch nachträglich ganz herzlich und Tee-Stösschen auf viel Glück, Gesundheit und alles was Du Dir sonst noch wünschst!

Dein Essverhalten halte ich übrigens für ziemlich hormonabhängig! Wenn ich früher manchmal die Pille genommen habe, war das bei mir so ähnlich, ich wollte keinen Apfel und nix, nur Zucker und Fett in Höchstmengen . Ein Grund, warum ich die Pille kaum verwendet habe (und dann war das plötzlich ein Risikofaktor für Eierstockkrebs). Außerdem habe ich immer wieder gelesen, dass Frauen zunehmen unter Hormoneinnahme. Dinah Rodrigues erwähnt in ihrem Buch um die 8 kg. Da wird es erleichternd für Dich sein, das Gel wegzulassen, hast Du Hitzewallungen?
Du hast natürlich recht, dass Frau alles, was da zwickt und zwackt auf die Hormone schieben kann. Es hat mich allerdings schon immer genervt, wenn eine Frau gezickt hat und es hieß "naja, die hat ihre Tage...". Es erscheint mir wie mit dem Huhn und dem Ei, zickt sie nun wegen der Hormone oder spielen die Hormone verrückt, weil sie zickt (und einen aktuellen Grund dafür hat, den man somit entkräften will).
Bei meiner bodenlos-mies-Stimmung habe ich tatsächlich das Gefühl, das die von den Hormonen kommt. Ich hab das Gefühl, ich spür das einfach, völlig grundlos. Ein grässliches Gefühl, wobei mich unablässig schwarze Gedanken bedrängen in der Art "du bist nichts wert, du kannst nix, keiner will was von dir, fang gar nicht erst an, das klappt eh nicht..." und dann fühle ich mich ob dieser Gedanken noch schlechter, weil ich sie undankbar finde.

Normal bin ich nämlich recht heiter und ausgeglichen, es fällt mir leicht. Ich bin darin "so gut", dass meine Umwelt oft staunt, wenn bei mir mal was nicht stimmt. Ich distanziere mich also mit meiner Stimmung, um meine Umwelt zu schonen. Halt, ich will ja ab jetzt authentisch sein, also vergiss es, das war mal . Aber: diese Tabletten helfen dann tatsächlich. Ich nehme sie nur den einen Abend und am nächsten Morgen ist der Spuk schon vorbei. Mir wurde nämlich auch schon mal gesagt, bei entfernten Hormondrüsen würden pflanzliche Mittel kaum nützen, da bräuchte Frau schon "richtige" Hormone.
Ich nehm also bei diesem Stimmungstief die doppelte Menge (2 Tabletten wie der Arzt es empfohlen hat) und hab das Gefühl, dies schenkt mir wieder farbige Tage. Die schwarzen Tage sind allerdings nicht wirklich häufig, vielleicht alle drei, vier Wochen oder so.
Wenn Du also wirklich Beschwerden hast, könnte Dir die Pflanzenwelt vielleicht was bieten. Es gibt ja wirklich eine Reihe sehr unangenehmer Wechseljahrsbeschwerden. Wir haben im Hormonyoga eine Liste ausgefüllt, in der wir diese nach der Stärke bewertet haben, um später dann einen Vorher-Nachher-Effekt zu bestimmten. Ach, ich wünsch jetzt wirklich (Dir zum Geburtstag), dass Du in so einen Kurs kommen kannst (vergiss das Fitnessstudio ).

Wie Du das bei den Tieren beschrieben hast... Total treffend, wirklich (hab Dank dafür und für Dein Mitgefühl ). Sie leiden still und sind trotzdem sooo lieb. Wirklich, was mir an meiner Schönen so gefällt, ist ihre ausgesprochene Eigenwilligkeit. Jetzt, wo die Kraft schwindet, ist sie aber fast nur noch lieb. Ich hoffe nur, ich werde es erkennen, wenn die Schmerzen unerträglich werden. Katzen sind die besten Schauspieler wo gibt...

Mit Deiner Mutter hättest Du doch eine Wahl gehabt. Du hättest sie einfach aus Deinem Leben ausschließen können. Dies wär allerdings die sehr viel schlechtere und bequemere Wahl gewesen, ehrlich. Also, ihr habt beide Glück!

Viele liebe Grüße von Darlene
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  #60  
Alt 22.02.2008, 04:10
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liebe darlene,

danke für deine guten wünsche
gefeiert habe ich aber nicht.. tu ich nie, habe ich seit 20 jahren nicht mehr. es ist ein tag wie jeder andere, für mich ohne bedeutung. ich habe irgendwie ein anderes "zeitgefühl" denn für mich beginnt ein neues lebensjahr silvester. DA ist für mich das jahr rum (toll für alle anderen auch ) dieser tag ist für mich in punkto "bilanz" ganz wichtig, ansonsten aber auch eher ein "stiller" tag bzw auch kein grund zum feiern. ich mag so vorgegebene daten eh nicht bzw lehne es ab an diesen dann auf knopfdruck besonders lustig oder in feierlaune zu sein.

also ich weiss NUN ganz sicher, dass hormongaben den körper total verrückt spielen lassen. so übel habe ich mich lange nicht mehr gefühlt und mein körper schreit weiter nach den unangenehmsten nahrungsmitteln, so dass ich keine andere wahl hatte, als dem treiben ein ende zu bereiten. scheinbar hat dieses gel auch noch eine depotwirkung denn selbst 4 tage nach dem ich es nun abgesetzt habe, läßt das verlangen - jeden moment eine überdimensionale fressorgie veranstalten zu wollen - nicht nach.

hitzewallungen habe ich schon seit vielen jahren, immer nachts. ich habe diese jedoch nie wahr genommen, sie/es gehörte zu mir.. ich hatte zudem den kopf eh mit anderen dingen voll.. so dass ich wirklich nie darüber nachdachte oder es als unnormal empfand. ich weiss noch, eine zet lang dachte ich ich schwitze vor schwäche, also ich dachte ich sei überlastet. erst als mir vor einiger zeit dieser niedrige östrogenspiegel bescheinigt wurde, habe ich die wallungen wahr genommen, ja regelrecht drauf gewartet um meinen "wechseljahrbeweis" zu haben. mittlerweile ignoriere ich diese nächtliche hitze wieder und siehe da, ich empfinde es auch nicht mehr als belastend.

ob ich diese "grundlos miesfühl" stimmungen habe weiss ich gar nicht. früher schon, aber da es ja doch immer einen grund gab, habe ich auch das ignoriert bzw mich nie dazu befragt. in den letzten 3 jahren habe ich zudem mein komplettes umfeld gewechselt und schon dadurch bin ich in einer anderen viel besseren grundstimmung und "miesfühl tage" sind sehr sehr selten geworden.
als ewiger grübler bin ich aber eh meinen stimmungen ausgeliefert und die reichen von größenwahn über totale fehleinschätzung bis hin zur wertlossigkeit. ich bin dann der meister im "mich runter ziehen". zum glück sind diese tage ausnahmen.

deine darauf folgenden sätze könnte ich mal wieder direkt abtippen
auch ich bin nach aussen das "sonnenkind" und keiner vermutet bei mir auch nur eine dunkle wolke am strahlend blauen himmel.
auch ich möchte nie jemanden belasten. hinzu kommt dass eher ich die "zentrale" bin und man mit problemen zu mir kommt. ich bin es aber gewohnt, meine dinge selbst zu regeln und keinen "zur last fallen" zu wollen, ich denke das wird sich auch in zukunft nicht mehr ändern. an manchen tagen wäre ich schon froh wenn es auch mal andersrum wäre, aber auch in meinem "neuen" umfeld ist niemand, von dem ich annehmen würde, dass ein rat dieser person für mich sinnvoll wäre. was auch noch erschwerend hinzu kommt ist, dass ich - auch wenn es sich hier anders liest - nicht gerne dinge über mich preis gebe. ich bin es gewohnt enttäuscht zu werden, ein leben lang.. (nein ich bedauer mich nicht ) und scheinbar hat sich das so verfestigt, dass ich im vorfeld schon denke "lass mal lieber, irgendwann wird das gegen dich verwendet" aber davon mal ab.. meine grundhaltung ist eigentlich, dass ich immer gut alleine klar komme, aber eine "beste freundin" - die das komplette programm abdeckt.. von lachen bis hin zusammen zu weinen - die hat mir schon gefehlt all die jahre meines lebens.. doch ja..

ich habe auch eine sehr eigenwillige katze. die andere ist völlig angepasst. obwohl die beiden geschwister sind, sind sie wie tag und nacht.
meine "eigenwillige" war letztens auch krank, sie hatte eine verbrennung dritten grades an der rechten hinterpfote. die dumme nuß ist mir doch tatsächlich in den suppentopf gesprungen. vom schrank auf die dunstabzugshaube, dort abgerutscht und direkt in den topf. (trotz deckel drauf, den schob sie weg)
die folgen waren schlimm.. 2 wochen wusste keiner ob die pfote zu retten ist. eine woche hat sie sich komplett verkrochen, danach war sie die liebste und anhänglichste die man sich vorstellen kann. für mich das zeichen dass es ihr noch immer schlecht ging. erst als sie begann auf 3 pfoten durch die wohnung zu laufen und wieder ihren eigenen kopf hatte, wusste ich dass es ihr besser geht. die pfote ist übrigens wieder ok. ich habe - wieder mal - entgegen der ratschläge der ärzte nichts getan. keine salbe, keinen verband, nichts. ich wollte kühlen(das riet man mir und das erschien mir auch sinnvoll) aber sie ließ mich nicht an die pfote. nachts bemerkte ich wie sie die pfote an kalte rohrleitungen hielt und ihr dies wohl linderung brachte. als ich das sah, ließ ich sie einfach in ruhe. auch sollte sie an der pfote nicht putzen, da das wundwasser infektiös sei. ich ließ sie putzen. früher hatte ich viele freigänger die ab und an auch mal was an der pfote hatten bzw sich den dreck wegputzten.. und erinnerte mich, dass dies auch von alleine heilte.. und so war es dann auch bei meiner katze jetzt.. aber 4 wochen hatte sie schon damit zu tun..

ich hätte es nicht fertig gebracht, meine mutter komplett aus meinem leben zu verbannen, trotz zahlreicher gründe. sie ist doch - wie wir alle - auch nur ein opfer ihrer verhaltensmuster und da sie bereit war, an sich zu arbeiten, wie ich eben auch, habe ich uns die chance gegeben.

ich habe übrigens einen plan
nachdem ich einige wochen drüber nachgedacht habe, nimmt das ganze jetzt formen an.
ich werde für eine woche in ein kloster gehen, zum fasten.
also dort werden mehrere möglichkeiten angeboten: früchtefasten etc
ich habe so etwas noch nie gemacht
aber eine "schönheitsfarm" oder irgendwas anderes, was entspannung verspricht, ist mir zu kommerziell und vor allem zu viel trubel. ich suche ja nun wirklich ruhe und vor allem einen punkt 0 was meine ernährung betrifft.
ich möchte meinen körper unter anleitung entgiften und mit viel glück bekomme ich dadurch auch meinen dauerkopfschmerz in den griff denn mein tablettenkonsum ist ja nun wirklich nicht mehr feierlich.
ich habe mir das "fastenzentrum hörstel" rausgesucht. eine woche ist knapp, ich weiss, aber ich denke dass diese zeit ausreicht, um mich wieder "in die spur" zu bringen. gerne würde ich 2 wochen bleiben, aber das kann ich hier arbeitsmässig nicht verantworten. auch lass ich meine tochter ungern so lange alleine. sie ist zwar knapp 21 und ich weiss dass alles klar geht.. es ist auch eher mein problem, als ihrs
auf jeden fall habe ich das nun beschlossen. mitte märz gehts los. dort werden übrigens auch hormon yoga kurse angeboten, das hab ich telefonisch schon heraus bekommen. das kloster gefällt mir rundrum sehr und ist zum "aussteigen" genau die richtige adresse.
mein freund und meine tochter finden die idee ganz toll, wörtlich "endlich machst du mal was für dich, die beste idee, die du seit langem hast"

viele liebe grüße
mortica
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