Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Spezielle Nutzergruppen > Forum für Hinterbliebene

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 29.11.2007, 11:19
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

Lieber Papa,

heute ist es 2 Jahre her, dass der Arzt fest gestellt hat dass "irgendwas" ganz und gar nicht in Ordnung ist......heute ist es 2 Jahre her, dass auf deinem MRT eine "Sternenkarte" aufgetaucht ist, die uns alle Hoffnung auf weitere glückliche gemeinsame Jahre nahm......

Und heute habe ich es endlich geschafft in das Hinterbliebenen-Forum zu wechseln.......ich habe mich immer dagegen gewehrt weil es so endgültig klang.....aber was endgültig heißt, haben wir ja am 7. Mai letzten Jahres gelernt......und jede Minute, jede Sekunde ohne dich ist eine Qual......

Ich dachte immer die Zeit heilt wirklich alle Wunden......aber wer den Spruch erfunden hat - der hat dich nicht gekannt.....

Ich liebe dich so unendlich......

Deine
Dagmar
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 29.11.2007, 11:25
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

07.11.2007

Geliebter Papa,

heute Nacht werden es 18 Monate dass du gehen musstest.....und noch immer ist der Schmerz ungebrochen.....noch immer liegt ein Schatten über jedem Lachen.....noch immer ist das Herz schwer, denn jede Sekunde die wir bewusst ohne dich wahr nehmen sind wie kleine Stiche mitten in unser Herz.....noch immer sind dunkle Wolken vor der Sonne......

Du fehlst uns so sehr.....wir vermissen dein Lachen.....deine unbeschwerte Art......mit dir wäre so vieles leichter im Leben......

Aber irgendwie müssen wir es schaffen......und wir werden es schaffen....Mama und ich......

.....und manchmal spüren wir wie du uns anschubst und leicht mit uns meckerst weil wir immer noch so oft zusammen weinen.....

.....und manchmal hören wir dein Lachen......und dann wird es uns wieder leichter ums Herz......

Ich liebe dich so unendlich

Deine Dagmar

Schottland - Glen Garry - Memorial Hill 26.08.2007
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg P1010572.JPG (86,2 KB, 137x aufgerufen)
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 29.11.2007, 11:27
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

....07. Mai 2007 - 03.44 Uhr......ein Jahr......

Ich vermisse dich so sehr Papa....
das Leben hat so viel an Farbe verloren ohne Dich!
Ich sehe das Licht am Ende des Tunnels noch lange nicht.....


In ewiger Liebe
deine Dagmar
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Papa%2050.jpg (51,7 KB, 136x aufgerufen)
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 29.11.2007, 11:28
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

07.03.2007

10 Monate.....

und ich ertrinke in einem Meer aus Tränen
gehe unter in den Fluten der Traurigkeit
und sinke in unendliche Tiefen

Zu schwer ist mir ums Herz
als dass ich wieder auftauchen könnte
zu schwer - als dass ich wieder frei atmen könnte

Um mich her nur Dunkelheit und Schwärze
die Sonne ist im Meer versunken
und sie geht nie wieder auf........

----------------

Papa, ich liebe dich so sehr.....

Deine Dagmar
__________________
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 29.11.2007, 11:29
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

06.02.2007

Lieber Papa,

heute nacht um 3.44 Uhr werden es 9 Monate, dass du gegangen bist.....und noch immer tut es sooooooo unendlich weh.....

Mir zerreißt das Herz vor Heimweh nach dir - nach deinen Worten, deiner Stimme, deinem Lachen, deiner Umarmung, deiner Liebe.....es ist so leer ohne dich.

Mama und ich wissen so oft nicht wie wir hier ohne dich alles ertragen können. Das Weiterleben fällt oft so schwer mit dem Wissen, dass wir nie wieder glückliche Stunden zusammen verleben werden......

....so oft sitzen wir da und weinen zusammen.....und es vergeht kaum eine Minute in der wir nicht über dich reden.....in der wir nicht in den Erinnerungen an dich schwelgen.....

Aber nichts - gar nichts kann dich auch nur annähernd ersetzen.....

Obwohl ich manchmal förmlich zu spüren glaube dass du bei mir bist und mit mir redest vermisse ich es unendlich mit dir zu sprechen, zu lachen, zu scherzen, zu diskutieren......ich vermisse dein Pfeifen - zu jedem Lied....ich vermisse deine Sprüche - in jeder erdenklichen Situation.....ich vermisse dein Lachen - laut und herzlich....

Ich weiß noch immer nicht wie ich die unendlich lange Zeit meines Lebens ohne dich aushalten soll......wie nur?

Das Leben besteht für mich noch immer nur aus einem Meer aus Tränen.....und jedes Lachen ist durch das Wissen getrübt, dass du nicht mehr da bist.....

Ich liebe dich immer und ewig.....

deine Tochter
Dagmar
__________________
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 29.11.2007, 11:31
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

07.06.2006

Hallo ihr Lieben,

heute ist es genau einen Monat her, dass mein geliebter Paps gegangen ist und es tut so weh!! So unendlich weh!!!
Es wird von Tag zu Tag schlimmer und ich bin so verzweifelt.

Mittlerweile schlafe ich nachts gar nicht mehr......und ich bekomme schon den Horror wenn es dunkel wird, da ich außer einem ständigen Rumwälzen im Bett und ständig auf die Uhr schauen keine Ruhe mehr finde.

Ich fange an zu begreifen, dass er nie mehr kommen wird, dass ich nie mehr sein Lachen hören werde, nie mehr seine Stimme. Er wird mich nie mehr an der Tür erwarten wenn ich nach hause komme......er wird mich niemals mehr in den Arm nehmen und drücken.......ich werde ihn nie mehr sehen.....

Ich weiß, dass er in meinem Herzen ist.....aber das ist mir nicht genug......ich will ihn bei mir haben......

Liebe Grüße von einer tief verzweifelten
Dagmar
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 29.11.2007, 11:32
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard AW: ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

09.05.2006

Er hatte keine Chance bekommen gegen seine Krankheit zu kämpfen. Denn der starke Wille einer Krankheit zu trotzen kann oftmals Berge versetzen und Wunder bewirken. Doch wie sollte er mit seinem Willen dagegen ankämpfen wenn der Tumor sein Gehirn derart angegriffen hatte, dass er meistens gar nicht wusste dass er so schwer krank ist?
Es ist für mich unbegreiflich, dass ein solch vitaler Mensch innerhalb kürzester Zeit wie ein Baum gefällt werden konnte……

Ein winziger Schimmer des Trostes bleibt mir, dass wir ihm den Abschied sehr schön gestaltet haben – wenn man in so einem Fall überhaupt von schön sprechen kann.

Wir haben schon am Freitag geahnt, dass sich mein Papa für die letzte Reise bereit macht – meine Mama hatte ihn am Donnerstagabend in einem langen Gespräch los gelassen. Hat ihm gesagt, dass sie weiß, dass er seinen Weg gehen muss, auf dem sie ihn aber so weit wie möglich begleiten wird.

Wir haben Freitag und Samstag auch nachts komplett an seinem Bett durch gewacht – haben ihm die Hand gehalten und ihn gestreichelt und geküsst.
Seine Lieblingsmusik – irische und keltische Klänge – haben wir immer laufen lassen und der Raum war erleuchtet von vielen Kerzen die wir überall aufgestellt und angezündet hatten. Seine besten Freunde waren alle da und haben ihm die Hand gehalten, mit ihm gesprochen und sind mit ihm und uns einen Stück des schweren Weges gegangen. Aber gegangen ist er dann wirklich erst, als er mit meiner Mama und mir alleine war. Wir konnten uns in den letzten Sekunden seines Lebens noch von ihm verabschieden und eine gute Reise wünschen. Konnten ihm sagen dass wir ihn lieben und vermissen werden.

Ich weiß dass ich vielleicht irgendwann einmal dankbar und glücklich darüber sein werde, dass ich in den letzten Momenten seines Lebens für meinen Papa da war – aber im Moment stehe ich unter einem großen Schock und bin eher verzweifelt.
Ich weiß, dass es besser war, dass er erlöst wurde – aber in dem Moment seines Todes – als er das letzte mal ausatmete da war ich verzweifelt und ich hätte ALLES getan ihn zu halten – denn es war mir bewusst dass dieser Weggang endgültig ist. Ich hätte ihn halten mögen und mir gewünscht dass er wieder Atem holt……zu sehen wie ein geliebter Mensch vor deinen Augen geht hat mich schier in einen Abgrund gestürzt……

Wir haben meinen Papa den ganzen Sonntag noch zu hause behalten – meine Mama hat ihn gewaschen und angezogen – ich konnte das nicht und ich bewundere sie sehr dafür. Wir – auch all seine Freunde - hatten Zeit noch einmal von meinem Papa Abschied zu nehmen. Immer wieder bin ich bei ihm gesessen, hab seine Hand gehalten, mit ihm gesprochen und ihn gestreichelt und geküsst. Und es war mir Trost zu sehen, dass da nun wieder mein Papa vor mir lag. Denn die Krankheit und der lange Kampf hatten ihn sehr stark verändert – aber jetzt hat er ein Lächeln auf dem Gesicht und er sieht zufrieden und irgendwie auch ein bisschen glücklich aus.
Vielleicht hat er ja direkt vor seinem Tod etwas schönes gesehen oder vielleicht hat er auch gesehen was ihn erwartet, da wo er hin geht – und es hat ihn glücklich gemacht.

Was ich bei all dem Schmerz, jedoch fest gestellt habe ist, dass ich innerlich wieder ruhig geworden bin. Diese ständige Auf und Ab zwischen Hoffen und Bangen – die Ausweglosigkeit der Situation und die Erkenntnis dass es keine Chance hat mich innerlich sehr zerrissen. Ich bin oft stundenlang grübelnd da gesessen und habe mich in Gedanken in einer düsteren Spirale immer weiter in die Verzweiflung getrieben. Diese Zerrissenheit ist vorüber. Die Entscheidung ist gefallen.
Zurück bleibt aber ein Heimweh und ein Vermissen……und das tut so unendlich weh.

Morgen steht uns nun der endgültige sichtbare Abschied von meinem Papa bevor und ich habe einen Text geschrieben, den ich ihm mit auf den Weg geben werde:

Für meinen Papa

Weil ich wusste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich dich einschlafen sehe
habe ich mich eng an dich gekuschelt, eine Kerze angezündet und deine Hand gehalten
um dir auch in der Dunkelheit nahe zu sein

Weil ich wusste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich deine Stimme höre
habe ich jeden Ton von dir in mir gespeichert
und ich brauche nur die Augen zu schließen, um dein Lachen zu hören

Weil ich wusste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich dir in die Augen schauen kann
habe ich mir die Liebe und Zärtlichkeit in deinem Blick eingeprägt
um in kalten und trostlosen Momenten deine Wärme zu spüren

Weil ich wusste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich dir sagen kann „Ich liebe dich“
habe ich mich ganz nah zu dir gebeugt und dir die Worte ins Ohr geflüstert
damit du weißt, es wird noch so sein wenn wir uns einmal wieder sehen.

Weil ich wusste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich dich berühren kann
habe ich dir zärtlich über die Wangen gestreichelt und deinen Geruch aufgenommen,
um jeden Tag neu aus dir Atem schöpfen zu können

Weil ich wusste, dass es das letzte Mal ist,
dass wir den Tag miteinander teilen können
habe ich keine Sekunde nutzlos verstreichen lassen
in einer trügerischen Sicherheit es gäbe noch so viele Momente miteinander

Wir hofften auf ein Morgen
Um noch viele gemeinsame Tage zu erleben
Doch ahnten wir, dass uns nur das Heute blieb
Um unsere Gemeinsamkeit zu genießen

Wir wussten weder Tag noch Stunde
Doch es war uns bewusst, dass uns die Zeit miteinander genommen wurde –
Dass es keine andere Chance für uns gibt

Deshalb haben wir das Heute genossen –
Trotz dem Wissen, dass es kein Morgen für uns geben wird
Wir haben das Heute genutzt um uns zu sagen und zu zeigen, dass wir uns lieben
Wir haben nichts auf Morgen verschoben.

Das Morgen ist uns niemals versprochen
Egal wie alt wir sind oder welchen Reichtum wir besitzen
Heute könnte unsere letzte Chance sein
Die wir haben, um unsere Liebe fest zu halten
Wir haben diese Chance genutzt – denn es war die einzige die uns blieb

So viele Menschen warten auf das Morgen,
und vergessen oftmals das Heute!
So viele Menschen verschieben vieles auf Morgen -
Was, wenn das Morgen niemals kommt?
Dann bereuen sie sicherlich
Dass sie sich keine Zeit genommen haben,
für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss
Dass sie zu beschäftigt waren
Um zu sagen und zu zeigen, dass sie einander lieben
Dass sie vergessen haben etwas zu geben,
was sich im nach hinein als letzter Wunsch heraus stellt

Haltet eure Lieben ganz fest,
nehmt euch die Zeit heute und nicht erst morgen flüstert ihnen ins Ohr
und sagt ihnen wie sehr ihr sie liebt und immer lieben werdet
Nehmt euch die Zeit zu sagen „Bitte verzeihe mir“,
„Es tut mir leid“, „Danke“, „Ich bin für dich da“, „Ich liebe dich“

Wir haben uns die Zeit füreinander genommen,
haben erkannt, dass wir das Heute niemals bereuen müssen
denn wir haben es nicht auf Morgen verschoben

Dagmar
08.05.2006

Ich hoffe, dass ich die Kraft finden werde diesen Text zu verlesen, aber ich denke, dass mir mein Papa helfen wird……

Für meine Mama und mich ist die Sonne gesunken bevor es Abend wurde……

Dagmar
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 29.11.2007, 11:35
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard AW: ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

07.05.2006

mein über alles geliebter Papa hat heute morgen um 3.44 Uhr seine Reise zu den Sternen angetreten. Wir haben ihn bis zum letzten Atemzug begleitet meine Mam und ich.

Ich ertrinke im Schmerz.....ein Teil meines Herzens ist um 3.44 Uhr mit meinem Papa gestorben.....

ES TUT SO WEH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 07.12.2007, 11:00
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard AW: ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

Lieber Papa,

heute ist wieder der 7. .....19 Monate seit du eingeschlafen bist.......und trotzdem sehe ich dich vor mir......höre dich Lachen. Du fehlst so sehr.....

Mama und ich wissen immer noch nicht wie wir alles ohne dich schaffen sollen......uns fehlt dein unerschütterlicher Optimismus mit dem du immer alles im Leben angegangen bist......

Ich liebe dich so sehr.....

Deine Tochter
Dagmar
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 22.01.2008, 21:00
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard AW: ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

Mein über alles geliebter Paps.....

ich wünsche dir alles alles Liebe zu deinem 61. Geburtstag.
Ich habe eine Kerze für dich angezündet.....direkt neben deinem Foto....

Du fehlst so sehr......und ich finde den Weg aus der Traurigkeit nicht.
Ich weiß, dass dir das gar nicht passen würde, aber ich kann es im Moment nicht ändern. Für mich hat alles seinen Glanz verloren, seit wir dich gehen lassen mussten. Auch Mama geht es nicht gut - sie verzweifelt so sehr am Leben im Moment - aber das weißt du ja sicherlich.....

Was sollen wir nur tun ohne dich? Wie soll es uns gut gehen können wenn uns unsere Sonne im Leben genommen wurde? Oder hast du schon mal Blumen blühen sehen ohne Wärme und Licht?

Was soll nur werden?

Morgen gehe ich zum Arzt. Jens kommt mit - ich habe ihm versprochen, dass ich jetzt etwas tun muss......du weißt es selbst.....ich habe so viel von dir - so viel von deinem Lachen und deinem Humor - aber ich habe es ganz ganz tief in mir begraben.....und wirklich gelacht habe ich schon so lange nicht mehr......für mich ist die Welt so grau geworden und das Lachen unerträglich.....und ich verstehe langsam, dass ich das wohl ohne Hilfe nicht schaffen werde.....

Aber ich bin mir gar nicht sicher ob ich es überhaupt schaffen will......wie soll ich jemals wieder lachen, singen oder mich freuen können?! Wie nur?

Ich weiß dass dich diese Zeilen traurig machen......aber du siehst ja sowieso in mein Herz und weißt wie es da aussieht......

Schlaf gut Papa.....ich werde dich ewig lieben.....
Deine Tochter
Dagmar
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #11  
Alt 22.01.2008, 21:06
schwarzwaldmädle schwarzwaldmädle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2006
Ort: München
Beiträge: 111
Standard AW: ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

Meine liebe Mutti,

auch dich habe ich nicht vergessen.....heute ist es 4 Jahre her dass du gegangen bist......an Papas Geburtstag.....als wolltest du uns warnen, dass wir auf ihn aufpassen müssen......und doch konnten wir das unvermeidliche nicht verhindern.......

Ich danke dir.....du warst die beste und liebste Oma auf der Welt.....und ich weiß, dass wir beide ein besonderes Verhältnis zueinander hatten......ich vermisse dich sehr.

In Liebe
deine Dagmar
__________________
----------------
Es zählen nicht die Jahre im Leben sondern das Leben in den Jahren
Abraham Lincoln
----------------
Mit Zitat antworten
  #12  
Alt 22.01.2008, 21:45
Sabitz Sabitz ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 150
Standard AW: ....und die Sonne geht nie wieder auf für uns

Hallo Schwarzwaldmädele,

Deine Beiträge haben mich tief berührt und ich spüre den Schmerz aus Deinen Worten.
Ich weiß ,wovon Du sprichst, habe ich doch auch meinen Papa im September 2006 verloren.
Auch ich habe immer noch das Gefühl, dass ein Teil von mir mitgestorben ist.

Der Schmerz bleibt, auch wenn er in seiner Intensität sich verändert hat.
Das heißt, dass er immer da ist, mal verhält er sich ruhiger und dann bricht er wieder, teilweise auch unberechenbar mit ganzer Stärke durch.

Ich wünsche Dir viel Kraft!
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:47 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2020, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD