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Alt 12.10.2018, 15:27
manonegra manonegra ist offline
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Registriert seit: 23.09.2017
Beiträge: 7
Standard welche finanzielle Absicherung (Erwerbsminderungsrente)

Hallo an alle,

folgende Situation liegt bei mir vor:

a) bedingt durch meine lange Krebserkrankung ist zum 11.11.2017 mein Krankengeld ausgelaufen, woraufhin ich mich bei der Arbeitsagentur meldete. Es wurde festgestellt, dass ich nur noch weniger als 15 Std. wöchentlich arbeiten kann. Weiter hieß es in dem Schreiben, dass ich bis zur Feststellung des Rentenversicherungsträgers, ob bei mir eine Erwerbsminderung vorliegt, längstens aber bis zur Erschöpfung des Anspruchs (in meinem Fall: 11.11.2018), ALG nach § 145 erhalte. In dem Bewilligungsschreiben der Arbeitsagentur stand dann aber ALG gem. § 136.

b) im Juni 2018 habe ich mit Hilfe einer Versichertenältesten der DRV meinen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt (die Entscheidung darüber steht noch aus). Ich habe noch bei Ihr nachgefragt, was ist, wenn über die EMR erst nach Ablauf des ALG entschieden wird. Sie meinte, dass ich mich bei der Arbeitsagentur melden müsste und mir dann Übergangsgeld nach § 145 SGB zustünde.

c) nun erhielt ich vor kurzem ein Schreiben der Arbeitsagentur, dass mein ALG gem. § 136 voraussichtlich zum 11.11.2018 endet und im Anschluss daran einen Anspruch auf ALG II vorliegt, wenn die entsprechenden Voraussetzungen dafür vorliegen.

d) lt. Rentenauskunft würde meine Rente bei voller Erwerbsminderung (abzgl. Beiträge für KV + PV) bei ca. 720€ liegen.

nun frage ich mich:

zu a: ob ich hier etwas total vermasselt habe oder hat das seine Richtigkeit
zu b: ob die Dame mit dem Übergangsgeld richtig liegt
zu c: ob das mit dem ALG II stimmt
zu b und c: ob hier beide verkehrt liegen und ich Sozialhilfe/Grundsicherung beantragen muss
zu d: womit ich aufstocke (Sozialhilfe/Grundsicherung?)

PS: ich habe natürlich versucht, im Internet oder hier im Forum nach Lösungen zu suchen, aber ich muss gestehen, dass es mir zum einen unheimlich schwer fällt, dieses Paragraphen-Deutsch zu verstehen und zum anderen hat meine Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit durch die vielen Chemotherapien ganz schön gelitten; und oft steckt der Teufel ja auch im Detail…
Da Anfang November eine neue Chemotherapie beginnt, hoffe ich nun, dass ich im Vorfeld noch diese oder jenes klären kann und wäre für eure Hinweise/Erfahrungen sehr dankbar.

Falls noch wichtig: bin 49 Jahre & mein Arbeitsverhältnis besteht noch, aber seit 03/2017 dauerhaft krankgeschrieben.

Vielen Dank im Voraus!
VG manonegra
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