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Hey Leute, mich hat es leider auch erwischt.
Ich habe vor vier Tagen etwas Komisches am linken Hoden getastet und bin am nächsten Tag direkt zu einer Urologin gegangen. Nach dem Ultraschall war relativ schnell klar: dringender Verdacht auf Hodentumor. Ich bekam eine Überweisung ins Krankenhaus und wurde dort am nächsten Tag vorstellig. Dort erfolgte ein erneuter Ultraschall mit demselben Befund: Verdacht auf Hodentumor, inhomogener linker Hoden mit sogenanntem „Sternenhimmel“, vor allem im oberen (superioren) Bereich. Der rechte Hoden war unauffällig. Daraufhin wurde direkt die Entnahme (Orchiektomie) für sechs Tage später festgelegt. Anschließend wurden ein CT sowie Tumormarker bestimmt. Die Marker waren alle im grünen Bereich. Im CT zeigten sich drei Lymphknoten mit grenzwertiger Größe von etwa 8 bis 15 Millimetern. Daraufhin wurde die OP-Strategie geändert und ein Schnellschnitt geplant. Genau das macht mich im Moment ziemlich verrückt. Eine direkte Entnahme wäre für mich irgendwie einfacher gewesen. Jetzt habe ich Angst, dass man sich mit dem Schnellschnitt absichern will – eventuell wegen eines Lymphoms oder Sarkoms – und nicht etwa, weil eine realistische Chance auf etwas Gutartiges besteht. Daran glaube ich ehrlich gesagt nicht. Vor allem taste ich am linken Hoden oben aufgesetzt, ungefähr in der Region des Nebenhodenkopfes, einen etwa 2 × 2 cm großen Knubbel. Das ist auch meine Hauptangst in Richtung Lymphom oder Sarkom. Auf diesen Tastbefund ist allerdings keiner der beiden Urologen im Rahmen des Ultraschalls konkret eingegangen. Die Zeit bis zur OP macht mich so verrückt. Viele liebe Grüße Geändert von Kölner889 (08.02.2026 um 15:28 Uhr) Grund: Vertippt |
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