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  #1  
Alt 14.06.2020, 09:42
Sternchen1983 Sternchen1983 ist offline
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Standard Gleason Score 7b - Fragen über Fragen!

Ich habe folgende Frage. Bei meiner Vater (63) wurde Prostatakrebs festgestellt, Gleason-Score 7b (4 + 3). Nun wird die Prostataentfernung empfohlen. Mein Vater möchte sich nicht so gerne operieren lassen aus Angst vor den Folgen und es mit Bestrahlung und Hormontherapie versuchen und falls dies nicht erfolgreich ist, später operieren. Das geht aber laut dem Arzt nicht. Warum verstehen wir nicht genau. Vielleicht kann hier jemand helfen?

Ansonsten sagte der Arzt, es müsste kein Knochenszintigramm gemacht werden. Er sagte bei einem PSA von 5,2 ist es unwahrscheinlich, dass der Krebs gestreut hat.

Ganz lieben Dank für eure Hilfe...

Geändert von gitti2002 (14.06.2020 um 21:01 Uhr) Grund: NB
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  #2  
Alt 14.06.2020, 12:44
Heribert Heribert ist offline
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Standard AW: Gleason Score 7b - Fragen über Fragen!

Hallo Sternchen,

die Ergebnisse der Bestrahlung, ggf. begleitet von einer Hormontherapie sind etwa gleich. In den USA wird die Bestrahlung mit modernen Bestrahlungsgeräten favorisiert. Standard ist die IMRT-Bestrahlung.

Dazu würde ich mich mit einem Strahlentherapeuten zu einer Zweitmeinung in Verbindung setzen. Wenn Möglich in einer Klinik die eine Zertivizierung als Prostatazentrum vorweisen kann.

Allerdings müssen vor einer Entscheidung alle Unwägbarkeiten und Vorerkrankungen Berücksichtigung finden.

Viele Grüße und alles Gute für Deinen Vater
Heribert

Geändert von gitti2002 (14.06.2020 um 21:03 Uhr) Grund: NB
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  #3  
Alt 01.07.2020, 16:13
Onno Onno ist offline
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Standard AW: Gleason Score 7b - Fragen über Fragen!

Hallo Sternchen, da ich im letzten Jahr mit 59 eine Prostatakrebs-Diagnose hatte, kann ich Dir vielleicht Deine Fragen beantworten. Zunächst: der PSA-Wert ist tatsächlich höher als normal, aber eben nicht schlimm. Zum Vergleich: ich hatte einen Werte von 78. In meinem Fall hatte der Krebs nicht gestreut. Bei Deinem Vater würde ich - als Laie - denken, dass das auch nicht der Fall ist. Das er sich nicht operieren lassen will. sollte er sich noch mal überlegen. Klar kann man mit Hormontherapie und Bestrahlung versuchen, den Krebs wegzubekommen. Das Problem ist: danach ist eine OP nicht mehr möglich. Das liegt daran, dass die Prostata durch die Bestrahlung "aufgeweicht" wird und eine OP dann nicht mehr möglich ist dadurch. Eine Operation sollte überlegt sein, keine Frage. Das er Bedenken hat wegen der Folgen, ist klar. Was ich in jedem Fall unbedingt raten will: Dein Vater soll sich eine Zweitmeinung, besser noch eine Drittmeinung einholen. Und am besten in einer Klinik, die hier Erfahrung aufweist, auch wenn diese vielleicht weiter weg liegt. Wichtig ist die Erfahrung, die Operationstechnik und auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Auch wichtig: Ruhe bewahren! Krebs ist schlimm. Aber bei Prostatakrebs ist zum Glück kein schnelles und übereiltesHandeln erforderlich, da dieser Krebs sehr, sehr langsam wächst.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen. Gerne beantworte ich Dir weitere Fragen.

LG
Onno
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