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  #16  
Alt 11.10.2019, 20:01
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vom alten stamm vom alten stamm ist offline
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Standard AW: Komplett Magenentfernung

Hallo ihr Leidensgenossen !

Ich war lange nicht hier , aber die Fragen sind fast immer die gleichen .

Vielleicht hilft euch dieser Beitrag etwas weiter

http://www.krebs-kompass.org/showthr...ht=Leben+Magen


Ich denke vieles ist auch heute noch aktuell

Lg. Thomas
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden !
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  #17  
Alt 14.10.2019, 12:10
F.Dachs F.Dachs ist offline
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Standard AW: Komplett Magenentfernung

Hallo Thomas,

schön, dass es Dir wohl gut geht, aber ein Jahrzehnt ist eine lange Zeit. Die Leitlinien sind gerade dem aktuellen Stand angepasst worden (s. Pressenews von Elisabethh.1900)und Mestrom mit seinem Tabu-Gerede ist auch nicht mehr auf der Höhe des Geschehens.
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  #18  
Alt 14.10.2019, 14:00
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vom alten stamm vom alten stamm ist offline
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Standard AW: Komplett Magenentfernung

Hallo F.Dachs !
Natürlich ist in dieser Zeit einiges geschehen und manches ist überholt.
Aber die große Mehrheit von den Sachen die dort stehen treffen auch heute noch zu .
Ich wollt auch nur helfen und nicht ein mischen !
Lg. Thomas
__________________
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  #19  
Alt 16.10.2019, 20:41
monika.f monika.f ist offline
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Standard AW: Komplett Magenentfernung

Hallo Butterkeks und Thomas,

ich lese hier auch mit, weil ich zwar noch einen Teilmagen habe, aber der am Hals hängt, wenn man das so beschreiben kann. Also wenig Speiseröhre und Magenhochzug.

Die Tipps von Thomas oder dem Buch der GRVS, das man ja kostenlos runterladen kann, sind schon ganz hilfreich. Nur muss das wirklich jeder für sich selber rausfinden, denke ich.

Es kommt auch drauf an, was man gewohnt ist zu essen und wieder essen möchte. Das ist bei mir eher Gemüse und Obst als Rohkost gewesen, bei anderen ist es Schnitzel.

Von manchen Sachen muss man sich dann doch fernhalten, aber meine Freundin, die 'nur' diverse Nahrungsunverträglichkeiten hat, muss das auch, sonst geht es ihr schlecht.

Mit der Gewichtszunahme war es bei mir so, dass ich nach der OP und siebentägigem 'Fasten' Eiweißmangel hatte. Also hatte ich Ödeme und ein paar Kilo mehr. In der AHB meinten die, ich könne das nicht ohne Fresubin und Co. aufholen, ich habe mir aber fürs Frühstück gekochte Eier beim Bäcker gekauft und ansonsten Pistazienkerne und Mandeln. Dadurch hat sich das wieder gegeben, zuhause dann Eiweißpulver in Orangensaft. So geht es auch.

Dass ich zu wenig Muskelmasse habe, ist so, aber ich glaube, das war auch vor der OP schon so. Da müsste ich ins Sportstudio und Krafttraining machen.

Aber noch mal an Butterkeks:

Wie ist das bei Dir mit einer AHB? Ich habe das direkt nach dem Krankenhausaufenthalt gemacht, war 2 Tage zuhause, hatte aber vorher schon meinen separaten Koffer gepackt.

P. S.
Wie auch in dem Buch vom GRVS beschrieben, gibt es ja auch immer die Möglichkeit einer Ernährung über Darmsonde, das kriegen auch einige Patienten vor und nach Speiseröhrenoperation.

Geändert von gitti2002 (16.10.2019 um 22:12 Uhr)
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  #20  
Alt 19.10.2019, 08:03
Butterkeks Butterkeks ist offline
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Standard AW: Komplett Magenentfernung

Erstmal ganz lieben Dank an alle, für die guten und wertvollen Tipps!

Hallo Monika, zu deiner Frage, mir hat man überhaupt keine gleich anschließende AHB vorgeschlagen????Davon hat mir keiner was erzählt???

Lediglich wurde mir eine REHA angeboten, die würde aber nicht speziell für Magenlose sein, nur allgemein für Krebspatienten.

Eine Ernährungsberatung habe ich erhalten, aber wie du schon gesagt hast, muss man halt austesten, jeder Mensch ist anders, daß ist das dumme daran.
Bei mir ist das so, ich habe überhaupt kein Sättigungsgefühl mehr, es ist sehr schwierig für mich, wann ich aufhören soll, ich würde gerne mal ein paar Bissen mehr essen, aber das traue ich mich nicht.
Ganz liebe Grüße
Butterkeks
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  #21  
Alt 19.10.2019, 14:52
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vom alten stamm vom alten stamm ist offline
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Standard AW: Komplett Magenentfernung

Hallo Butterkeks und monika.f !

Leider ist es nach wie vor immer noch ein sehr großes Problem gute Ratschläge und Tipps für das Leben und im speziellen die Ernährung nach einer Magenresektion oder Teilresektion zu bekommen.
Selbst erfahrene Ernährungsberater haben kein Geheimrezept das man eventuell verallgemeinern kann , dazu ist der Mensch eben zu verschieden .
Es ist und bleibt für jeden von uns magenlosen ein täglicher Kampf und das sag ich nicht nur so daher , bei mir liegt die OP jetzt schon bald 17 Jahre zurück.
Ich kann zwar so gut wie alles wieder essen und trinken aber ein paar kleine Handicaps hab auch ich zb. hab ich fast ständig mit Eisenmangel und dem Vitamin B12 zu kämpfen, darauf solltet ihr auch neben der Ernährung achten !


Hier hab ich mal noch ein paar Tipps von mir nach denen ich damals gelebt habe und ich bin im großen und ganzen was Ernährung betrifft gut damit gefahren.

Leben und Ernährung nach Magen OP

http://www.krebs-kompass.org/showthr...Magenresektion

Die oben angesprochenen Probleme von mir was Eisenmangel und B 12 betrifft ist bei mir ganz sicher auch dem geschuldet, das ich Vollzeit arbeite und auch nach der Arbeit noch sehr aktiv bin , manchmal vielleicht ein bisschen zu viel .
Als Magenlose haben wir sowieso einen erhöhten Energiebedarf, deshalb haben wir auch ein Problem damit unsere Speicher aufzufüllen, sei es die Kalorien Zufuhr oder eben die von mir angesprochenen Mangelerscheinungen!

Aber das lässt sich alles gut regeln, wenn man seinen Körper kennt und auf die Warnzeichen die Er sendet hört !
Eins möchte abschließend noch sagen , bei all dem was wir durch diese Krankheit erlebt und mitgemacht haben , man lernt seinen Körper besser kennen und verstehen.
Man merkt sehr schnell was einem gut tut und was nicht .

Meine Faustregel ist immer noch ,weniger ist manchmal mehr ,lieber einmal öfter als einmal Zuviel , das gibt nur schmerzen und ist auch für den Körper nicht gut , aber das muss jeder selber für sich entscheiden !

Lg. Thomas
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  #22  
Alt 19.10.2019, 20:02
monika.f monika.f ist offline
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Standard AW: Komplett Magenentfernung

Liebe Butterkeks,

nur kurz zur Reha bzw. Anschlussheilbehandlung: Das war bei mir von Anfang an klar, dass ich nach dem Krankenhausaufenthalt möglichst zeitnah die AHB mache. (Unterschied zwischen AHB und Reha ist eigentlich nur, dass sich das erste gleich nach Entlassung aus dem Krankenhaus anschließt.) Allerdings hatte ich keine Chemotherapie nach der OP. So wie ich das verstanden habe, steht das bei Dir ja noch im Raum. Bei den Speiseröhren-Operierten wird je nach Zelltyp nach der Operation die Chemotherapie fortgeführt, und sie gehen erst dann in Reha. (Wobei es auch Rehakliniken gibt, die eine Chemotherapie weiterführen.)

Ein Anrecht darauf hast Du nach so einem massiven Eingriff auf jeden Fall! Und es gibt spezialisierte Kliniken. Speiseröhren- und Magenoperationen gehören dann in solche, die auf Gastrologie spezialiert sind. Natürlich macht es wenig Sinn, wenn Du irgendwohin gehst, wo sonst nur z. B. orthopädische Beschwerden behandelt werden.

Ich würde wegen der eventuellen Chemotherapie noch eine Zweitmeinung einholen und den Onkologen auf die Reha ansprechen. Ob jetzt oder später, bei den Wunschkliniken gibt es auch oft Wartezeit.

Liebe Grüße und alles Gute,

Monika
Bei mir gab es Ernährungsberatung in Form von Vorträgen, auch Einzelbetreuung wenn gewünscht, im Speisesaal einen Bereich, wo immer ein Therapeut zugegen war und man konnte sich Zwischenmalzeiten richten und mitnehmen. Desweiteren, wenn gewünscht, psychoonkologische Gruppen- und Einzeltherapie, Entspannungstraining, Schwimmbad ...

Das Wichtigste für mich war dabei, dass ich aus dem Alltag erst mal raus war, zuhause hätte ich mich wahrscheinlich übernommen, zu früh so machen wollen, wie es vorher war.

Wenn Du so etwas machen möchtest, dann läuft das über den Sozialdienst der Klinik oder jetzt bei Dir vielleicht über den Onkologen oder Hausarzt. Die Kliniken kannst Du Dir (bedingt) aussuchen, also es sollte, glaube ich, im Umkreis 200 km von zuhause sein und spezialisiert auf Deine Erkrankung.
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