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  #61  
Alt 27.12.2018, 09:12
Clea Clea ist offline
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Standard AW: I can't go back, back to the way I was

Liebe Tris,
ich kann dich so unglaublich gut verstehen. Ich bin 20 Jahre älter als du und hatte meine Mutter auch so viel länger bei mir als du, und trotzdem. Wie muss das alles erst für jemanden sein, der am Beginn seines Lebens steht?
Die Leute gehen zum Tagesgeschäft über und man fragt sich, wie kann das gehen?
Aber ist es das, was sie gewollt hätten?
Sie haben uns doch nicht geboren und so viel Zeit, Kraft und Liebe in uns gesteck, damit wir uns in eine dunkle Ecke verkriechen. Meine Mutter hat ihre Eltern verloren, da gab es mich schon. Sie hat auch nicht aufgegeben. Ich denke, für mich und meinen Bruder. Aber das ist nicht die Frage. Letztlich war es für sie und auch für ihre Mutter. Und wir schaffen das auch. Wir tun das, was sie immer wollten: leben.
__________________
Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen
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  #62  
Alt 25.01.2019, 22:44
Tris Tris ist offline
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Standard AW: I can't go back, back to the way I was

Heute ist mein 17. Geburtstag.
Der zweite Geburtstag ohne meine Mutter.
Es war insgesamt ein wunderschöner Tag.
Doch richtig freuen konnte ich mich auf diesen Tag nicht. Es ist einfach nicht mehr so wie früher. Die Vorfreude fehlt. Ich habe mich auch entschieden nicht richtig mit meinen Freundinnen zu feiern. Mir fehlt einfach die Kraft und Freude dafür.
Aber ich war heute Abend mit zwei Freundinnen essen. Es war ein wirklich toller Abend.
Und doch sucht mich nun eine Traurigkeit heim. Die Traurigkeit die ich auch heute Morgen beim Aufstehen verspürte.
Sie ist nicht da. Nicht hier um bei mir zu sein. Mir zu gratulieren oder in den Arm zu nehmen.
Ein Geburtstag ohne die Person die einen geboren hat.
Ich vermisse sie einfach so sehr.
Ich erinnere mich noch gut an den letzten Geburtstag mit ihr.
Mein 15. Geburtstag.
Wir waren Abends zusammen essen.
Am nächsten Tag haben meine Eltern uns erzählt, dass sie wieder etwas gefunden haben, aber nicht wissen was es ist.
Mein Geburtstag liegt in einer Zeit mit so vielen Daten, Tagen die mich so unglaubliche Trauer spüren lassen. Sie überschatten diesen Tag.
Dieser Tag der eigentlich voller Freude sein sollte ist zu eine Tag mit mindestens genau so viel Trauer geworden.

Du fehlst so unglaublich doll Mama, ich vermisse dich so sehr. Ich hab dich so unglaublich lieb, dass es mir das Herz zerreißt dass du nicht bei mir sein kannst. Ganz besonders heute.
Doch das Leben ist nun einmal nicht fair.
Das war es nie und wird es wohl auch nie sein.
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  #63  
Alt 26.01.2019, 09:06
Henny78 Henny78 ist offline
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Standard AW: I can't go back, back to the way I was

Liebe Tris, ich bin gerade erst über dein Tagebuch gestolpert. Mir ist es ein dringendes Bedürfnis, dich virtuell in den Arm zu nehmen und dir zu sagen, was für ein tolles Mädchen du bist! Deine Mama ist sicher, da wo sie ist, unglaublich stolz auf dich!!!

Ich bin schon 40, meine Tochter ist so alt wie du. Daher weiß ich ungefähr, wie das Leben einer 17jährigen aussehen sollte, und du hast dabei den wohl wichtigsten Menschen nicht mehr an deiner Seite, musstest so viel aushalten, siehst das Leben in deinem jungen Alter schon mit anderen Augen.

Meine Mama ist vor 7 Jahren gestorben. Ich war in einer ganz anderen Lebensphase, mit eigener Familie, als du. Aber in meiner Trauer meldet sich mein Inneres Kind und vermisst sie oft so wahnsinnig, und ich glaub, das wird immer so bleiben. Vor allem bei schönen Gegebenheiten wie Weihnachten, Geburtstage etc.

Ich wünsche dir Menschen um dich herum, die dich auf deinem Weg gut begleiten. Man spürt in deinen Zeilen die Liebe zwischen deiner Mama und dir, und diesen großen Schatz trägst du in dir!

Liebe Grüße Henrike
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  #64  
Alt 18.06.2019, 22:57
Tris Tris ist offline
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Unglücklich AW: I can't go back, back to the way I was

Was habe ich nur getan?

Es ist lange her, dass ich das letzte mal geschrieben habe.
So viel ist passiert.
Doch was ich getan habe werde ich mir niemals selbst verzeihen.
Ich kann nicht sagen wie groß meine Scham ist.
Irgendwie war mir einfach alles zu viel.
Ein schwacher Moment, ein Moment in dem ich einfach nicht mehr könnte.
Nun zieren dünne Narben mein Handgelenk.
Zwei mal und dann nie wieder, doch das macht es nicht besser.
Es war ein Tief, doch das ist keine Rechtfertigung. Ich weiß das es der falsche Weg ist. Ich habe es gerade nochmal so geschaft damit aufzuhören.
Das ist jetzt fast ein halbes Jahr her.

Nun bin ich von der Schule aus weg.
Es ist wunderschön, doch mir ging es schon lange nicht mehr so schlecht.
Ich vermisse sie einfach gerade so unglaublich.
Ein Tanz am Rande des Abgrundes. Ein schmaler Grad zwischen stehen und fallen.
Wieso tut es bloß so unglaublich weh.
Mein innerstes zerspringt, mein Herz zerreißt.
Doch aufgeben kommt nicht in Frage.
Es geht weiter.
Ich nehme einen Tag nach dem anderen.
Irgendwie komme ich durch.
Es gibt gute und schlechte Phasen.
Hoch und Tiefs.
Jetzt Steuer ich gerade auf ein Tief zu.
Meine Gefühle wollen ausbrechen und um sich schlagen.
Doch ich bin gefangen in mir selbst.
Ich kann mich jetzt nicht fallen lassen.
Nicht ohne einen Rückzugsort.
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  #65  
Alt 21.06.2019, 14:44
Tris Tris ist offline
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Standard AW: I can't go back, back to the way I was

Auf nach Hause.
Jetzt sind wir auf dem Weg zurück nach Hause.
Eine Woche Sonne, Strand, Sport und Meer geht zu Ende.
Trotz meines Tiefs war die Woche wunderschön. Ich hatte viel Spaß und das Windsurfen war einfach super.
Es sind jetzt 1 Jahr und 9 Monate das meine Mutter tot ist.
Seit 4 Jahren ist meine Oma tot. Gestern wäre ihr Geburtstag gewesen, dass hat wohl den Rest zu meiner Stimmung dazu gegeben.
Das letzte mal vor dieser Fahrt war ich Windsurfen als wir alle zusammen waren, so viele Erinnerungen.
Es schmerzt zu wissen, dass es nie wieder so sein wird.
Das sie niemals zurück kommen wird.
Gerade die schönen Erinnerungen tun so unglaublich weh.
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  #66  
Alt 27.06.2019, 21:07
Clea Clea ist offline
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Standard AW: I can't go back, back to the way I was

Liebe Tris,
ich bin dir ja ein gutes halbes Jahr voraus.
Es wird besser, einfacher.
In den Büchern steht, zwei Jahre ist die normale Trauerzeit. Nach den zwei Jahren dachte ich, so, jetzt aber bitte! Tja, war nichts. Erstmal. Dann wurde es aber doch irgendwie leichter, ich habe es gar nicht gemerkt. Ich denke noch jeden Tag an meine Ma.
Aber auch das ist leichter. Und irgendwie freue ich mich dann auch, dass sie in meinen Gedanken ist.
Sie werden immer da sein. Das ist ein tröstlicher Gedanke, finde ich. Wenn man das einmal verstanden hat, geht vieles besser. So wird auch deine Mutter immer bei dir sein.
__________________
Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen
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  #67  
Alt 13.02.2020, 22:11
Tris Tris ist offline
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Unglücklich AW: I can't go back, back to the way I was

Lange ist es her, das ich das letzte mal geschrieben habe.
So viel ist passiert.
Ich bin inzwischen in der 12. Klasse, womit auch Schule anstrengende wird.
Manchmal frage ich mich wie sein kann, dass wir immer dann Themen haben dir mir schwer fallen, wenn ich gerade gar nicht damit umgehen kann.
Am Todestag meiner Mutter müsste ich zwei Referate halten und hatte dann im dritten Fach das Thema Vanitas, also alles was mit Tod zutun hat.
Manchmal glaube ich echt ich ziehe dahingehend DSS Pech förmlich an.
So gut wie keiner meiner jetzigen Lehrer weiß über den Tod von Mama bescheid. Eigentlich wissen es nur meine Tutorin und meine Reli Lehrerin.
In Reli hatten wir das letzte Viertel Jahr das Thema Theodizze, also die Rechtfertigung Gottes hinsichtlich des Leides in der Welt. Dadurch kommt man schließlich zum Thema Tod, was auch sonst.
Dann sollten wir Referate halten.
Ich habe gleich drei gehalten, da meine Lehrerin alles andere für zu wenig hielt.
Einmal über die Lieder "Der Weg" von Grönemeyer und als zweites "Von Guten Mächten" von Dietrich Bonhoeffer, beides Lieder die ich nur zu gut keine und mit viel Trauer verbinde. Das ging jedoch noch.
Schwerer würde es bei dem Buch "Gott braucht dich nicht" von Esther Maria Magnus, welche die Auseinandersetzung mit Gott noch dem Tod ihres Vater und während seiner Krankheit beschreibt. Welch Überraschung, er ist an Krebs gestorben. So viel was mich an meine eigene Geschichte erinnert. Als meine Lehrerin mir das Buch emfohlen hat wusste sie das mit meiner Mutter noch nicht, weshalb sie mir nur gesagt hat das es um das Thema Tod geht, oder besser gesagt um ein Mädchen dessen Vater stirbt. Das es aber meiner Geschichte so nah kommt könnte ich nicht ahnen.
Doch trotzdem wollte ich dieses Referat auch halten, und dieses war auch nicht das eigentliche Problem.
Das Problem war das was danach kam.
Meine Lehrerin sagte, dass es besonders zu würdigen sei, dass ich mich damit auseinander gesetzt habe, da ja auch bei mir ein Elternteil gestorben sei. Dies sagte sie laut, vorm gesamten Kurs, die es zum größten Teil nicht wussten.
Und da stand ich dann alle Augen auf mir spürend.
Dieses Gefühl war schrecklich.
Ich weiß sie meint es nicht böse und ich bin auch nicht sauer, es war aber trozdem eine scheiß Situation.
Und Mamas Geburtstag so wie mein 18 Geburtstag waren auch alles andere als leicht.
Die Geburtstage und die Referate sind alle noch nicht lange her, weshalb der Schmerz der damit hoch kommt noch tief sitzt und noch nicht wirklich etwas von seiner Intensität eingebüßt hat.
Zusätzlich geht es meiner Oma die noch lebt ziemlich schlecht. Sie war über Weihnachten und Neujahr im Krankenhaus, und dann über meinen Geburtstag wieder. Sie hatte einen Schlaganfall. Vorher hat sie allein gelebt, dass geht jetzt nicht mehr. Also ist sie im Altenheim, aber dort gefällt es ihr nicht. Ihre Lebenslust ist verschwunden, sie ist und trinkt nichts mehr, außerdem ist sie jetzt dement, was vorher überhaupt nicht zu merken war.
Wenn es so weiter geht stirbt sie bald.
Manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass es nur nach bergab geht seit meine Mutter krank geworden ist.
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  #68  
Alt 02.04.2020, 11:49
Elisabethh.1900 Elisabethh.1900 ist offline
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Standard AW: I can't go back, back to the way I was

Liebe Tris, heute möchte ich Dir und Deinen Lieben einen ganz herzlichen Gruss senden, wie geht es?

Herzliche Grüße, verbunden mit einer virtuellen Umarmung,
Grummelprinzessin
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  #69  
Alt 15.04.2020, 22:53
Tris Tris ist offline
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Unglücklich AW: I can't go back, back to the way I was

In dem Altenheim meiner Oma ist das Coronavirus ausgebrochen.
Da meine Oma kaum noch etwas gegessen oder getrunken hat in letzter Zeit ist sie sehr geschwächt.
Sie ist auch positiv getestet worden.
Seit jetzt knapp einer Woche liegt sie jetzt auch im Krankenhaus.
Heute kam mein Vater nach der Arbeit rein und sagte uns, dass so gut wie keine Hoffnung mehr besteht und sie wohl sterben wird.
Es ist seine Mutter und somit für ihn sehr schwer.
Seine Brüder und er durften sie heute Besuchen.
Es geht ihr immer schlechter sie wird die nächsten Tage wohl nicht überleben.
Ich darf nicht zu ihr, kann mich nicht verabschieden, sie nicht noch einmal in den Arm nehmen und ihr sagen wie lieb ich sie habe.
Kurz bevor das mit dem Kontaktverbot und allem los ging war ich sie noch besuchen.
Als ich wieder ging sagte sie wir, ich solle sie bald wieder besuchen kommen.
Doch das kann ich nicht, ich werde sie nie wieder sehen.

Ich habe das Gefühl meine Familie wird nach und nach immer kleiner.
Immer mehr geliebte Menschen belassen mich unwiderruflich.

Das ganze erinnert mich so sehr an meine Mutter.
All diese Gefühle kochen wieder hoch und die Trauer verschlingt mich frisst mich von innen auf.
Ich fühle mich so verloren und allein ich vermisse meine Mutter und auch meine andere Oma so schrecklich.
Ich will nicht noch jemanden verlieren.

Wann ist es denn endlich genug.
Ich finde ich und meine Familie haben schon genug verloren.
Doch es scheint nicht besser zu werden sondern schlimmer.
Immer wenn es eine Zeit ruhig war kommt doch wieder eine Hiopsbotschaft.

Alles ist so anders seit sie weg ist. Es gibt so oft Momente wo ich sie mir herbei wünsche, ich sie brauche, mir einfach wünschte sie würde mich in den Arm nehmen, dass ich ihre Nähe spüren könnte, ihren Geruch wahrnehmen könnte.
Dass sie einfach bei mir sein könnte.
Ich vermisse meine Mutter einfach so unglaublich, gerade in so einer Zeit wo ich ihren Trost bräuchte, doch ihr Verlust macht alles nur noch schlimmer.
Eine Lehre breitet sich in mir aus.
Trauer und Gefühllosigkeit kämpfen um die Vorherrschaft.
Verdrängen oder zu lassen.
Alle anderen Gefühle außer Trauer sind gedämpft ich nehme sie nur wie durch Watte wahr.
Vielleicht ist nichts zu fühlen besser als diese Trauer, diesen Schmerz, doch selbst wenn ich sie jetzt verdränge sie werden kommen.
Irgendwann stürzt alles zusammen
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