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  #1  
Alt 15.06.2014, 20:42
Micha1000f Micha1000f ist offline
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Standard Eine Familie bricht auseinander

Hallo liebe User,
lang habe ich mich hier nicht hören lassen und auch nicht gelesen. Nicht gelesen da mir die Schicksalsschläge nicht haben schlafen lassen und mir mehr und mehr Angst bescherten. Nicht geschrieben weil ich nicht die Kraft aufwenden wollte bzw könnte die ich brauch um dieses Forum zu besuchen. Nicht die physische Kraft, nein psychisch.
Rein von der Zeit her ist mein Tumor seit mehr als 5 Jahren still. Meine Ew.unf.Rente 100% kommt Monatlich und eigentlich müsste es mir gut gehen.Die Schmerzen sind auszuhalten und dennoch komme ich seit der Bestrahlung nicht auf die Beine .Psychisch bin ich ein Wrag geworden. Die ganzen Jahre war meine Frau stehts bei mir obwohl sie sich nicht wirklich etwas über die Krankheit wissen wollte. Doch sie war da. Ich war oft mit mir selbst beschäftigt bzw. habe mich um die Kinder gekümmert (soweit das möglich war) na und einwenig Hausarbeit wenn auch sehr langsam was das Arbeitstempo angeht gemacht. Seit 6 Monaten soll ich jedoch Ausziehen da sie mich mich mehr liebt. Sie sagt, dass dieses Gefühl bei ihr schon mehr als 2 Jahren besteht. Oft haben wir in einer Ehetherapie gesessen und waren auch auf dem richtigen Weg. Doch leider sind meine Auf's und Up's gepart von Meckeranfällen nicht was Sie länger ertragen möchte. Auch gebe ich der Familie nicht mehr den nötigen Impuls. Na und Finanziel bin ich ja auch nicht mehr das was in unserer Leistungsgesellschaft angesagt ist. Nun aber bricht nach über 21Jahren das auseinander wofür ich alles gemacht habe.Überstanden habe ich ein Papatumor und ein Hirntumor viele Behandungen um ein Kind zu bekommen Haus gebaut etc etc. Und nun soll alles vorbei sein ?
In der Hoffnung einwenig mich mit euch austauschen zu können sende ich VG Micha
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  #2  
Alt 16.06.2014, 15:44
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wolfsherz10 wolfsherz10 ist offline
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Ausrufezeichen AW: Eine Familie bricht auseinander

Hallo Micha,

es tut mir unendlich leid was dir gerade widerfährt. Die Abkühlung der Gefühle deiner Frau wäre aber wohl auch ohne Krankheit irgendwann gekommen. Offensichtlich hat sie aber auf Besserung gesetzt, weil sie noch zwei Jahre brauchte ehe es ihr klar wurde. Ihr habt sicher alles versucht, wie sich nun zeigt ohne Erfolg. Du sprichst von Erwartungen die der Leistungsgesellschaft geschuldet sind, möglicherweise habt ihr oder deine Frau die falschen Priorietäten gesetzt. Alles zu haben kann nicht der Sinn einer Partnerschaft sein!! Ich habe nach 32 Jahren im vorigen Jahr meinen Partner verloren (BSDK) und dieses Jahr meine älteste Tochter an schw.Hautkrebs. Wir hatten nie viel, aber wir hatten uns!
Wieso sollst eigentlich du ausziehen? Das Haus gehört euch doch sicher zusammen. So leicht kann sie sich das nicht machen. Nimm dir schnellstens einen Anwalt, der sich um all Das kümmern muß. LG wolfsherz
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Geändert von wolfsherz10 (16.06.2014 um 15:47 Uhr)
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  #3  
Alt 16.06.2014, 18:53
Dottie Dottie ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Hallo Micha,

ich denke jetzt schon ein Weilchen darauf herum, was ich dir Hilfreiches schreiben könnte. Zuerst mal tut es mir sehr leid, dass deine Frau die Ehe beenden möchte.

Ich denke aber auch, dass man niemanden zwingen kann, eine Beziehung/Ehe aufrecht zu erhalten, wenn die Liebe weg ist. Und gerade, wenn man sich noch recht jung kennen gelernt hat, kommt es schon mal vor, dass man sich auseinander entwickelt oder sich Gefühle verändern. Unabhängig davon, ob man gesund oder krank ist. Und letzten Endes verändert man sich durch eine schwere Krankheit auch selbst und ist vielleicht nicht mehr derselbe Mensch wie vorher und nicht mehr derjenige, in den sich der Partner verliebt hat (nicht mehr so unbeschwert, ernsthafter, ruhiger...). Wenn es nicht mehr funktioniert, dann muss man eine Entscheidung treffen. Und scheinbar hat die Eheberatung (Respekt dafür, das machen viele (Männer) auch nicht mit) bei euch leider keinen Erfolg gebracht.

Nun wird es Zeit, nach vorn zu schauen. Du sollst sicherlich ausziehen, weil deine Frau mit den Kindern im Haus bleiben möchte. Denke aber daran, dass dir auch ein Teil des Hauses zusteht und deine Frau dich ggf. auszahlen müsste, wenn sie das Haus behält. Such dir eine kleine Wohnung, in der du dich wohlfühlst. Richte sie gemütlich ein, vielleicht hast du nen Kumpel/Geschwister oder jemand anderen, der dir dabei hilft. Vielleicht hast du auch Kontakte, die du aufleben lassen kannst/willst oder schließt neue Bekanntschaften. Vielleicht kannst du ein Hobby finden, das dich ein bisschen ablenkt. Und vielleicht wolltest du schon immer mal ganz laut Heavy Metal hören und hast es deiner Frau zuliebe nicht getan.

Sieh es als neue Chance. Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist, aber ich bin mir sicher, dass du das schaffst und gestärkt daraus hervorgehst!

Alles Gute für dich!

Liebe Grüße
Dottie
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  #4  
Alt 17.06.2014, 02:45
Micha1000f Micha1000f ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Hallo Dottie, Hallo Wolfsherz, Hallo hier im Thraed,
in der Tat die Krankheit hat mich verändert. Nicht nur ein bischen sondern sehr. Das ist auch der Grund warum ich hier in diesen Forum schreibe. Einst war ich ein ruhiger verstädnissvoller und immer für ein Spaß zuhabener Papa, Kumpel und Mann. Vielen im Freundeskreis habe ich in den Zeiten bester Gesundheit helfen können. Sei es der Umzug, Hausbau, Hausumbau oder einfach nur so. Auch wenn Jemand Probleme in einer Beziehung oder auf Arbeit hätte war ich sehr gefragt. Ich ķönnte noch so viel hier aufzählen was und wo ich geholfen habe doch alles was ich gemacht habe, was mich ausmachte ist nicht mehr möglich bzw. haben eins gemeinsamm: Die Betonung liegt auf ,,war". Ohne das ich es wollte habe ich mich mehr und mehr zurück gezogen. Nicht das das meine Absicht war, doch es ist so geschehen. Ich bin immer brav zu den Ärzten gegangen habe alles geschluckt was angeboten und empfohlen wurde. Nebenwirkungen habe ich oft Schweigend in kauf genommen. Wollte ja Gesund werden und habe blind den Ärzten vertraut. Doch leider habe ich nicht gemerkt das mich die Morphinene und Psychopharmaka abhängig machten und mich total aus der Bahn werfen. Doch alle Einsicht und Erkenntnisse kommen wohl zu spät und ich frage mich was wäre wenn..... ich gesund geblieben wäre, selbst nicht mehr lieben
würde oder die Ärzte nicht erfolgreich diesen Tumor behandelt hätten oder dieser garnicht
entdeckt wäre. Wahrscheinlich wären diese Zeilen zu schreiben garnicht möglich.
Dennoch tut es so unheimlich weh wenn der Partner, beste Freundin Vertauter und Ehefrau mit Eimal sagt: ,, Ich will nicht mehr'' und selbst hat man von Ihren Sorgen und Nöten
garnichts oder wenig mitbekommen. Die Krankheit und ihre Nebenwirkungen haben vieles bewirkt leider nicht alles zum Guten. Ich werde jetzt erstmal diese Zeilen beenden und nach den Schlaf weiter schreiben. Danke für Euer Mitgefühl und Worte Es grüßt Micha
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  #5  
Alt 17.06.2014, 14:00
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wolfsherz10 wolfsherz10 ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Hi Micha,

einen Anfang hast du schon gemacht. Hier hast du die Möglichkeit dir Alles von der Seele zu schreiben. Manchmal ist es das Wichtigste alles rauszulassen und zu wissen es hört jemand zu bzw liest es hier. Ich finde du solltest einen Weg finden von den Psychopharmaka loszukommen!!! Meiner Meihnung und auch Erfahrung nach richten Diese am Ende mehr Schaden als Hilfe an. Nimm alte Kontakte wieder auf und bitte sie dich dabei zu unterstützen, einen neuen Anfang zu schaffen. Auch diesen Leuten müsstest du in einem offenen Gespräch erzählen, was mit dir passiert ist und daß du es gern ändern möchtest. Ich weiß dass das kein Spaziergang wird. Aber einen Versuch ist es sicher wert, wenn du dich nicht aufgeben willst. Wenn man Kinder hat lohnt sich schon allein deshalb der Kampf, sie werden es dir danken. LG wolfsherz
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  #6  
Alt 18.06.2014, 10:25
Micha1000f Micha1000f ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Hallo Wolfsherz, ja ein Neuanfang das ist das was ich brauche. Jedoch ist Grad das was mir soooo viel Schwierigkeiten macht. Freunde wieder besuchen etc. Hört sich leicht an. Doch das ist auch nicht so einfach. Viele meiner Freunde und Bekannte habe ich durch den damaligen Umzug (vor 20J)in ein anderes Bundesland verloren. Und auch so sind viele selbst nicht mehr da bzw in D, USA, JAPAN UND Frankreich verteilt. Daher hat man sich ja gemeinsam ein Freundeskreis erschlossen bzw ich bin in den Freundeskreis meiner Frau gekommen. Na und jetzt ist das Dilemma groß. Die einen sehen kein Problem damit, jedoch grade Schul- &Studienfreunde meiner Frau sehen darin ein Problem. Aber es gibt immer Parteien die den einen oder anderen zuhören bzw mehr zuhören und somit auch dann die Meinung des Erzähler folgen. Das mit den Medikamenten ist so eine Sache da die Psychopharmaka gepart mit der Epilepsie/( Neuroleptiker) sind. Und die brauch dringend sonst bin ich nicht mehr lang auf Erden . So jetzt muß ich jedoch erstmal in die Grundschule meines Sohnes. LG MICHA
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  #7  
Alt 18.06.2014, 10:37
Cecil Cecil ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Zitat:
Zitat von Micha1000f Beitrag anzeigen
...... Das mit den Medikamenten ist so eine Sache da die Psychopharmaka gepart mit der Epilepsie/( Neuroleptiker) sind. Und die brauch dringend sonst bin ich nicht mehr lang auf Erden . So jetzt muß ich jedoch erstmal in die Grundschule meines Sohnes. LG MICHA
... gut, dass Du selbst das richtig stellst. Dein Sohn braucht Dich.
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  #8  
Alt 18.06.2014, 13:40
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wolfsherz10 wolfsherz10 ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Hallo Micha,
sorry hatte leider übersehen dass die Medis zum Tumor gehören, um ihn in Schach zu halten. Das Alles ist echt ne ganz schön "verfahrene Kiste". Hoffe für dich, daß du die Kraft findest die "Tiefs" zu verarbeiten und auch gute Momente zu geniessen. Auch wenn die guten Momente sicher leider nicht so häufig sind.

Ich schicke dir mal ein großes Kraftpaket und es bleibt dabei, hier kannst du jederzeit dein Herz erleichtern. LG wolfsherz
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  #9  
Alt 18.06.2014, 21:26
Micha1000f Micha1000f ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Hallo zusammen, ich habe mich immer zusammen gerissen wenn meine Kinder (2) da sind. Und sie geben mir Kraft. Keine Frage. Die Sachen die ich hier einstelle sind ja auch nichts für Kinder Augen und Ohren. Sondern das was in mir brodelt. Manch mal jedoch kommt es vor das die Krankheit mit Ihren Folgen einen übermannt. Das ist wie eine Narkose. Da kannst du noch so gegen ankämpfen ....das ist stärker als Du willst!!! Also ich kümmere mich um meine Kinder und die Zeit wo es mir besonders schlecht geht ist die Zeit wo sie in der Schule sind dh. Ich allein bin oder ich mit meiner Frau streite. LG MICHAEL
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  #10  
Alt 21.06.2014, 20:48
monschie monschie ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Bei mir jetzt auch. Es herrscht Ausverkaufsstimmung bei uns im Haus.
Mein Krebs von 2010 war wohl die " Anfangsstimmung " dazu.
Scheidung, Hausverkauf..... und und und.
cu monschie
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  #11  
Alt 25.06.2014, 23:09
monschie monschie ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Zitat:
Zitat von Franziska72 Beitrag anzeigen
Ich kann Euch nur sagen. Versucht Schritt für Schritt Euch ein neues Leben aufzubauen. Auch, wenn es erst schwer fällt. Es wird mit der Zeit besser. vielleicht hilft es auch einfach, erst einmal Abstand zum Partner zu bekommen, sich auf sich selbst zu besinnen und dann nach ein paar Monaten einen Neuanfang zu wagen, ......LG,
Franziska
Im Prinzip gebe ich dir recht. In ein paar Monaten einen Neuanfang hinzulegen wage ich zu bezweifeln. Sind, so vermute ich bei mir eher ein paar Jahre....
cu monschie
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  #12  
Alt 28.06.2014, 11:22
Micha1000f Micha1000f ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Vielen Dank und ja vielleicht sehe ich die Situation in ein paar Jahren oder nur Monaten anders. Jetzt jedoch haben sich meine Gedanken zu einer dùsteren Wolke zusammen gezogen. Ich mag es nicht so wirklich wahrhaben. Sooooo entlich viel gemeinsam durchgestanden und jetzt nur weil ich nicht mehr ins Berufsleben zurück kommen kann und viel Ruhe brauche soll es nicht mehr funktionieren. Ich hoffe Ihr habt recht und sie besind sich an den guten Tagen die wir zusammen erleben durften und sicher auch noch erleben können. Doch das liegt nicht allein in meiner Hand.Bisher hat sich die Situation bei uns einwenig beruhigt . Ich weis nur nicht wie ich es deuten soll. Bis bald Micha
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  #13  
Alt 28.06.2014, 15:29
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wolfsherz10 wolfsherz10 ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Hallo Micha,

gut dass ein wenig Ruhe eingekehrt ist. Aber bitte spar dir jede Deutung, es führt zu nix und eventuell wirst du sehr enttäuscht. Das kannst du nicht brauchen! Sorry aber ich seh es so: Sie hat ihre Entscheidung schon lange getroffen und nun wahr gemacht. Ist ihr sicher auch nicht leicht gefallen, aber sie sah es eben als notwendig an. Traurig!
Bleib dir selbst treu und deinen Kindern weiterhin (soweit möglich) ein guter Papa. LG wolfsherz
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  #14  
Alt 28.06.2014, 17:49
monschie monschie ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

Wenn eine Frau nur sagt, sie würde gehen, dann geht sie auch. Ob in 3 oder 13 Monaten ist dabei egal. Hab diese Erfahrung auch machen müssen. Sie hat mir vor genau 12 Monaten die rote Karte gezeigt. Hab um alles und noch um einiges mehr gekämpft und dabei zu viel Kraft verloren. Die ersten Anzeichen kamen 2010 mit meiner Darmkrebserkrankung. Als ich im Februar 2013 unseren Fahrradurlaub Passau-Wien buchte hatte ich schon so eine Vorahnung
mit letztem gemeinsamen Urlaub.

Frauen haben eine total andere Denke als wir Männer

Bin dadurch z.Zeit nervlich total am Ende.
Scheidung
Haus wird verkauft
gehe ab August in betreutes Wohnen
Vater im Pflegeheim spielt verrückt.
Mein lieben Kater Monschie mußte ich im November wieder zurück
in ein sehr gutes Tierheim geben.

Bin dabei , mir eine minimalistische Denkweise anzugewöhnen.
Weniger ist mehr. Das alte "mehr", ist nur ein Klotz am Bein.
Statt 100 qm mit Haus und Garten in dem ich seit 1960 dann wohnte dann nur noch 38 qm.

Meine Achtung gegenüber Menschen die noch mehr brassel hatten und haben ist dadurch enorm gestiegen.
cu monschie

Geändert von monschie (28.06.2014 um 18:11 Uhr)
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  #15  
Alt 28.06.2014, 18:05
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wolfsherz10 wolfsherz10 ist offline
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Standard AW: Eine Familie bricht auseinander

@ monschie!

Ich muß dir recht geben, die meisten Frauen denken so wie du es beschreibst.
Mir hat man schon öfter bescheinigt dass ich eben nicht typisch bin, ich fall immer aus den Klischees. Mein verstorbener Partner hat es mal so treffend ausgedrückt: "Du bist brutal ehrlich!" Klingt hart, stimmt aber im Kern. Ich habe zB. noch nie Entscheidungen lange vor mir hergeschoben. Schade dass du deinen Kater nicht im Betreuten Wohnen haben darfst.Warum eigentlich nicht?

Ich sende ein Großes Kraftpaket und LG an Alle hier, wolfsherz
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