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  #1  
Alt 15.03.2021, 16:40
mablosa mablosa ist offline
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Beiträge: 6
Standard Angst vor dem Arzt?

Hallo ihr Lieben,

ich habe im Bekanntenkreis eine Person, die Angst davor hat, zum Arzt zu gehen, jedoch heftige Beschwerden hat (möchte nicht näher auf die Details eingehen) so dass ich mir Sorgen mache, dass es was ernstes sein könnte. Ich würde dieser Person gerne einen Rat geben, kenne aber selbst keine Anlaufstationen für eine solche Phobie. Wer von euch hat damit event. schon einmal Erfahrungen gemacht oder hat einen Tipp wie und wo man sich informieren bzw. hinwenden kann? Insofern das Bundesland eine Rolle spielt, es geht dabei um Baden Württemberg. Danke für eure Tipps schon vorab!
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  #2  
Alt 19.03.2021, 15:10
monika.f monika.f ist offline
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Ort: Mannheim und Königswinter
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Standard AW: Angst vor dem Arzt?

Hallo Mablosa,

es kommt drauf an, wie schwer diese Beschwerden sind, wenn man von außen eingreifen will. Wenn du mitbekommst, dass sie kaum noch was machen kann, erbricht, Fieber hat oder so was, dann würde ich den Notruf anrufen. Wenn sie die dann abweist, ist es immer noch ihre Entscheidung, aber du hättest für sie gehandelt.

Wenn sie hingegen nur klagt über Beschwerden, die du nicht mitkriegst, dann ist es ihr überlassen, was dagegen zu unternehmen. Jemanden, der nicht zum Arzt gehen möchte, den wird man auch kaum überreden können, sich psychologische Hilfe zu suchen.

Alter und evt. Demenz könnte auch eine Rolle spielen.

Aber ohne weitere Informationen weiß ich nicht mehr dazu zu sagen.

Grüße, Monika
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  #3  
Alt 08.04.2021, 15:22
hierfalsch hierfalsch ist offline
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Beiträge: 390
Standard AW: Angst vor dem Arzt?

Tja. Das ist so pauschal jetzt natürlich die Frage...

Wovor genau hat sie denn Angst? (Habe ich Angst vorm Arzt? Ja SELBSTVERSTÄNDLICH! Ich habe besch*** Angst, dass der mir wieder in die Augen sieht und "Ich habe keine guten Nachrichten" sagt.)

Jedenfalls:

Falls diese Person Angst vor schlechten Nachrichten beim Arzt hat, könnte ich mir vorstellen, dass Kontakt zu jemandem, der den "worst-case" schon hinter sich hat, helfen könnte. Also etwa "Du hast Angst vor Krebs? Kann ich nachvollziehen, ich hatte das Missvergnügen bereits. Aber weißt Du... Das lässt sich heutzutage gut behandeln, sieh mich an..."

Hat sie Angst, dass der Arzt sie zu etwas nötigt, was sie nicht möchte? (Chemotherapie z.B.?) Da würde ich felsenfest ausmachen, dass man sich erstmal ausschließlich beraten lässt und dann in Ruhe (!) zu Hause (!) entscheidet, was man möchte und was nicht. Es gibt ja oft verschiedene Optionen. Und "nur" weil ich Therapie A nicht möchte, muss ich ja nicht gleich alles verwerfen.

Wenn sie schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht hat, könnte man sich umhören, ob es einen guten Arzt gibt und den vorschlagen.

Wenn sie Angst hat, der Arzt könnte was blödes sagen (z.B. "Warum kommen Sie erst JETZT????!!!") könnte man sich passende Antworten zurecht legen. (z.B. "Weil ich Angst hatte, Sie könnten mir DIESE Frage stellen")

Man könnte zum Händchen-halten mitgehen. Könnte ein Beruhigungsmittel vorschlagen (ich persönlich gehe mit einer speziellen Atemtechnik in scheußliche Arzttermine.). Könnte auf den Tisch hauen "Steig in den Wagen, wir fahren ins Krankenhaus!" Oder man könnte Schwarzmalerei betreiben "Willst Du warten, bis es zu spät ist?"

Viel mehr fällt mir nicht ein. Natürlich könnte man das ganze als Angststörung behandeln, aber damit würde man ja dann auch zum Arzt... Und sechs Monate Angststörung mit Gesprächstherapie behandeln und dann feststellen, dass man nen schnellwachsenden Tumor verschleppt hat? - Irgendwie auch Suboptimal...

Toitoitoi!

Geändert von hierfalsch (08.04.2021 um 15:33 Uhr)
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