Wow, hier frühlingt es ja enorm. Da werden sogar Frühlingsgedichte aufgesagt in der Hoffnung, dass es hilft…
Das Villenpersonal hat die Kündigung eingereicht, upps. Ob es nicht auch ein einfacher Streik getan hätte? Das machen doch im Moment alle anderen auch.
Susi, Deine Entscheidung, Dich beruflich auf das zu beschränken, wozu Du Dich bereit und in der Lage fühlst, finde ich absolut richtig. Vor allem, dass Du nicht mehr ständig verfügbar sein willst, ist sicher ein guter Entschluss. Was der allerdings mit einem
Zitat:
Zitat von Susi04
kleinen Bock
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zu tun hat, könnte einer näheren Erläuterung bedürfen…
Zitat:
Zitat von BarbaraO
Ich mache gerade meine Krankenkassenabrechnung. Das hängt mir so zum Halse raus. Ich bekomme Dutzende von Rechnungen und meine KK braucht oft 4 Wochen, bis sie zahlt. Deshalb habe ich auch
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Ja, das nervt mich zur Zeit auch. Es wird außerdem auch immer unübersichtlicher. Bei mir haben sowohl die Beihilfe als auch die Versicherung auf zentrale Scanstellen umgestellt, denen man nur noch Kopien schicken soll, die dann nach dem Scannen vernichtet und nicht wie früher zurückgeschickt werden. Die Originale soll man aber natürlich trotzdem verwahren. Da man vom Arzt aber nur ein Original und
eine Kopie erhält, muss man erstmal jeden Beleg nochmal selbst kopieren. Dann kann man auch oft nicht beides zeitgleich lossenden, weil die Versicherung manche Belege nur mit dem entsprechenden Beihilfebescheid haben will, um Ergänzungstarife zu prüfen. Also muss man manche zurückhalten und den Überblick behalten, was wo noch offen ist und mit welchem weiteren Beleg wohin geschickt werden muss. Ich finde das inzwischen manchmal fast aufwendiger als eine Steuererklärung…
Zitat:
Zitat von BarbaraO
Gerechte Verteilung gibt es da wohl nicht. Aber wer sagt schon, dass das Leben gerecht ist?
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Niemand. Und vielleicht ist das auch gar nicht Sinn der Sache, wer weiß? Und was ist schon gerecht? Ist es gerecht, dass der eine in einem Dritte-Welt-Land für das nackte Überleben dankbar ist und vermutlich jeden Hartz IV-Empfänger hier glühend beneidet, während der sich wiederum benachteiligt führt gegenüber einem so genannten Besserverdienenden, der wiederum die Abzocke in den ganz oberen Etagen als unerträglich ungerecht empfindet? Ist es gerecht, dass es Länder gibt, in denen wir mit unserer Erkrankung vermutlich längst schon alle tot wären, weil da die medizinische Versorgung ganz fehlt? Ist es gerecht, dass auch in den „reichen“ Ländern die Medizin oft nicht an ihre medizinischen, sondern ihre finanziellen Grenzen stößt? Was ist ein hartes Schicksal? Ist es wirklich schlimmer, nach über fünfzig „gesunden“ Jahren an Krebs zu erkranken, wenn man zum Beispiel stattdessen genauso gut das ganze Leben lang hätte gelähmt sein können? Oder wenn man statt dessen ein paar Jahrzehnte früher zur Welt gekommen wäre und sich einer der in den Anfängen üblichen ganz radikalen Mastektomie, die teilweise die Rippen und das Schlüsselbein einbezogen haben, hätte unterziehen müssen? Oder man hätte auch zum Beispiel statt in Europa als Frau in Afganistan zur Welt gekommen sein können.
Das kann man unendlich weiterspinnen.
Was ist schon gerecht? Ich weiß es nicht…
Jetzt aber nicht mehr weiter in Philosophische abgleiten

wollende Grüße,
Czilly