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#1
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Guten Morgen,
nach einer Herzkatheteruntersuchung musste ich feststellen, dass, lt. Laboruntersuchung,die Schilddrüsenwerte sehr hoch sind. Ich habe erst nächste Woche einen Termin beim Arzt. Ich hatte in den letzten 2 Monaten 5 Untersuchungen, bei denen Kontrastmittel gespritzt wurden. Könnte es damit zusammenhängen? Wahrscheinlich passt die Frage nicht in dieses Forum. Chemo am 10.01.11 beendet, letzte Bestrahlung am 31.03.2011. Danke Tracey |
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#2
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Hallo Tracey
Sieh mal hier nach http://www.forum-schilddruese.de/new...snewsyear=2005 Aber bitte beachten: Meist wird bei der Schilddrüse nur der TSH-Wert bestimmt. Das ist aber kein Hormon der Schilddrüse sondern das Hormon der Hypophyse, das die Schilddrüse steuert. Ein zu hoher TSH-Wert lässt in der Regel darauf schließen, dass zu wenig Schilddrüsenhormone gebildet werden, ein zu niedriger TSH-Wert heißt es werden zu viel Schilddrüsenhormone gebildet. Die Schilddrüsenhormone sind fT3 und fT4 Geändert von demeter (13.09.2011 um 22:33 Uhr) |
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#3
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Hallo Tracey,
was verstehst du denn unter hohen SD-Werten? Die Werte müssen in der Norm sein, dann passen die. Es ist nicht wie beim Cholesterin. Hast Du vielleicht Jod-haltiges Kontrastmittel bekommen? Es kann sein, dass bei dir eine Jodunverträglichkeit vorliegt. Bitte testen lassen und dem Arzt erklären. Kann gefährlich werden bei solchen Untersuchungen. Gruss Altmann |
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#4
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Hallo,
die Werte sind nicht in der Norm, aber ich habe inzwischen schon einiges darüber im Internet gelesen. Morgen habe ich einen Arzttermin, werde noch einmal nachfragen. Ich denke schon, dass Kontrastmittel auch Jod enthalten. Danke Tracey Geändert von gitti2002 (14.09.2011 um 21:48 Uhr) |
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#5
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Sorry, aber das ist nicht richtig. Wird Jod zugeführt, so wird das Schilddrüsengewebe stimuliert. Die Folge davon kann sein, dass (z.B. bei Autoimmunkrankheiten oder "heißen" Knoten) die Schilddrüsenhormone (fT3 und fT4) "durch die Decke gehen".
Die Folge davon ist, dass das TSH "ins bodenlose fällt". TSH ist das (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) - wenn also die Schilddrüsenhormone hoch sind, so stellt die Hypophyse die Stimulation logischerweise ein und produziert kein TSH mehr. |
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#6
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Hallo J.F.,
natürlich will dir keiner deine so empfundenen Erfahrungen nehmen. Sicher gibt es solche Fälle (z.B. bei Hypophysenadenome), in denen die Regel niedrige Schilddrüsenhormonwerte = hohes TSH = Unterfunktion bzw. hohe Schilddrüsenhormonwerte = niedriges TSH = Überfunktion nicht stimmt. Das sind aber sehr seltene Ausnahmen. Hier geht es aber um die Ausgangsfrage ob jodhaltige Kontrastmittel zu erhöhten Schilddrüsenwerte führen können. Da aber in der Regel z.B. Hausärzte auf Grund der Budgetierung meist nur das TSH bestimmen lassen, ist natürlich sinnvoll den Fragesteller darauf hinzuweisen, dass in der Regel erhöhte TSH-Werte genau das Gegenteil von "hohen Schilddrüsenwerte" ist. Selbst wenn deine Erfahrung eine andere ist, so sollten wir doch nicht deine Ausnahme zur Grundlage eine Erläuterung machen, sondern das was medizinische Lehrmeinung ist. Übrigens gibt es natürlich verschiedene Arten der Hashimoto-Erkrankung (atrophe und hypertrophe Form) die in verschiedenen Stadien zur Unter- oder Überfunktion führen können. Das oben angegebene gegenläufige Verhältnis von TSH zu Schilddrüsenwerten bleibt aber bestehen. Geändert von demeter (15.09.2011 um 22:31 Uhr) |
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#7
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Hallo Tracey,
ich habe seit der Chemotherapie eine Autoimmune Schilddrüsenerkrankung (Morbus Basedow- Schilddrüsenüberfunktion), die erst nicht erkannt wurde, weil alles auf die Wechseljahre geschoben wurde. Bei der Nachsorge fiel schliesslich der TSH Wert auf. Da hatte ich schon massive Herzrhytmusstörungen durch die Überfunktion. Du musst unbedingt alle drei Werte ( TSH;FT3,FT4) und die SChilddrüsen Antikörper bestimmen lassen. In einer Zeitschrift steht ein interessanter Artikel über Schilddrüse und Brustkrebs. Demnach tritt Brustkrebs häufiger bei Frauen mit Schilddrüsenstörungen dieser Art auf. Meine Schilddrüse ist inzwischen entfernt und seitdem geht es mir entschieden besser und ich konnte ohne Sorge ein CT mit jodhaltigem Kontrastmittel bekommen ohne dass meine Schilddrüse austickt. Alles Gute !
Geändert von gitti2002 (20.09.2011 um 23:38 Uhr) |
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#8
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Guten Morgen,
danke für Eure Ausführungen zum Thema.Die Onkologin meinte gestern, dass es weder von der Chemo, noch von der Bestrahlung oder den Antihormonen herrühre. Ich habe mir einen Termin beim Endokrinologen geholt, nehme erst mal Tabletten, aber noch zeigen sie keine Wirkung. Ich bin nur noch müde und antriebslos. Tracey |
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#9
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Hallo,
ich werde dranbleiben. Ich stelle immer wieder fest, dass man seine "Gesundheit" selbst in die Hand nehmen muss. Manche Ärzte bagatellisieren alles. Ich habe mir einen Termin beim Endokrinologen geholt. Der wird hoffentlich mehr herausfinden. LG Tracey |
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#10
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Guten Tag,
im Januar 2011 habe ich die Chemo beendet, nehme seit Februar Tamoxifen. Seit heute weiß ich, dass ich Hashimoto habe. Seit ca 6 Wochen wachsen meine Haare nicht mehr. Ich habe gehofft, dass sich, mit Einnahme von Schilddrüsentabletten (4 Wochen) alles ändert, aber es ist nicht so. Ich habe keinen Haarausfall, die Haare sind stumpf und glanzlos. Vielleicht sollte ich alle Ratschläge bezüglich Haarausfall in Betracht ziehen, die hier schon gegeben wurden? Einen schönen Freitag wünscht euch Tracey Geändert von gitti2002 (14.10.2011 um 14:53 Uhr) Grund: Themen zusammengeführt |
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