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Alt 27.03.2013, 22:05
Käferbohne Käferbohne ist offline
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Registriert seit: 22.03.2013
Beiträge: 8
Standard AW: Psychotherapie

Vielen Dank für eure Antworten.

Das "Problem" bei mir scheint wohl zu sein, dass ich - wenn ich über diese schlimme Zeit spreche, das Gefühl habe, meine Mama zu verraten. Wir haben nie mit jemandem über ihre Krankheit gesprochen, wir wollten das nicht. So gut wie niemand - außer halt der engsten Familie - wusste davon, dass sie krank war. Meine Mama wollte es so. WIR wollten das so. Wir hatten uns - auch wenn wir über unsere Ängste nie wirklich miteinander gesprochen haben. Wir wollten positiv in die Zukunft blicken und hatten die Hoffnung, dass meine Mama es schaffen könnte, diese Krankheit zu besiegen. Das Thema Sterben wurde nicht angesprochen, es wurde tunlichst vermieden, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Es offen auszusprechen hätte bedeutet, dass wir meine Mama aufgegeben haben - und genau das haben wir bis zuletzt nicht getan. Wenn ich jetzt über alles REDEN würde, dann würde mir das so vorkommen als ob ich etwas mache, was meiner Mama nicht recht wäre und deshalb tu ich mir so schwer damit, Dinge auszusprechen, die ich bisher mit mir selbst ausgemacht habe. Irgendwie fühlt es sich für mich auch nicht richtig an, genau das hier jetzt zu schreiben... Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll.

lg
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