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Alt 27.11.2025, 18:45
Igel Igel ist offline
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Beiträge: 1
Standard AW: Eierstockkrebs Frühstadium - nun Bauchfellmetastasen

Hallo Wieckie,

Ich schwinge richtig mit, mit dieser Geschichte.
Ich kann es gut nachvollziehen, wenn man sich fühlt, wenn man bei einem Frühstadium und gedachter Heilung so kurzfristig mit einem Rezidiv konfrontiert wird.

Mich würde interessieren: wie groß der Tumor war, welches Stadium, ob bei der großen OP Lymphknoten entfernt worden sind und wieviele Monate später das Rezidiv aufgetreten ist?

Ich bin selbst auch von dieser Art von Tumor betroffen. Vor 9 Monaten erhielt ich aus völliger Gesundheit die gleiche Diagnose eines klarzelligen Ovarialkarzinoms (Klarzeller sind immer G3). 3 Tage vor der ersten OP (nur Entfernung des Tumors) kam es leider zu einem kleinen Riß in der 15 cm Zyste und Blut ist in die Bauchhöhle ausgetreten.

Deshalb und aufgrund einer zufallsendeckten Lungenembolie wurde mir dringend zunächst zu der üblichen Chemotherapie mit Paclitaxel/Carboplatin geraten. Die Komplettierungsoperation mit anderem Eierstock, Gebärmutter, Lymphknoten und großen Netz erfolgte 4 Monate später. Dort konnte keine einzige Krebszelle mehr gefunden werden. Somit ein Frühstadium FIGO 1a mit Ruptur (nach menschlichem Ermessen). Ich mache mir nichts vor - das Risiko eines Rezidivs bleibt trotzdem enorm - unterm Strich ist es immer eine 50/50 Chance.

Das klarzellige Ovarialkarzinom ist sehr selten und leider wirken übliche Chemotherapien nicht immer so, wie man es sich wünschen würde. Insofern finde ich es völlig okay, das deine Frau zunächst keine Chemotherapie gemacht hat (bei 3% Vorteil).

Mein Eindruck ist: Auch wenn es der gleiche Krebs ist, jeder Tumor verhält sich anders. Der eine ist groß und metastasiert spät. Der andere ist klein und metastasiert früh. Welche erstaunlichen Überlebenszeiten es gibt, mit und ohne Rezidiv, kann man hier im Chat immer wieder lesen.

Wichtig ist, das sich die Ärzte kümmern. Als Patient und Angehöriger muß man das Schicksal annehmen und das Beste daraus machen. Was nicht zu ändern ist, ist nicht zu ändern. Die Grenze darf deine Frau natürlich setzen. Das ist ihr gutes Recht.

Ich drücke uns allen die Daumen!

Liebe Grüße, Igel

Geändert von Igel (27.11.2025 um 18:47 Uhr) Grund: Wort korregiert
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