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Alt 10.03.2006, 15:16
Christina S. Christina S. ist offline
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Registriert seit: 06.06.2004
Beiträge: 66
Standard AW: B-Zell-Lymphom, Chemo ins Nervenwasser?

Hallo Maria,


ich lese gerade im Eingangsposting, daß Dein Vater eine niedrigdosierte CHOP bekommen soll. Gibt es dafür konkrete Gründe oder reduzieren die nur vorsorglich aufgrund des Alters Deines Vaters?

Ich frage nach, weil man das bei meiner Mutter auch erst so machen wollte. Mir wurde das als völlig normal erklärt: "Altersgemäß eine 50%ige CHOP". Ich habe Therapierichtlinien diverser Unikliniken studiert und herausgefunden, daß oftmals völlig grundlos bei älteren Menschen reduziert wird, was die Heilungsschancen senken würde. Daraufhin rief ich diverse Tumorzentren und Unikliniken an und erhielt überall eine Bestätigung meines Verdachts: Dosisreduktion nur bei eindeutig vorhandenen Krankheiten, z.B. Herzschwäche o.ähnl. Ansonsten auch im Alter: 100%ige CHOP in 14 tägigem Abstand, am besten 8 Zyklen, um möglichst aggressiv vorzugehen. Das haben wir dann auch durchgezogen, meine Mutter hat es problemlos überstanden (nur bei dem letzten, 8. Zyklus wurde das Vincristin reduziert) und ist seit zwei Jahren rezidivfrei.

Bitte erkundigt Euch unbedingt, warum die Dosisreduktion vorgeschlagen wurde. Das Alter alleine darf laut Auskunft der versierten Tumorzentren kein Grund sein.


Alles Gute,


Christina
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