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#1
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Hallo,
Deinen Beitrag zu lesen ist echt schlimm. Du tust mir wirklich leid. Ich selbst habe vor kurzem meine Mutter verloren an Lungenkrebs. Ich habe auch gedacht ich wurde den tagelangen Todeskampf nicht ertragen. Jedoch habe ich mich selbst zurückgestellt, um meine Mutter auf ihrem schweren Weg zu begleiten. Sie hat wirklich hart gekämpft. Nachdem die Ärzte uns mitteilten sie überlebt die Nacht nicht, hat sie noch 5 Tage gelebt. Und heute bin ich froh, das ich da war, denn obwohl ich das Leid meiner Mutter nicht aushalten konnte, habe ich es dennoch ertragen. Die letzten beiden Tage hat sie wohl auch nicht bewusst miterlebt, da sie eine ziemlich starke Medikation bekommen hat um es Ihr zu erleichtern. Der Moment des Todes war sehr friedlich. Überhaupt nicht wie ich mir vorgestellt habe. Als der Moment kam, wußten wir genau das sie stirbt. Jedoch war es keine Qual. Sie hat einfach aufgehört zu atmen und ist eingeschlafen. Wobei eingeschlafen komischerweise wirklich das richtige Wort ist, denn dieser Moment war der friedlichste den ich seit langem erlebt habe. Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel viel Kraft. Gruß Jérôme |
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#2
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Nachdem ich gestern vom Arzt nach Hause kam, fand ich meinen Vater auf dem Boden, er ist wieder zusammen gebrochen und vorher wohl schon mal im Bad, denn dort war auch alles runter gerissen. Wir setzten ihn, dann auf die Couch, was echt schwer war, denn er war fast steif. Er bekam schlecht Luft und wie ich mir das nicht mehr mit angucken konnte rief ich den Krankenwagen, die brachten ihn dann in die Klinik. Etwa 1 Stunde später riefen sie an und sagten: das mein Vater wohl am selben Tag noch sterben wird und ich nochmal vorbei kommen soll, wenn ich mich von ihm verabschieden will.
Dann fuhr ich zu ihm, er bekam Sauerstoff und Schmerzmittel. Er halozinierte wieder, aber wenn ich ihn deutlich ansprach konnte er mich verstehen, ich sagte ihm das ich bei ihm sei und er sagte, dass ist schon, dann winkte er noch meinem Lebendsgefährten zu. Zwischendurch fing er immer wieder an an seinen Sachen zu zerren und sie aus zu ziehen. Weil mein Lebensgefährte, den Anblick nicht mehr länger ertragen konnte, sagte ich meinem Vater, dass ich gehe und nachher nochmal wieder kommen werde. Nachdem ich etwa eine halbe Stunde zu Hause war, rief mich das Krankenhaus an und sagte:ich muss ihn leider eine traurige Nachricht überbringen, ihr Vater ist so eben verstorben. Ich wollte ihn unbedingt nochmal sehen und fuhr zu ihm, er sah so friedlich aus und ich wusste das es ihm jetzt besser gehen wird! Ich denke das das, das beste für ihn gewesen ist und ich habe mich auch damit abgefunden, trotzdem vermisse ich ihn sehr, vor allen Dingen wenn ich zu Hause bin, denn hier hat er ja seine letzten Monate verbracht. Euch allen danke ich herzlich das es euch gibt und ich wünsche euch jede Menge Kraft und viel Glück!!! |
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#3
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Liebe Nadine..
mein Beileid zum Tode deines Papas. Ihm gehts jetzt auf jeden Fall besser auch wenn es keinTrost für dich ist,mein Papa sah auch danach so friedlich aus so entspannt sah er die ganzen 2,5 Jahre seiner Krankheit nicht aus. Wünsche Dir für die kommende Zeit viel Kraft Traurige Grüße Ela |
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#4
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Liebe Nadine,
auch ich möchte Dir mein tiefes Mitgefühl aussprechen. Ganz bestimmt geht es Deinem Vater dort besser, wo er jetzt ist. Du bist zurzeit sehr gefasst, das bewundere ich. Aber auch, wenn Du nach einiger Zeit den Verlust erst richtig wahrnimmst, wirst Du immer froh sein, dass Dein Vater nun nicht mehr leiden muss. Ich wünsch Dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit. Alles Gute Anke Geändert von PaulaGreen (26.08.2006 um 16:36 Uhr) |
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#5
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Liebe Nadine,
auch von mir mein herzlichstes beileid zum Tode deines geliebten Papas. Ich weiß was du durchgemacht hast und es kommen auch noch schwere Zeiten auf dich zu, für die ich dir ganz viel Kraft schicke. Ich habe meinen Mann am 10.08. 06 durch diese sch.... Krankheit verloren und kann das alles gut nachempfinden. Ihm geht es jetzt besser, dort wo er jetzt ist, ohne Schmerzen und ohne Qualen. In deinem Herzen ist er immer bei dir, denn menschen die man liebt, sind nicht tot. Fühl dich einmal ganz lieb von mir in den Arm genommen. Liebe Grüße Safira |
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#6
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Liebe Nadine,
auch von mir mein aller herzlichstes Beileid zum Tod deines Vaters. Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft. Mana |
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