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  #18  
Alt 20.12.2006, 22:53
Delaja Delaja ist offline
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Registriert seit: 23.09.2006
Ort: Meckl.-Vorpommern
Beiträge: 138
Standard AW: Villa des "Schweigens"

Moin @ all
ich denke vor dem fest -ist jeder son bissl gestresst-ob gewollt oder ungewollt;
so wie du @ liebe renate..(alles gute für deine mutti und dich! )
-ich hab ganztagsschichten-dat schlaucht ohne ende-
1. kasse und die fast 10 stunden..ok-ist nicht soviel los wie in den lebensmitteldiscountern momentan...aber man muss halt da sitzen

vor den feiertagen-egal welchen-schleichen sich bei uns immer ganz viele viren und bakterien ein ..und die leut's ohne kinder-werden dann
halt zu solidarischen überstunden *g e z w.. sie verpflichten sich dazu*

dann ist ja noch die schicht zu hause...mann und hundi...mittag/abendbrot
/4-5 gassigänge...und dann hab ich ja auch noch "(m)ein lyrikforum-
da warten """die hobby poeten"""-auch auf ihren admin! soll heißen; momentan ist "NUR"!!! zeitmangel SCHULD
an meiner Abwesenheit-keine mails..von verkappten sadisten

schöne -stressfreie vorweihnachtstage @ allen...
wünscht euch von herzen K.

ich stell mal einen text von einen der mitglieder meines forum's hier rein;
nachdenkliche zeilen-welche ihren sinn-
*zwischen den zeilen* verborgen haben!

Das andere Weihnachten



Des Heiligen Abend Morgen
verbringe ich stapfend im Schnee.
In den Stirnfalten sitzen die Sorgen,
die Kälte tut mir nicht weh.
Erfüllt von Zorn, trotzig und stur
stürm ich durch die froststarre Natur.

Die Wohnstube mit dem geputzten Baum,
stupid, eng, spießbürgerlich klein:
Eine Zelle, ein luftabschnürender Raum.
Ich entfloh dem gutgemeinten Schein.
Die Kinder, die Frau, die mich schalten,
sie vermochten es nicht, mich zu halten.

Die Tannen, sie kuscheln und flüstern sich zu
vom Erlöser, den sie heute erwarten.
Mein zorniges Stapfen stört die weihnachtlich’ Ruh’,
bricht sich Bahn im eisglitzernden Garten.
Ich bin allein, in der Stille hier draußen,
höre den Pulsschlag und mein Blut brausen.

In die Beine bricht plötzlich der Schmerz.
Die Sturheit weicht von mir wie alt-müdes Eis.
In einer Tropfsteinhöhle schlägt mein Herz.
Ich schnaufe, halt inne und weiß
für mein dunkles Gemüt keinen Grund.
Die Zeit atmet nicht – die Minute wird zur Stund’.

In Kälte und Schnee, dem weißen Schweigen
laß ich mir Weihnachtsfrieden schenken.
Kein falsches Schämen! Beginne herabzusteigen
von Eigensinn, Hochmut. Ich laß mich lenken.
Zur Wärme, zu Lächeln und Kuscheln zieht’s mich hin.
Die gefrorenen Tränen wisch ich ab von meinem Kinn.


--mein Kommentar dazu war-- ;

finde zurück-zum eigentlichen sinn der *wahren weihnacht*
und dazu muss man *NUR* die letzten 2 zeilen-der letzten strophe lesen
und verstehen...

das wünsche ich euch nun auch

Geändert von Delaja (20.12.2006 um 22:57 Uhr)
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