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Alt 30.12.2006, 14:46
AndreaU AndreaU ist offline
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Registriert seit: 31.07.2006
Ort: Kreis Böblingen
Beiträge: 211
Standard AW: Jetzt komm ich auch noch dazu...

Hallo Tanja,
es ist gut, wenn Du versuchst Dein Leben in den geordneten Bahnen weiterlaufen zu lassen. Das gibt Dir ein wenig Sicherheit.

ich habe aber z.B. im Büro alle über die Krankheit meiner Mutter informiert, so daß ich von allen Seiten mit viel Verständnis rechnen konnte, wenn ich mal "neben der Kappe" war. Natürlich wissen auch Freunde und Verwandte Bescheid, aber hier versuche ich "normal" weiter zu machen und mir hier nur im Notfall Hilfe zu holen. Wenn ich nämlich immer nur über das Thema Krebs rede, dann werden die Freunde zwangsläufig immer weniger.
Das kann ich hier im Forum tun - hier sind nur Menschen, die zuhören "wollen". Damit habe ich z.B. meine Ehe entlastet, mein Mann - als "typischer Mann" - sieht das ganze viel weniger gefühlsbetont. Gut es ist auch nicht seine Mutter - aber so ist er eben. Er hilft mir wo er kann, aber zum über die Krankheit und Prognosen zu reden ist er halt nicht der Richtige.

Als wir im Dezember 03 die Diagnose bekamen war ich erstmal sehr geschockt. Ich hatte nie ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter und das hat sich dann erstmal etwas gebessert. Ich habe sie öfter besucht und auch öfter telefoniert. Als dann nach der Chemo und der Bestrahlung ihr Leben wieder wie früher war (ab Sommer 2004 ungefähr) sind wir leider wieder in den alten Trott verfallen. Selten Anrufe, noch seltener Besuche.

Das hat sich jetzt erst geändert als im Mai/Juni die Diagnose der Hirnmetas kam. Zum einen hatte sie sich sehr verändert - positiv -. Sie war viel offener als früher und hat über vieles geredet. Hier habe ich sie über den Sommer jede Woche einmal besucht. Jetzt im Winter ist es nicht mehr so regelmäßig. Ich mag nachts nicht mehr weite Strecken Autofahren und so reduziert sich das von ganz alleine. Aber wir haben fast täglich telefoniert - und ich denke, daß ich das auch so fortsetzen werde.

Liebe Grüße
Andrea
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