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#1786
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Hallo Uhura,
mein aufrichtiges Beileid und ganz viel Kraft für die kommende Zeit. Liebe Grüße Heike
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#1787
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liebe uhura,
das ist sehr traurig. ich hoffe ihr hattet noch ein wenig zeit zu reden und ich fühle wie alle anderen hier mit dir. Die bilder aus den letzten Tagen wird man nie vergessen ich kann dir auch nur kraft wünschen wie uns allen hier. diese diabolische krankheit!!
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#1788
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Hallo Uhura,
auch an dich mein aufrichtiges Beileid! Wünsche dir viel Kraft, die schwere Zeit der Trauer zu überstehen! Von meinem Schwiegervater gibts jetzt auch wieder was Neues: Er hat vorgestern seine erste Chemo bekommen, ist seit gestern auch wieder zu HAuse. Am 26.09. gibts die zweite. Bisher fühlt er sich gut. Es werden 4 Zyklen gemacht und dann muss er wieder in die Lungenfachklinik, um endgültig zu enscheiden, was bzw. wie operiert wird. Wenn sein Allgemeinzustand weiter so bleibt, wie bisher, wird auf jeden Fall der rechte Lungeteil herausgenommen, das hat man ihm schon mal vorab zu verstehen gegeben. Kommt jetzt also darauf an, wie er alles verkraftet. Die Diagnose ist übrigens jetzt ganz genau epitheliales malignes Mesotheliom, kein Lymphdrüsenbefall, keine Methastasen, keine angrenzenden Organe betroffen. Stadium T1A. Ich halte euch auf dem Laufenden.... LG Bettina |
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#1789
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guten morgen uhura!
auch mein aufrichtiges beileid.ich bin ja selbst in der situation und weiß wie du dich fühlst. es ist schrecklich. mir fehlen auch die worte. ich wünsche dir für die kommende zeit ganz viel kraft, licht und zuversicht! --------------------------------------------------------------------- es geht weiter.... ...auch wenn es manchmal nicht so scheint. Das Leben findet immer einen Weg und blüht plötzlich da wieder auf, wo man es am wenigsten erwartet. gruß andrea |
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#1790
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Hallo an alle,
habe länger nicht geschrieben. Nachdem mein Papa die letzten Monate gut mit der Krankheit zurechtkam, ist gestern der schlimmste Fall eingetreten. Er mußte am Mittwoch mit Atemnot ins Krankenhaus. Gestern habe ich ihn noch besucht. Der Zustand war nicht toll, aber auch nicht aussichtslos. Er hat gegessen und mit uns gesprochen. Eigentlich alles wie immer. Gegen 18.00 Uhr, meine Mama war bei ihm, hat er Abendbrot gegessen und mußte plötzlich auf Toilette. Dann fiel er neben meiner Mama einfach um. Herzversagen, Reanimation, Intensivstation. Eben waren wir bei Ihm. Extrem lebensbedrohlicher Zustand. Lungenentzündung, Herzbeutelentzündung, akutes Nierenversagen usw... Viele Schläuche, keine selbsttätige Atmung, Schlafkoma. Nur Geräte und Medizin halten ihn am Leben. Warum hat der liebe Gott ihn gestern nicht sterben lassen! Warum! Ich hätte nie geglaubt, daß ich mir irgendwann einmal Wünsche, mein Papa würde sterben. Ich möchte nur noch, daß er erlöst wird. Viel Kraft euch allen Kessi |
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#1791
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Hallo alle zusammen,
danke für die lieben Worte. Melde mich erst jetzt wieder, weil meine Ma heute morgen nach vier grausamen Tagen voller Kampf friedlich eingeschlafen ist. Kann es nicht glauben... Liebe Grüße Alles ist so leer... |
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#1792
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Hallo @ Kessi,
ich kann Dich verstehen. Ich habe meinen Vater auch die letzten 2 Tage in einem Kampf gesehen... Es tut so weh, einen lieben Menschen so leiden zu sehen. Es tat zwar auch weh, als er für immer die Augen schloss, aber ich war auch froh, dass er nun keine Schmerzen mehr haben mußte. Dir liebe Gabi mein aufrichtiges Beileid. Aber Deiner Ma wird es im Regenbogenland jetzt gut gehen. Mein Dad sendet meiner Schwester immer ein paar Zeichen. Also wird es doch etwas zwischen Himmel und Erde geben. Drücke Euch Beide ganz lieb und schicke Euch jedem ein großes Kraftpaket Liebe Grüße Heike
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#1793
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Hallo Seagirl!
Es ist schlimm einen Menschen leiden zu sehen. Mein Papa hat eigentlich nie geklagt. Aber man hat ihm angesehen, daß es ihm schlecht geht. Ich bin froh, daß er den schrecklichen Kampf nicht durchstehen muß. Er liegt im Schlafkoma und bekommt, laut Aussage der Ärzte, von alledem nichts mit. Ein schwacher Trost. Heute mußte meine Mama entscheiden, welche Maßnahmen noch ergriffen werden sollen. Wir (meine Mama, meine Schwester und ich) sind uns schon seit Sonntag klar, das wir sein Sterben nicht unnötig verlängern wollen. Sie hat auf weitere Maßnahmen verzichtet. Ich kann mich nur auf die Aussagen meiner Mutter und Schwester verlassen, die meinen Papa jeden Tag besuchen. Ich habe mich bereits am Sonntag von ihm verabschiedet, weil es mir das Herz zerreißt, ihn mit den ganzen Apparaten und Schläuchen da liegen zu sehen. Wir warten stündlich auf den Anruf der Klinik. Dieser entgültige Abschied wir noch einmal schwer. Aber ich glaube fest daran, daß er es in der anderen Welt viel besser hat. Es wäre egoistisch, an etwas festzuhalten, was nicht mehr ist. Wir lieben unseren Papa, deshalb können wir ihn loslassen. LG Kessi Ps: Dir liebe Gabi mein aufrichtiges Beileid. Geändert von Kessi (11.09.2007 um 22:52 Uhr) |
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#1794
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Hallo Kessi,
ich habe auch zu meinem Paps immer gesagt, lass los, wir lassen Dich gehen. Ich bin an dem Tag, als er verstarb, um 16 Uhr aus dem Krankenhaus gegangen. Eigentlich wußte ich, dass er den Tag wohl nicht mehr überstehen wird, aber ich konnte mental nicht bis zum letzten Atemzug bei ihm sein. Das hat meine Schwester übernommen, die sich immer noch zum Vorwurf gemacht hat, dass sie nicht bis zuletzt bei meiner Mama war. Aber das war auch so zwischen uns abgesprochen und ok so. Dennoch ist es schrecklich, auf einen Anruf zu warten. Selbst heute zucke ich oft noch beim Telefonklingeln zusammen. Wünsche Euch alles Gute. Liebe Grüße Heike
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#1795
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Liebe Kessi,
vor genau der gleichen Entscheidung standen wir (meine Mutter, Schwester, Schwager und ich) auch vor knapp 2 Jahren... Das Krankenhaus rief nachts um 04:40 an und wir waren knapp 30 Minuten später vor Ort. Mein Vater hat uns alle noch einmal gesehen und ganz kurz mit uns gesprochen. Dann gab ihm die Ärzte hoch dosiertes Valium+Morphium, so dass er dann schlief. Um 10:40 wurde er dann endlich erlöst. Es war weiß Gott nicht einfach, ihn in diesen Stunden zu begleiten, man ist so hin und her gerissen! Einerseits möchte man den geliebten Menschen erlösen, andererseits hängt man doch so sehr an ihm..... Aber es ist auf jeden Fall die richtige Entscheidung das Leiden nicht unnötig durch irgendwelche Maschinen zu verlängern. Eine Rettung gibt es ja leider nicht..... Ich wünsche Dir viel Kraft und Stärke für die nächsten Tage! Und wenn Dir zum Heulen zu Mute ist, dann laß den Tränen freien Lauf.... ich finde das hilft sehr! Alles Liebe, Tina |
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#1796
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Also ich war nun leider einige zeit nicht mehr hier und bin gerade etwas schockeirt, was sich in dieser kurzen Zeit alles zugetragen hat:
Zu Andreawhite: Auch von meiner Seite her und leider etwas verspätet noch mein tiefempfundenes Mitgefühl. Leider hat wieder einmal mehr die Krankheit obsiegt. Ich denke fest an Dich und wünsche Dir viel Kraft! ZU Uhura: Auch Deinen Verlust habe ich schwer glauben können. So gerne hätte ich Dir noch mehr Zeit und schöne Stunden mit Deiner Mutter gewünscht. Dass Deine Mutter alleine gestorben ist war aber sicherlich ihr wille und sie hat sicherlich jede einzelne Minute, die Ihr an Ihrem Bett verharrt habt genossen. Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und viel Kraft und Durchhaltewillen in der nächsten Zeit. Und zuletzt zu Kessi: Ich finde Euren Entscheid den einzig richtigen. Ihr erspaart damit Deinem Vater viele Strapazen. Wir mussten diese Entscheidung auch gerade bei meiner Oma treffen und ein letzter Abschied ist immer schwer, aber ich finde immer, dass die Geburt eines Menschen ein durch und durch würdevoller Vorgang ist. Meines Erachtens sollte der Tod dies ebenfalls sein. Leider führt unserer medizin teilweise dazu, dass menschen zu lange am leben bleiben und damit einen Teil dieser Würde, im Kampf um ein paar Tage weiteren Leidens, verlieren. Ich bin mir sicher, dass wenn Dein Vater Eure Entscheidung kommentieren könnte, er Euch beipflichten würde. Viel Kraft und Durchhaltevermögen. Gruss an Euch alle Stefan |
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#1797
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Hallo Seagirl, Hallo Tina!
Danke für eure Worte. Bis heute hat es mein Papa es nicht geschafft loszulassen. Aber mit jedem Tag wird die Situation unerträglicher. Meine Mama erzählt, wie sich sein Körper verändert (durch das Nierenversagen ist er die letzten Tage aufgedunsen, seit gestern fällt er in sich zusammen) und sie hofft, das er bald erlöst ist. Aber mit jedem Tag werden die Zweifel größer, ob wir das Richtige entschieden haben. Der Arzt hat gesagt, er hätte genauso entschieden. Letzendlich kam das Herzversagen ja durch den Krebs und eine Heilung gibt es nicht. Aber ich habe mir seinen Tod irgendwie anders vorgestellt, ich hätte ihm gerne bis zum Schluß die Hand gehalten. Liebe Grüße an alle Kessi Ps: Auch Stefan vielen Dank für Deine Worte. Geändert von Kessi (17.09.2007 um 23:00 Uhr) |
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#1798
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liebe kessi,
oh man, das ist echt eine schlimme situation. als wenn es alles noch nicht schlimm genug wäre, muss man sich dann noch mit der unschönen seite des sterbens auseinandersetzen. Mein dad hatte 2 wochen vor dem ende auch herzprobleme. ich drücke euch die daumen dass es nicht mehr lange dauert. wieso könnt ihr denn nicht bis zum ende bei ihm sein wenn ihr das wollt? darüber müsste man mit den ärzten doch reden können. Viel glück und alles gute |
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#1799
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Hallo Kessi,
ich drücke Dich ganz doll Liebe Grüße Heike
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#1800
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Hallo Seagirl, Tina, Stefan, Daddys girl und alle anderen!
Mein Papa hat es geschafft. Gestern Nacht um 00.08 ist er von uns gegangen. Doch ich muß euch sagen, bei all der Trauer, daß ich den Sinn seines Sterbens verstanden habe. Am Samstag Mittag war ich am Grab meiner Großeltern und habe ein Zeichen bekommen. Als ich am Nachmittag mit meiner Mutti ins Krankenhaus gefahren bin hatte ich plötzlich die Kraft, mit zu meinem Papa ans Sterbebett zu gehen. Was ich an diesem Tag erleben durfte ist unbeschreiblich. Mein Papa hat mir so viel Kraft gegeben und mich mit so einer Wärme erfüllt, es war ein Stück vom Himmel, das er mir gegeben hat! Ich kann es nicht in Worte fassen. Ich glaube meine Aura strahlt wie die eines Engels. Ich bin unendlich erfüllt und weiß, daß mein Papa zwar körperlich von uns gegangen ist, aber er dennoch bei uns geblieben ist. Für mich war Tod immer mit Angst verbunden, aber jetzt ist alles anders. Die Ärzte haben gesagt, mein Vater hat auf etwas gewartet (aus medizinischer Sicht hätte er spätesten am Mittwoch sterben müssen!). Er hat gewartet - gewartet auf mich, bis ich die Kraft hatte und mit meiner Mutti und Schwester bei ihm am Bett stehe. Wir standen an seinem Bett und haben geredet wie immer. So, als wären wir beim wöchtlichen Kaffetrinken bei meinen Eltern. Wir hatten einen Pfarrer und haben zusammen mit ihm die Krankensalbung durchgeführt und gebetet. Und in diesem Moment hat er gemerkt, daß er uns jetzt allein lassen kann, daß wir losgelassen haben. Und er hat mir noch einen Wunsch erfüllt, er ist nicht am Geburtstag meines Sohnes von uns gegangen, sondern hat gewartet bis nach Mitternacht. Ich wünsche allen, die diesen schweren Weg noch vor sich haben ganz viel Kraft und dieses göttliche Gefühl, welches mein Papa mir gegeben hat. Es hat alles einen Sinn in diesem Leben, auch wenn man ihn manchmal nicht gleich erkennt. Lieber Papa, unendlichen Dank für das, was du mir gegeben hast. Eure Kessi
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