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#1
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Hallo,
Mein Dad hat zwei OPs der Ausschabung hintersich. Nie hat er nach gefragt wie weit alles ist. Er wollte es wohl auch nciht wissen. Morgen sollte er operiert werden. Bei meinem Dad ist der Tumor durch die Schleimhaut, nun hat er OP morgen abgesagt (und auch der DR da er keinen unsicheren Patienten operiere) weil man mitteilte das die Prostata mit entfernt werden solle obwohl nichts zu sehen ist. Vorsichtshalber. Aber das könne man erst bei der OP sehen!! Die Op wäre Risikoreich, und da mein Dad ein dicken Bauch hat könne es sich nach der Op entzünden. Wegen der Fettschicht. Man hat ihm auch einen künstlichen Darmausgang angelegt (ob er es verträgt), probehalber, das will er aber nicht. Er will nur die Ersatzblase und hat ANgst, das alles anders läuft wie er hoffft. Habe ihm gesagt das er keine zeit mehr hat zum überlegen. Ist die OP risikoreicher als andere? Kann er damit wirklich Jahrzehnte leben? ist der Krebs dann noch da? Muss er noch Chemo machen? Bitte um Auskunft. Jetzt kommt er wieder eine Woche nach Hause, habe ihn gebeten den Termin für OP nächste Woche zu machen (da es nur MOntags geht). Morgen gibt es noch ein gespräch mit dem Arzt. Und wenn die Prostata weg ist hat er auch kein Geschlechtsverkehr mehr.? Er fragt mich um Rat, ich hab selber keine Ahnung außer das er keine Zeit mehr hat zum überlegen. Ist es wirklich so schlimm mit der Künstlichen Blase??? Die OP an sich? Und danach? |
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#2
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Hallo,
es ist leider so, dass die Prostata und der Samensack mit entfernt werden. Derzeit kenne ich nur eine Klinik, die nervenschonende OP durchführt, so dass die Errektionnerven in der Regel erhalten bleiben, die Uniklinik in Hamburg-Eppendorf (habe mich selber dort vorgestellt, weil mir eine ähnlich OP angeraten wird). Es wird zu keinem Erguss mehr kommen aber die Fähigkit zur Errektion soll erhalten bleiben. Keine OP dieser Größenordnung ist ohne Risiko. Ob eine Neoblase geformt werden kann, wird i.d. Regel erst bei der OP festgestellt, sollte das nicht gehen wird ein feuchtes Stoma (Beutelausgang durch die Bauchdecke) gelegt. Der Urologe in Hamburg sagte mir, dass die Harnableitung durch den Darm nur noch in seltenen Fällen durchgeführt wird. Gruß Jürgen |
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#3
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Hallo
danke erstmal für die Antwort. Nach hamburg ist schon ein Stück von Kassel. Und wenn die OP erstmal durch ist heißt das wahrtscheinlich noch lange nciht das der Krebs weg ist?! |
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#4
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Hallo Du,
mein Mann Friedel hat seit dem 22.08.2007 eine Neoblase, geformt aus einem Dünndarm. Es ist eine der größten OPs in der Urologie. Aber es ist alles super gut verlaufen. @allesheini: Hallo, momentan ist nicht die Uniklinik in Hamburg die beste, sondern die in Braunschweig. Die haben seit 6 Monaten die modernste Urologie mit den modernsten Geräten überhaupt. Friedels Prostata ist zwar weg, aber er hatte schon eine Erektion. Frag aber bitte nicht wie das kam. Der Katheter ist aber noch drin. Außerdem kann er "abkneifen, pressen etc.". Natürlich merkt er nicht so wie bei seiner alten Blase, wann die voll ist. Aber er kann es abschätzen Morgen kommt der Katheter raus und dann kann ich weiter berichten was wird. Mittwoch kommt er nach Hause. @campinoa: Friedel wurde hier in Braunschweig von 2 Ärzteteams operiert. 1 Chefarzt und 1 Assistensarzt sowie 1 Oberarzt und 1 Assistensarzt. Fast-Track-Methode. Näheres hierzu findest du unter dem Thema "Diagnose pt1 - G3 /Blasenkrebs". Da hab ich soweit alles niederschrieben, was die letzten 15 Tage nach der OP gebracht haben. Braunschweig und Kassel sind auch nicht so weit auseinander. Falls Ihr Euch dazu entschließen solltet: Dr. Zimmermann (Chefarzt) und Dr. van... ? (Oberarzt aus Holland). Die haben bisher tolle Arbeit geleistet. Liebe Grüße und alles Gute, Bettina |
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#5
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Bettina,
es wäre nett mir einen Ansprechpartner in Braunschweig zu nennen, da ich morgen noch einen Termin bei einer onkologischen Klinik habe um eine ander Therapiemöglichkeit zu besprechen, sollte die nicht anschlagen, wäre es gut eine Kompetente Adresse für den globalen Eingriff zuhaben. Gruß Jürgen |
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