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#2131
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Hallo Dagmar...
ich kann keine Worte finden, außer dass es mir unendlich leid tut. Für Dich, Deine Mama und auch Deinem Papa. Diese Krankheit ist schon ein Fluch, man spricht von OPs, von Lebensverlängerung und Hoffnung. Aber am Ende steht doch nur die Regenbogenbrücke... Ich drücke Dich virtuell und wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft für die nächste Zeit. Marie-Luise |
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#2132
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Hallo Dagmar,
wenn ich solche Nachrichten hier lese, und sie kehren ja in sehr kurzen Abständen immer wieder, wünschte ich mir manchmal, dieses Forum nie gefunden zu haben. Ich weiß seit meiner eigenen Diagnose eigentlich nicht, wer mehr von uns in meiner Familie leidet. Da ich nach der großen Operation zumindest fürs Erste den Absprung vom ganz schnellen Abschied geschafft habe, leidet meine Familie wohl mehr als ich. Allein schon aus diesem Grunde kann ich deinen unendlichen Schmerz nachvollziehen. Ich wünsche dir für die kommende Zeit alles erdenklich Gute und sehr viel Kraft. Denn diese wirst du benötigen, um alles verarbeiten zu können. Fühle dich seelisch umarmt. Liebe Grüße aus Regensburg. Rolf |
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#2133
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Hallo Dagmar
Deinen Verlust bedauere ich zutiefst und wünsche Dir für die kommende Zeit von Herzen viel Kraft und Zuversicht. Es ist immer schlimm, wenn ein tapfer kämpfender Mensch diesen leider mehr oder weniger aussichtslosen Kampf schliesslich doch verliert. Bin mit den Gedanken bei Euch. Tia, nun zu Dir Rolf: Ich denke das ist auch gar nciht wichtig, für wen was schlimmer ist, denn ohnehin empfindet das alles jeder ein bisschen anders. Aber wie auch immer, meine Hochachtung hat jeder krebskranke Mensch, egal welche Art von Tumor man hat. Allein mit dem Wissen um diese Diagnose leben zu können finde ich eine beachtliche Leistung, die nur durch bedingungslosen Heroismus erbracht werden kann. Gruss Stefan |
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#2134
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Liebe Dagmar
es tut mir unsagbar leid das auch dein vater den kampf gegen dieses pm verloren hat. mein vater ist am 15. august von uns gegangen und ich weiß wie du dich jetzt wohl fühlen magst, es ist schlimm mit anzusehen wie ein geliebter mensch so leiden muß, ohne das man ihn helfen kann... mir geht es genau so wie dir, meine freunde versuchen zwar es zu verstehen, aber das geht natürlich nicht.. für die anderen bleiben ihr probleme immer ganz groß, und für uns ist das alles nur pille palle.. ich fühle mich im moment auch nur mit meiner familie so eng verbunden, denn sie fühlen das gleiche wie ich, hier muß ich nichts erklären sie wissen wie die letzten stunden meines vaters gewesen sind und von meinen freunden bin ich einfach nur genervt. ich wünsche dir und deiner familie für die nächste zeit ganz viel kraft drück dich liebe grüße aus berlin sabrina
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#2135
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Hallo an alle,
vielen Dank für eure lieben Worte. Es hilft schon, wenn man Menschen um sich hat (oder mit ihnen schriftlich kommuniziert) die alle das gleiche mitmachen. Ich glaube, in diesem Forum sind sowieso nur Leute, die ihre Eltern oder Angehörigen so innig lieben oder geliebt haben wie ich. Es ist immer wieder traurig, dass es genug Familien gibt, die sich spinnenfeind sind und mit Schimpfworten titulieren. @ Rolf: Lieber Rolf, das Internet ist immer wieder "Freund und Feind" finde ich. Ich bin froh, dass mein Vater nicht fit am PC gewesen ist, dass er hätte sich so über diese Krankheit informieren können, wie ich es tat. Ich habe noch nicht ganz so viel in diesem Forum gelesen, wie weit die Krankheit bei dir fortgeschritten ist, aber ich glaube, du bist noch jung genug, um vielleicht doch Heilung zu erzielen!?! Auf jeden Fall werde ich für dich beten. @sabrina1978 Liebe Sabrina, bei Dir ist es selbst nur 6 Tage länger her. Es tut mir so leid. Aber du fühlst genauso wie ich. Ich kann wirklich außer meiner Familie niemanden ertragen. Selbst im engsten Kreis will ich manchmal ganz allein sein. "Freunde" die ich habe, haben alles immer viel größere Probleme. Geld, Auto, neue Partner die auch wieder nicht alles richtig machen.... usw. Es gibt nicht viele Menschen, die einfach nur zuhören können. Das fällt mir immer mehr auf. Aber in dieser Runde habe ich ja viele gefunden, die es können. Ich danke euch allen fürs "Zuhören" und den Trost ![]() Dagmar Geändert von narnia (29.08.2008 um 08:25 Uhr) |
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#2136
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Liebe Dagmar,
eine stille Umarmung sende ich Dir und viel Kraft für die nächste Zeit. Wie gut kann ich Dich verstehen. Habe ich meinen Dad doch auch innig geliebt und komme auch heute, 1 gutes Jahr danach, noch immer nicht ganz klar damit. Er fehlt mir so sehr und man findet mich fast jeden Tag auf dem Friedhof. Ein wenig hilft das, weil ich mich ihm dann nah fühle. Seit seiner Erkrankung im Februar 2007 bin ich nicht mehr die, die ich mal war. Dagmar, ich sende Dir ganz liebe Grüße Heike
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#2137
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Hallo zusammen!
Meine Mama ist am 02.08.2008 verstorben.Ich habe euch schon von ihr berichtet.Ich kann nur eines sagen, es geht mir momentan sehr schlecht. Es kommt erst jetzt alles hoch. Ich denke jeden Tag an sie, ich kann nicht schlafen und bin einfach nur traurig. Es ist so ungerecht. Ich habe eure lieben Worte gelesen, danke. Ich weiß, man sagt die Zeit heilt alle Wunden, aber ich glaube den Verlust eines so geliebten und vor allem guten Menschen, den kann man nicht heilen. Liebe Grüße an alle, ich melde mich wieder. Claudia |
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#2138
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Hallo Heike,
danke für deine lieben Worte. Du bist ein jahr "weiter" in der Trauerbewältigung als ich und doch nicht weiter. Ich glaube es gibt kein Ende von Trauer. Gestern musste ich für meine Mutter wieder was aus den Akten meines Vaters raussuchen. Sie kommt damit gar nicht zurecht, obwohl mein Vater immer alles penibel sortiert und eingeheftet hat. Da ist mit die Digicam meines Papas in die Hände gefallen. Dort waren noch Bilder von Weihnachten drauf. Da saß er in der großen Runde seiner Familie. Kurz danach wurde er ja krank und somit sind die Bilder in Vergessenheit geraten. Diese Bilder JETZT zu finden ist sehr sehr schwer. Liebe Grüße Dagmar |
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#2139
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Hallo Dagmar,
ich habe letztens mit meiner Tochter unsere Videofilme angschaut...man filmt ja immer nur und schaut sie nie an. Ich war nicht darauf vorbereitet, dass auf einem Video der Geburtstag von meinem Mann im Jahr 2000 drauf war, den wir groß gefeiert haben - und da habe ich ausgelassen mit meinem Dad getanzt. Dagmar, mir liefen so die Tränen herunter und es wurde mir wieder so deutlich, was ich verloren habe. Auch mein Dad hatte alles penibel sortiert. Alles war vorbereitet, dieses schon Jahre vor seinem Ableben. Wer benachrichtigt werden sollte, welche Versicherungen bestehen und gekündigt werden müssen...er hatte an alles gedacht. Kurz vor seinem Tod hatte er noch eine andere Wohnung angemietet, die er nur 1 Woche nutzen konnte. Da gab es noch Ärger mit der Verwaltung wegen der Kaution, denn mein Vater hatte noch 2000€ reingesteckt. Aber irgendwie habe ich das alles geschafft. Umzug von der alten Wohnung in die Neue, dann etwas später ins Pflegeheim und kurz darauf Pflegeheim und Wohnung auflösen. Da kommt man nicht viel zum Nachdenken. Meine Schwester konnte mir ja nicht so zur Seite stehen, da ihr kleiner Sohn im Juni 07 ja ebenfalls an Krebs erkrankt war. Papa hatte mir auch noch alles mit seiner Krankenversicherung erklärt, denn er war privatversichert. Stell Dir vor, vor gut 2 Monaten kam noch eine hohe Rechnung aus dem Krankenhaus. Aber das hat anstandslos die Versicherung bezahlt. Auch heute war ich wieder auf dem Friedhof und habe frische Röschen hingebracht. Papa kam jeden Mittag gegen 12.30 Uhr auf einen Kaffee bei mir vorbei...nun fahre ich jeden Mittag bei ihm vorbei und rede in Gedanken mit ihm. Es hat mich keiner so verstanden wie mein Dad. Dagmar, ich drücke Dich ganz doll und sende Dir ein riesengroßes Krafpaket. Liebe Grüße Heike
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--------------------- Geändert von Seagirl (07.09.2008 um 09:41 Uhr) |
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#2140
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Hallo zusammen,
mein Papa hatte gestern sein MRT in der Essener Uniklinik. Resultate hat er keine, dafür habe sie ihm eine CD mitgegeben, die er dann mit in die Kur nehmen soll. Das Ergebnis des PET CT war jedenfalls, dass der Tumor wieder gewachsen ist, die Ärzte aber mit einer weiteren Chemo bis nach der Kur warten wollen. Sie wollen sich auch erst mit dem Professor in Heidhausen unterhalten und dann sehen, wie es weitergeht. Die rechte Seite ist jedenfalls leicht eingefallen und die Schulter hängt leicht runter, wenn man genau hinschaut, fällt es schon auf. Hoffentlich kann er in der Kur Krankengymnastik machen, damit die Schulter sich wieder oben hält, er hat schon Rückenschmerzen davon. Bin gespannt, wie es wird. LG Kiana |
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#2141
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Hallo Ihr lieben,
ich war eine ganze weile nicht hier im Forum und habe auch Papas Tod weit weg geschoben weil ich mich auf mein Leben und die beendigung meiner Dr. arbeit konzentrieren musste. Hier sind ja viele schlimme sache passiert. tut mir leid für euch alle, die rückschläge einstecken mussten und noch mehr für sabrina, claudia und dagmar. ach, es ist jetzt schon über ein jahr her und es wird nicht besser. Im Urlaub hatte ich dann endlich wieder zeit gefühle zuzulassen und seitdem bin ich wieder sehr traurig. Zudem ist meine beziehung schlußendlich an meiner Trauer zerbrochen und ich wohne wieder alleine. Von der BG haben wir eine im Vergleich zum Einkommen meines Vaters absurd lächerliche "wiedergutmachung" bekommen, nachdem sich 13 Monate nach seinem Tod die landesregierungen Bayern und Hamburg/SH endlich einigen konnten, wer denn da nun zuständig ist. Ich find es immernoch eine große farce, was hinterbliebenen zugemutet wird. Ich drücke weiterhin allen Kömpfenden die daumen. LG Daddys Girl |
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#2142
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Hallo zusammen
Wie immer passiert mal wieder sehr viel, wenn man mal weg ist! @ Claudia: Ich wünsch Dir weiterhin viel Kraft. SO eine Sache braucht leider immer viel Zeit, aber ich bin zuversichtlich, dass Du das meistern wirst! Wünsche Dir jedenfalls alles Gute @ kiana: Schade, dass Du keine besseren Neuigkeiten hast. Ich finds aber komisch, dass man Ihm keinen Befund vom MRT gibt, sondern nur ne CD-Rom in die Hand drückt und in Kur schickt... Irgendwie läuft das hier in der Schweiz anders ab (obschon der mit der CD-Rom ne gute Sache ist, hier muss man geradezu kämpfen, dass alle Ärzte denselben Wissensstand bezüglich Patient haben). Ich hoffe, die Kur verhilft Deinem Vater etwas zu entspannen und wieder zu Kräften zu kommen, damit er die nächste Chemo gut erträgt! Nun noch eine Bericht von unserer Front: meine mutter hat Ihren CT-Befund bekommen und soweit ist kein TUmor zu erkennen, zumindest momentan. Wir sind natürlich sehr erleichtert. Wènsche Euch allen alles Gute! Gruss Stefan |
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#2143
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...und in der Schweiz hat das höchste Gericht nun auch noch einen Grundlagenentscheid "pro Asbest" gefällt. Man wollte die Verjährungsfrist verändern, da man strafrechtlich keine Möglichkeit hat, die frühere Eternit AG zur Kasse zu bitten, da die Fälle, bei einer Inkubationszeit von ca. 30 Jahren, allesamt verjährt sind, bevor der "Schaden" (=Tod) eintritt. Das Gericht hat dies jedoch abgelehnt.
Wollte das nur wegen der vorigen Bemerkung von 007 erwähnen... Gruss Stefan Geändert von stefanzh (14.09.2008 um 09:21 Uhr) |
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#2144
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ist echt unglaublich. vor allem dass es erstmal ein jahr dauert um festzustellen wer da zuständig ist. es gibt familien die wirklich hunger leiden in dieser zeit, wenn ihnen dann überhaupt was zusteht. da müsste man eigentlich echt mal klagen oder die regenbogenpresse aktivieren. Ich bin jedesmal auf 180 wenn ich von den idioten was höre.
ich kann mich einfach nicht damit abfinden dass der Tod von meinem Dad mit einem lächerlichen € betrag "wiedergutgemacht" sein soll. das wird gar nicht wieder gut. ![]() habe immoment mal wieder ganz schlechte tage und mein chronischer kopfschmerz meldet sich auch zurück. Hoffe euch allen geht es ein bischen besser mit ein bischen mehr hoffnung. LG Sonja |
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#2145
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Hallo zusammen,
mein Vater hat nun mit seinem Arzt über das MRT gesprochen. Wie es aussieht ist der Tumor auf der rechten Seite zusammengewachsen. Im Herzbeutel hat man nun auch etwas entdeckt, es kann jedoch nicht gesagt werden, ob das neu und ebenfalls vom Krebs ist oder nicht. Die Ärzte empfehlen jedoch auf jeden Fall nach der Kur wieder mit der Chemo anzufangen. Naja, mein Vater nimmt es gelassen, er wird auch die schon schaffen. LG Kiana |
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