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#2191
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Hallo Birgit,
es tut mir nicht nur sehr leid, sondern auch sehr weh, was ich gerade gelesen habe. In diesem Forum bist du sehr gut aufgehoben, das kann ich dir versprechen. Es wird aber auch Tage geben, an denen du dir wünschen würdest, dieses Forum niemals gefunden zu haben. Der Grund wird dann darin liegen, dass in diesem Forum nicht nur geschrieben wird. Man erfährt leider auch sehr viel Leid und Trauer. Das tut sehr weh! Dass du dich z.Zt. als seelisches Wrack fühlst, kann ich sehr gut nachvollziehen. Heute vor einem Jahr hatte ich gerade die letzte Chemotherapie hinter mir und ich stand kurz vor der großen Operation. Ich wusste nicht, wie sie ausgehen würde, und ich hatte ehrlich gesagt, große Angst, die Sache nicht zu überleben. Eine Alternative gab es aber nicht. Natürlich habe ich danach in ganz erheblichem Maße an Lebensqualität eingebüßt, aber dafür besteht eine sehr große Chance auf Heilung. Die bisherigen Nachsorgeuntersuchen sprechen jedenfalls dafür. Was ich nicht so ganz verstehe, ist, dass bei deinem Vater bereits im November 2008 Wasseransammlungen im Brustbereich (vermutlich Lunge) festgestellt wurden, eine Diagnose auf Mesotheliom jedoch erst Mitte Januar 2009 getroffen wurde. Vielleicht haben die Ärzte in dem Krankenhaus, in dem dein Vater behandelt wird, zuwenig Erfahrung mit diesem furchtbaren Pleuramesotheliom. Ich möchte euch nicht erschrecken, aber eine sofort beginnende Chemotherapie (z.B. mit Alimta und Cisplatin) ist mit Sicherheit besser, als das die Ärzte momentan nur darüber sprechen und die Therapie eventuell in Erwägung ziehen. Das hört sich schon fast verantwortungslos an. Als Beispiel möchte ich euch einen Hinweis geben: Am 31.10.2007 wurde bei mir Wasser in der Lunge festgestellt. Nach sehr vielen Untersuchungen wurde am 11.11.2007 nach einer Thorakoskopie das Tumorstadium T1 festgestellt. Am 21.02.2008, dem Tage der großen OP, befand sich der Krebs bereits im Stadium T2 (nach Chemotherapie). Nicht sehr viel später wäre eine Operation nicht mehr möglich gewesen. Heute bin ich angeblich auf T0. Dein Vater ist nun 63 Jahre alt. Das ist kein „Durchschnittsalter“. Das ist ein Alter, in dem man anfangen will, sein Leben zu genießen. Und wenn Babcock dazu beigetragen hat, dass es deinem Vater heute sehr viel schlechter geht, als dem Vorsitzenden des Vorstandes, dann soll Babcock oder die zuständige Berufsgenossenschaft dafür auch eintreten. Deshalb sollte dein Vater sofort ein Verfahren über die Anerkennung einer Berufskrankheit in die Wege leiten lassen. Der Sozialdienst im Krankenhaus oder ein Interessenverband, wie z.B. der VdK, wird sehr schnell darum bemüht sein, euch zu helfen. Halte dich an mein Sprichwort: Kopf in den Sand stecken gilt nicht! Und grüße deinen Vater sehr lieb von mir. Alles Gute für euch. Rolf aus Regensburg PS: Ganz besondere und sehr liebe Grüße an Jürgen und Hans. |
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#2192
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Guten Morgen Rolf,
habe gerade Deine Nachricht gelesen.Habe in den letzten Tagen auch schon einige Berichte von Dir gelesen und Deinem Schicksal..Ziehe vor Dir und all den anderen Betroffenen den Hut...Die positiven Gedanken und Hoffnungen finde ich mega super und wichtig.. Ich bin eigentlich auch positiv eingestellt.Den Kopf nach oben tragen muss ich ja schon wegen meinem süssen kleinen Sohn. Ich schaffe es natürlich nicht immer..... Mein Vater geht recht trocken und nüchtern mit der Krankheit um. Er ist ein schwieriger Mensch. Braucht für das was er tut und macht immer wahnsinnig lange Anlaufzeiten... Hat ja alles Zeit...Ist nicht so eilig..... Was soll ich tun??? Versuche auf ihn schon ein wenig Druck auszuüben. Nur zu viel kann ich doch auch nicht machen. Sonst artet das später noch im Zoff aus...Das will ich auf gar keinen Fall... Wie ist das denn wenn er gar keine Chemos machen will??? Kannst Du etwas dazu sagen??? Hast Du das schon mal von jemanden mitbekommen??? Möchte Dir und all die anderen auf jeden Fall noch einmal von ganzem Herzen danken.....Fürs Zuhören und antworten..... Ganz liebe Grüsse Birgit |
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#2193
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Hallo Rolf,
melde mich noch einmal..Habe noch vergessen auf deine Fragen zu antworten. Bin im Moment völlig durch den Wind.... Mein Vater war im November in einem Krankenhaus das auf diese Krankheit nicht spezialisiert ist und wohl wenig Erfahrung hat.. Er hat regelmässig die CT-Untersuchungen machen lassen und div. andere. Die letzte war noch im Sommer..Es wurde nie etwas festgestellt. Die Blutuntersuchungen waren auch immer ok... L.G noch einmal |
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#2194
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Hallo Fabi,
auch ich wünsche Dir jetzt ganz viel Kraft. Das PM ist wirklich der größte "Mist", den man bekommen kann. Du kannst hier über positive und auch viele negative Erfahrungen mit dieser Krankheit nachlesen. Bei meinem Vater ist es dann relativ schnell sehr schlecht geworden. Aber dein Vater ist ja auch noch nicht so alt. Wenn er sonst in guter körperlicher Verfassung ist, kann er mit Sicherheit den schweren Kampf besser aufnehmen. Ich drücke euch jedenfalls ganz ganz fest die Daumen. Liebe Grüße Dagmar
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Diagnose Pleuramesotheliom am 21.02.2008 *14.03.1930 + 21.08.2008 Schlimmen Traum hab ich geträumt, und wollte schnell erwachen. Doch sah ich dann, es war kein Traum, nur Tränen und kein Lachen. Die Zukunft scheint mir ohne Dich ganz ohne Sinn und Freude. Gestern warst Du noch bei uns, gegangen bist Du heute. Nun da Du nicht mehr bei mir bist, umgibt mich grauer Nebel. In meinem wunden Herz jedoch, da wirst Du weiterleben. Papa, du fehlst mir so sehr!!! |
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#2195
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Hallo Dagmar,
auch Dir danke ich für die Anteilnahme und Unterstützung...Obwohl Deine mich zum Nachdenken veranlasst hat. Dabei stellte ich dann fest dass mein Vater seelisch mega gut drauf ist.Aber körperlich nicht.Er hat schon seit 15 jahren Leber- und Gallenprobleme.Hinzu kommt noch leichte Diabetes. Aber wie gesagt er hat es bis jetzt alles sehr gut verpackt...Und hoffe doch das die Chemos gut anschlagen. Positiv ist für mich auch, daß er sich von mir doch "lenken" lässt. Er ist ja doch ein sturer, eigensinninger Kerl...Daher versuche ich jetzt unauffällig das Ruder in die Hand zu nehmen...Habe für Morgen einen Termin bei seinem Hausarzt.Werde versuchen dabei zu sein...Versuch heisst, wenn er das duldet...Und dann werde ich alles schnellstmögliche Managen...... Bei meinem Vater heisst es immer "Morgen,Morgen". Habe ihm gerade gesagt, es gibt nur noch Heute Heute Heute.... Muss wirklich für Ihn alles machen. Er verkennt den Ernst der Situation... Aber ich habe schon viel erreicht.Weil er das was ich für ihn mache "zulässt". Übrigens::: mich wird keiner am Boden sehen. Dafür habe ich schon zu viel mitgemacht..... Und jetzt heisst es kämpfen, kämpfen,kämpfen...... |
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#2196
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Hallo Fabi,
kämpfe...!! Du hast schon mehrfach bewiesen, dass du es kannst. Mein Vater war auch immer ein Sturkopf, aber dann hat er sich ständig dafür bedankt, dass ich mich so um ihn kümmere. Aber ist das nicht selbstverständlich?? Hat er sich doch das ganze Leben um seine Frau und Kinder gekümmert?!? Ich bin jedenfalls total glücklich, dass ich immer wenn er mich brauchte (oder auch nicht brauchte), an seiner Seite war. Vor allen Dingen fragen ältere Menschen so wenig. Und man MUSS die Ärzte fragen, dann geben sie auch bereitwillig und geduldig Auskunft war meine Erfahrung. Und DU machst das auch. Du wirst das Beste machen. Ich drück dich Dagmar
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Diagnose Pleuramesotheliom am 21.02.2008 *14.03.1930 + 21.08.2008 Schlimmen Traum hab ich geträumt, und wollte schnell erwachen. Doch sah ich dann, es war kein Traum, nur Tränen und kein Lachen. Die Zukunft scheint mir ohne Dich ganz ohne Sinn und Freude. Gestern warst Du noch bei uns, gegangen bist Du heute. Nun da Du nicht mehr bei mir bist, umgibt mich grauer Nebel. In meinem wunden Herz jedoch, da wirst Du weiterleben. Papa, du fehlst mir so sehr!!! |
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#2197
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Hallo Dagmar,
lieben lieben lieben Dank.....kann euren Zuspruch sehr gut gebrauchen... Melde mich Morgen Mittag. Wenn wir beim Arzt waren..... Ganz liebe Grüsse Birgit |
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#2198
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Hallo Fabi
ich drücke Euch auch die Daumen. Leider kann ich nur negatives über die Krankheit sagen.Mein Mann hatte nicht mehr viel Zeit als wir es erfahren haben.5 Monate dann wurde er erlöst. Er war gerademal 56 Jahre alt. Liebe Grüsse Liliane |
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#2199
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Hallo Fabi,
drücke Dir für morgen die Daumen. Auch ich habe meinen Vater seit der Diagnose am 12.02.2007 immer begleitet. Zum Arzt, zur Chemo, ich war das letzte 1/2 Jahr immer für ihn da. Leider wurde bei meinem Dad die Diagnose zu spät gestellt und eine OP war nicht möglich. Die Chemos haben ihm sehr zugesetzt. Vielleicht durch seinen Gesundheitszustand, denn er hatte vor Jahren einen Herzinfarkt, Diabetis, und einige Stents wegen Durchblutungsstörungen. Heute würde ich sagen, wir hätten die Chemos lassen sollen. Vielleicht hätte er uns dann etwas eher verlassen, aber vielleicht wäre er dadurch etwas würdevoller aus dem Leben geschieden. Denn bedingt durch die Chemos musste er das letzte 1/2 Jahr fast ausschließlich in Krankenhäusern verbringen. Aber ich will die Chemos nicht verurteilen, denn mein meinem kleinen Neffen, der im Juni 07 im Alter von 7 Jahren an Krebs erkrankt ist, haben die Chemos sehr gut geholfen und er gilt heute als geheilt. Liebe Grüße Heike
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#2200
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Hallo Fabi,
ich habe noch was vergessen. Meldet euch UMGEHEND bei der Berufsgenossenschaft. Die Mühlen dort mahlen sehr langsam. Klemm dich dahinter. Wir haben da fast alle 2 Wochen angerufen. Die Sachbearbeiter waren sehr nett. Wenn es dann ganz erst wird, bekommt ihr alles viel schneller genehmigt. Z.B. Sauerstoffgerät (mobil und fest), es werden euch auch die meisten (oder fast alle) Kosten ersetzt, z. B. Flüssignahrung oder spezielle Medikamente, Fahrtkosten zum Arzt oder Krankenhaus, Parkgebühren usw. Ich will dir keine Angst machen, aber du musst vorsorgen, besser ist besser. Alles Gute Dagmar
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Diagnose Pleuramesotheliom am 21.02.2008 *14.03.1930 + 21.08.2008 Schlimmen Traum hab ich geträumt, und wollte schnell erwachen. Doch sah ich dann, es war kein Traum, nur Tränen und kein Lachen. Die Zukunft scheint mir ohne Dich ganz ohne Sinn und Freude. Gestern warst Du noch bei uns, gegangen bist Du heute. Nun da Du nicht mehr bei mir bist, umgibt mich grauer Nebel. In meinem wunden Herz jedoch, da wirst Du weiterleben. Papa, du fehlst mir so sehr!!! |
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#2201
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Hallo zusammen,
ich wollte euch einmal kurz berichten, dass mein Papa am Freitag in die Strahlenklinik muss, dort wird entschieden, ob er vielleicht noch einmal bestrahlt wird, da der Tumor dicker geworden ist und die Chemo ja nicht geholfen hat. Demnächst fährt er eine Woche nach Sylt, vielleicht tut ihm das ja auch ganz gut. Nachdem nun endlich auch geklärt ist, dass die BG die Kosten für das Sauerstoffgerät übernimmt, das ins Hotel geliefert wird, da man ja das stationäre schlecht mitnehmen kann. Ich hoffe mal, er hat einen schönen Urlaub. LG Kiana |
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#2202
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Hallo Birgit,
da ist man einige Zeit nicht hier im Forum und schon hat sich wieder eine arme Seele eingefunden, die Trost und Zuspruch sucht. Mir ging es im Oktober 2007 ähnlich und ich muß sagen, hier sind viele liebe Menschen, die alle Sorgen und Ängste wie Du miterlebt haben. Bei meinem Jürgen hat man im Oktober 2007 Wasser in der Lunge festgestellt und am 1.11.2007 kam dann die Diagnose Pleuramesotheliom! Er hat Ostern 2008 die große OP hinter sich gebracht und mit einigen Höhen und Tiefen ist er bis heute den Umständen entsprechend fit. Zur Zeit bekommt er wieder Bestrahlungen, weil sich im Narbenbereich tumosöses Gewebe gebildet hatte. Dies hat allerdings nichts mit dem PM zu tun. Du schreibst, dass Dein Papa bei Babcock gearbeitet hat. Ist das hier in Oberhausen oder wo??? Weil wenn es OB ist, sollte er so schnell wie möglich ein Termin in DU-Fahrn in den Ev. Krankenanstalten machen, die sind dort sehr gut aufgestellt. Wenn DU mehr wissen möchtest, schreibe einfach koepifisch@arcor.de Ansonsten drücke ich Euch ganz feste Daumen Marie-Luise aus Duisburg |
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#2203
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Hallo zusammen,
erstmal bedanke ich mich bei Euch allen für die lieben wenn auch überwiegend negativen Nachrichten bzw. Informationen. Habe versucht auf jede zu antworten. Nur leider fehlt mir die Zeit mich nur der Krankheit meines Vaters zu widmen. Mein kleiner Sohn "schreit" nach Aufmerksamkeit und Liebe. Selbst die kleinen Zwerge bekommen all das Drama schon mit.Versuche schon so gut wie es halt geht mein "Gesicht" nicht zu verlieren...Die unendliche Trauer vor dem kleinen zu verbergen klappt nicht immer. Obwohl er mich schon dazu zwingt an andere erfreuliche Sachen zu denken.... Ich wollte euch auf jeden Fall alles erdenklich Liebe wünschen und drücke euch allen weiterhin die Daumen.... Habe noch eine Frage... Mein Vater wurde geklebt...Glaube der Brustbereich war es....Habe es aber bei Euch noch nicht gelesen???? Heisst das etwas??? Und wenn dann was???? Liebe Grüsse an alle Birgit |
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#2204
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Hallo Birgit,
zu deiner Frage habe ich dir hier eine Information kopiert. Bei mir (und wohl den meisten Betroffenen) wurde das auch gemacht. ------------------------------------------------------------------------- Pleurodese aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Dies ist die letzte gesichtete Version, freigegeben am 27. Januar 2009. Als Pleurodese wird ein operativer Eingriff bezeichnet, bei dem das Lungenfell (Pleura visceralis) mit dem dem Brustfell (Pleura parietalis) verbunden wird. Diese Operation wird durchgeführt, um dem erneuten Auftreten eines Pneumothorax oder eines Pleuraergusses zuvorzukommen - eine Luft- bzw. Flüssigkeitsansammlung kann dadurch verhindert werden. Durchführung Eine Möglichkeit die beiden Pleurablätter zu verbinden, ist die Verklebung. Durch Einbringen von Talkum in die Pleurahöhle wird dabei künstlich eine Entzündung hervorgerufen, die den Zwischenraum verschließt und somit eine Ansammlung von Flüssigkeit verhindert. Weitere Möglichkeiten der Verklebung sind Medikamente wie z.B. Tetracyclin (in Deutschland nicht mehr im Handel) oder Bleomycin. Weiterhin kann durch Teilentfernung der Pleurablätter eine Verklebung erreicht werden (partielle Pleurektomie). Dies wird insbesondere bei wiederholten Luftansammlungen (rezidivierendem Pleumothorax) durchgeführt. Liebe Grüße Rolf |
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#2205
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Hallo Birgit,
bei meinem Vater wurde das auch im Oktober 2007 gemacht, seit dem hat er keine Wasseransammlung mehr gehabt. Wie ich dir schon geschrieben hatte, ist in Duisburg eine gute Klinik, sonst soll auch die Ruhrlandklinik in Essen sehr gut sein, mein Vater war dort auch noch einmal zur Untersuchung, ob nicht vielleicht doch eine OP möglich sei, leider ist dies nicht der Fall. Ich drücke euch jedenfalls für das heutige Gespräch (oder war es eine Untersuchung?) ganz fest die Daumen. Gruß Kiana |
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