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  #5161  
Alt 12.02.2009, 21:39
Äpfelchen Äpfelchen ist offline
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Standard AW: Umfrageerstellung

Tolle Idee. Ich denke, dass besonders auch Migrantenkinder davon profitieren werden. Aber auch in den deutschen Familien wird viel zu wenig gelesen.
Ich war mit 10 schon selbst Inhaberin eines Bibliotheksausweises und habe das rege genutzt. Mit 12 hatte ich den Bücherschrank meines Vaters ausgelesen, der u.a. 7 Jahre Tibet u.ä. enthielt.
Eines Tages entdeckte ich gaanz hinten, hinter dem Atlas und den Lexika ein Buch über "Ehehygiene" das hat mir so manche vergnügliche Stunde beschert

Tja, Lesen bildet

Aber ich will das gar nicht vergackeiern, ich finde das eine wirklich tolle Idee.
Viel Spass Euch beiden.

belesene Grüsse
Beate
  #5162  
Alt 13.02.2009, 11:44
Benutzerbild von Mary-Lou
Mary-Lou Mary-Lou ist offline
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Standard AW: Umfrageerstellung

Zitat:
Zitat von Äpfelchen Beitrag anzeigen
Mit 12 hatte ich den Bücherschrank meines Vaters ausgelesen, der u.a. 7 Jahre Tibet u.ä. enthielt.
Das war auch immer das Objekt meiner Begierde - der Bücherschrank meines Vaters. Allerdings, muss ich gestehen, manche Sachen musste ich heimlich lesen, da meine Eltern meinten, dafür wäre ich dann doch noch zu jung. Kann aber so gar nicht angehen, schließlich bildet lesen in jedem Alter. Und nur weil die Lektüre ein alter Klassiker ist, muss ich doch nicht warten damit bis ich ein alter Knacker bin . . .

Belesene Grüße
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„Die hellen Tage behalte ich, die dunklen gebe ich dem Schicksal zurück“
Zsuzsa Bánk
  #5163  
Alt 13.02.2009, 11:57
Äpfelchen Äpfelchen ist offline
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Standard AW: Umfrageerstellung

Liebe Christel,

ich hatte den etwas zweifelhaften Vorteil ein Schlüsselkind zu sein. Was bedeutete, dass ich ganze Nachmittage ohne Störung mit lesen verbringen konnte.

Sonnige Grüsse
Beate
  #5164  
Alt 13.02.2009, 14:31
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BarbaraO BarbaraO ist offline
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Standard AW: Umfrageerstellung

Zitat:
Zitat von Äpfelchen Beitrag anzeigen
ich hatte den etwas zweifelhaften Vorteil ein Schlüsselkind zu sein.
Ich auch. Einen Kindergarten gab es noch nicht in St. Peter und meine Mutter musste arbeiten. Meine Schwester und die anderen Kinder aus der Straße waren alle älter und hatten andere Interessen als mit der kleinen Bärbel zu spielen.
Oma wohnte in der Straße und da habe ich manche glückliche Stunde vergracht, wenn sie in ihrer Ofenecke auf dem großen Roten Sessel saß, ich auf der Fußbank und sie mir Märchen vorlas. Ich konnte es kaum erwarten, selbst lesen zu können.
Später waren es dann auch die Bücherschränke der Eltern und von Oma.
Oma mochte Remarque und Steinbeck. Das ist bis heute mein Lieblingsschriftsteller. Man war ja schließlich im Bertelsmann-Club.

Bei Keziah bin ich mir noch nicht sicher. Wir werden das nächste Mal in die Lesestube der Schule gehen und sie soll sich was aussuchen.
Zuerst soll ihr Wille geschehen, denn es soll ihr Freude machen und das tut es zum Glück schon jetzt.

Mädels, das ist so eine schöne Aufgabe.

glückliche Grüße

  #5165  
Alt 13.02.2009, 16:28
Äpfelchen Äpfelchen ist offline
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Standard AW: Umfrageerstellung

Ich kann mich überhaupt nicht dran erinnern, dass mir je mal einer vorgelesen hätte. Dazu war glaub ich 'keine Zeit', früher waren die Prioritäten anders verteilt. Ich wusste immer, wenn ich mal Kinder habe, ich will es anders machen. Ich war mit Leib und Seele Mutter und 'Nur-Hausfrau' die ersten Jahre. Gearbeitet habe ich bis zur Scheidung nur, wenn es mit den Kindern vereinbar war.
Ich habe es genossen einfach Zeit zu haben für die Zwerge.

Mein Vater hatte auch Remarque im Regal u.a. auch Simmel. War ja damals gerade die Zeit dafür.

frisch bewaldete Grüsse
Beate
  #5166  
Alt 13.02.2009, 16:53
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Mary-Lou Mary-Lou ist offline
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Standard AW: Umfrageerstellung

Neee, im Club waren wir nicht, Barbara. Dafür war mein Papa Buchbinder und arbeitete in einem Einkaufszentrum u.a. für Büchereien. Es gab keinen Geburtstag oder Weihnachten, Ostern ohne ein Buchpäckchen. Lesen gehörte einfach dazu . . . schließlich hatte man zu der Zeit auch nicht unbedingt einen Fernseher. Erinnert Ihr Euch noch an die Blyton-Bücher von den fünf Freunden und diese Abenteuer-Bücher, hatte sie nicht auch Hanni und Nanni geschrieben? Dann kam irgendwann mal der Karle May und Papas Bücherschrank. Da gab es übrigens auch einen Schlüssel für, der fehlte komischerweise aber immer, so daß man den Schrank nicht mehr abschließen konnte , kann mich noch gut an die Bücher von Pearl S. Buck erinnern, Simmel kam erst später, dachte ich wenigstens, Beate.

Beate, ich kann mich auch nicht unbedingt daran erinnern, dass mir meine Eltern vorgelesen haben, auch nicht mein großer Bruder (der hat mich dann immer lieber brüderlich verkloppt). Wir hatten jedoch eine Untermieterin, die Lehrerin war. Die hat mir sehr oft vorgelesen, Märchen eben. Wenn die Eltern Zeit hatten oder an Weihnachten, dann kam die Spielekiste raus. Waren halt andere Zeiten damals.

Barbara, da bin ich mir auch sicher, dass das eine sehr schöne Aufgabe ist, ein Kind an das Lesen heranzuführen. Habe damals mit meinen Kindern sehr viele Bücher mitgelesen und bin gerne wieder in diese Welt der Jugendbücher eingetaucht. Es war schön, mal wieder die alten Bücher herauszuholen - Michael Ende, Astrid Lindgren und wie sie alle heißen. Na ja, ich muss gestehen bei Harry Potter habe ich bei Band drei schwächelnd aufgegeben . . .

Eingeschneite Grüße
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Zsuzsa Bánk
  #5167  
Alt 13.02.2009, 17:51
Äpfelchen Äpfelchen ist offline
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Standard AW: Umfrageerstellung

Hallo Christel,

ach jaaa Pearl S. Buck habe ich auch gelesen, das waren so richtig schöne Bücher für grosse Mädchen.
Im Buchklub waren wir etwas später, Deutsche Bücherbund. Und wir hatten regelmässig die Auswahlbände von Readers Digest.

Und klaro, die 5 Freunde von Enid Blyton kenne ich gut. Hanni und Nanni hat doch glaub ich eine deutsche Autorin geschrieben. Enid Blyton war meines Wissens Engländerin. Ich habe Goldköpfchen gelesen und James Krüss und Onkel Toms Hütte...
Und mit meinen Kindern dann wieder Lindgren, sämtliche Märchenbücher, oder die Hasenschule und irgendwann kam Benjamin Blümchen dazu (törööö) der wurde dann im Kassettenrekorder gededudelt. Aber vorlesen war dennoch immer willkommen.

Z.Zt. lese ich ein Klugscheisserbuch: Britannica und ich von A.J. Jacobs.

schlaumeierische Grüsse
Beate
  #5168  
Alt 13.02.2009, 18:41
Anke66 Anke66 ist offline
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Liebe Beate,
Hanni und Nanni ist auch von Enid Blyton. Die haben bloß auf Englisch andere Namen.

Mein Leib-und-Magen-Buch aus der Kindheit ist von Enid Blyton. Es heißt "Hops, Fips und Taps". Da das Buch nicht mehr gedruckt wird, habe ich es übers Internet gebraucht wiedergekauft. Mein Mann war auch ganz gerührt, weil es auch sein Lieblingsbuch war. Und unser Kleiner hat, als er krank im Bett lag, das ganze dicke Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Viele Grüße

Anke
  #5169  
Alt 13.02.2009, 20:01
Benutzerbild von Amba
Amba Amba ist offline
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Standard AW: Umfrageerstellung

Lauter Leserinnen hier, tut das gut! Ich konnte auch schon lesen als ich in die Schule kam, war immer das Höchste für mich! Und dass alle Verwandten wußten, daß ich mir immer Bücher wünsche, das hat mich auch immer ganz stolz gemacht.

Ich hatte das unwahrscheinliche Glück, die gesamte Bibliothek (immerhin ca. 6-7 m Bücher!) eines lesewütigen, um einiges älteren Jungen zu erben!! Daher kenne ich mich mit Hanni und Nanni nicht sooo gut aus, auch Trotzköpfchen hatte ich nicht. Aber jede Menge Abenteuerbücher, Wissensbücher, Karl May ohne Ende, Reiseliteratur bis zum Abwinken!

Und ich durfte das alles alleine "Fressen" - denn ich glaube, das habe ich gemacht mit den Büchern - tue es zeitweise heute noch: Fressen! Daher mag ich dünne Bücher nur ausnahmsweise....Und ich gestehe, ich mache fast vor nichts halt....ok, Konsalik läuft bei mir nicht unter "russischer Literatur" und ging nicht an mich, aber Simmel mochte ich auch! Steinbeck vor und zurück, und noch mal vor! "Jenseits von Eden" ist soo voll!! Aber "Vom Winde verweht" war doch auch klasse! Sogar beim 4. Mal...Und die "Blechtrommel", mit 12J. - da dachten auch alle, ach, das versteht das Kind doch garnicht! Aber ihr hier alle wißt es besser, gelle!

Musik steht ganz dicht daneben, aber Lesen hat mir zeitweise (mind. als Kind) das Überleben gesichert.....zumindest wäre ich wohl ganz woanders gelandet, hätte ich die Bücher nicht gehabt. Eigentlich haben sie mich erzogen..

Gerade lese ich einen Lieblingsautor von mir: Eliot Pattison; von ihm ist der "Fremde Tibeter, Shan ermittelt", ich lese gerade den letzten Band "Berg der toten Tibeter". Ganz spannend, ganz tief, sehr lehrreich obendrein - wenn einen der tibetische Buddhismus interessiert. Morgen fange ich den letzten Band der Triologie von Stieg Larsson an: "Verblendung", "Verdammnis", "Vergebung". Einfach spannende, gut geschriebene komplexe Krimis - und diiiiiick!

Und euch hier, euch lese ich auch immer wieder gerne! Tschühüs, sacht die Amba, weil der Tibeter wartet!
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Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Krankheit. Wie gesund sich ein Mensch fühlt, hängt mit dem Grad der Selbstbestimmtheit zusammen! Übrigens: Wer meine im Krebskompass verfassten Beiträge veröffentlichen möchte - Nur zu! Aber bitte namentlich kennzeichnen!
  #5170  
Alt 13.02.2009, 20:04
Birgit64 Birgit64 ist offline
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Ich kann mich erinnern, dass meine Eltern uns oft vorgelesen haben. Ich konnte aber schon mit 5 Jahren lesen und hatt von da ab auch einen Ausweis für die Kinderbücherei, wo wir alle 2 Wochen Samstags unseren Auftritt hatten.
Bücher von Enid Blyton habe ich auch gelesen: Hanni und Nanni, Dolly, Die 5 Freunde, Nesthäkchen, 12 Bände von Pucki. Und natürlich Astrid Lindgren, später dann kamen irgendwann die Die 3 ?. Ich habe aber auch oft meinem jüngeren Bruder vorgelesen.

Heute lese ich meinen Neffen (7 und 1 1/2) vor. Mein Neffe Yaron liebt ein hebräisches Kinderbuch mit dem Titel 'Abba ossä bushot' was auf Deutsch soviel bedeutet wie 'Papa ist peinlich' oder 'Papa nervt'.
Und obwohl er schon jeden Satz auswendig kann muss ich ihm trotzdem aus dem Buch vorlesen.

Ich lese gerade Außer Dienst von Helmut Schmidt.

Liebe Gruesse
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Birgit64

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  #5171  
Alt 13.02.2009, 20:05
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Amba Amba ist offline
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Ach ja, eine ernste Folge der frühen Reiselektüre war wohl, daß ich mit 19 Jahren schon ziemlich weit in der Weltgeschichte rumgerutscht bin und es auch nie mehr lassen konnte! Also, Bücher machen neugierig! Das ist das Beste, was "deine Kinder", liebe Barbara, erfahren können! Denn Neugier führt einen immer weiter! Um dieses Projekt beneide ich dich! Muß jetzt mal schauen, ob es sowas in Aachen auch gibt!

Immer neugierige Grüße, Amba
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  #5172  
Alt 13.02.2009, 20:31
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friebe friebe ist offline
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Lesen fand ich auch schon immer toll. Mein Opa hat einen großen Bücherschrank hinterlassen. Da hab ich mich systematisch durchgearbeitet. Ich hab alles gelesen von Anna Karenina bis irgendwelche Schnulzen mit Bergen und Hirschen (ein bißchen wählerischer bin ich mittlerweile schon geworden). Mein Problem war anfangs, dass die Bücher mit deutschen und nicht lateinischen Buchstaben gedruckt waren. Da ich aber unbedingt die Bücher lesen wollte, hab ich mich da durchgekämpft.

Zur Zeit lese ich von Kim Edwards Die Tochter des Fotografen

Buchstäbliche Grüße
Klara
  #5173  
Alt 13.02.2009, 20:37
Benutzerbild von Susi04
Susi04 Susi04 ist offline
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Hanni und Nanni war nicht so mein Fall, ich habe die Dolly Bücher verschlungen.
Bei uns war man entweder Dolly oder Hanni und Hanni Fan.
Das ist wie bei Westernhagen und Grönemeyer, einer geht nur.

Ich habe meinen Kindern immer vorgelesen, angefangen mit "Der kleine Raupe Nimmersatt"
Kennt ihr dass Buch, wie die Raupe sich hindurchfrisst und dann zum Schmetterling wird?img_13831.jpg

Mein Lieblingsschriftsteller ist Siegfried Lenz. Deutschstunde habe ich mehrfach gelesen.
Ansonsten lese ich gerne Bücher , die irgendwo in der weiten Welt spielen. die "Einwanderer" von Howard Fast hat mit mit dem Kalifornien Virus infiziert. Danach wollte ich unbedingt nach San Francisco. Als ich dann 1998 dort war, kamen mir viele Orte bekannt vor.
Eine der Hauptfiguren heißt übrigens Barbara

Barbara, ich finde das Projekt ganz toll. Ich denke, dass nur Menschen daran teilnehmen, die Bücher lieben. "Dein Kind" hat das große Los gezogen.
Ich werde mal anregen, sowas auch bei uns einzuführen.

lesewütige Grüße
Susi
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  #5174  
Alt 13.02.2009, 20:51
Benutzerbild von Lola -Cana
Lola -Cana Lola -Cana ist offline
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Ist schon wieder mal wunderlich wie viele Erfahrungen die gleichen sind. Auch mir wurde nicht vorgelesen, soweit ich mich erinnern kann. Dafuer hoerte ich mir aber die Maerchenstunde im Radio an, jeden Abend um 7 and sonntags mitags um 3, Tante Hilde erzaehlt Maerchen. Ich glaube deswegen bin ich auch heute noch ein Radiohoerer.

Die Buecher der Eltern waren naturlich auch VERBOTEN Trotzdem, es gab nichts dass ich nicht heimlich gelesen habe. Seltsamerweise durfte ich auch keine Zeitschriften lesen, ging deswegen sehr gerne zum oertlichen Zahnarzt, bei dem man immer stundenlang warten musste und im Wartezimmer gab es eine Menge Zeitschriften. Und natuerlich ging ich dort unbegleitet hin, war ja nur im Dorf, Eltern waren damals noch nicht so ueber-beschuetzerisch wie heute.

Meine "Trotzkopf" Serie, die ich heiss liebte, habe ich heute noch. Konnte mich nicht davon trennen und so sind sie mit mir ausgewandert. Auch habe ich Perl S. Buck mitgeschleppt, inzwischen hab ich alles zwei mal, habe sie in Englisch gekauft dass auch meine Toechter mitlesen koennen.

Aber mein allerliebstes Buch ist "Daddy Longlegs". Ich habe es auch vor Jahren in Englisch in einem Garage Sale gefunden und mich riesig gefreut, es ist ja nicht mehr im Umlauf. Das kann ich aber jeder Zeit aufschlagen und mich genau so drin vertiefen wie beim ersten mal.

Barbara,
Ich hoffe Du darfst Keziah lehren Buecher zu lieben so wie wir es tun. Ist doch wunderbar. Kann mir keine schoenere Aufgabe vorstellen.
Ein huebsches Maedchen, halt uns auf dem Laufenden.

Literarische Gruesse



__________________


Lola
  #5175  
Alt 13.02.2009, 21:09
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BarbaraO BarbaraO ist offline
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Zitat:
Zitat von Susi04 Beitrag anzeigen
Barbara, ich finde das Projekt ganz toll. Ich denke, dass nur Menschen daran teilnehmen, die Bücher lieben. Ich werde mal anregen, sowas auch bei uns einzuführen.
Das gibt es, glaube ich, auch in Hannover.
Meine Schulfreundin aus Kindertagen ist Lehrerin in Angeln. Sie wünscht sich auch Lesementoren. Seit nicht mehr vorgelesen wird, wird die Sprache immer schlechter und vor allen Dingen das Sprachverständnis, sagt sie.

Ich finde es klasse, dass Du das auch bei Euch "unten" anregen willst. Es gibt so viele Leute, die viel Zeit haben und gerne lesen. Man braucht nur etwas Geduld, denn die Fortschritte sind erst nach etwa 6 monaten zu merken aber das Selbstbewußtsein der Kinder ist bis dahin stark geworden. Das ist ungemein wichtig und auch schon ein großer Lohn für die Arbeit.


Die Blyton-Mädchenbücher habe ich nicht gelesen. Ich habe die Abenteuerbände verschlungen. Dann habe ich Robinson Crusoe geliebt und Die Reise zum Mittelpunkt der Erde, Onkel Toms Hütte und In 80 Tagen um die Welt.
Diese Bücher haben meine Phantasie richtig wuchern lassen.
Aber mein allerliebstes Lieblingskinderbuch ist noch immer Jim Knopf.
http://www.youtube.com/watch?v=SyMYbjuYDQo

Ich hätte gerne auf Lummerland gelebt und Frau Waas im Laden geholfen. Inzwischen interessiert mich Zamonien mit seinen schlafenden Büchern mehr.

Zur Zeit lese ich einen Krimi von Elizabeth George.


träumende Grüße
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