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#2251
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Liebe Birgit
Das mit der Bestrahlung ist recht komisch. Bei der Chemo ist nämlich die Wirkung zumindest auf den epithelialen Subtypen des MPM's bewiesen, wogegen es m.W keinen wissenschaftlich anerkannten Beweis gibt, dass das Mesotheliom überhaupt auf eine Strahlentherapie anspricht. Meine Mutter wurde nach der grossen OP zwar gefragt, ob sie eine Bestrahlung wolle, unser Facharzt meinte jedoch, dass er uns eigentlich davon abrate. Die Nebenwirkungen seien heftig und die Wirkung alles andere als bewiesen. Keine Ahnung, evt. gibt es ja zwischenzeitlich neue Studien, welche das Gegenteil belegen, aber ich würde diese Sache kräftig hinterfragen. Evt. kannst du ja ein Zweitmeinung einholen... Alles Liebe Stefan |
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#2252
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Hallo Stefan,
mein Papa ist bei dem Arzt bei dem Jürgen auch ist....Habe mich zwischenzeitlich mit vielen Bekannten die auch in ihren Familien Krebskrankheiten haben unterhalten. Diese sind fast alle bei dem Arzt in Duisburg. Höre wirklich nur positives von ihm. Und deshalb vertraue ich ihm auch. Bei dem Fall von meinem Papa darf man nicht unterschätzen und vergessen dass er auch Leber- und Gallenprobleme hat. Hinzu kommt auch noch dass er leichte Diabetes hat.... Habe mich in den letzten Wochen sehr viel mit Informationen gefüttert... Bin überzeugt dass nur die Strahlentherapie bei meinem Papa von Vorteil ist. Hoffe natürlich dass diese auch anschlägt.... Wenn wir die Berichte richtig gelesen haben, ist der Tumor recht klein und auch bei der Gewebeentnahme sehr grosszügig geschnitten worden.. Am 9.März ist die nächste CT...Und am 5.März der erste Termin zur Strahlenbehandlung....Dann wissen wir mehr..... Frage an alle: In dem Bericht steht kein Tumorstadium...Ist das üblich??? oder hat das etwas zu bedeuten????? So das war es für heute.... Liebe Grüsse Birgit |
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#2253
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Hallo Birgit!
Es ist durchaus normal daß im Artzbericht kein Tumorstadium angegeben ist. Ich denke ist auch nicht so wichtig zu wissen, hauptsache man weiß wie groß der Tumor ist und ob Lymphknoten oder andere Organe befallen sind. Wenn dies nicht der fall ist, kann man hoffen daß sich der tumor eindämmen läßt. Wenn dein Vater Leber und Gallenprobleme hat - wäre es denkbar, daß auf eine Chemo vorerst verzichtet wird. Das ganze Gift muß ja die Leber abbauen... Aber man muß den Ärzten sowieso vertrauen... Alles gute dani- österreich |
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#2254
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Hallo Birgit
Bitte versteh mich nciht falsch, ich wollte unter keinen Umständen die fachliche Qualifikation Eures Artztes anzweifeln, aber bei uns wurde eben die Information gegeben, dass es keine gesicherte Studie gäbe, welche die Wirksamkeit einer Strahlentherapie auf das Mesotheliom beweise, aber wie zuvir geschrieben, das ist nun auch schon 2 Jahre her und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass solche Studien bereits vorliegen (oder zumindest erste Resultate). War also nur gut gemeint. Das mit dem Tumorstadium: genau weiss man es ohnehin erst bei der OP, denn wenn der Brustraum offen liegt und man das Gewebe entnommen hat, kann man erst beurteilen, welches Stadium vorliegt. Wie auch immer, so wie Du es beschreibst, wird es hoffentlich noch nicht weit fortgeschritten sein. Weiterhin alles Gute. Gruss Stefan |
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#2255
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Hallo Birgit...
wie hat Dein Papa die erste Bestrahlung verpackt??? Ist er denn schon im Zyklus drin oder war es erst die Simulation??? ich denke Drs. Selbach & Anhuf haben wegen der Leberprobleme auf eine Chemo verzichtet, weil wie Stefan schon schrieb, die ganze Chemie muß ja über die Leber abgebaut werden... wir denken auch Euch und DichMarie-Luise |
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#2256
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Hallo Marie-Luise und all die anderen Lieben,
am Do. war erst das "Erstgesräch" in der Strahlentherapie.Es liegen ja noch keine neuen CT`s vor. Am Montag ist der Termin für ein neues CT. Und somit hat er direkt für Dienstag den Termin wieder im Johannes. Die Ärztin sprach aber auch erstmal nur vom Anzeichnen und besprechen...Aber dann wirds ja wohl endlich losgehen...Er soll sich viel Zeit für Dienstag mitbringen.... Komischerweise sprach die Ärzin im Johannes evtl. doch von Chemos... Sie sagte sie braucht jetzt erstmal die neuen CT´s und alles weitere wird dann besprochen.. Meinem Papa gehts soweit immer noch gut. Hat wohl noch die Wundschmerzen aber ansonsten alles im grünen Bereich...Seine positive Einstellung und sein Glaube ist immer noch ungebremst...Er hat in Xanten auf einem Campingplatz ein Wohnmobil stehen..Plant sogar noch den Bau eines Holzhauses....Besser so optimistisch als anders...Denke ich mir..... Gibt es bei euch etwas Neues??? Melde mich Anfang nächster Woche wieder.... Schönes WE Liebe Grüsse Birgit |
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#2257
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Liebe Birgit, gibts bei Euch schon was neues?
Sei gedrückt! Liebe Grüße Dani |
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#2258
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Hallo zusammen,
mein Vater ist wegen atembeschwerden zum arzt, der stellte wasser in der lunge fest, und er wurde geröngt. Und dann in eine Lungenfachklinik überwiesen wo ihm in einer op das wasser entnommen und es wurde eine gewebeprobe entnommen. Am Freitag oder Montag wird uns gesagt ob es ein Tumor ist. Aber der supertolle Arzt von der Klinik hat bereits am ersten Tag beim Eintreffen meiner Eltern kalt ins Gesicht gesagt " SIe haben Krebs" ohne die Ergebnisse vom Labor abzuwarten, und hat die beiden dann alleine gelassen. Beide waren oder sind im Schock.....nach der OP habe ich mit dem Arzt gesprochen, und gefragt ob er irgendwas sagen kann, der meinte nur wieder es sind wahrscheinlich mehrere Tumore und das es Krebs ist. Und es gibt die Möglichkeit einer großen OP aber das muss gut überlegt werden etc. aber der Arzt is sich 100% sicher das es Krebs ist....Der spinnt doch. Nehmen wir an es ist Krebs das bringt man doch dem Patienten und Angehörigen nicht so bei, und läßt diese dann mit all den Fragen alleine??? Wir wissen überhaupt nicht was wir tun müssen, gar nichts... Die Blutwerte und Herz etc. is alles in Ordnung. Müsste Krebs nicht auch im Blut nachweisbar sein?? Ich hab so viele Fragen und bin sehr verzweifelt... Könnt ihr eine sehr gute menschliche Klinik empfehlen im Raum Stuttgart????Oder auch weiter, ist egal.... Danke für eure Antworten... Liebe Grüsse Sevda |
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#2259
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Hallo Sevda, es tut mir Leid das Dein Vater auch ein Betroffener ist.
Wie die Ärzte mit Euch umgegangen sind, ist eine Frechheit. Sie hätten Euch alles ganz genau erklären sollen und auch Zeit dafür nehmen. Ich würde auf eine Zweitmeinung bestehen. Die Ärzte haben aber bestimmt aus dem Punktat, also aus dem Wasser was sie gewonnen haben einen Schnelltest gemacht, wo sie sehen können, ob da böse Zellen sind. Da die Ärzte Euch von Tumoren erzählt haben, werden sie bestimmt ein Lungenröntgen gemacht haben oder sogar ein CT. Es gibt einen Tumormarker im Blut der steigt bei Tumoren aber nicht immer an, ist also ungenau. Ich wünsche Euch für die Zukunft alles erdenklich Gute Dani |
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#2260
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Hallo an alle,
hatte leider lange keine Zeit die Berichte im Forum weiter zu verfolgen. Möchte nur kurz berichten, wie es meinem Vater geht. Vielleicht kann der ein oder andere mit diesen Informationen etwas anfangen. Mein Vater hat im Mai letzten Jahres die Nachricht bekommen, dass er ein Pleuramesotheliom hat, welches nicht mehr zu operieren war. Er hat dann Chemo mit Cisplatin und Alimta bekommen, welche er überhaupt nicht vertragen konnte (extremes Zittern, schlechte Nierenwerte und das übliche Programm mit Übelkeit, Schwäche usw.) , daraufhin wurde auf Carboplatin und Alimta gewechselt. Das Zittern war weg, die Nierenwerte wurden wieder etwas besser, die Übelkeit und Schwäche usw. blieben. Er ist dann 2 x zwei Wochen nach der Chemo für 10 Tage in die Biomed-Klinik nach Bad Zabern gefahren. Dort hat er sich sehr gut aufgehoben gefühlt. Er hat Hyperthermie bekommen, Mistel-, Thymus- und Enzymtherapie und Selen. Da die Reise dorthin immer sehr anstrengend war und wir erfahren haben, dass es in Zetel - etwa nur eine Stunde von uns entfernt - ebenfalls eine Klinik gibt, die Hyperthermie anbietet (gisunt-Klinik) ist er dorthin gewechselt. Danach fuhr er dann direkt am gleichen Tag nach der Chemo mit dem Taxi zur Klinik zur Hyperthermiebehandlung. Seitdem hat ihm die Chemo fast nichts mehr ausgemacht. Es ging ihm wesentlich besser und er ist gesundheitlich gut drauf. Er hat in dieser Zeit wegen schlechter Blutwerte zweimal eine Transfusion bekommen, die ihm der behandelnde Onkologe noch verweigert hat. In der Klinik hat er sie schon viel eher bekommen. Was seinem Gesundheitszustand sehr gut getan hat. Die Chemo hat sehr gut angeschlagen. Der Tumor ist bis auf eine leichte Verdickung der Pleura nicht mehr zu erkennen. Seit Dezember bekommt er keine Chemo mehr. Die erste Kontrolle hat kein Wachstum des Krebses ergeben. Wir hoffen, dass die Kontrolle jetzt im April ebenso gut ausgeht. Inzwischen waren meine Eltern auf Kreuzreise um die Kanaren und mein Vater ist kaum zu bremsen. Gesundheitlich geht es ihm sehr gut. Wir sind total stolz auf ihn. Weiterhin hat ihn unser Homöopath begleitet. Da die Abwehr durch die Chemo ja immer sehr geschwächt ist, schien uns das eine gute Möglichkeit. Wenn sich jetzt ein Husten anbahnt, nimmt er seine Kalium bichromaticum -Kügelchen und der Husten verschwindet innerhalb weniger Stunden. Ich hoffe nur von ganzem Herzen, dass dieser Zustand möglichst lange anhält. Ich habe diese Zeilen geschrieben, um allen Mut zu machen, die Zeit die euch bleibt zu nutzen. Als ich vor einem Jahr viel im Forum gelesen habe, war ich so niedergeschmettert, dass ich mich zunächst lange nicht gemeldet habe. Vielleicht machen diese Zeilen aber auch einigen von euch Mut. Alles Gute an Euch alle!! |
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#2261
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Liebe Birgit, hoffe auf ein gutes Ergebnis vom CT,
heute habt ihr ja Termin im Johannes, ich drücke ganz fest die Daumen. Alles Liebe Dani
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#2262
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Hallo Dani,,,,,
nein kein Termin vorerst in Sicht........Im Mai wohl erst der nächste beim Onkologen.... Mein Dad ist ganz schön schlapp...Er glaubt das es mit der Pleuraverklebung zu tun hat. Sagte auch die Ärztin bei der Strahlenbehandlung. Ansonsten gibt es nichts Neues.... Dir einen schönen Tag...... Liebe Grüsse Birgit |
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#2263
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Hallo zusammen,
ich habe gestern abend meinen Papa auf eigenen Wunsch wieder ins KKH gebracht. Er bekam schon seit Freitag schlecht Luft und kann nicht essen und trinken. Der Arzt sagte, dass die Probleme durch den Tumor hervorgerufen werden, nun bekommt er Flüssigkeit über den Tropf und auch Glucose. Ferner hochkalorienhaltige Getränke zu jeder Mahlzeit, er hat mittlerweile über 12kg abgenommen. Die Beine sind auch voll Wasser :-(. Das einzig positive war die Sauerstoffsättigung, die lag mit Sauerstoffgabe bei 96,9%. Ich hoffe, dass sie meinen Papa noch mal etwas aufpäppeln können, denn er hat eine weitere Kur in Aussicht, und sogar auf Sylt, wo er doch so gerne hinwollte, es fehlt nur noch der Termin. Am Montag wird eventuell ein neues CT gemacht, da er sich dann eh für einen Termin melden sollte, denn er hat ja im März 15 Bestrahlungen gehabt. Weiss vielleicht einer von euch, ob das jetzt noch Nebenwirkungen der Bestrahlung sein können, meine Mutter hat da so was gesagt, dass man ihnen dort gesagt hätte, die Nebenwirkungen kämen erst später. Viele Grüße Kiana |
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#2264
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hallo Kiana,
also die Strahlenschäden können bis zu einem halben Jahr nach Verabreichung dauern. Jürgen ging im letzten Jahr auch fast auf dem Zahnfleisch, wollte/konnte nichts essen und wollte eigentlich gar nichts mehr. Dazu kam dann die Hitze... Eisenblut aus dem Reformhaus hat ganz gut geholfen, weil der HB-Wert ja auch ziemlich im Keller war. Außerdem hat er noch 2 EKs Blut bekommen. Heute waren wir in einem Restaurant essen und er hat seine Portion komplett aufgegessen, da war vor einen 1/2 Jahr überhaupt nicht dran zu denken... ich wünsche Deinem Papa, dass er seine heißersehnte Reha auf Sylt antreten kann und dass die ihn dort wieder aufpäppeln... Marie-Luise
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#2265
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Hallo Marie-Luise,
gestern abend habe ich erfahren, dass mein Papa 3cm Wasser im Herzbeutel hat, das soll heute morgen punktiert werden. Meine Mutter sagte, dass er geweint hat, als man es ihm mitteilte. Sie fährt heute morgen zu ihm und bleibt dann da, bis er drankommt. Ich denke mal, dass ich heute auch früher Feierabend mache und dann ins Krankenhaus fahre, so richtig konzentrieren kann ich mich eh nicht. Gruß Kiana |
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